Giove in Argo
| Werkdaten | |
|---|---|
| Originaltitel: | Giove in Argo |
| Form: | Festa teatrale |
| Originalsprache: | Italienisch |
| Musik: | Georg Friedrich Händel |
| Libretto: | unbekannt |
| Literarische Vorlage: | Antonio Maria Lucchini, Giove in Argo (Dresden 1717) |
| Uraufführung: | 1. Mai 1739 |
| Ort der Uraufführung: | King’s Theatre, Haymarket, London |
| Spieldauer: | 2 ½ Stunden |
| Ort und Zeit der Handlung: | Im Wald nahe Argos (Arkadien), in mythischer Zeit |
| Personen | |
| |

Giove in Argo (englisch und deutsch Jupiter in Argos, HWV A14) ist ein italienisches Opernpasticcio („Dramatical composition“) in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Ähnlich wie bei Oreste (1734) und Alessandro Severo (1738) stellte er die Musik fast ausschließlich aus eigenen früheren Werken zusammen. Die Uraufführung war am 1. Mai 1739 im King’s Theatre am Haymarket in London.
Die Musik ist nur fragmentarisch erhalten, es gab jedoch zu Beginn des 21. Jahrhunderts einige Rekonstruktionsversuche.
Entstehung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Da Händel mit seinen italienischen Opern ab Mitte der 1730er-Jahre immer weniger Erfolg hatte, wandte er sich nach und nach dem englischen Oratorium zu. Eine klare Zäsur stellte dabei die Tatsache dar, dass im Sommer 1738 die Resonanz auf die Subskriptionen für die Opern so gering war, dass sein Geschäftspartner Johann Jacob Heidegger, der Impresario des King’s Theatre, sich gezwungen sah, sie für die folgende Saison ganz aufzugeben:[1][2]
“WHEREAS the Opera’s for the ensuing Season at the King’s Theatre in the Hay-Market, cannot be carried on as was intended, by Reason of the Subscription not being full, and that I could not agree with the Singers, tho’ I offer’d One Thousand Guineas to One of them: I therefore think myself oblig’d to declare, that I give up the Undertaking for next Year, and that Mr. Drummond will be ready to repay the Money paid in, upon the Delivery of his Receipt; I also take this Opportunity to return my humble Thanks to all Persons, who were pleas’d to contribute towards my Endeavours of carrying on that Entertainment. J. J. Heidegger.”
„Da die Opern in der kommenden Spielzeit im King’s Theatre am Haymarket nicht wie geplant weitergeführt werden können, nachdem die Subskriptionen nicht ausverkauft wurden und ich mich mit den Sängern nicht einigen konnte, obwohl ich einem von ihnen eintausend Guineen [vermutlich Caffarelli] bot, sehe ich mich zu der Erklärung gezwungen, dass ich das Unternehmen im nächsten Jahr aufgebe und dass Herr Drummond das einbezahlte Geld auf Vorlage der Quittung zurückerstatten wird; bei dieser Gelegenheit möchte ich auch all jenen meinen bescheidensten Dank aussprechen, die so freundlich waren, mich in meinem Bemühen um die Fortführung der Veranstaltungen zu unterstützen. J. J. Heidegger.“
Für die erste Hälfte des Jahres 1739 plante Händel daher zunächst eine reine Oratorien-Saison und brachte am King’s Theatre ab Januar 1739 seine neuen Oratorien Saul und Israel in Egypt heraus, sowie einige Wiederaufnahmen des Alexander-Festes; als besondere Attraktion spielte er bei diesen Aufführungen Orgelkonzerte.[5]
Dass Händel gegen Ende der Saison mit seinem Giove in Argo doch wieder eine italienische Oper herausbrachte, war vermutlich eine Reaktion auf eine von Charles Sackville, Earl of Middlesex, gegründete neue Operntruppe an dem von John Rich geführten Theater in Covent Garden – Händels eigener ehemaliger Wirkungsstätte von 1734 bis 1737. Die neue Truppe trat in eine scharfe Konkurrenz zu ihm, indem sie ihre Aufführungen ausgerechnet auf dieselben Abende legte wie Händels.[6]
Er beendete die Partitur des Giove in Argo Ende April: Fine dell Opera Jupiter in Argos | April 24. | 1739.[7][8]
Die Oper wurde als „Dramatical Composition, called Jupiter in Argos. Intermix’d with Chorus’s, and two Concerto’s on the Organ“ angekündigt.[9] Einige spätere Autoren meinten daher, dass es wie in Serenatas oder in Händels Oratorien keine szenische Darstellung gegeben habe. Da Händel selbst das Werk jedoch „Opera“ nannte, ebenso wie einige Zeitgenossen, geht John H. Roberts davon aus, dass auf der Bühne gespielt wurde.[10] Ungewöhnlich für eine Oper sind die angekündigten Orgelkonzerte.
