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Diskuswurf

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Der Diskuswurf (auch Diskuswerfen) ist eine olympische Disziplin der Leichtathletik, bei der eine von der Mitte her zum Rand dünner werdende kreisrunde Scheibe, der Diskus oder die Diskusscheibe, möglichst weit zu werfen ist. In der Antike wurde der Diskuswurf als Wettkampf unter der Bezeichnung Diskos betrieben. Der Diskuswerfer wurde dabei als der Inbegriff des Athleten angesehen. Erstmals ist Diskuswurf als olympische Disziplin bei den antiken Olympischen Spielen des Jahres 708 v. Chr. nachweisbar.

Der Diskuswurf war Disziplin der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen. Damals wurde von einem 60 mal 70 Zentimeter großen Podest geworfen. Seit 1907 werfen die Männer mit einem kreisrunden, 2 Kilogramm schweren Diskus, der einen Durchmesser von 22 Zentimeter besitzt. Der Diskus der Frauen wiegt die Hälfte. Von 1928 an, als auch Frauen erstmals zum Diskuswurf bei den Olympischen Spielen zugelassen waren, wurde aus einem Wurfkreis mit 2,5 Meter Durchmesser geworfen. Heute besteht ein Wettkampf aus sechs Versuchen. Nur die beste gültige Weite eines Athleten zählt. Nach drei Runden qualifizieren sich die besten acht Athleten für die drei Finalrunden.

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Der Diskuswerfer Robert Garrett bei den Olympischen Spielen 1896
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Diskobolos (Diskuswerfer), römische Bronzekopie aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. eines Werkes des Griechen Myron aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.

Griechische Antike

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Der Diskus wird schon von Homer als kreisförmige, linsenförmige Scheibe aus Stein oder Metall bezeichnet. Größe und Gewicht waren für Männer und Jungen verschieden. Das Gewicht lag zwischen 1,25 und 5,7 Kilogramm. Der Durchmesser lag zwischen 15,5 und 34 Zentimeter und die Dicke zwischen 4 und 13 Millimeter. Meistens war er mit Schriften oder religiösen Zeichen verziert. Teilweise war er aber auch nur als religiöse Opfergabe etc. gedacht, und es wurde nicht mit ihm geworfen. Es gab einen Diskus mit einem geschliffenen Rand, der als Waffe eingesetzt wurde. Auch bei Kampfspielen war der Diskus im Gebrauch.

Möglicherweise weist schon die Bezeichnung des „steineschleudernden“ Diomedes oder Ähnliches im Epos Ilias auf den Diskus hin. Zumindest war er Gegenstand der griechischen Mythologie. So hat Perseus seinen Großvater Akrisios unabsichtlich mit einem Diskuswurf erschlagen.

Der Diskuswerfer oder der Diskobolos fand in der klassischen Zeit von Myron seine statuarische Formgebung. Auch der Diskophoros oder Diskusträger des Polyklet kann hier erwähnt werden. War beim Diskophoros des Polyklet das Standmotiv (Klassischer Kontrapost) das Wesentliche, so ist es beim Myronischen Diskobolos einziges Moment der Ruhe innerhalb der Aktion.

Der Kampf im Diskuswurf wurde offiziell erstmals zu den Olympischen Spielen um 708 v. Chr. ausgetragen. Damals musste der Athlet noch von einem 60 mal 70 Zentimeter großen Podest werfen. Der Diskuswerfer war damals der Inbegriff des Athleten und hoch angesehen, was mit daran lag, dass es den Diskuswurf – im Gegensatz zur Neuzeit – nie als Einzeldisziplin, sondern immer nur in Kombination mit anderen Disziplinen gab. So war der Diskuswurf zum Beispiel ein Bestandteil des antiken Fünfkampfes.

In der altindischen Literatur wird eine gezackte Wurfscheibe (sudarshana chakra) als Attribut des Hindu-Gottes Vishnu bereits im Rigveda, im Yajurveda und in den Puranas erwähnt. Vielleicht durch griechisch-hellenistische Einflüsse angeregt, wird Vishnu seit frühmittelalterlicher Zeit (um 500 n. Chr.) mit einer Wurfscheibe (chakra) dargestellt, die manchmal auch als ‚Rad‘ oder als ‚Diskus‘ übersetzt wird.

Olympische Neuzeit

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Der Diskus. Anleitung von Christian Georg Kohlrausch, 1882

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war der Diskuswurf nur durch Statuen und Zeichnungen überliefert ohne detaillierte Kenntnis der Wurftechnik und der Spezifikation der Wurfscheibe. Nach langjähriger Forschung und Experimenten mit Schülern in Magdeburg veröffentlichte Christian Georg Kohlrausch (1851–1934) 1882 Der Diskus. Anleitung zur Einführung des Diskuswerfens auf unseren Turn- und Spielplätzen.

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Holzschnitte aus Der Diskus. Anleitung von Christian Georg Kohlrausch, 1882

Diskuswurf stand 1896 in Athen bei den ersten neuzeitlichen Olympischen Spielen auf dem Programm. Geworfen wurde zunächst, wie es von Myron dargestellt wurde, von einem Sockel herunter, dann bis 1912 in Stockholm ebenerdig mit dem linken und rechten Arm, und dann folgte die heute gebräuchliche Form: aus einem Ring (2,50 m Durchmesser) mit eineinhalb Umdrehungen. Disken wiegen heute für Männer 2 Kilogramm, für Frauen 1 Kilogramm. Sie werden aus Holz mit einem Metallring bzw. Metallkern gefertigt. Die Drehtechnik beim Diskuswurf ist durch ihre Komplexität und dadurch, dass sie exakt ausgeführt werden muss, extrem schwierig zu erlernen und zu perfektionieren. So erreichen die meisten Spitzen-Diskuswerfer ihre Bestweiten meist erst ab einem Alter von ca. 30 Jahren.

Der erste offizielle Weltrekordhalter war James Duncan aus den USA (47,58 m, 1912). Ende der 1970er Jahre kamen nicht nur die Männer (zuerst Wolfgang Schmidt, DDR), sondern auch die Frauen (erstmals 1975 Faina Melnik, UdSSR) bereits deutlich weiter als 70 Meter. Beide hatten ihre Weiten damit ungefähr verdoppelt.

