Jacory Patterson wuchs in South Carolina auf und studierte ab 2018 an der Virginia Polytechnic Institute and State University, ehe er an die University of Florida wechselte. 2022 und 2023 wurde er NCAA-Collegemeister in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Erste internationale Erfahrungen sammelte er 2024, als er bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow mit 47,04s in der ersten Runde im 400-Meter-Lauf ausschied und gewann mit der US-amerikanischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:02,60min gemeinsam mit Matthew Boling, Noah Lyles und Christopher Bailey die Silbermedaille hinter dem Team aus Belgien. Im Mai siegte er bei den World Athletics Relays in Nassau auf den Bahamas in 2:59,95min in der zweiten Qualifikationsrunde über 4-mal 400 Meter und sicherte damit den Vereinigten Staaten einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Paris. Im Jahr darauf gewann er bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing in 45,54s die Bronzemedaille über 400 Meter hinter seinen Landsleuten Christopher Bailey und Brian Faust und siegte in 3:03,13min im Staffelbewerb.[1] Anfang Mai siegte er in 43,98s beim Grand Slam Track Miami und unterbot damit das erste Mal die 43-Sekunden-Marke. Zudem siegte er in 44,37s bei der Diamond League in Rabat und wurde beim Prefontaine Classic in 44,31s Dritter. Im August siegte er in 44,05s beim Memorial van Damme sowie in 43,85s bei Weltklasse Zürich und sicherte sich damit die Gesamtwertung der Diamond League. Er reiste damit als Topfavorit zu den Weltmeisterschaften in Tokio, bei denen er im Finale in 44,70s aber nur den siebten Platz belegte. Zudem gewann er im Staffelbewerb in 2:57,83min gemeinsam mit Vernon Norwood, Khaleb McRae und Rai Benjamin die Silbermedaille hinter dem botswanischen Team.
2025 wurde Patterson US-amerikanischer Meister im 400-Meter-Lauf.