Im erhaltenen Libretto von Giove in Argo werden keine Sänger genannt, aber aus einer Zeitungsankündigung ist bekannt, dass die italienische Sängerin Costanza Pusterli, genannt „La Posterla“, die erst kurz zuvor zusammen mit ihrem Mann, dem Geiger Giovanni Piantanida, und ihrer Tochter nach London gekommen war, von Händel für seine neue Oper engagiert wurde:[11]
“We hear that Signiora Busterla, a famous Italian Singer arrived here last Tuesday, and is to perform in the Opera’s that are intended to be perform’d by Mr. Handel, after the Holydays.”
„Dem Vernehmen nach ist Signora Busterla, eine berühmte italienische Sängerin, letzten Dienstag [17. April] hier angelangt und wird in den Opern singen, welche Hr. Händel nach den Osterfeiertagen aufzuführen beabsichtigt.“
Nach Roberts bestand die Besetzung wahrscheinlich aus den folgenden Sängern:[13]
- Arete – John Beard (Tenor)
- Calisto – Élisabeth Duparc, genannt „La Francesina“ (Sopran)
- Iside – Costanza Piantanida-Pusterli, genannt „La Posterla“ (Mezzosopran)
- Diana – Chiara Pusterli (Sopran)
- Erasto – ?
- Licaone – ?
Für die beiden Basspartien Erasto und Licaone kommen alternativ drei Sänger in Betracht: Gustavus Waltz, William Savage und/oder Henry Theodore Reinhold.[14]
Die Oper war offenbar kein Erfolg und erlebte nur zwei Aufführungen am 1. Mai und am 5. Mai 1739.[15]
Libretto
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Händels Giove in Argo basiert auf einem Libretto von Antonio Maria Lucchini, das 1717 in einer Vertonung durch Antonio Lotti in Dresden uraufgeführt wurde[16] und auch 1719 anlässlich der Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August mit Erzherzogin Maria Josepha von Österreich wieder auf die Bühne kam.[17] Dabei dürfte Händel das Werk bereits kennengelernt haben, als er auf der Suche nach Sängern in Dresden weilte.[18]
Das Werk wird in Lucchinis Original als „Melodrama pastorale“ bezeichnet,[19] gehört also zum Genre der Pastoral-Oper.[20] Wer den Text für Händel einrichtete, ist nicht bekannt. Die Vorlage wurde gekürzt und zwei komische Diener-Rollen (Vespetta und Milo) gestrichen.[21][22]

Historischer und literarischer Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Liebesabenteuer des Göttervaters Zeus/Jupiter werden in verschiedenen Werken antiker griechischer und römischer Dichter erzählt, wie den historíai des Herodot oder den Metamorphoseon libri des Ovid. Von der klassischen Mythologie ist jedoch in Lucchinis Giove in Argo wenig übriggeblieben. Die Handlung dreht sich um Jupiters Affären mit Io (= Iside) und Calisto, zwei seiner sterblichen Geliebten. Zu den wenigen originalen Handlungselementen gehört das durch die Affäre mit Jupiter gebrochene Keuschheitsgelübde der Calisto gegenüber der Göttin Diana, das jedoch in der Oper nicht durch die Verwandlung der Calisto in einen Bären bestraft wird, sondern durch ein für die Opera seria übliches lieto fine ersetzt wurde. Es fehlen auch andere zentrale Punkte der Überlieferung, wie die Eifersucht von Jupiters Gemahlin Juno, sowie die Verwandlung der Io in eine Kuh. Außerdem machte Lucchini aus Ios Vater, dem unsterblichen Flussgott Inachos, einen sterblichen König von Arkadien, der von Calistos Vater Lycaone umgebracht wurde.
