Vulkan-Ausbruch in Guatemala: Video zeigt lebensgefährliche Flucht
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Lebensgefahr am Krater

Vulkan-Ausbruch in Guatemala: Video zeigt lebensgefährliche Flucht

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Supervulkan bei Neapel

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Jahrzehntealtes Rätsel um die Bermudas gelöst – Antwort liegt tief im Erdinneren
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Atemberaubend gefährlich: Die aktivsten Vulkane der Welt
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Naturspektakel

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„Als wäre eine Bombe eingeschlagen“

Vulkan erwacht nach 12.000 Jahren: Aschewolke zieht über vier Länder – Flugausfälle

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Höchste Alarmstufe

Gewaltiger Vulkanausbruch auf Ferieninsel Java: Glühende Brocken verletzen Menschen – Lawine zerstört Häuser

Der Vulkan Semeru ist ausgebrochen und verursacht schwere Schäden. Über 1000 Menschen fliehen aus ihren Häusern, die …
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Basiert auf Shannon-Entropie

Durchbruch in der Vorhersage von Vulkanausbrüchen: Neue Methode verbessert Früherkennung

Wissenschaftler haben ein bahnbrechendes Modell zur Früherkennung vulkanischer Aktivität entwickelt. Die neue Methode …
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Gigantische Aschewolke

Vulkanausbruch: Behörden warnen vor Gefahren auf Urlaubsinsel – Flughafen gesperrt

Eine gigantische Aschewolke ist am Himmel zu sehen. Die höchste Warnstufe wurde aktiviert. Menschen sollen sich auf …
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„Ist ein Weltkulturerbe“

Streit um Europas größten aktiven Vulkan: Touristen-Unart soll Folgen haben – Bürgermeister protestiert

Am Ätna brodelt es im wahrsten Sinne des Wortes. Touristen müssen jetzt Eintritt für einen beliebten Vulkan-Krater …
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„Weltklasse“

Neue Studie enthüllt Rätsel um Vulkanausbrüche im Nordatlantik – und könnte Energiewende lösen

Magma-Korridore ziehen sich durch den Nordatlantik. Dies löst Erdbeben und Vulkanausbrüche aus, könnte jedoch auch …
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Zwei Stunden in Grotte gefangen

Vulkan-Drama: Italien-Wanderin fällt mit Hund in Lavaröhre und sitzt fest

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US-Behörde liefert Erklärung

„Volnado“: Video hält seltenes Vulkan-Phänomen auf Urlaubsinsel fest

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Vulkan spuckt Asche und

Ätna-Ausbruch in Italien: Höchste Warnstufe für Flugverkehr – neue Regel für Reisende

Riesige Aschewolke am Vulkan Ätna. Wegen des Ausmaßes beim aktuellen Ausbruch gilt höchste Alarmstufe über Italien. Und …
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Keine Siedlungen bedroht

Bekannter Vulkan erneut ausgebrochen – Luftaufnahmen zeigen spektakuläre Lavafontänen

Bis zu 30 Meter hoch wird die Lava derzeit aus dem Vulkan Kilauea geschleudert. Er ist einer der aktivsten Vulkane …
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Axial Seamount

„Wir können nur abwarten“: Ausbruch von Unterwasser-Vulkan für 2025 vorhergesagt

Der Unterwasser-Vulkan Axial Seamount soll bis Ende 2025 ausbrechen. Doch obwohl die seismische Aktivität zunimmt, …
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Urlaubsorte betroffen

Feuer und Hitze am Mittelmeer: Waldbrände in Griechenland „außer Kontrolle“ – Todesopfer in Spanien

Feuerfronten wüten in Europa. In Griechenland sind mehrere Brände außer Kontrolle. Alle verfügbaren Kräfte sind bereits …
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Auch Nachbar spuckt Feuer

Vulkan-Riese spuckt Asche kilometerhoch: Höchste Alarmstufe für Flüge ausgerufen

Erneuter Ausbruch des Vulkans Kljutschewskoi nach dem Erdbeben vor Kamtschatka. Die gewaltigen Aschemengen gefährden …
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Risiko „nicht zu vernachlässigen“

Wellen von 290 Metern Höhe: „Megatsunami“ auf Kanaren durch Vulkanausbruch und Erdrutsche verursacht

Forschende belegen frühere Tsunamis auf den Kanaren. Wassermassen mit fast 300 Metern Höhe überfluteten die heute bei …
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Nach Erdbeben

Vulkan spuckt 6 km hohe Aschesäule – Erstes Erwachen nach 450 Jahren Ruhe

Der russische Vulkan Krascheninnikow ist nach 450 Jahren Ruhe erwacht. Seine Aschesäule erhebt sich sechs Kilometer in …
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Bilder zeigen Ausmaß

Sechs Kilometer hohe Aschesäule – Vulkan-Gigant bricht nach 450 Jahren erstmals aus

Fast ein halbes Jahrtausend schlummerte er im Verborgenen – nun meldet sich der russische Vulkan Krascheninnikow mit …
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Überblick

Vulkane: Aufbau, Formen und Gefahren der Feuerberge

Es gibt rund 1500 aktive Vulkane auf der Erde und jährlich kommt es zu 50 bis 70 Ausbrüchen. Doch nicht immer sind die Vulkane gefährlich.

