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Kordel (Textilie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
BERJAYA
skythischer Hals- und Brustschmuck (Pektoral) mit Gold-Kordeln unterschiedlicher Dicke und Länge aus Towsta Mohyla (4. Jh. v. Chr.)
BERJAYA
Goldene Mützenkordel

Eine Kordel (französisch cordelle kurzes oder dünnes Seil) ist ein aus mehreren Garnen, die ihrerseits bereits gezwirnt sind, zusammengezwirntes Mehrfachgarn, das aus Baumwolle, Seide oder Kunstseide, teilweise auch aus Edelmetall bestehen kann.

Eine Kordel ist dem Seil verwandt, ist jedoch schmaler und weniger robust gefertigt. Eine feine Kordel kann auch als Faden bezeichnet werden.

Schnüre und Kordeln waren schon der Linearbandkeramischen Kultur (ca. 5700 bis 4100 v. Chr.) bekannt und wurden von ihnen bei der Tierhaltung, im Transportwesen und zur Herstellung der charakteristischen Muster auf ihren Töpferwaren verwandt. Später wurden sie zu dickeren Seilen zusammengedreht, die neue Verwendungsmöglichkeiten eröffneten.

Einsatzmöglichkeiten

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Einzelnachweise

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  1. Stichwort: Kordel. In: Heinrich Schnee (Hrsg.): Deutsches Kolonial-Lexikon. Quelle & Meyer, Leipzig 1920, Band II, S. 365 (online (Memento des Originals vom 1. Dezember 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.).
Commons: Kordel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien