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Donnerstag, 23. November 2023

Margeriten des Herbstes

 

BERJAYA


 ...nenne ich sie gern, diese Sorte Astern.
Da sie mich immer an Margeriten erinnern.
 
BERJAYA

 
 Vor 2 Jahren ein halbvertrocknetes Töpfchen mit drei Trieben
im Vorraum des K*uflandes gratis zum Mitnehmen,
haben sie im Vorjahr schon üppig geblüht.
 
Diesjahr in groszen Topf ist der Busch nun zur Höchstform aufgelaufen.
 
BERJAYA

 
 Er war so grosz, auf der Dachterrasse,
dasz der Wind ihn parmal umgeschubst hat.
Und so stellte ich ihn in eine geschützte Ecke.
 
BERJAYA

 
 Wo er dann zu wenig Sonne bekam.
Und so öffneten sich die Blüten erst sehr spät.
 
BERJAYA

 
 Dienstag im letzten Tageslicht
habe ich wenigstens einen Teil der Blüten abgeschnitten.
Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Frost.
Ich wollte sie retten.
 
 So sind jetzt hier diverse Vasen damit gefüllt
- in der Küche steht auch noch eine... 
 
 
BERJAYA

 
Also laszt uns noch einmal die Fülle feiern
bevor die karge Zeit in der Natur beginnt
und wir aus einer anderen Fülle schöpfen - 
 
Als Kontrast zu rohem Holz und Flechtwerk 
darf dann auch schon ein Krönchen glitzern... 
 
BERJAYA

 
 
 

Friedensgebet

 


 Griechisch orthodoxer Gesang

Montag, 20. November 2023

Meditation zum Wochenbeginn

 

 

BERJAYA

 O Ewige!
Du bist meine Zuversicht und Stärke,
   eine Hilfe in den großen Nöten,
   die mich getroffen haben.
Darum fürchte ich mich nicht,
   wenngleich die Welt unterginge
   und die Berge mitten ins Meer stürzten,
   wenngleich das Meer wütete
   und die Berge wankten.
Du bleibst mir die Lebensquelle,
   Du bist meine heilige Wohnung.
Darum bleibe ich stark.

Du hilfst mir am Morgen.
Meine Illusionen müssen weichen,
   sie werden verschwinden,
   wenn ich mich zu Dir wende.
Du bist mein Schutz.

Kommt her, ihr Menschen,
   und schaut die Wunder,
   die Zerstörungen aufhalten,
   die Kriege beenden,
   die Waffen unbrauchbar machen.
Seid stille und erkennt
   euer höheres Selbst.
Ich will es ehren,
   hören
   und seiner Weisheit folgen.
So spreche ich:
   „Ich lasse mich von Deiner Liebe erfüllen.
Deine Gerechtigkeit ist
   mein Schutz und mein Heil,
Du Göttliches in mir,
   Du mein höheres Selbst.“


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA

Text: Anna vom Sternengrund
(Adaption Psalm 46)

aus "Meditation heilsamer Worte" 

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

Samstag, 18. November 2023

Friedensgebet

 

"Gespräch mit Gott" - Lesung eines Textes Isaaks des Syrers 
Spirituelle Unterstützung in schwierigen Zeiten 
24.10.22


Es ist mir zu umfangreich, diesen langen Text zu übersetzen
und leider finde ich ihn auch nicht auf Deutsch im Web.
Aber der Text eines christl. Mystikers, auch in unverständlicher Sprache gelesen,
wird auf jeden Fall eine gute Schwingung in der Atmosphäre hinterlassen.
Ich mag solche Lesungen gern in stillen Stunden im "Hintergrund",
während ich irgendeine ruhige Tätigkeit ausführe.
Ähnlich wie gesungene Mantras...

Freitag, 17. November 2023

Friedensgebet

 

 Անթառամ Ծաղիկ - Unvergängliche Blume
Armenissch-orthodoxe Hymne an die Jungfrau Maria
 von Movses Khorenatsi, 5.Jahrhundert 
 

 
Der Konflikt der Armenier findet leider wenig Beachtung,
zumal der Aggressor (Azerbaidshan) ein Freund des Westens ist
und der Verbündete der Armenier (RU) unser Feind...
Es ist damit aber nicht weniger humanitäre Katastrophe als in anderen Regionen

Donnerstag, 16. November 2023

Gegen Novemberblues

 

BERJAYA

 Ein paar Astern, beim Foodsharing gerettet,
dazu Hagebutten... 

