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Toramantel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Toramantel (jiddisch תּורה־מאַנטל Toyre-mantl, deutsch "Torah-Mantel", hebräisch מְעִיל, Meʿil, Plural: Meʿilim) ist ein textiler Ritualgegenstand in der Synagoge, der dazu dient, die Torarolle zu schmücken und zu schützen. Toramäntel sind meist aus Samt, Seide oder Brokat[1] gefertigt und mit Darstellungen einer Krone, der Gesetzestafeln oder Löwen bestickt.

Sephardische Toramäntel sind oft zylindrisch geformt, während aschkenasische Toramäntel flach sind. Bei den Juden aus dem Nahen Osten wird zum Schutz der Torarolle statt des Toramantels ein Tik verwendet.[2]

Commons: Torah mantles (מעיל) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Tora-Mantel. In: Jüdisches Museum Frankfurt. Abgerufen am 16. März 2026.
  2. Gabriele Kohlbauer-Fritz: "Meil/Tora-Mantel" In: Felicitas Heimann-Jelinek, Gabriele Kohlbauer-Fritz und Gerhard Milchram (Hrsg.): Die Türken in Wien. Geschichte einer jüdischen Gemeinde. Im Auftrag des Jüdischen Museums Wien, 2010. S. 126 und S. 128