Tommie Goerz: „Im Tal“

Dem Erlanger Autor Tommie Goerz gelingt eine geradezu antike Tragödie, oder moderner gesagt, ein Psychodrama sonder Güte. Eine Lebensgeschichte zwischen Einöde und Weltkriegen, hier vermeldet.

Liebe Lesegemeinde,
auf einem Kleinbauernhof am Bach im Tal wächst ein kleiner Junge auf, der Toni, mit einer Kuh, einem Schwein und Hühnern, von seinem Vater verprügelt, mit Folgen in der Sprachfertigkeit. War der frühe Tod der Mutter etwa seine Schuld? Die Marga im kleineren Hof bekommt eine Tochter, Marie, und wird dem Toni später kurz erzählen. In der Dorfschule wird der Toni gehänselt und verschafft sich Respekt beim Lehrer mit seiner Rechenkunst unter den Mitschülern. Nach der Schule schickt der Vater den Toni zur Metzgerlehre. Die Marga wird ihn knapp aufklären über die Verhältnisse. Nach einem handfesten Streit mit dem Metzger will der Toni nur noch weg. Und geht als „Freiwilliger“ zu den Soldaten in den ersten Weltkrieg. Sind es die heimatlichen Vogelstimmen, die ihm helfen, den Grabenkrieg in Frankreich zwischen pfeifenden Gewehrkugeln und krachenden Granaten zu überstehen? Und oder eine erotische Erfahrung?
Nach Kriegsverletzung, Lazarett und Wiedereinsatz findet der Toni einen Ausweg nach Hause. Dort, im Tal, ist es auch nicht mehr, wie es vordem war. Aus der heimatlichen Fränkischen Schweiz geht er in den Frankenwald und verdingt sich als Holzfäller und Flößer. Nach Jahren baut die Flößerei ab, und der Toni kehrt zurück ins Tal. Er wird den kleinen Hof wiederbeleben, mit den Tieren im Stall, den Obstbäumen im Garten und träumt von der Marie. Da dies tragischerweise aussichtlos bleibt, geht der Toni wieder fort und „freiwillig“?, mehr ausweglos, in den zweiten Weltkrieg. Nach erneuter Verletzung kann er mit einem Kameraden abhauen und im italienisch-schweizerischen Gebirge dank seiner Kenntnisse als Alpwirt notdürftig überwintern. Wie wird der Toni nachhause ins Tal zurückkehren?


Hoffentlich habe ich hier jetzt nicht schon zu viel erzählt, jedenfalls die dramatischen Wenden nicht verraten. Tommie Goerz bietet eine fesselnde Lektüre in passender Sprache für einen Lebenslauf im zwanzigsten Jahrhundert.

Tommie Goerz, „Im Tal“. Roman, ars vivendi verlag, Cadolzburg 2023; Taschenbuch im Piper Verlag, München 2025

Für das Buchgeschenk danke ich sehr, und habe einen Tausch verabredet für Tommie Goerz‘ neues Buch „Im Schnee“. Zum „Schnee“ gab es hier in den Blogs dankenswerterweise mehrere Beiträge. Wäre ich der erste im „Tal“? Freue mich auf Euere Lesarten und Kommentare …

Fränkische Grüße sendet Bernd

Frohe Osterfeiertage 2024

Herzliche Wünsche und Grüße zu den Oster-Feiertagen aus Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade klingen die Kirchenglocken zur Osternacht herein. Nach der bluesigen Geschichte von der Kreuzigung am Karfreitag mag ich die Vorstellung der Auferstehung.

Hier ein paar Aufnahmen aus Nürnberg:

In der Nürnberger Altstadt sind nicht nur der Sebalder und Lorenzer Pfarrhof sowie die Frauenkirche renoviert und auferweckt, sondern auch der Brunnen zur Freundschaft von Dürer und Pirckheimer sowie der Brunnen des Schusserboum oder auch Teufelsbrünnler an Sankt Lorenz.

An der Skulptur des Blauen Reiters auf dem Andrej-Sacharow-Platz gedenken Russinnen und Ukrainerinnen mit Nürnbergerinnen und Gästen des ermordeten Alexei Anatoljewitsch Nawalny.

In die Passionszeit und darüber weit hinaus passte das Konzert von Dota mit Band und ihren Vertonungen der Gedichte von Mascha Kaléko.