BERJAYA

Lichter und schon etwas weihnachtlich anmutende Tierchen -
Ausblick auf das, was kommt.

BERJAYA

Geteilt mit Friday-Flowerday


Friedensgebet

 

Französischer orthodoxer Gesang 


 

Montag, 13. November 2023

Meditation zum Wochenbeginn

 

 

BERJAYA

 O Ewige!
Mein Herz will Dir singen:
„Du bist heilig,
   voller Weisheit, Liebe und Gerechtigkeit.
Du segnest mich.
   Du gürtest mich mit Weisheit,
   Du schenkst mir Liebe,
   Du schmückst mich mit Gerechtigkeit.
Deine Hand vollbringt Wunder,
   Deine Pfeile treffen meine Illusionen.
Ich freue mich über diese Erkenntnis.

Du liebst mich
   und salbst mich mit dem Öl der Freude.
In Deinem Tempel
   duftet es nach Myrrhe, Aloe und Kassia.
Du trittst aus Deinem ewigen Palast,
   Deine Krone glänzt,  
   Dein Diadem strahlt.“

Höre meine Seele
   und neige Dein Ohr
   der Ewigen.
Sie spricht:
   „Vergiss Deine Illusionen!“

Ich sage zu ihr:
   „An Dich will ich mich halten
   und Dir folgen.
   Das macht mich froh.“
So erlange ich inneren Reichtum,
   und trage goldenen Gewänder der Weisheit.
In ihnen geleitet man mich zu Dir.
   Man führt mich zu meiner Freude und Wonne
   und ich ziehe ein in die Wohnung,
   die mir bestimmt ist.
Dort wirkt Deine Weisheit,
   da ist Deine Liebe und Gerechtigkeit.
Ich will Deiner gedenken
   und Dir danken im ewigen Jetzt,
   Du Göttliches in mir,
   Du mein höheres Selbst!


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


Text: Anna vom Sternengrund
(Adaption Psalm 45)

aus "Meditation heilsamer Worte" 

(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

Sonntag, 12. November 2023

Zwölf von zwölf im November

 

BERJAYA

 

Die Bilder des Tages - hinauf-und hinuntergeschaut - werden auch heute
 wieder zur groszen Bloggerparty bei Caro geschickt.
 
 

BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA


BERJAYA

 
Nicht im Bild festgehalten:
 
Das Summen des Teewassers
das Klickern der Tastatur
das Schnurren der Katze
das Schmeicheln und Betteln um eine extra-Futterportion 
 
Die Stille der Wiesen
der lautlose Flug kleiner Vögel über dem Wasser 
das Fallen der Blätter
der Herbstgeruch nach feuchtem Laub 
 
*
 
Habt noch einen schönen November!
Es ist die Zeit, da sich Wintertore langsam öffnen 
und eine neue Art Wunder sichtbar wird.


Sonntagsmatinee

 

Anton Reicha - TE DEUM 

 Prager Sinfonieorchester, Dir. Vaclav Smetacek

 


 

Samstag, 11. November 2023

Friedensgebet

 

"Über das Alter" 
Ein Text aus dem "Buch des Mirdad" von Mikhail Naimy 
 

 Es gibt dieses Buch in deutscher Übersetzung.
Den entsprechenden Text jedoch offenbar nicht im Web.
Ich denke, man kann auch einfach die Bilder meditativ auf sich wirken lassen.

Freitag, 10. November 2023

Friedensgebet

 


 Die jüngere Gruppe der Sonntagsschule des St.-Georgs-Anwesens in Riwne 
beim 17. Festival der Sonntagsschulen 
in der Einsiedelei der rechtschaffenen Anna in Onyshkivtsi, 7.8.23

Donnerstag, 9. November 2023

Für Elsbeth zum 124. Geburtstag

 

BERJAYA

Ich habe meiner Oma zum Gedenken
Geburtstagsblumen ausgesucht.
Ein Strausz mit weniger Blüten,
denn Gräsern und Blättern darin. 

BERJAYA

Der hätte ihr bestimmt gefallen.
Wir sind so oft die Salzbergtalwiesen hinauf gegangen,
haben Laubburgen gebaut im Herbst
und Moosgärtchen angelegt auf einem groszen Teller...

BERJAYA

Die schönste Zeit meiner Kindheit
war der späte Herbst 1965.
November. Da durfte ich ganz und gar
bei den Groszeltern wohnen.
Meine Mutter war weit fort. Irgendwo.
In einem Kurheim.
 