Musik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von der Musik zu Giove in Argo sind nur einige autographe Fragmente sowie zwei Abschriften mit ausgewählten „Songs in Jupiter in Argos“ überliefert.[23][24] Eine Ouverture fehlt und von den neukomponierten Rezitativen sind nur diejenigen des ersten Aktes, und auch diese nur „skizzenhaft“, erhalten.[25] Darüber hinaus gibt es bezüglich der Arien zwischen den autographen Fragmenten und dem gedruckten Libretto beträchtliche Differenzen. Wegen dieser sehr lückenhaften Überlieferung war noch Baselt der Meinung, dass „keine bis ins Einzelne gehende Rekonstruktion der verschollenen Aufführungspartitur“ möglich sei.[26] Dennoch wurden zu Beginn des 21. Jahrhunderts Rekonstruktionsversuche unternommen, u. a. von John H. Roberts für die Hallische Händel-Ausgabe (Siehe oben).
Folgende Fakten können als gesichert gelten: Giove in Argo ist die einzige italienische Oper Händels, in der kein Kastrat mitwirkte und es auch keine Hosenrollen gab. Stattdessen sind alle männlichen Partien für tiefe Männerstimmen – einen Tenor und zwei Bässe – komponiert.[27] Auffällig ist eine überdurchschnittlich große Beteiligung des Chores, der u. a. sämtliche Aktanfänge und -abschlüsse bestreitet.[28] Insgesamt gibt es acht Chöre, von denen zwei wiederholt werden. Das ist mehr als in jeder anderen Oper Händels.[22] Diese Besonderheiten sowie die ursprünglich zwischen den Akten gespielten zwei Orgelkonzerte,[22] rücken die Oper bis zu einem gewissen Grade in die Nähe von Händels Oratorien.
Die entlehnten Musiknummern (Arien, Chöre) stammten laut John H. Roberts aus Händels früheren Opern Teseo (1713), Scipione (1726), Ezio (1731), Alcina (1735), Atalanta (1736), Arminio, Giustino, Berenice (alle drei 1736–1737), und Faramondo (1738), aus den Serenaten Acis and Galatea (1732) und Il Parnasso in Festa (1734), sowie dem Oratorium Il trionfo del Tempo e della Verità (1737). Höchstwahrscheinlich waren Anpassungen (z. B. Änderungen des Textes, Transpositionen) nötig, deren konkrete Gestalt wegen der fragmentarischen Überlieferung des Werks nicht bekannt ist.[29] Eine Arie („Nel passar da un laccio all’altro“) entnahm er seiner bereits begonnenen, aber noch nicht fertiggestellten Partitur zur Oper Imeneo (UA: 1740).[29]
Händel fügte außerdem, vermutlich auf Wunsch der Posterla, zwei Arien von Francesco Araja aus dessen Oper Lucio Vero (Venedig 1734) in die Partitur ein, und zwar: Isides Accompagnato-Rezitativ und Arie „Iside, dove sei?/Ombra che pallida“ (Akt II, Nr. 23–24) sowie die Arie „Questa d’un fido amore“ (Akt III, Nr. 28).[30]
Abgesehen von den Secco-Rezitativen komponierte Händel für ein Pasticcio relativ viele Musiknummern neu, und zwar:
- für Diana (Posterla junior ?): die zwei Arien „Non ingannarmi, cara speranza“ (I, 2) und „In braccio al tuo spavento“, deren Material er jedoch ebenfalls dem Partiturentwurf zu Imeneo entnahm.[31]
- Für Calisto (La Francesina ?): Das Siciliano „Già sai che l’usignol“ (Nr. 17) und die zwei Accompagnato-Rezitative „Priva d’ogni conforto“ (Nr. 31) und „Non è d’un alma grande“ (Nr. 34).[32]
- Für Iside (Costanza Posterla ?): Zwei Ariosi („Deh! m’aiutate, o Dei“ (Nr. 6) und „Vieni, vieni, o dei viventi“ (Nr. 7)), das Accompagnato „Svenato il genitor“ (Nr. 22), die Arie „Taci, e spera“ (Nr. 9), sowie die Finalarie mit Chor „Al gaudio, al riso, al canto/D’Amor, di Giove al vanto“ (Nr. 36–37).[32]
Orchester
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwei Traversflöten, zwei Oboen, Fagott, zwei Hörner, Streicher, Basso continuo (Violoncello, Erzlaute oder Theorbe, zwei (?) Cembali (und evtl. Orgel ?)[33]).