Frohe Osterfeiertage und herzliche Grüße aus Nürnberg

Euer Bernd

Landtagswahlen am 8. Oktober

In Bayern und Hessen wählen wir am Sonntag, den 8. Oktober unsere Landtage oder zuvor in diesen Tagen per Briefwahl. Mit allen Wahlberechtigten genießen wir und ich das Wahlrecht.

Liebe Leserinnen und Leser,

viele Menschen in der Welt und hierzulande wären sehr dankbar für das allgemeine, freie, gleiche und geheime Wahlrecht für demokratische Parlamente und Regierungen. Also: in Bayern und Hessen gehen wir Wahlberechtigte zur Landtagswahl an die Wahlurnen oder stimmen per Briefwahl.

Langjährige Abonnentinnen und Abonennten dieses Blogs wissen, dass ich sozialdemokratisch geprägt bin und wähle. So empfehle ich für die Landtagswahl die älteste, erfahrene und sich stets erneuernde Partei, die SPD.

Dabei geht es um alle Belange: bezahlbares Wohnen, Bildung für alle, Gesundheit und Pflege, Umwelt und Klima, Arten- und Naturschutz, Arbeit und Wirtschaft, Verkehr und ÖPNV, Zusammenleben, Chancen und Willkommen für alle Menschen gleich welcher Herkunft oder Orientierung, Menschenrechte und Friedenspolitik.

Vor einer Woche kamen Florian von Brunn und Ronja Endres mit den regionalen Abgeordneten, Kandidatinnen und Kandidaten, Zuhörerinnen und Gästen zusammen zur Kundgebung mit Bundeskanzler Olaf Scholz auf dem Nürnberger Jakobsplatz.

Hier sende ich gerne Aufnahmen mit Florian von Brunn und Landtagskandidatin Aynur Kir in meinem Stimmkreis Nürnberg-Ost, die als Stadträtin bewährt und erfahren ist, kompetent für Gesundheit, Pflege, Bildung und Integration wie weiteres.

Wem ich nun meine Erst- und Zweitstimme zur Landtagswahl gebe, bleibt selbstverständlich geheim – wie auch für die beiden Stimmen zur Wahl des Bezirkstages in Mittelfranken. Gleichwohl sende ich meinen Wunschtraum für eine rot-grüne oder auch grün-rote Mehrheit im bayerischen Landtag, den Bezirkstag und solidarisch nach Hessen.

Gute Wahl und heute schönen Sonntag Erntedank wünscht aus Nürnberg

Bernd

P.S.: Stimmungsbilder aus meiner umgebenden Lebenswelt: „“Fridays For Future“ auf der Wöhrder Wiese, die Straße der Menschenrechte anlässlich der Friedenstafel, Spaziergang am Wöhrder See und das Lichtspiel in der Kirche Sankt Josef

„Typisch Franken?“ Ausstellung in Ansbach

Das Haus der Bayerischen Geschichte lädt zur Bayerischen Landesausstellung nach Ansbach ein, die bis zum 6. November 2022 zu sehen ist.

Wir hatten kürzlich einen Familienausflug mit dem Wochenend-Ticket der Bahn dorthin. Der Ort der Ausstellung in der Orangerie im Ansbacher Hofgarten ist herrlich, und die Bewirtung im Garten köstlich.

Die Ausstellung „Typisch Franken?“ ist bunt und vielfältig angelegt. Aus den Regierungsbezirken Ober-, Unter- und Mittelfranken gibt es zahlreiche Objekte zu schauen, zu lesen und zu hören. Bei der Radierung von Dürer, der Schnitzerei von Riemenschneider und Kulmbacher Brauerei-Devotionalien geht mir gleich das Herz auf.

Im Eingangsraum kommen fränkische Promis aus Sport oder Kabarett zu Wort, eine Drehscheibe zeigt Produkte wie Biere oder Turnschuhe. Dann dürfen wir die letzten beiden Markgrafen von Ansbach begrüßen, mitsamt ihren Gemahlinnen, Mätressen und Beschäftigungen. Angeblich hatten sie dort in die größte Falknerei in Europa. Der letzte Markgraf bekam anlässlich der Französischen Revolution Beklemmungen, dankte ab und verschwand.

Die weiteren Abteilungen der Ausstellung beziehen sich auf die verschiedenen Regionen und Konstellationen in Franken, als da wären das Fürstbistum Würzburg mit seinem Wappen des „Fränkischen Rechens“, das Bistum Bamberg und auch die fränkischen Reichsstädte wie Nürnberg, Weißenburg, Gunzenhausen, Dinkelsbühl und Rothenburg. Die Ausstellung besticht durch einige originale Kunstwerke und Dokumente, die sonst kaum zu sehen wären.