Männer:

Frauen:

  • erste registrierte Weite (1,25-kg-Diskus): 16,64 m, Marian Connelly (USA), 16. Mai 1914 in Painesville
  • erster offizieller Weltrekord: 27,39 m, Yvonne Tembouret (FRA), 23. September 1923
  • erster Wurf über 30 m: 30,225 m, Lucienne Velu (FRA), 14. September 1924 (ein früherer Wurf von 1924 wurde nicht als Weltrekord anerkannt)
  • erster Wurf über 40 m: 40,345 m, Jadwiga Wajs (POL), 15. Mai 1932
  • erster Wurf über 50 m: 53,25 m, Nina Dumbadse (URS), 8. August 1948 (ein früherer Wurf von 1946 wurde nicht als Weltrekord anerkannt)
  • erster Wurf über 60 m: 61,26 m, Liesel Westermann (FRG), 5. November 1967
  • erster Wurf über 70 m: 70,20 m, Faina Melnik (URS), 20. August 1975

Erfolgreichste Sportler

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Männer:

Frauen:

Am 13. Juli 1981 annullierte der Internationale Leichtathletikverband (IAAF) die von Ben Plucknett (1954–2002), USA, aufgestellten zwei Diskusweltrekorde am 16. Mai 1981 in Modesto (Kalifornien, USA) und am 7. Juli in Stockholm (Schweden) – zuletzt mit 72,34 m – wegen der Verwendung von Anabolika, speziell Nandrolon, und verhängte eine Teilnahmesperre von 18 Monaten.

Mit der Gründung der Internationalen Leichtathletik-Föderation IAAF 1912 wurden erstmals feste Regeln für den Diskuswurf festgelegt.

Wettkampfablauf

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Heute werden in einem regulären Wettkampf sechs Versuche geworfen. Ziel ist es, den Diskus möglichst weit in einen vorgegebenen Sektor zu schleudern. Die beste Weite wird für den jeweiligen Werfer gezählt. Nach den ersten drei Versuchen qualifizieren sich die acht Athleten mit höchsten Weiten für den Endkampf, in dem dann wieder jeweils drei Würfe ausgeübt werden. Im vierten und fünften Versuch wird in umgekehrter Reihenfolge des Wettkampfstandes nach drei Versuchen geworfen. Ebenso wird im letzten Versuch die Reihenfolge vom Letzten zum Ersten nach fünf Versuchen neu geordnet.

Ungültige Würfe

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Ein Wurf ist ungültig, wenn:

  • der Kreis nach vorn verlassen wurde (nach Beginn des Versuches),
  • die Oberkante des Eisenringes oder der Boden außerhalb des Kreises während des Versuches berührt wurde, (Es ist KEIN Fehlversuch, wenn die Berührung, ohne Abdrücken während der ersten Drehung erfolgt)
  • der Diskus nicht zuerst im Sektor aufkommt,
  • die Vorbereitungszeit überschritten wurde,
  • der Kreis verlassen wurde, bevor der Diskus den Boden berührte,
  • der Versuch nicht aus der Ruhestellung begonnen wurde.
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Wettkampfdiskus für Männer
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Seitenansicht
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Längsschnitt (schematisch)

Der Diskus (auch Diskusscheibe) ist eine Scheibe mit kreisförmigem Querschnitt. Sein Gewicht ist bei Wettkämpfen auf 2 Kilogramm bei den Männern und 1 Kilogramm bei den Frauen genormt.[1][2] Für Jugendliche und Senioren gibt es weitere Gewichtsklassen. Der Diskus besteht normalerweise bei Wettkämpfen aus Holz oder Kunststoffen, hat einen Einfassungsring aus Messing oder Stahl mit abgerundeter Außenkante und in der Mitte beidseitig einen Metalleinsatz. Moderne Geräte werden auch aus mit Kohlenstofffasern verstärkten oder anderen Verbundwerkstoffen gefertigt und mit Hilfe von Computern in ihren Flugeigenschaften optimiert. Bei guten Technikern unter den Athleten kann das eine spürbare Steigerung der Weiten bewirken, u. a. weil die Masseverteilung besser als beim Holzdiskus variiert werden und der größte Teil der Masse in den Einfassungsring verlagert werden kann. Je größer der Massenanteil im Außenring ist, desto höher die Eigenrotation. Dabei schwankt die Massenverteilung zwischen 70 % und bis zu 92 % im Außenring.

Bei den Männern hat der Diskus einen Durchmesser von 21,9 bis 22,1 Zentimeter und eine Höhe von 4,4 bis 4,6 Zentimeter in der Mitte. Bei Frauen hat der Diskus einen Durchmesser von 18,0 bis 18,2 Zentimeter und ist 3,7 bis 3,9 Zentimeter hoch. Der Radius der Außenkante beträgt etwa 6 Millimeter. Die Dicke steigt gleichmäßig von der Außenkantenrundung bis zum Rand der zentralen Kreisfläche an, deren Radius zwischen 25 und 28,5 Millimeter beträgt. Der Diskus muss symmetrisch sein; das heißt, Oberseite und Unterseite müssen gleich gestaltet sein.[1][2]

Somit kann die Form des Diskus beschrieben werden als zwei an ihrer Grundfläche zusammengesetzte gleich große flache Kegel mit abgeflachter Spitze und abgerundeter Außenkante.

Der Metalleinsatz hat (wenn vorhanden) den Durchmesser der zentralen Kreisfläche. Er kann außerdem zur Nachtarierung des Gerätes genutzt werden, was bei den optimierten Geräten aus modernen Verbundwerkstoffen allerdings nicht mehr unbedingt nötig ist.

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Wurfphasen im Wurfsektor

Der Athlet muss den Diskus in einen am Boden vorgegebenen Kreissektor werfen, dessen Seitengrenzen einen Winkel von 34,92° bilden, der seinen Scheitel im Wurfkreismittelpunkt hat.

Der Wurfkreis hat einen Durchmesser von 2,5 Meter, In der Mitte des Wurfringes befinden sich auf beiden Seiten eine mindestens 70 Zentimeter lange Linie, welche rechtwinklig zur Wurfrichtung gezeichnet sind. Sie dienen als Markierung. Der Werfer muss nach dem Wurf nach hinten links oder rechts von den Linien herausgehen. Falls der Werfer eine Linie berührt oder überschreitet ist der Wurf ungültig. Hinter und an den Seiten des Wurfringes befindet sich ein hohes, massives Metallgitter bzw. ein gespanntes Netz, welches nur zum Wurfsektor hin offen ist, um bei versehentlichen Fehlwürfen, welche stark von der gewollten Wurfrichtung abweichen, keine Personen zu verletzen oder technische Anlagen zu beschädigen.