Moderne Aufführungsgeschichte / Rekonstruktionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Giove in Argo war lange Zeit nur unter dem englischen Titel Jupiter in Argos bekannt. Während das Libretto erst 1950 gefunden wurde, tauchten Fragmente der Musik schon in den 1930er Jahren im British Museum, im Fitzwilliam Museum und in der Sammlung von Walter Newman Flower auf und wurden auf einen völlig neuen englischen Text zu einer „Operatic Masque“ namens Perseus and Andromeda zusammengestellt. Diese hatte zwar nur wenig mit Händels Oper zu tun, wurde aber unter der musikalischen Leitung von Sir Adrian Boult eingespielt und von der BBC am 8. Oktober 1935 im Rundfunk gesendet.[34][35]
Erste ernstzunehmende Rekonstruktionsversuche der Oper samt Aufführungen gab es erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Eine durch die Musikwissenschaftler Steffen Voss und Thomas Synofzik rekonstruierte Fassung verwendete für den zweiten und dritten Akt die Rezitative von Lottis Vertonung.[14] Diese kam am 15. September 2006 im historischen Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth im Rahmen des Festivals Bayreuther Barock zur Aufführung, mit den Ensembles „Concert Royal“ Köln und dem Collegium Cantorum Köln unter der musikalischen Leitung von Thomas Gebhardt und in einer Inszenierung von Igor Folwill.[36]
Eine weitere rekonstruierte Fassung der Oper wurde 2002 durch John H. Roberts für die Hallische Händel-Ausgabe erstellt; dieser hatte kurz zuvor die zwei Einlage-Arien von Francesco Araja identifiziert[14] und komponierte die fehlenden Rezitative ganz neu.[37] Diese Version wurde erstmals am 28. Mai 2007 bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen mit Alan Curtis und seinem „Il Complesso Barocco“ dargeboten;[36] weitere Aufführungen folgten in Herrenhausen/Hannover und Halle (Saale).[38]
Reaktionen
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“This last opera of Jupiter did not take.”
„Diese letzte Oper 'Jupiter' wurde nicht angenommen.“
“We should not expect Handel’s ‘Giove in Argo’ to conform to some modern ideal of musical drama, perfectly developed and peopled with subtle and distinctive characters. It was never intended to. Rather, it was conceived as a brilliant theatrical entertainment, and Handel filled it with arias and choruses of proven appeal, augmented by a goodly quantity of new music, as expressive and finely wrought as in his more fully original works. If it failed to please in May 1739, that was the result of a patchy cast and an audience increasingly indifferent to what Handel had to offer.”
„Wir sollten nicht erwarten, dass Handels Giove in Argo modernen Idealen des Musikdramas entspricht – mit ausgefeilten und unverwechselbaren Charakteren und einer Handlung, die sich folgerichtig entwickelt. Das war nie beabsichtigt. Die Oper war vielmehr als brillante Bühnenunterhaltung konzipiert: Händel stattete sie mit Arien und Chören aus, die sich bewährt hatten, und ergänzte diese durch eine stattliche Fülle neuer Musik, die ebenso ausdrucksvoll und bis ins Detail ausgearbeitet war wie in seinen mehr oder weniger originalen Werken. Wenn die Oper im Mai 1739 so wenig Gegenliebe fand, so war das auf die unausgewogene Besetzung und ein Publikum zurückzuführen, das sich Handels Angeboten gegenüber zunehmend gleichgültig verhielt.“
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Musicaphon M 56891 (2006): Benoît Haller (Arete), Tanya Aspelmeier (Iside), Markus Auerbach (Erasto), Theresa Nelles (Diana), Lisa Tjalve (Calisto), Raimonds Spogis (Licaone)
- Kammerchor Würzburg, Concert Royal Köln; Dir. Sylvie Kraus und Matthias Beckert (155 min)
- Virgin Classics 7231162 (2013): Anicio Zorzi Giustiniani (Arete), Ann Hallenberg (Iside), Vito Priante (Erasto), Theodora Baka (Diana), Karina Gauvin (Calisto), Johannes Weisser (Licaone)
- Il complesso barocco; Dir. Alan Curtis (157 min)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 421 ff.
- Bernd Baselt: Georg Friedrich Händels Pasticcio ‚Jupiter in Argos‘ und seine quellenmäßige Überlieferung. In: Händel-Jahrbuch 1987 33. Jahrgang, Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1987, ISBN 3-370-00067-9, S. 57–72.
- Donald Burrows: Händel. Imeneo. Aus dem Englischen von Eckhardt van den Hoogen, CPO 999915-2, Osnabrück 2003, S. 8 ff.