Nürnberg und Fürth werden dargestellt mit der vielfältigen jüdischen Geschichte, verschiedenen Gewerben wie der Spielzeug-Industrie, Goldschmiede und schließlich der nationalsozialistischen Judenverfolgung und den Nürnberger Prozessen. Warum waren die Nationalsozialisten gerade in protestantischen Gebieten so stark?

Die Bayerische Landesausstellung „Typisch Franken“? ist gouvernemental, herrschaftlich ausgerichtet. Die lustigen und letzten Markgrafen Friedrich und Alexander stehen voran. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg trägt heute beide Gründungsfiguren in ihrem Namen, wovon die Ausstellung nicht allzuviel erzählt.

Die früheren Markgrafen Albrecht Achilles und Albrecht Alcibiades, welche die Stadt Nürnberg kriegerisch angegriffen und die Landschaft Nürnberg teilweise verheert hatten, verortet die Ausstellung in der Krypta von Sankt Gumbertus in Ansbach.

Wir betrachten und sehen in der Ausstellung nicht nur die Markgrafen, sondern – nach Napoleons Zuordnung Frankens zu Bayern – auch die bayerischen Könige und Prinzen des 19. Jahrhunderts herumwabern, sei es in Aschaffenburg oder im Kurbad Kissingen. Aus Bad Kissingen zeigt die Ausstellung die „Bismarck-Waage“, mit jährlichen Gewichtsangaben des Preußen bei seinen Kuren – sowie mit der Pistole eines damaligen Attentats. Einer meiner Gesprächspartner vermisste dazu nähere Angaben über die Motivation zu dem Anschlag.

Ja, es gibt auch andere Blicke in die fränkischen Landschaften wie das „Wirtshaus im Spessart“ – nach Wilhelm Hauff – mit Rückschau auf Räuberbanden und Filmausschnitten mit Liselotte Pulver.

Die „Frankenschau“ ist bis 6. November besuchbar, täglich von 9 bis 18 Uhr. Infos: https://www.hdbg.de/basis/ausstellungen/vorschau/typisch-franken.html

Was wäre „Typisch Franken“ aus Eurer Sicht? Fragt aus Nürnberg

herzlich Bernd

Das Beitragsfoto oben ist eine Momentaufnahme durch ein Galeriefenster. Wenn Aufnahmen in der Ausstellung erlaubt gewesen sein sollten, hätte ich im dunklen Raum kaum welche machen können. Hier im Tageslicht bebildert Ansbach, um Sankt Gumbertus und vor dem Schloss.

Verhexte Fastnacht

Was für ein Fastnachtsumzug in Nürnberg. Wieder angeführt von den historischen Schembart-Läufern mit vielen weiteren Akteuren und umsäumt von 80.000 Besucher:innen.

Es ist närrisch. In Hanau muss der Faschingszug wegen Terror abgesagt werden – solidarische Grüße! -, in Venedig der Karneval wegen des Virus – beste Wünsche! – und andernorts wegen des Sturms. Gute Gründe, zuhause zu bleiben, und ebensolche Motive, mich ins närrische Treiben zu begeben.

Die Skulptur des Narrenschiffs zeigte sich geschmückt und umzingelt. Vor der Silhouette von Sankt Sebald und der Kaiserburg – nicht Königsburg! – ziehen am Köpfleinsberg die Schwanenritter vorbei. Zum Ausklingen am Jakobsplatz fühle ich mich vom Trank und Tanz der Hexen verzaubert. Für stürmischen Wind und Böen übrigens sind Luftschlangen ganz reizend.

Gute und friedliche Fastnachtstage und Karneval wünscht aus Nürnberg

Bernd

 

 

Heiße Sommer-Baustelle: Das Bardentreffen in Nürnberg

Das Nürnberger Bardentreffen begann am Freitag bei tropischen Temperaturen und blieb am Samstag von schwerem Wetter verschont. Heute, Sonntag, hören und schauen wir weiter.

Wie in den Vorjahren, gingen wir am Freitag mit den Kolleg*innen aus der letzten Sitzung vor den Sommerferien direkt zum Hauptmarkt, wo das südafrikanische Ensemble Ladysmith Black Mambazo mit wunderbarem Gesang, kraftvoll-feinen Harmonien und der Erinnerung an Nelson Mandela das World Music Festival eröffnete. Anschließend hörte ich Lalala Napoli auf dem Sebalder Platz: Amore, Sole e Liberta.