Physik des Diskuswurfs

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Während seines Fluges vollführt der Diskus eine ballistische Kurve. Einfluss auf die Weite haben auch die Rotation des Diskus, sein Winkel gegenüber der anströmenden Luft sowie Luftbewegungen. Dabei sind drei Effekte zu berücksichtigen:

  1. Der Kreiseleffekt: Da der Diskus beim Wurf eine Rotation um die Symmetrieachse erfährt, verhält er sich wie ein Kreisel. Das bedeutet, dass die geworfene Scheibe sehr stabil in der Luft liegt; die Drehachse ist bestrebt, ihre Ausrichtung beizubehalten.
  2. Die Wurfparabel: Wenn man den Luftwiderstand vernachlässigt, beschreibt der Diskus eine Parabel als Flugbahn. Diese ist leicht asymmetrisch, weil sich der Abwurfpunkt etwas höher befindet (ca. in Höhe des gestreckten Armes des Athleten) als der Auftreffpunkt. Daher erreicht man die maximale Weite mit einem Wurfwinkel von knapp unter 45°. Selbstverständlich ist die Entfernung auch von der Abwurfgeschwindigkeit abhängig.
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    Aerodynamik des Diskuswurfs
  3. Die Aerodynamik: Aufgrund seiner Form wirkt auf den Diskus eine durch die Luftströmung verursachte Auftriebskraft (so ähnlich wie es auch bei einem Flugzeugflügel der Fall ist). Diese Auftriebskraft setzt am Formschwerpunkt an, der in diesem Fall mit dem geometrischen Mittelpunkt und auch mit dem Schwerpunkt des Diskus übereinstimmt. Die Kraft ist umso größer, je steiler die Scheibe gegenüber der Flugrichtung geneigt ist. Bei einem optimal geworfenen Diskus ist dieser Neigungswinkel am Beginn der Wurfbahn noch negativ (ca. −10°), das heißt, er erhält hier noch einen Abtrieb (also eine Kraft, die ihn nach unten zieht). Das ändert sich jedoch bald, da der Diskus aufgrund der Rotation die Lage im Raum nicht ändert. Dadurch erfährt er im zweiten und dritten Drittel der Flugbahn einen immer stärker werdenden Auftrieb.

Phasen des Diskuswurfes

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Die Technik des Diskuswurfes besteht aus einer anderthalbfachen Drehung um die eigene Achse. Um den Diskus unter den eben genannten Bedingungen möglichst kräftig zu beschleunigen, müssen viele Aspekte beachtet werden. Außerdem kann man die relativ flüssig aussehende Drehbewegung in verschiedene Phasen unterteilen.

Das Halten des Gerätes

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Der Diskus liegt auf den letzten Fingergliedern, der Schwerpunkt befindet sich zwischen Zeige- und Mittelfinger. Durch eine leichte Beugung im Handgelenk berührt der obere Diskusrand den Unterarm. Dies verhindert das Herausfallen bei den Bewegungen und sorgt für die notwendige Lockerheit der Muskeln.

Die Ausgangsstellung

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In der Ausgangsstellung zeigt der Rücken des Sportlers in Wurfrichtung. Er steht am hinteren Kreisrand. Die Beine stehen etwas über Schulterbreite auseinander. In einer lockeren, leicht sitzenden Haltung ruht das Körpergewicht auf beiden Vorderbeinen. Der Arm mit dem Diskus hängt locker pendelnd seitlich am Körper herab.

Zunächst bringt der Sportler den Diskus mit gestrecktem Wurfarm dazu, möglichst weit nach rechts hinten etwas über Schulterhöhe zu schwingen (Anschwung). Die Schwungbewegung sollte locker und ruhig ausgeführt werden. Kopf, Rumpf und Gegenarm unterstützen diese Bewegung. Der Oberkörper bleibt aufrecht.

Durch die Drehung wird der Diskus auf einem möglichst langen Weg fortlaufend beschleunigt, dabei wird das Gerät durch die Beine überholt, wodurch sich eine Vergrößerung der Verwringung zwischen Schulter- und Beckenachse ergibt.

Bei der Drehung beginnt sich das linke Bein auf dem Fußballen in Wurfrichtung zu drehen. Das Körpergewicht verlagert sich auf das linke Bein. Sobald das linke Bein einen Winkel von etwa 120° zur Wurfrichtung erreicht hat, drückt sich das rechte vom Boden ab. Der Fuß des leicht gebeugten rechten Beines bewegt sich auf einem optimalen Radius in Richtung des vorderen Kreisrandes. Durch diesen relativ großen Abstand zwischen rechtem Fuß und Wurfarm kommt es zu einer besseren Verwringung während der Drehung. Sobald die Körperfront in Wurfrichtung weist, hebt der linke Fuß vom Boden ab. Dadurch entsteht die Flugphase der Drehung: Der Werfer bewegt sich vorwärts und führt gleichzeitig eine Drehbewegung aus.

Nachdem das gebeugte rechte Bein auf dem vorderen Teil des Fußes etwa in Kreismitte aufgesetzt hat, wird das linke Bein auf möglichst kurzem Weg nach vorn gebracht und vor dem rechten, etwa parallel dazu, mit der Innenkante des Fußes aktiv aufgesetzt. Das rechte Knie sollte bei der Landung die gleiche Winkelstellung einnehmen wie zu Beginn der Umdrehung vor dem Anreißen des Oberschenkels. Die Landung der Beine erfolgt kurz nacheinander. Im Verlauf der Drehung bewegt sich die Schulterachse parallel zum Erdboden. Der Rücken der Wurfhand zeigt ständig nach oben.

Die Wurfauslage

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Diskuswerfer, Illustration (1965) von Helmuth Ellgaard

Der Werfer muss sich nach der Umdrehung in einer guten Gleichgewichtslage befinden, damit er seine Kraft voll auf den Diskus übertragen kann. Das Körpergewicht ruht auf dem gebeugten rechten Bein. Der in der Kreismitte aufgesetzte rechte Fuß steht in einem Winkel von ca. 140° zur Wurfrichtung. Das linke Bein hat leicht gebeugt mit der Innenkante des Fußes aufgesetzt. Die Größe der Wurfauslage sollte ca. 80 Zentimeter betragen. Der linke Fuß steht etwa 10 Zentimeter vom Kreisrand und etwa 10 bis 15 Zentimeter links der Mittellinie des Kreises. Der Winkel zwischen der Wurfrichtung und dem linken Fuß beträgt ca. 90°. Da der Arm mit dem Diskus noch weit hinter dem Körper zurück ist, verbleibt für das Gerät bis zum Abwurf ein Weg von ungefähr 270°. Die rechte Hüfte befindet sich vor der rechten Schulter, dadurch kommt es zu einer Verwringung der rechten Körperseite. Der Oberkörper ist aufrecht, die linke Körperseite bildet von Fuß bis Schulter eine Gerade. Die Verwringung der rechten Körperseite entsteht zum einen zwischen der Schulter- und Beckenachse, zum anderen zwischen Schulter und Wurfarm. Die Spannung muss beibehalten werden und löst sich erst im Abwurf.