- Friedrich Chrysander: G. F. Händel, Zweiter Band, Breitkopf & Härtel, Leipzig 1860, S. 453.
- Winton Dean: Handel’s Operas, 1726–1741. Boydell & Brewer, London 2006. Reprint: The Boydell Press, Woodbridge 2009, ISBN 978-1-84383-268-3. (englisch).
- Editionsleitung der Hallischen Händel-Ausgabe: Dokumente zu Leben und Schaffen. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 4. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1985, ISBN 3-7618-0717-1.
- Walter Newman Flower: Händels „Jupiter in Argos“. Aus dem Englischen von Rudolf Steglich. In: Händel-Jahrbuch 1928, 1. Jahrgang, Breitkopf & Härtel, Leipzig 1928, S. 60–67.
- Christopher Hogwood: Georg Friedrich Händel. Eine Biographie (= Insel-Taschenbuch 2655), aus dem Englischen von Bettina Obrecht, Insel Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 2000, ISBN 3-458-34355-5.
- John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. Booklettext zur CD-Einspielung: EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013
- John H. Roberts: Giove in Argo. In: Annette Landgraf und David Vickers: The Cambridge Handel Encyclopedia. Cambridge University Press 2009, ISBN 978-0-521-88192-0, S. 259 ff. (englisch).
- John H. Roberts: Reconstructing Handel‘s ‚Giove in Argo‘. In: Händel-Jahrbuch 2008. 54. Jg., Halle (Saale) 2008, ISBN 978-3-7618-1448-2, S. 183–204 (englisch).
- Albert Scheibler: Sämtliche 53 Bühnenwerke des Georg Friedrich Händel, Opern-Führer. Edition Köln, Lohmar/Rheinland 1995, ISBN 3-928010-05-0, S. 768 f.
- Steffen Voss: Giove in Argo (HWV A14). In: Arnold Jacobshagen (Hrsg.), Panja Mücke: Händels Opern - Das Handbuch. Teilband II. Laaber-Verlag, Laaber 2009, ISBN 3-89007-686-6, S. 432–436.
- Steffen Voss: Giove in Argo. In: Hans Joachim Marx (Hrsg.): Das Händel-Handbuch in 6 Bänden: Das Händel-Lexikon. (Band 6), Laaber-Verlag, Laaber 2011, ISBN 978-3-89007-552-5, S. 312 f.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- weitere Angaben zu Jupiter in Argos (handelforever.com)
- weitere Angaben zu Giove in Argo (gfhandel.org)
- Kammerchor Würzburg, Ersteinspielung auf CD
- Bayreuther Barock – Erste Aufführung von Giove in Argo seit dem 18. Jahrhundert: Bayreuth, September 2006.
- Händel-Festspiele Göttingen 2007, Uraufführung der rekonstruierten Fassung ( vom 28. September 2007 im Internet Archive)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 30–31.
- ↑ Donald Burrows: Händel. Imeneo. Aus dem Englischen von Eckhardt van den Hoogen, CPO 999915-2, Osnabrück 2003, S. 8–9.
- ↑ Editionsleitung der Hallischen Händel-Ausgabe: Dokumente zu Leben und Schaffen. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 4. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1985, ISBN 3-7618-0717-1, S. 298.
- ↑ Christopher Hogwood: Georg Friedrich Händel. Eine Biographie. Aus dem Englischen von Bettina Obrecht, Verlag J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar, 1992, S. 184–185.
- ↑ Christopher Hogwood: Georg Friedrich Händel. Eine Biographie. Aus dem Englischen von Bettina Obrecht, Verlag J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar, 1992, S. 188–194 und 364–365.
- ↑ John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 31.
- ↑ Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 421
- ↑ Friedrich Chrysander: G. F. Händel, Zweiter Band, Breitkopf & Härtel, Leipzig 1860, S. 453.
- ↑ Editionsleitung der Hallischen Händel-Ausgabe: Dokumente zu Leben und Schaffen. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 4. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1985, ISBN 3-7618-0717-1, S. 310.
- ↑ John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 34.
- ↑ John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 32.
- ↑ Editionsleitung der Hallischen Händel-Ausgabe: Dokumente zu Leben und Schaffen. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 4. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1985, ISBN 3-7618-0717-1, S. 309.