BERJAYA

 
Die Ordnung und der strukturierte Tag bei ihnen
gefielen mir sehr: früh mit Opa zum Milch holen
(lose in einer Milchkanne)
und dann, wenn wir heimkamen, 
hatte sie schon geheizt und war in der Werkstatt.
Opa setzte sich auch an die Arbeit und ich
hatte eine Fuszbank zum Sitzen und einen kleinen Schemel als "Werkbank".
Da bekam ich ein Stückchen Blech und ein paar Punzen
und konnte mit einem Ziselierhammer Muster
ins Blech einschlagen.
Oder Perlen auffädeln.
Schöne alte Glas-und Porzellanperlen waren das.

Nach dem Mittagessen war eine kleine Pause
und danach gingen wir in die Natur.
Weit weg war die nicht.

Dann wieder Werkstatt und nach den Abendessen
haben wir Spiele gemacht oder vorgelesen.

BERJAYA


Ich war gerne und oft dort.
Oma hat sich immer Zeit für mich genommen .
So manches mal hat sie die Strenge und Rigorosität
meiner Mutter abmildern können
und hat uns Kindern damit einen Ausgleich geschaffen.
Was wären wir ohne sie gewesen? 
 
BERJAYA

 

Den Sinn für Schönes und Farben hat sie in mir geweckt.
Und so maches Märchen hat sie sich für mich ausgedacht.

BERJAYA
 
 
Farben waren ihre Welt.
Nicht nur zum Malen auf Aquarellpapier.
Ihr hatten es besonders die leuchtenden Töne
farbigen Emails angetan.
Teils unterlegte sie transparente Glasuren noch mit Blattsilber oder - gold. 
Das macht den Brennvorgang besonders schwierig, 
aber die Farben unendlich leuchtend.
So erschuf sie ihre Bilder.

BERJAYA

 
Elsbeth kam am 24. Oktober 1899 als Jüngste
von vier Geschwistern zur Welt.
Sie musz ein lebhaftes und sportliches Mädchen gewesen sein,
denn sie bekam schon mit zehn Jahren
ihr Freischwimmerzeugnis.
Das war damals für Mädchen noch nicht selbstverständlich.
Und warscheinlich hab ich von ihr die Liebe
zum Wasser und zum Schwimmen geerbt.

BERJAYA

 
Als sie heranwuchs, wollte sie nicht nur
Ehefrau und Mutter werden,
sondern ihrer Berufung folgen und einen Beruf ergreifen.
Ihre Eltern waren liberal genug, dies zu unterstützen
und ihr ein Studium an der noch jungen Kunstgewerbeschule in Halle zu ermöglichen.
Der heutigen Kunsthochschule Burg Giebichenstein.
 
BERJAYA

 
 In der Metallklasse wurde sie von Erich Lennè unterrichtet.
Sie gingen eine lebenslängliche Verbindung ein
und waren sich treue Gefährten im künstlerischen Schaffen.
Obwohl sie nicht direkt zusammen arbeiteten:
es schuf jeder sein eigenes Werk, für sich allein.
Aber eine Werkstattgemeinschaft mit ständigem Austausch
 - was könnte befruchtender sein?
 
Sie haben immer zusammen gestanden und sich gegenseitig unterstützt.
Ob es in Kriegszeiten beim Erhalt der Werkstatt war
(die dann zeitweilig von ihr alleine geführt wurde),
oder im täglichen Leben. 
Das nicht immer leicht war.
Sie waren einfach ein gutes Team!
 
Besonders auch später im Alter:
Erich wurde langsam taub, Elsbeth war am Ende voll blind.
Gemeinsam haben sie den Alltag gemeistert.
Fast bis zuletzt. 

Zeitlebens für ihre Arbeit gelebt und aufgegangen im Tun.
Dabei aber auch das Leben genossen.
Diese Balance haben sie gut hinbekommen.
Ich habe bei ihnen viel Lebensbejahung und Zufriedenheit verspürt.
Da war eine Weisheit und Güte, eine liebevolle Stabilität.
Untereinander und mir gegenüber auch.
 

BERJAYA


Ich habe meine Oma sehr geliebt und ich hoffe,
sie hat ihren Strausz von "da oben" gesehn.
Er steht heut immer noch hier auf dem Tisch
und das ist wie jeden Tag ein kleines biszchen Geburtstag. 
Zum Gedenken.

Wer mehr über sie wissen möchte - hier.