Vulkane: Es gibt Tausende der feuerspeienden Berge auf unserem Planeten. Doch nicht nur in Ländern wie Italien, Hawaii und Island sind sie zu finden, sondern auch in Deutschland. Doch wie entstehen sie und wie gefährlich sind Vulkane? Ein Überblick.

Was ist ein Vulkan?Stelle an der Erdoberfläche, an der Magma austritt
Wie viele aktive Vulkane gibt es?Etwa 1500 aktive Vulkane
Welche Aktivitäts-Grade kann ein Vulkan haben?Aktiv, Ausbrechend, Ruhend, Erloschen

Was ist eigentlich ein Vulkan?

Vulkan wird die Stelle an der Erdoberfläche genannt, an der Magma durch die Erdkruste nach oben transportiert wird und austritt. An den Austrittsstellen bilden sich häufig kegelförmige Vulkanberge. Vulkane können aber auch andere Formen wie Spalten oder Kessel bilden.

Was ist der Unterschied zwischen Magma und Lava?

Der Unterschied zwischen Magma und Lava ist der Ort, an dem sie zu finden sind.

Als Magma wird geschmolzenes Gestein, das sich unter der Erdoberfläche befindet, bezeichnet. Dringt Magma an der Erdoberfläche aus, spricht man von Lava.

Wie entsteht ein Vulkan?

Die Erde besteht aus mehreren Schichten, die teils flüssig und teils fest sind. Die äußerste Schale ist die Erdkruste, welche aus mehreren großen kontinentalen und ozeanischen Platten besteht. Diese reiben aneinander, driften voneinander weg oder schieben sich unter eine andere. Die gängigsten Prozesse im Überblick:

  • Auffalten: Treffen zwei kontinentale Platten aufeinander, faltet sich ein Gebirge auf. Dabei können Risse entstehen, durch die sich Magma einen Weg an die Oberfläche bahnt. Der Ätna auf Sizilien ist beispielsweise durch den Zusammenstoß der Eurasischen und der Afrikanischen Platte entstanden.
  • Abtauchen: Kollidiert eine ozeanische Platte mit einer kontinentalen Platte, taucht die dichtere und damit schwerere ab und wird im heißen Erdmantel geschmolzen. Acht von zehn Vulkanen entstehen auf diese Weise.
  • Aufreißen: Bewegen sich Teile der Erdkruste auseinander, öffnet sich ein langer Spalt. Dieser füllt sich mit vulkanischem Material aus der Tiefe. So können riesige Gebirge entstehen, wie beispielsweise der Mittelatlantische Rücken.

An den Plattengrenzen befinden sich mehr als 90 Prozent aller Vulkane. Die größte Konzentration ist am sogenannten Pazifischen Feuerring zu finden. Er reicht von der Westküste Amerikas bis nach Indonesien und Papua-Neuginea. In diesen Regionen schiebt sich die Pazifische Platte unter eine leichtere Kontinentalplatte. 45 Prozent aller Vulkane befinden sich am Pazifischen Feuerring.

Der isländische Vulkan Fagradalsfjall ist ein Teil der divergenten Plattengrenze zwischen der Nordamerikanischen und der Eurasischen Platte.

Neben den Vulkanen an den Plattengrenzen gibt es zudem die sogenannten Hot Spots. Das sind Vulkane, die mitten auf einer Platte liegen. An Schwachstellen der Erdkruste kann heißes Material aus dem Erdinneren aufsteigen und somit die Kruste langsam aufschmelzen. Ist die Erdoberfläche erreicht, entsteht ein neuer Vulkan. Mit der Zeit können ganze Vulkanketten entstehen, wie zum Beispiel die Inselketten von Hawaii, die Kanaren oder die Kapverdischen Inseln.

Welche Arten von Vulkanen gibt es?

Vulkane lassen sich nach ihrem Aufbau und der Zusammensetzung des Magmas in verschiedene Typen unterteilen.

  • Schildvulkane: Sind flach und oft sehr groß. Sie werden von dünnflüssiger Lava geformt. Zum Beispiel der Kilauea auf Hawaii.
  • Schicht- oder Stratovulkane: Sind steilere Vulkane, die Lavaströme produzieren können, aber auch explosiver ausbrechen. Sie bilden häufig Wechsellagerungen aus Lava, Asche und anderen Auswurfprodukten. Zum Beispiel der Mayon auf den Philippinen.
  • Caldera: Durch einen sehr großen Vulkanausbruch wird ein großer Teil der Magmakammer entleert – ein Hohlraum entsteht. Infolgedessen fällt der Vulkan in sich zusammen, ein Einbruchskessel entsteht. Zum Beispiel der Yellowstone in den USA.
  • Spaltenvulkane: Sind häufig mehrere Kilometer lange Spalten oder Risse in der Erdoberfläche, bei denen Lava aus vielen kleinen Kratern austritt. Zum Beispiel die Laki-Spalte auf Island.

Es gibt noch weitere Arten von Vulkanen, die sich abhängig vom Auswurfmaterial, der Interaktion mit der Umwelt oder der vorherigen Landschaftsform bilden können. Folgende Formen können unter anderem entstehen:

  • Asche- und Schlackenkegel: Kleine Hügel aus Asche oder Schlacke
  • Maare: Mit Wasser gefüllte Explosionskrater
  • Lavadome: Kuppel aus zähflüssiger Lava
  • Sommas: Ein jüngerer Vulkan innerhalb von einem älteren Vulkan

Die Aktivitäts-Stadien eines Vulkans

Vulkane lassen sich neben ihrer Form auch nach dem Grad der Aktivität unterscheiden:

  • Aktiv: Von einem aktiven Vulkan ist die Rede, wenn er in den vergangenen 10.000 bis 20.000 Jahren schon einmal ausgebrochen ist. Zudem ist im Untergrund nach wie vor eine rege Magma-Aktivität zu messen.
  • Ausbrechend: Ein ausbrechender Vulkan stößt gerade Lava oder festes Material wie Asche oder Gesteinsblöcke aus. Gibt er nur Gase ab, wird er als potenziell aktiv, aber nicht als aktiv ausbrechend eingestuft.
  • Ruhend: Ein ruhender Vulkan ist ein aktiver Vulkan, der aber derzeit schläft. Manche ruhen für Jahre, andere für Jahrtausende.
  • Erloschen: Bei einem erloschenen oder toten Vulkan kommt es zu keinen Ausbrüchen mehr. Seit mindestens 10.000 Jahren hat er keine Aktivität mehr gezeigt. Außerdem lässt die Beschaffenheit des Untergrunds keinen Ausbruch erwarten.

Über dem Meeresspiegel liegen aktuell etwa 1500 Vulkane, von denen rund 500 als aktiv gelten. Die Zahl der untermeerischen Vulkane ist nicht genau bekannt. Wissenschaftler aber gehen davon aus, dass 60 Prozent aller vulkanischen Aktivitäten untermeerisch stattfinden. Jährlich kommt es weltweit zu 50 bis 70 Vulkanausbrüchen.

Wie kommt es zu einem Vulkanausbruch?

Das zähflüssige Magma sammelt sich in einer Kammer, die mehrere Kilometer unter der Erdoberfläche liegt und durch einen Schlot mit ihr verbunden ist. In der Kammer stauen sich zudem Gase wie Schwefelwasserstoff oder Kohlenstoffdioxid an, die einen enormen Druck aufbauen. Wird dieser zu groß, bricht der obere Gesteinsdeckel auf und das Magma bahnt sich einen Weg an die Oberfläche.

Wie stark der Vulkan ausbricht, ist dabei von der Zusammensetzung des Magmas und der Gase abhängig. Bei manchen Eruptionen wird das Oberflächengestein kilometerweit in die Luft geschleudert. Bei anderen hingegen ergießt sich die Lava lediglich in einem zähflüssigen Strom den Hang hinab. Manchmal wiederum stoßen die Vulkane große Aschemengen aus.

Besonders gefährlich sind die sogenannten pyroklastischen Ströme. Dabei rasen enorm heiße Glutlawinen den Hang hinab. Beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 nach Christus wurde Pompeji von solchen Strömen begraben.

Vorhersage eines Vulkanausbruchs

Trotz moderner Methoden ist es der Wissenschaft nicht möglich, einen Vulkanausbruch zuverlässig zu prognostizieren. Doch es gibt einige Anzeichen, die auf eine Eruption hindeuten können. So gehen ihm meist kleinere, in hoher Konzentration auftretende Erdbeben voraus. Außerdem können Veränderungen in der chemischen Zusammensetzung und der Temperatur der vulkanischen Gase Hinweis auf einen Vulkanausbruch geben. Vor einem Ausbruch hebt bzw. dehnt sich ein Vulkan zudem häufig aus. Die Neigungs- und Höhenänderungen können mit Neigungsmessern oder Satellitenbildern erfasst werden.

