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Sonnenspeicher Projekt
Sonnenspeicher Süd
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Energie

Keine UVP für Sonnenspeicher-Projekt in Wildon nötig

Für das Großprojekt Sonnenspeicher Süd in Wildon im Bezirk Leibnitz ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig. Das Bundesverwaltungsgericht lehnte eine Beschwerde von Anrainern ab, wie am Freitag bekannt wurde. Jetzt starten die weiteren Behördenverfahren.

Bei den Projektwerbern ist die Erleichterung nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts wohl groß, bei den Gegnern des Projekts dürfte sie für weiteren Unmut sorgen. Konkret geht es um ein großes Sonnenspeicher-Projekt, das das Grazer Fernwärmenetz mit Energie beliefern soll. Auch die Energie Steiermark ist bei dem Großprojekt mit an Bord.

Wärme für Grazer Netz

55 Anrainer und die Marktgemeinde Dobl-Zwaring, deren Gemeindegebiet auch betroffen ist, legten gegen die erste Entscheidung des Landes, dass für das Projekt keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig sei, Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein. Für das Projekt Sonnenspeicher Süd soll ein Steinbruch in Wildon mit Wasser geflutet und zu einem Wärmespeicher umgebaut werden. Durch Solaranlagen und ein Biomasseheizwerk soll dieses Wasser erhitzt und die Wärme in das Grazer Fernwärmenetz geleitet werden.

ORF Steiermark-Reporter Johann Puntigam berichtet über das Projekt Sonnenspeicher Süd

Inbetriebnahme für 2029 geplant

270 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt. Auch wenn es jetzt offenbar keine Umweltverträglichkeitsprüfung braucht, wird es bis zum Baustart noch dauern. Weitere Verfahren und Genehmigungen müssen jetzt abgearbeitet werden. Baustart könnte Mitte nächsten Jahres sein, 2029 könnte der Sonnenspeicher Süd in Betrieb gehen. Bis zu 30 Prozent des Wärmebedarfs könnten dann im Grazer Fernwärmenetz von Wildon aus abgedeckt sein.