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Surberg

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Wappen Deutschlandkarte
BERJAYA
Surberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Surberg hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 47° 52′ N, 12° 42′ OKoordinaten: 47° 52′ N, 12° 42′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Traunstein
Höhe: 650 m ü. NHN
Fläche: 23,71 km²
Einwohner: 3265 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83362
Vorwahlen: 0861, 08666, 08662
Kfz-Kennzeichen: TS, LF
Gemeindeschlüssel: 09 1 89 148
Gemeindegliederung: 65 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Burgstraße 2
83362 Surberg
Website: www.gemeinde-surberg.de
Erster Bürgermeister: Michael Wimmer (CSU)
Lage der Gemeinde Surberg im Landkreis Traunstein
KarteChiemsee
Karte
BERJAYA
Ein Blick auf Surberg
BERJAYA
Elternhaus von Papst Benedikt XVI.

Surberg ist eine Gemeinde im Landkreis Traunstein in Oberbayern. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung. Bis 1937 war die Schreibweise Surrberg.[2]

Gemeindegliederung

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Es gibt 65 Gemeindeteile:[3][4]

Das Elternhaus des ehemaligen Papstes Benedikt XVI. (1927–2022) steht im Gemeindeteil Hufschlag; die Familie wohnte hier von 1937 bis 1951. Nach dem Gemeindeteil Hierankl wurde ein Kinofilm, Hierankl, benannt.

Bis zur Gemeindegründung

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Im Gebiet der heutigen Gemeinde gab es Edelsitze in Sur(r)berg und Hallabruck. Surberg gehörte bis zu den Verwaltungsreformen in Bayern um 1800 zum Rentamt Burghausen bzw. zum Landgerichtsbezirk Traunstein. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde die jetzige politische Gemeinde gegründet.

20. Jahrhundert

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Die amtliche Schreibweise „Surberg“ wurde am 6. Juli 1937 verbindlich festgestellt.

Am 3. Mai 1945 wurden kurz vor Kriegsende – die US-Amerikaner marschierten gerade in Traunstein ein – an einem Waldrand nahe Surberg (Wüstenreit) 61 KZ-Häftlinge eines Todesmarsches aus dem KZ Flossenbürg von ihren SS-Wachmannschaften erschossen. Ein KZ-Friedhof, auf dem die Häftlinge begraben sind, und eine jüdische Gedenkstätte (Chanukkaleuchter) bei Surtal erinnern an das Massaker.

Eingemeindungen

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Am 1. Januar 1970 wurde ein Teil der bis dahin selbständigen Gemeinde Lauter (bis 1968 Kapell) eingegliedert.[5]

Einwohnerentwicklung

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Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2807 auf 3384 um 577 Einwohner bzw. um 20,6 %.

Der Gemeinderat setzt sich aus Ratsmitgliedern und dem Ersten Bürgermeister zusammen. Die Gemeinderatswahl am 15. März 2020 führte bei einer Wahlbeteiligung von 66,67 % zu folgendem Ergebnis:[6]

Partei / ListeStimmenanteilSitze
CSU / Kommunale Wählervereinigung41,73 %7
Grüne19,41 %3
Freie Wählergruppe Surberg-Lauter-Hufschlag28,00 %4
Bürgerliste10,86 %2
Gesamt100 %16

Seit 1. Mai 2020 ist Michael Wimmer erster Bürgermeister der Gemeinde Surberg, davor war er ab 2014 zweiter Bürgermeister.

Von 1996 bis 30. April 2020 war Josef Wimmer erster Bürgermeister.[7]

BERJAYA
St. Vitus und Anna (Ettendorf)
BERJAYA
Blasonierung: „Über rotem Schildfuß, darin drei silberne Wellenleisten, in Silber ein wachsender roter Löwe.“[8]
Wappenbegründung: Das Wappen der Gemeinde zeigt geteilt oben auf silbernem Grund den roten Löwen der Surberger über den silbernen Wellenleisten der Hallabrucker auf rotem Grund.

Surberg bekam erst im Jahr 1967 ein eigenes Wappen. Der Gemeinderat beschloss am 9. Februar 1967 den von Heimatforscher Karl Schefczik aus Erlstätt erstellten Entwurf anzunehmen und zur Genehmigung dem Bayerischen Staatsarchiv vorzulegen. Mit Entschließung vom 29. Mai 1967 hat das Bayerische Staatsministerium des Inneren die Zustimmung zur Annahme des Wappens nach dem vorgelegten Entwurf erteilt.

Bodendenkmäler

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Ettendorf, Hufschlag und Lauter liegen am Bodensee-Königssee-Radweg, welcher in Lindau beginnt und zum Königssee bei Berchtesgaden führt.

Persönlichkeiten

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Die folgenden Personen erhielten die Ehrenbürgerwürde durch die Gemeinde Surberg.[9] Die Auflistung ist nach 1990 womöglich unvollständig.

VerleihungNameLebensdatenBeruf / WirkenAnmerkung
16. Dezember 1929Georg Hunglinger1877–1942AltbürgermeisterVerleihung am Ende seiner Amtszeit
19. September 1965Stefan Wachinger1885–1979Pfarrer von 1928 bis 1958
6. Mai 2019Papst Benedikt XVI.1927–2022In Hufschlag wohnhaft von 1937 bis 1951Verleihung in Rom (Beschluss vom November 2018)[10]

Söhne und Töchter der Gemeinde

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  • Heimatkundlicher Verein Surberg: Heimatbuch der Gemeinde Surberg. Herausgegeben anlässlich der 1200-Jahrfeier. Surberg 1990, DNB 958498806.
  • Friedbert Mühldorfer (Hrsg.): Gedenkfeiern gegen das Vergessen – der KZ-Friedhof in Surberg, LILIOM Verlag, 2015, ISBN 978-3-934785-81-6.
Commons: Surberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
  2. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 43, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  3. Gemeinde Surberg, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 29. September 2021.
  4. Gemeinde Surberg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 581.
  6. Kommunalwahlen in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 11. Januar 2026.
  7. Kommunalwahlen 2014 (Memento vom 28. März 2019 im Internet Archive)
  8. Wappen von Surberg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  9. Karl Ebner: Ehrenbürger. In: Heimatkundlicher Verein Surberg (Hrsg.): Heimatbuch der Gemeinde und Pfarrei Surberg. Surberg 1990, DNB 958498806, S. 164.
  10. Traunsteiner Tagblatt vom 7. Mai 2019, abgerufen am 16. Mai 2019