Die Abwurfbewegung

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In dieser Stellung beginnt die explosive Dreh-Streckbewegung des hinteren Beines, die die rechte Hüfte und die rechte Schulter nach vorne bringt. Wenn das Körpergewicht über das linke Bein kommt, gelangen Becken- und Schulterachse in Wurfrichtung. Anschließend erfolgt der Abwurf mit langem Wurfarm in Schulterhöhe. Er wird von der Streckbewegung beider Beine unterstützt. Für einen Moment befinden sich dann – beim Sprungabwurf – beide Beine in der Luft. Im Zeitpunkt des Abwurfes wird die linke Körperhälfte festgestellt, so dass der Kraftimpuls geradlinig in Wurfrichtung fortgeführt werden kann. Beim Abwurf weist der Handrücken nach oben, und der Diskus rollt über den Zeigefinger ab. Durch die Rotation erhält der Diskus Flugstabilität.

Das Abfangen des Körperschwunges erfolgt beim Stützwurf durch Umspringen der Beine. Das rechte Bein kommt dabei nach vorn an den Kreisrand, mit dem Kniegelenk wird das Körpergewicht abgefangen. Es soll erst umgesprungen werden, wenn das Gerät die Wurfhand verlassen hat. Beim Sprungwurf wird nach verlassen des Diskus eine weitere Drehung in der Luft gemacht, wobei das Körpergewicht in die Mitte des Ringes zu verlagern ist. Man landet erneut auf dem linken Fuß und dreht auf ihm aus, bis das Gleichgewicht genügend ausbalanciert wurde, um sicher den rechten Fuß im Ring zu setzen und den Wurf zu beenden.

Häufig begangene Fehler

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  1. Der Spannungsaufbau in der Hauptbeschleunigungsphase entspricht nicht den Anforderungen. Die Arme sind in dem Falle schneller als die Beine.
  2. Der Fußaufsatz in der Ringmitte ist zu passiv. Da ein Weiterdrehen des rechten Fußes/des Knies nur bei Ballenaufsatz gelingt, wird die Wurfbewegung unterbrochen. Dies führt zu einer ungleichmäßigen, schlechten Beschleunigung des Gerätes.
  3. Die Drehbewegung erfolgt zu oberkörperbetont, das heißt, auf das in diesem Teil der Beschleunigungsphase Last tragende linke Bein wird nur ein geringer Teil des Gewichtes verlagert. Dadurch wird der Rest der Drehbewegung nicht mehr sanft genug.
  4. Der Oberkörper bleibt bei der ersten ganzen Drehung nicht senkrecht, sondern kippt über die linke Seite (Steuerung der Drehung mit dem Oberkörper, nicht mit den Beinen).

Medaillengewinner der Olympischen Spiele

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Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896[A 1]BERJAYA Robert GarrettBERJAYA Panagiotis ParaskevopoulosBERJAYA Sotirios Versis
1900[A 1]BERJAYA Rudolf BauerBERJAYA František Janda-SukBERJAYA Richard Sheldon
1904BERJAYA Martin SheridanBERJAYA Ralph RoseBERJAYA Nikolaos Georgandas
1906BERJAYA Martin SheridanBERJAYA Nikolaos GeorgandasBERJAYA Verner Järvinen
1908BERJAYA Martin SheridanBERJAYA Merritt GiffinBERJAYA Bill Horr
1912BERJAYA Armas TaipaleBERJAYA Richard ByrdBERJAYA James Duncan
1920BERJAYA Elmer NiklanderBERJAYA Armas TaipaleBERJAYA Gus Pope
1924BERJAYA Bud HouserBERJAYA Vilho NiittymaaBERJAYA Thomas Lieb
1928BERJAYA Bud HouserBERJAYA Antero KiviBERJAYA James Corson
1932BERJAYA John AndersonBERJAYA Henri LaBordeBERJAYA Paul Winter
1936BERJAYA Ken CarpenterBERJAYA Gordon DunnBERJAYA Giorgio Oberweger
1948BERJAYA Adolfo ConsoliniBERJAYA Giuseppe TosiBERJAYA Fortune Gordien
1952BERJAYA Sim InessBERJAYA Adolfo ConsoliniBERJAYA Jim Dillion
1956BERJAYA Al OerterBERJAYA Fortune GordienBERJAYA Des Koch
1960BERJAYA Al OerterBERJAYA Rink BabkaBERJAYA Dick Cochran
1964BERJAYA Al OerterBERJAYA Ludvík DaněkBERJAYA Dave Weill
1968BERJAYA Al OerterBERJAYA Lothar MildeBERJAYA Ludvík Daněk
1972BERJAYA Ludvík DaněkBERJAYA Jay SilvesterBERJAYA Ricky Bruch
1976BERJAYA Mac WilkinsBERJAYA Wolfgang SchmidtBERJAYA John Powell
1980BERJAYA Wiktor RaschtschupkinBERJAYA Imrich BugárBERJAYA Luis Delís
1984BERJAYA Rolf DannebergBERJAYA Mac WilkinsBERJAYA John Powell
1988BERJAYA Jürgen SchultBERJAYA Romas UbartasBERJAYA Rolf Danneberg
1992BERJAYA Romas UbartasBERJAYA Jürgen SchultBERJAYA Roberto Moya
1996BERJAYA Lars RiedelBERJAYA Uladsimir DubrouschtschykBERJAYA Wassil Kapzjuch
2000BERJAYA Virgilijus AleknaBERJAYA Lars RiedelBERJAYA Frantz Kruger
2004BERJAYA Virgilijus AleknaBERJAYA Zoltán KővágóBERJAYA Aleksander Tammert
2008BERJAYA Gerd KanterBERJAYA Piotr MałachowskiBERJAYA Virgilijus Alekna
2012BERJAYA Robert HartingBERJAYA Ehsan HadadiBERJAYA Gerd Kanter
2016BERJAYA Christoph HartingBERJAYA Piotr MałachowskiBERJAYA Daniel Jasinski
2020BERJAYA Daniel StåhlBERJAYA Simon PetterssonBERJAYA Lukas Weißhaidinger
2024BERJAYA Rojé StonaBERJAYA Mykolas AleknaBERJAYA Matthew Denny
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1928BERJAYA Halina KonopackaBERJAYA Lillian CopelandBERJAYA Ruth Svedberg
1932BERJAYA Lillian CopelandBERJAYA Ruth OsburnBERJAYA Jadwiga Wajs
1936BERJAYA Gisela MauermayerBERJAYA Jadwiga WajsBERJAYA Paula Mollenhauer
1948BERJAYA Micheline OstermeyerBERJAYA Edera GentileBERJAYA Jacqueline Mazéas
1952BERJAYA Nina RomaschkowaBERJAYA Jelisaweta BagrjanzewaBERJAYA Nina Dumbadse
1956BERJAYA Olga FikotováBERJAYA Irina BegljakowaBERJAYA Nina Ponomarjowa
1960BERJAYA Nina PonomarjowaBERJAYA Tamara PressBERJAYA Lia Manoliu
1964BERJAYA Tamara PressBERJAYA Ingrid LotzBERJAYA Lia Manoliu
1968BERJAYA Lia ManoliuBERJAYA Liesel WestermannBERJAYA Jolán Kleiber
1972BERJAYA Faina MelnikBERJAYA Argentina MenisBERJAYA Wassilka Stoewa
1976BERJAYA Evelin SchlaakBERJAYA Marija WergowaBERJAYA Gabriele Hinzmann
1980BERJAYA Evelin JahlBERJAYA Marija PetkowaBERJAYA Tatjana Lessowaja
1984BERJAYA Ria StalmanBERJAYA Leslie DenizBERJAYA Florența Crăciunescu
1988BERJAYA Martina HellmannBERJAYA Diana GanskyBERJAYA Zwetanka Christowa
1992BERJAYA Maritza MarténBERJAYA Zwetanka ChristowaBERJAYA Daniela Costian
1996BERJAYA Ilke WyluddaBERJAYA Natalja SadowaBERJAYA Elina Swerawa
2000BERJAYA Elina SwerawaBERJAYA Anastasia KelesidouBERJAYA Iryna Jattschanka
2004BERJAYA Natalja SadowaBERJAYA Anastasia KelesidouBERJAYA Věra Pospíšilová-Cechlová
2008BERJAYA Stephanie Brown TraftonBERJAYA Olena AntonowaBERJAYA Song Aimin
2012BERJAYA Sandra PerkovićBERJAYA Li YanfengBERJAYA Yarelys Barrios
2016BERJAYA Sandra PerkovićBERJAYA Mélina Robert-MichonBERJAYA Denia Caballero
2020BERJAYA Valarie AllmanBERJAYA Kristin PudenzBERJAYA Yaimé Pérez
2024BERJAYA Valarie AllmanBERJAYA Feng BinBERJAYA Sandra Elkasević