Das Konzert von Tiwayo am Samstag war so gut besucht, dass es kaum einen Stehplatz gab, sodass ich mich gerne nebenan in die Sebalduskirche setzte. Anschließend kam Niels Frevert auf den Platz. Bukahara bildete auf dem Hauptmarkt einen abendlichen Höhepunkt.

Die folgende Fotogalerie zeigt unter anderem Nürnberg als Baustelle, sowie die Figur des David am Schönen Brunnen, der uns mit seinen Psalmen als früher Barde zusingt. Das Grabmal des Stadtpatrons Sankt Sebald, vor 500 Jahren gestaltet von Peter Vischer, wurde kürzlich ökumenisch visitiert. Die Buchhandlung Korn & Berg am Hauptmarkt ist eine meiner Lieblings-Bücherfallen und gestaltet schöne Schaufenster, wie auch zum Bardentreffen.

Zum Vergrößern der Galerie bitte ein Bild anklicken …

Am Sonntag regnet es zwischendurch, es ist abgekühlt, doch das Bühnen-Programm kann weitergehen, unter anderem mit Buntspecht, und auch die Straßenmusiker*innen spielen fleißig, wie die Gruppe Sheynhoven mit Klezmer-Musik am Synagogen-Gedenkstein, unplugged wohltuend. Obwohl ihre Musik bestens an diesen Ort passt, müssen sie weiterziehen, weil die Spitalbrücke aus Sicherheitsgründen frei bleiben soll. Es sei dahingestellt, was die neuen Elektro-Roller für den Stadtverkehr bringen, die ein Verleih-Unternehmen seit Freitag in der Stadt aussetzt – einer hat sich ins Bild geschlichen.

Die Welt ist lauter geworden und mit ihr auch das Weltmusikfestival Bardentreffen. Bitte künftig halbe Lautstärke sowohl auf den Bühnen wie auf den Gassen und Plätzen! Dies würde nicht nur den differenzierenden Hör-Genuss ermöglichen wie auch die leiseren Zwischentöne zur Geltung kommen lassen. Ich möchte keine Ohren-Schützer tragen müssen, sondern mich am Rande immer gerne auch unterhalten mit alten Bekannten und lieben Freunden, die ich im Publikum unter den Barden treffe.

 

Weitere Fotos, die Bands mit ihren Seiten, Livestreams und das Programm für Sonntag finden sich bei der Stadt Nürnberg unter:

https://bardentreffen.nuernberg.de/

sowie beim Medienpartner Bayerischer Rundfunk, Studio Franken, hier:

https://www.br.de/franken/inhalt/kultur/bardentreffen-nuernberg100.html

Bayern2.de bringt Radio-Mitschnitte des Bardentreffens jeweils sonntags 28. Juli, 4., 11. und 18. August ab 21.05 Uhr.

Aus Nürnberg schöne Klänge und Grüße

von Bernd

 

Rückblicke hier im Blog:

Bardentreffen 2018

Bardentreffen 2017

Bardentreffen 2016

 

 

Ich gehe heute wählen

Ich freue mich darauf – und bin dankbar – heute wieder wählen gehen zu können. Erwachsene Bürger*innen genießen das Wahlrecht.

Welche Partei meine überzeugte Wahl zum Europäischen Parlament ist, habe ich schon geschrieben. Hier auch Dank an alle Wahlhelfer!

Und anschließend wähle ich in der Eisdiele …

Guten Wahlsonntag und beste Grüße

Bernd

 

Europäisch wählen am 26. Mai: SPD mit Katarina Barley

Am Sonntag, den 26. Mai 2019 wählen wir das Europäische Parlament. Meine Wahl ist klar die SPD mit Katarina Barley, die am Samstag, 11. Mai in Nürnberg sprach.

Der Samstagnachmittag am Nürnberger Kornmarkt verlief sehr erfreulich: trocken, mild und Sonne. Bei Kaffee und Waffeln hörten wir an Tischen und umstehend Thorsten Brehm begrüßen, dann Lars Klingbeil im Gespräch mit Natascha Kohnen und Matthias Dornhuber sowie Kerstin Westphal und Ismail Ertug. Lars moderierte den Auftritt von Katarina Barley, die erzählte, warum sie die SPD liebt und sich als Ministerin nach Europa bewirbt – ihre Kinder haben Großeltern aus vier EU-Ländern usw. Gäste konnten Fragen auf Karten einreichen und wurden ins Gespräch geholt. Dieses Format finde ich sehr ansprechend.