Wie wird die Stärke eine Ausbruchs bestimmt?

Der Vulkanexplosivitäts-Index (VEI) ist ein Maß für die Stärke eines Vulkanausbruchs. Die Skala reicht von null bis acht und ist logarithmisch aufgebaut. Das heißt, jede Stufe ist zehnmal stärker als die vorherige.

StufeStärke des Ausbruchs
Nullkleine, räumlich sehr begrenzte und meist nicht explosive Eruptionen
AchtSehr großer Ausbruch mit mehr als 1000 Kubikmeter Magma

Wie gefährlich sind Vulkane?

Wie gefährlich Vulkanausbrüche für die Menschen sind, hängt stark von den Umständen ab. Die meisten Vulkane befinden sich in abgelegenen Gegenden und sind somit für Menschen nur gefährlich, wenn sie sich auf dem Vulkan oder im Krater befinden. Bei manchen Vulkanen wie zum Beispiel dem Stromboli oder dem Kilauea kann man während der Ausbrüche sogar am Kraterrand stehen und zuschauen.

Zudem treten gefährliche Vulkanausbrüche eher selten auf. Im 20. Jahrhundert wurden nur rund ein Dutzend solcher Eruptionen verzeichnet. Weltweit sind in den letzten 250 Jahren etwa 250.000 Menschen bei Vulkanausbrüchen gestorben. Im Vergleich zu anderen Naturgewalten wie Erdbeben oder Stürmen ist die Zahl der Todesopfer verhältnismäßig gering.

Würden Sie einen Vulkan besteigen?

Die drei gefährlichsten Vulkane weltweit

Der Vesuv zählt zu den am besten überwachten Vulkanen. Momentan ruht der Vesuv und war seit 1944 auch nicht mehr merklich aktiv. Allerdings könnte sich das schnell ändern. Am Fuße des Vulkans liegt die Stadt Neapel, in der fast drei Millionen Menschen leben.

Der Merapi ist ein Schichtvulkan auf der Insel Java in Indonesien. Er liegt in direkter Nähe zur indonesischen Großstadt Yogyakarta. Der Merapi ist hochexplosiv und oft gehen Glutlawinen von dem Hochrisiko-Vulkan ab. Seine Ausbrüche enden oft katastrophal. Zuletzt starben 2010 mehr als 350 Menschen, 300.000 mussten fliehen. Dennoch ist das Gebiet um Merapi dicht besiedelt.

1883 kam es zu einer gewaltigen Vulkanexplosion: Der Krakatau zwischen Sumatra und Java zerstörte sich bei seinem Ausbruch selbst. Tsunamis mit bis zu 40 Meter hohen Wellen überfluteten die angrenzenden Küstenregionen. Seit 1927 entwickelt sich dort ein neuer Vulkan: Anak Krakatau. Er zählt zu einem der aktivsten Vulkane der Erde.

Vulkane in Deutschland

Auch in Deutschland gibt es Vulkane. Allerdings sind davon keine mehr aktiv. Vor allem das Gebiet der Eifel ist bekannt für zahlreiche ehemals aktive Feuerberge.

Hier finden sich ebenfalls vulkanisch geprägte Gebiete in Deutschland:

  • Rhön
  • Schwarzwald
  • Westerwald
  • Vogelsberg
  • Vogtland
  • Erzgebirge
  • Hessische Senke
  • Siebengebirge
  • Kaiserstuhl
  • Hegau
  • Schwäbische Alb
  • Mittelgebirge
  • Frankenwald
  • Fichtelgebirge
  • Nördliche Oberpfalz

Währen die meisten vulkanischen Gebiete als erloschen gelten, gibt es in Deutschland auch zwei ruhende Vulkangebiete: Die Vulkane in der Eifel und in der Oberpfalz. Derzeitige vulkanische Aktivitäten beschränken sich auf die stille Gasfreisetzung im Laacher See in der Eifel. Dort ereignete sich Deutschlands jüngster Vulkanausbruch: vor rund 11.000 Jahren.

Vulkanausbruch in La Palma 2021

In der 14 Kilometer langen Vulkankette Cumbre Vieja im Süden der spanischen Kanareninsel La Palma kam es seit 1971 zu keinem Ausbruch mehr – bis zum 19. September 2021. Der Ausbruch dauerte fast drei Monate an. Der Vulkan schleuderte dabei Lava, Asche und vulkanisches Material aus seinem Inneren. Tausende Menschen verloren ihr Hab und Gut. (jsch)

Rubriklistenbild: © Finn Huwald / dpa