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften

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Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983BERJAYA Imrich BugárBERJAYA Luis DelísBERJAYA Gejza Valent
1987BERJAYA Jürgen SchultBERJAYA John PowellBERJAYA Luis Delís
1991BERJAYA Lars RiedelBERJAYA Erik de BruinBERJAYA Attila Horváth
1993BERJAYA Lars RiedelBERJAYA Dmitri SchewtschenkoBERJAYA Jürgen Schult
1995BERJAYA Lars RiedelBERJAYA Uladsimir DubrouschtschykBERJAYA Wassil Kapzjuch
1997BERJAYA Lars RiedelBERJAYA Virgilijus AleknaBERJAYA Jürgen Schult
1999BERJAYA Anthony WashingtonBERJAYA Jürgen SchultBERJAYA Lars Riedel
2001BERJAYA Lars RiedelBERJAYA Virgilijus AleknaBERJAYA Michael Möllenbeck
2003BERJAYA Virgilijus AleknaBERJAYA Róbert FazekasBERJAYA Wassil Kapzjuch
2005BERJAYA Virgilijus AleknaBERJAYA Gerd KanterBERJAYA Michael Möllenbeck
2007BERJAYA Gerd KanterBERJAYA Robert HartingBERJAYA Rutger Smith
2009BERJAYA Robert HartingBERJAYA Piotr MałachowskiBERJAYA Gerd Kanter
2011BERJAYA Robert HartingBERJAYA Gerd KanterBERJAYA Ehsan Hadadi
2013BERJAYA Robert HartingBERJAYA Piotr MałachowskiBERJAYA Gerd Kanter
2015BERJAYA Piotr MałachowskiBERJAYA Philip MilanovBERJAYA Robert Urbanek
2017BERJAYA Andrius GudžiusBERJAYA Daniel StåhlBERJAYA Mason Finley
2019BERJAYA Daniel StåhlBERJAYA Fedrick DacresBERJAYA Lukas Weißhaidinger
2022BERJAYA Kristjan ČehBERJAYA Mykolas AleknaBERJAYA Andrius Gudžius
2023BERJAYA Daniel StåhlBERJAYA Kristjan ČehBERJAYA Mykolas Alekna
2025BERJAYA Daniel StåhlBERJAYA Mykolas AleknaBERJAYA Alex Rose
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983BERJAYA Martina OpitzBERJAYA Galina MurašovaBERJAYA Marija Wergowa-Petkowa
1987BERJAYA Martina HellmannBERJAYA Diana GanskyBERJAYA Zwetanka Christowa
1991BERJAYA Zwetanka ChristowaBERJAYA Ilke WyluddaBERJAYA Laryssa Mychaltschenko
1993BERJAYA Olga TschernjawskajaBERJAYA Daniela CostianBERJAYA Min Chunfeng
1995BERJAYA Elina SwerawaBERJAYA Ilke WyluddaBERJAYA Olga Tschernjawskaja
1997BERJAYA Beatrice FaumuinaBERJAYA Elina SwerawaBERJAYA Natalja Sadowa
1999BERJAYA Franka DietzschBERJAYA Anastasia KelesidouBERJAYA Nicoleta Grasu
2001BERJAYA Elina SwerawaBERJAYA Nicoleta GrasuBERJAYA Anastasia Kelesidou
2003BERJAYA Iryna JattschankaBERJAYA Anastasia KelesidouBERJAYA Ekaterini Vongoli
2005BERJAYA Franka DietzschBERJAYA Natalja SadowaBERJAYA Věra Pospíšilová-Cechlová
2007BERJAYA Franka DietzschBERJAYA Darja PischtschalnikowaBERJAYA Yarelys Barrios
2009BERJAYA Dani SamuelsBERJAYA Yarelys BarriosBERJAYA Nicoleta Grasu
2011BERJAYA Li YanfengBERJAYA Nadine MüllerBERJAYA Yarelys Barrios
2013BERJAYA Sandra PerkovićBERJAYA Mélina Robert-MichonBERJAYA Yarelys Barrios
2015BERJAYA Denia CaballeroBERJAYA Sandra PerkovićBERJAYA Nadine Müller
2017BERJAYA Sandra PerkovićBERJAYA Dani StevensBERJAYA Mélina Robert-Michon
2019BERJAYA Yaimé PérezBERJAYA Denia CaballeroBERJAYA Sandra Perković
2022BERJAYA Feng BinBERJAYA Sandra PerkovićBERJAYA Valarie Allman
2023BERJAYA Laulauga TausagaBERJAYA Valarie AllmanBERJAYA Feng Bin
2025BERJAYA Valarie AllmanBERJAYA Jorinde van KlinkenBERJAYA Silinda Oneisi Morales