Alle betonten Forderungen und Perspektiven für ein soziales Europa – im Unterschied zur Union und weiter rechts -, einschließlich europäischem Mindestlohn und Besteuerung der globalen Konzerne, für ein friedliches, klima- und umweltfreundliches Europa mit verbessertem Bahn-Verkehr usw. Zur Jugendarbeitslosigkeit vornehmlich in Südeuropa benannte Katarina Barley konkrete Vorschläge zu Förderung, Sprachenlernen und weiteres.

Katarina Barley erläuterte einem jungen Aktiven ausführlich die Urheberrechts-Regelung der EU mit dem Ausgleich der Interessen von Autoren, Komponisten, Verlagen usw. und präzisierte die Anforderungen an die „Upload-Filter“. An dem Verfahren war sie als Justizministerin engagiert beteiligt, konnte einiges beisteuern, wenn auch nicht alle eigenen Vorstellungen sofort durchsetzen – wie es bei 28 / 27 EU-Ländern eben so ist. Zum Protest der Internet-Jugend sagte sie, dass dies in Deutschland und Österreich stark war, nicht aber in allen anderen EU-Ländern. Ein früherer Protest gegen Facebook-Regulierungen habe sich erübrigt.

So mag ich meine SPD: friedensbewegt, sozial, ökologisch und am Puls der Zeit. Mein Thema Migration und Integration vertrat ich in Gesprächen am Rande und hörte dann einige Worte von der Bühne zu den Fluchtursachen, zur Seenotrettung und sozialen Themen.

Samstagabend in der Tagesschau kamen schöne Bilder aus Nürnberg mit einem klaren Statement von Katarina Barley zur Seenotrettung.

Erwachsene Bürger genießen das Wahlrecht. Und ich genieße, zwischen einem Dutzend Parteien, die SPD zu wählen. Diese Bindung und Neigung ist begründet. Die SPD bringt ebenso viel Tradition mit wie Erfahrung im Wandel. An die Partei-Verbote im Kaiser-Reich oder im Nationalsozialismus brauche ich dabei nicht zu erinnern. In der Weimarer Zeit und in der Bundesrepublik wuchs die SPD in ihre gestaltende oder opponierende Rolle, die sie auch im Europäischen Parlament ausübt mit Personen und Programmen, die überzeugen.

BERJAYA

Also: am Sonntag, 26. Mai zur Wahl gehen und für Europa abstimmen!

Herzliche Grüße

Bernd

 

Frühlingswanderung * Spring walk

Bei herrlichem Sonnenschein beginnt unsere Wanderung Am Wegfeld und führt über Kraftshof zum Irrhain, einem beschaulichen Flecken, den Bibliophile kennen als Versammlungsort des Pegnesischen Blumenordens mit seinen Gedenksteinen für die Poeten.

Im Lorenzer Reichswald wird deutlich, welche Schäden Hitze und Trockenheit der letzten Jahre hinterlassen, und was die Forstbetriebe für die Pflege des Waldes zu tun haben.

Durch den Neunhofer sowie Kalchreuther Forst und am Eschergraben erreichen wir den Felsenkeller, der von der Gaststätte Sußner aus eigener Metzgerei und guten Bieren von Glossner fein bewirtet wird. Ein schöner Sonntag – danke. In Kürze wird um Kalchreuth wieder die Kirschblüte eintreten.

Gute Frühlingszeit und herzliche Grüße

Bernd

Gute Gründe für die Wahl der SPD in Bayern

Nach persönlichen Gespächen in den letzten Tagen mit Menschen, die unentschiedene Wahlperspektiven haben, sende ich hier überzeugt gerne das Programm der SPD zur Landtagswahl in Bayern:

BERJAYA BERJAYA

Hier lesen Sie das kurze Wahlprogramm der SPD:

spd_kurzwahlprogramm_bayern_2018

Hier lesen Sie das ausführliche Wahlprogramm der SPD:

programm_ltw2018_bayern 2018

Wer Natascha Kohnen fernsehen mag, schaut in die Wahlarena des Bayerischen Fernsehens vom 9. Oktober mit ihrem hervorragenden Auftritt und den Positionen der Bayern SPD:

https://www.br.de/mediathek/video/br-wahlarena-09102018-mit-natascha-kohnen-spd-av:5b8670cf4906a50018391033

 

Gute Tage und Wahl am kommenden Sonntag, 14. Oktober

Bernd Arnold