- ↑ John H. Roberts: Giove in Argo. In: Annette Landgraf und David Vickers: The Cambridge Handel Encyclopedia. Cambridge University Press 2009, ISBN 978-0-521-88192-0, S. 259–260. (englisch)
- 1 2 3 John H. Roberts: Giove in Argo. In: Annette Landgraf und David Vickers: The Cambridge Handel Encyclopedia. Cambridge University Press 2009, ISBN 978-0-521-88192-0, S. 260. (englisch)
- ↑ Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 423
- ↑ Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 421–422
- ↑ John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 31.
- ↑ Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 422
- ↑ Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 421
- ↑ John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 33.
- ↑ Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 422 und Fußnote 5
- 1 2 3 John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 34.
- ↑ Ausführliches zu den Quellen in: John H. Roberts: Reconstructing Handel‘s ‚Giove in Argo‘. In: Händel-Jahrbuch 2008. 54. Jg., Halle (Saale) 2008, ISBN 978-3-7618-1448-2, S. 198–199.
- ↑ Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 421–423
- ↑ Steffen Voss: Giove in Argo (HWV A14), in: Arnold Jacobshagen (Hrsg.), Panja Mücke: Händels Opern - Das Handbuch. Teilband II. Laaber-Verlag, Laaber 2009, ISBN 3-89007-686-6, S. 434–435.
- ↑ Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 422
- ↑ Roberts spekulierte allerdings darüber, dass William Savage kurz nach seinem Stimmbruch hier als Erasto Rezitative in Bass-, aber Arien in Alt-Lage gesungen haben könnte – das erscheint jedoch unwahrscheinlich oder sogar bizarr. John H. Roberts: Reconstructing Handel‘s ‚Giove in Argo‘. In: Händel-Jahrbuch 2008. 54. Jg., Halle (Saale) 2008, ISBN 978-3-7618-1448-2, S. 189–190.
- ↑ Steffen Voss: Giove in Argo (HWV A14), in: Arnold Jacobshagen (Hrsg.), Panja Mücke: Händels Opern - Das Handbuch. Teilband II. Laaber-Verlag, Laaber 2009, ISBN 3-89007-686-6, S. 433–434.
- 1 2 John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 35.
- ↑ Steffen Voss: Giove in Argo (HWV A14), in: Arnold Jacobshagen (Hrsg.), Panja Mücke: Händels Opern - Das Handbuch. Teilband II. Laaber-Verlag, Laaber 2009, ISBN 3-89007-686-6, S. 435.
- ↑ John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 35.
- 1 2 John H. Roberts: Giove in Argo. Aus dem Englischen von Gudrun Meier. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 36.
- ↑ Es ist bekannt, dass in Händels (wie in italienischen) Opernaufführungen normalerweise zwei Cembali und Erzlaute im Continuo verwendet wurden. Da er zwischen den Akten Orgelkonzerte spielte (eventuell auf einem Claviorganum), wäre in diesem Fall auch eine Beteiligung der Orgel am Continuo möglich. Winton Dean, John Merrill Knapp: Handel’s Operas 1704–1726. The Boydell Press, Woodbridge 2009, ISBN 978-1-84383-525-7, S. 34–35.
- ↑ John H. Roberts: Reconstructing Handel‘s ‚Giove in Argo‘. In: Händel-Jahrbuch 2008. 54. Jg., Halle (Saale) 2008, ISBN 978-3-7618-1448-2, S. 183.
- ↑ Bernd Baselt: Thematisch-systematisches Verzeichnis. Instrumentalmusik, Pasticci und Fragmente. In: Walter Eisen (Hrsg.): Händel-Handbuch: Band 3. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1986, ISBN 3-7618-0716-3, S. 422 (Fußnote 8)
- 1 2 Steffen Voss: Giove in Argo (HWV A14), in: Arnold Jacobshagen (Hrsg.), Panja Mücke: Händels Opern - Das Handbuch. Teilband II. Laaber-Verlag, Laaber 2009, ISBN 3-89007-686-6, S. 436.
- ↑ John H. Roberts: Reconstructing Handel‘s ‚Giove in Argo‘. In: Händel-Jahrbuch 2008. 54. Jg., Halle (Saale) 2008, ISBN 978-3-7618-1448-2, S. 201–202.
- ↑ barock-konzerte.de
- ↑ Handel Reference Database. ichriss.ccarh.org, abgerufen am 2. September 2013.
- ↑ John H. Roberts: Giove in Argo. EMI Records Ltd/Virgin Classics, 50999 72311622, London 2013, S. 14 (englisch) und S. 37 (deutsch)