Weltrekordentwicklung

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Weite (m) Name Datum Ort
47,58BERJAYA James Duncan27. Mai 1912New York City
47,61BERJAYA Thomas Lieb14. September 1924Chicago
47,89BERJAYA Glenn Hartranft2. Mai 1925San Francisco
48,20BERJAYA Bud Houser2. April 1926Palo Alto
49,90BERJAYA Eric Krenz9. März 1929Palo Alto
51,03BERJAYA Eric Krenz17. Mai 1930Palo Alto
51,73BERJAYA Paul Jessup23. August 1930Pittsburgh
52,42BERJAYA Harald Andersson25. August 1934Oslo
53,10BERJAYA Willy Schröder28. April 1935Magdeburg
53,26BERJAYA Archie Harris20. Juni 1941Palo Alto
53,34BERJAYA Adolfo Consolini26. Oktober 1941Mailand
54,23BERJAYA Adolfo Consolini14. April 1946Mailand
54,93BERJAYA Bob Fitch8. Juni 1946Minneapolis
55,33BERJAYA Adolfo Consolini10. Oktober 1948Mailand
56,46BERJAYA Fortune Gordien9. Juli 1949Lissabon
56,97BERJAYA Fortune Gordien14. August 1949Hämeenlinna
57,93BERJAYA Sim Iness20. Juni 1953Lincoln
58,10BERJAYA Fortune Gordien11. Juli 1953Pasadena
59,28BERJAYA Fortune Gordien22. August 1953Pasadena
59,91BERJAYA Edmund Piątkowski14. Juni 1959Warschau
59,91BERJAYA Rink Babka12. August 1960Walnut
60,56BERJAYA Jay Silvester11. August 1961Frankfurt am Main
60,72BERJAYA Jay Silvester20. August 1961Brüssel
61,10BERJAYA Al Oerter18. Mai 1962Los Angeles
61,64BERJAYA Wladimir Trussenjow4. Juni 1962Leningrad
62,45BERJAYA Al Oerter1. Juli 1962Chicago
62,62BERJAYA Al Oerter27. April 1963Walnut
62,94BERJAYA Al Oerter25. April 1964Walnut
64,55BERJAYA Ludvík Daněk2. August 1964Turnov
65,22BERJAYA Ludvík Daněk12. Oktober 1965Sokolov
66,54BERJAYA Jay Silvester25. Mai 1968Modesto
68,40BERJAYA Jay Silvester18. September 1968Reno
68,40BERJAYA Ricky Bruch5. Juli 1972Stockholm
68,48BERJAYA John van Reenen14. März 1975Stellenbosch
69,08BERJAYA John Powell3. Mai 1975Long Beach
69,18BERJAYA Mac Wilkins24. April 1976Walnut
69,80BERJAYA Mac Wilkins1. Mai 1976San José
70,24BERJAYA Mac Wilkins1. Mai 1976San José
70,86BERJAYA Mac Wilkins1. Mai 1976San José
71,16BERJAYA Wolfgang Schmidt9. August 1978Berlin
71,86BERJAYA Juri Dumtschew29. Mai 1983Moskau
74,08BERJAYA Jürgen Schult6. Juni 1986Neubrandenburg
74,35BERJAYA Mykolas Alekna14. April 2024Ramona
75,56BERJAYA Mykolas Alekna13. April 2025Ramona

* : Von der Frauensport-Organisation FSFI anerkannte Weltrekorde, bevor die Internationale Leichtathletik-Föderation IAAF Diskusweltrekorde für Frauen führte.

Weite (m) Name Datum Ort
27,39 *BERJAYA Yvonne Tembouret23. September 1923Paris
27,70 *BERJAYA Lucie Petit-Diagre14. Juli 1924Paris
28,325 *BERJAYA Lucie Petit-Diagre21. Juli 1924Brüssel
30,10 *BERJAYA Violette Gouraud-Morris4. August 1924London
30,225 *BERJAYA Lucienne Velu19. September 1924Paris
31,15 *BERJAYA Marie Vidláková11. Oktober 1925Prag
34,15 *BERJAYA Halina Konopacka23. Mai 1926Warschau
38,34 *BERJAYA Milly Reuter22. August 1926Braunschweig
39,18 *BERJAYA Halina Konopacka4. September 1927Warschau
39,62 *BERJAYA Halina Konopacka31. Juli 1928Amsterdam
40,345 *BERJAYA Jadwiga Wajs15. Mai 1932Pabianice
40,39 *BERJAYA Jadwiga Wajs16. Mai 1932Łódź
40,84 *BERJAYA Grete Heublein19. Juni 1932Hagen
42,43 *BERJAYA Jadwiga Wajs19. Juni 1932Łódź
43,08 *BERJAYA Jadwiga Wajs15. Juli 1933Królewska Huta
43,795 *BERJAYA Jadwiga Wajs11. August 1934London
44,34 *BERJAYA Gisela Mauermayer2. Juni 1935Ulm
44,76 *BERJAYA Gisela Mauermayer4. Juni 1935Nürnberg
45,53 *BERJAYA Gisela Mauermayer23. Juni 1935München
46,10 *BERJAYA Gisela Mauermayer29. Juni 1935Jena
47,12 *BERJAYA Gisela Mauermayer25. August 1935Dresden
48,31BERJAYA Gisela Mauermayer11. Juli 1936Berlin
53,25BERJAYA Nina Dumbadse8. August 1948Moskau
53,37BERJAYA Nina Dumbadse27. Mai 1951Gori
53,61BERJAYA Nina Romaschkowa9. August 1952Odessa
57,04BERJAYA Nina Dumbadse18. Oktober 1952Tbilissi
57,15BERJAYA Tamara Press12. September 1960Rom
57,43BERJAYA Tamara Press15. Juli 1961Moskau
58,06BERJAYA Tamara Press1. September 1961Sofia
58,98BERJAYA Tamara Press20. September 1961London
59,29BERJAYA Tamara Press18. Mai 1963Moskau
59,70BERJAYA Tamara Press11. August 1965Moskau
61,26BERJAYA Liesel Westermann5. November 1967São Paulo
61,64BERJAYA Christine Spielberg26. Mai 1968Regis-Breitingen
62,54BERJAYA Liesel Westermann24. Juli 1968Werdohl
62,70BERJAYA Liesel Westermann18. Juni 1969Berlin
63,96BERJAYA Liesel Westermann27. September 1969Hamburg
64,22BERJAYA Faina Melnik12. August 1971Helsinki
64,88BERJAYA Faina Melnik4. September 1971München
65,42BERJAYA Faina Melnik31. Mai 1972Moskau
65,48BERJAYA Faina Melnik24. Juni 1972Augsburg
66,76BERJAYA Faina Melnik4. August 1972Moskau
67,32BERJAYA Argentina Menis23. September 1972Constanța
67,44BERJAYA Faina Melnik25. Mai 1973Riga
67,58BERJAYA Faina Melnik10. Juli 1973Moskau
69,48BERJAYA Faina Melnik27. September 1973Edinburgh
69,90BERJAYA Faina Melnik27. Mai 1974Prag
70,20BERJAYA Faina Melnik20. August 1975Zürich
70,50BERJAYA Faina Melnik24. April 1976Sotschi
70,72BERJAYA Evelin Jahl12. August 1978Dresden
71,50BERJAYA Evelin Jahl10. Mai 1980Potsdam
71,80BERJAYA Marija Wergowa-Petkowa13. Juli 1980Sofia
73,26BERJAYA Galina Sawinkowa22. Mai 1983Leselidse
73,36BERJAYA Irina Meszynski17. August 1984Prag
74,56BERJAYA Zdeňka Šilhavá26. August 1984Nitra
76,80BERJAYA Gabriele Reinsch9. Juli 1988Neubrandenburg

