Helios Automobilbau
| Helios Automobilbau AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1924 |
| Auflösung | 1926 |
| Sitz | Köln-Ehrenfeld, Deutschland |
| Leitung | Curt Delfosse (Technischer Leiter) |
| Branche | Kraftfahrzeughersteller, Motorenhersteller |
Die Helios Automobilbau AG war ein deutscher Automobilhersteller, der von 1924 bis um 1930 als Elektrizitätsunternehmen Helios AG für elektrisches Licht und Telegraphenanlagenbau in Köln-Ehrenfeld ansässig war.
Nachdem der Kölner Industrielle und Automobilbaupionier Arthur Delfosse Teile des Elektrounternehmens Helios AG übernommen hatte, begann er 1923 (nach vorherigen Auftragsarbeiten für andere Hersteller) auch eigene Automobile unter der Marke Helios zu produzieren. Die technische Leitung übernahm dabei sein Sohn Curt Delfosse.[1] Die Helios-Automobilproduktion wurde um 1927/28 wieder eingestellt.
Helios entwickelte und baute einen Kleinwagen mit zwei Sitzplätzen und einem Zweizylinder-Boxermotor mit 972 cm³ Hubraum, dessen Kraft über eine Kardanwelle an die Hinterräder weitergeleitet wurde.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Werner Oswald: Deutsche Autos 1920–1945. 10. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-87943-519-7, S. 446.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Helios AG in Köln-Ehrenfeld, in: Rheinische Industriekultur, abgerufen am 9. Februar 2022.
- Franz-Josef Knöchel: Helios AG für elektrisches Licht und Telegraphenanlagenbau in Ehrenfeld. (Helios-Elektrizitäts Aktiengesellschaft, zeitweise Helios Automobilbau AG, Rheinlandhalle). Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland, 2012/2024. Abgerufen am 14. März 2026.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Marco Kieser: Der Grenzlandring. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. Oktober 2008; abgerufen am 14. März 2026.