Weltbestenliste

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Alle Diskuswerfer mit einer Weite von 69,60 m oder weiter. Letzte Veränderung: 11. April 2026

  1. 75,56 m BERJAYA Mykolas Alekna, Ramona, 13. April 2025
  2. 74,78 m BERJAYA Matthew Denny, Ramona, 13. April 2025
  3. 74,08 m BERJAYA Jürgen Schult, Neubrandenburg, 6. Juni 1986 (deutscher Rekord)
  4. 74,00 m BERJAYA Steven Richter, Ramona, 9. April 2026
  5. 73,88 m BERJAYA Virgilijus Alekna, Kaunas, 3. August 2000
  6. 73,38 m BERJAYA Gerd Kanter, Helsingborg, 4. September 2006
  7. 72,45 m BERJAYA Sam Mattis, Ramona, 9. April 2026
  8. 72,34 m BERJAYA Kristjan Čeh, Zagreb, 24. Mai 2025
  9. 72,01 m BERJAYA Ralford Mullings, Ramona, 16. August 2025
  10. 71,88 m BERJAYA Lawrence Okoye, Ramona, 11. April 2026
  11. 71,86 m BERJAYA Juri Dumtschew, Moskau, 29. Mai 1983
  12. 71,86 m BERJAYA Daniel Ståhl, Bottnaryd, 29. Juni 2019
  13. 71,84 m BERJAYA Piotr Małachowski, Hengelo, 8. Juni 2013
  14. 71,70 m BERJAYA Róbert Fazekas, Szombathely, 14. Juli 2002
  15. 71,50 m BERJAYA Lars Riedel, Wiesbaden, 3. Mai 1997
  16. 71,48 m BERJAYA Alex Rose, Allendale, 11. Mai 2024
  17. 71,32 m BERJAYA Ben Plucknett, Eugene, 4. Juni 1983
  18. 71,26 m BERJAYA John Powell, San José, 9. Juni 1984
  19. 71,26 m BERJAYA Ricky Bruch, Malmö, 15. November 1984
  20. 71,26 m BERJAYA Imrich Bugár, San José, 25. Mai 1985
  21. 71,18 m BERJAYA Art Burns, San José, 19. Juli 1983
  22. 71,16 m BERJAYA Wolfgang Schmidt, Berlin, 9. August 1978
  23. 71,14 m BERJAYA Anthony Washington, Salinas, 22. Mai 1996
  24. 71,06 m BERJAYA Luis Delís, Havanna, 21. Mai 1983
  25. 71,01 m BERJAYA Clemens Prüfer, Ramona, 13. April 2025
  26. 70,98 m BERJAYA Mac Wilkins, Helsinki, 9. Juli 1980
  27. 70,82 m BERJAYA Aleksander Tammert, Denton, 15. April 2006
  28. 70,78 m BERJAYA Fedrick Dacres, Rabat, 16. Juni 2019
  29. 70,76 m BERJAYA Lawrence Okoye, Ramona, 13. April 2025
  30. 70,68 m BERJAYA Lukas Weißhaidinger, Schwechat, 19. Mai 2023 (österreichischer Rekord)[3]
  31. 70,66 m BERJAYA Robert Harting, Turnov, 22. Mai 2012
  32. 70,66 m BERJAYA Rojé Stona, Ramona, 9. April 2026
  33. 70,54 m BERJAYA Dmitri Schewtschenko, Krasnodar, 7. Mai 2002
  34. 70,38 m BERJAYA Jay Silvester, Lancaster, 16. Mai 1971
  35. 70,32 m BERJAYA Frantz Kruger, Salon-de-Provence, 26. Mai 2002
  36. 70,29 m BERJAYA Mauricio Ortega, Lovelhe, 22. Juli 2020
  37. 70,25 m BERJAYA Lolassonn Djouhan, Alès, 21. Juni 2025
  38. 70,06 m BERJAYA Romas Ubartas, Smalininkai, 8. Mai 1988
  39. 70,05 m BERJAYA Mika Sosna, Ramona, 10. April 2025
  40. 70,00 m BERJAYA Juan Martínez, Havanna, 21. Mai 1983
  41. 69,95 m BERJAYA Zoltán Kővágó, Salon-de-Provence, 25. Mai 2006
  42. 69,94 m BERJAYA Henrik Janssen, Ramona, 13. April 2025
  43. 69,91 m BERJAYA John Godina, Salinas, 19. Mai 1998
  44. 69,90 m BERJAYA Jason Young, Lubbock, 26. März 2010
  45. 69,70 m BERJAYA Gejza Valent, Nitra, 26. August 1984
  46. 69,65 m BERJAYA Claudio Romero, Ramona, 13. April 2025
  47. 69,65 m BERJAYA Shaquille Emanuelson, Ramona, 17. April 2025
  48. 69,62 m BERJAYA Knut Hjeltnes, San José, 25. Mai 1985
  49. 69,62 m BERJAYA Timo Tompuri, Helsingborg, 8. Juli 2001
  50. 69,60 m BERJAYA Juan Caicedo, Lovelhe, 22. Juli 2020
  • Schweizer Rekord: 64,04 m Christian Erb, Norden, 18. September 1988

Alle Diskuswerferinnen mit einer Weite von 68,58 m oder weiter. Letzte Veränderung: 13. April 2026

  1. 76,80 m BERJAYA Gabriele Reinsch, Neubrandenburg, 9. Juli 1988
  2. 74,56 m BERJAYA Zdeňka Šilhavá, Nitra, 26. August 1984
  3. 74,56 m BERJAYA Ilke Wyludda, Neubrandenburg, 23. Juli 1989
  4. 74,08 m BERJAYA Diana Sachse-Gansky, Chemnitz, 20. Juni 1987
  5. 73,84 m BERJAYA Daniela Costian, Bukarest, 30. April 1988
  6. 73,52 m BERJAYA Valarie Allman, Ramona, 12. April 2025
  7. 73,36 m BERJAYA Irina Meszynski, Prag, 17. August 1984
  8. 73,28 m BERJAYA Galina Sawinkowa, Donezk, 8. September 1984
  9. 73,22 m BERJAYA Zwetanka Christowa, Kasanlak, 19. April 1987
  10. 73,10 m BERJAYA Gisela Beyer, Berlin, 20. Juli 1984
  11. 73,09 m BERJAYA Yaimé Pérez, Ramona, 13. April 2024
  12. 72,92 m BERJAYA Martina Hellmann, Potsdam, 20. August 1987
  13. 72,14 m BERJAYA Galina Murašova, Prag, 18. August 1984
  14. 71,80 m BERJAYA Marija Wergowa-Petkowa, Sofia, 13. Juli 1980
  15. 71,68 m BERJAYA Xiao Yanling, Peking, 14. März 1992
  16. 71,58 m BERJAYA Elina Swerawa, Leningrad, 12. Juni 1988
  17. 71,50 m BERJAYA Evelin Jahl, Potsdam, 10. Mai 1980
  18. 71,41 m BERJAYA Sandra Perković, Bellinzona, 18. Juli 2017
  19. 71,30 m BERJAYA Larissa Korotkewitsch, Sotschi, 29. Mai 1992
  20. 71,22 m BERJAYA Ria Stalman, Walnut, 15. Juli 1984
  21. 70,99 m BERJAYA Jorinde van Klinken, Ramona, 11. April 2026
  22. 70,88 m BERJAYA Hilda Ramos, Havanna, 8. Mai 1992
  23. 70,80 m BERJAYA Laryssa Mychaltschenko, Charkiw, 18. Juni 1988
  24. 70,72 m BERJAYA Laulauga Tausaga, Ramona, 12. April 2025
  25. 70,68 m BERJAYA Maritza Martén, Sevilla, 18. Juli 1992
  26. 70,65 m BERJAYA Denia Caballero, Bilbao, 20. Juni 2015
  27. 70,50 m BERJAYA Faina Melnik, Sotschi, 24. April 1976
  28. 70,34 m BERJAYA Silvia Madetzky, Athen, 16. Mai 1988
  29. 70,02 m BERJAYA Natalja Sadowa, Thessaloniki, 23. Juni 1999
  30. 69,86 m BERJAYA Walentina Chartschenko, Feodossija, 16. Mai 1981
  31. 69,72 m BERJAYA Svetla Mitkova-Sınırtaş, Sofia, 15. August 1987
  32. 69,68 m BERJAYA Mette Bergmann, Florø, 27. Mai 1995
  33. 69,64 m BERJAYA Dani Samuels, London, 13. August 2017
  34. 69,51 m BERJAYA Franka Dietzsch, Wiesbaden, 8. Mai 1999
  35. 69,50 m BERJAYA Florența Crăciunescu, Stara Sagora, 2. August 1985
  36. 69,39 m BERJAYA Jayden Ulrich, Ramona, 12. April 2025
  37. 69,17 m BERJAYA Gia Lewis-Smallwood, Angers, 30. August 2014
  38. 69,17 m BERJAYA Alida van Daalen, Ramona, 11. April 2026
  39. 69,14 m BERJAYA Iryna Jattschanka, Minsk, 31. Juli 2004
  40. 69,12 m BERJAYA Feng Bin, Hayward Field, 20. Juli 2022
  41. 69,08 m BERJAYA Carmen Romero, Havanna, 17. April 1976
  42. 69,08 m BERJAYA Mariana Lengyel, Constanța, 19. April 1986
  43. 68,92 m BERJAYA Sabine Engel, Chemnitz, 25. Juni 1977
  44. 68,89 m BERJAYA Nadine Müller, Bar, 18. März 2012
  45. 68,80 m BERJAYA Nicoleta Grasu, Poiana Brașov, 7. August 1999
  46. 68,72 m BERJAYA Veronica Fraley, Ramona, 12. April 2025
  47. 68,64 m BERJAYA Margitta Pufe, Berlin, 17. August 1979
  48. 68,62 m BERJAYA Yu Hourun, Peking, 6. Mai 1988
  49. 68,62 m BERJAYA Hou Xuemei, Tianjin, 4. September 1988
  50. 68,60 m BERJAYA Nadeschda Kugajewskich, Orjol, 30. August 1983
Wiktionary: Diskuswurf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Diskuswurf – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  1. 1 2 Für die Olympischen Spiele 1896 und 1900 sind die Gewinner der Silbermedaille für den Erstplatzierten, der Bronzemedaille für den Zweitplatzierten und der Drittplatzierte angegeben.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 (Rule 189) Discus Throw. (PDF) In: Competition and Technical Rules – 2020 Edition. World Athletics, 1. November 2019, S. 207–212, abgerufen am 26. Juni 2021.
  2. 1 2 Regel 189 Diskuswurf. (PDF) In: Internationale Wettkampfregeln – IWR – Ausgabe 2020–2021. Arbeitsgemeinschaft der Regelkommission von DLV, FLA, ÖLV und SwA, 1. November 2019, S. 180–186, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2022; abgerufen am 29. Juni 2021.
  3. ÖLV: Lukas Weißhaidinger schreibt mit 70,68 m Sportgeschichte