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Die Perle des S�dburgenlandes

G�ssing

G�ssing, die Perle des S�dburgenlandes

G�ssing im Burgenland kann auf eine lange und geschichtstr�chtige Vergangenheit zur�ckblicken. Historisch hat sich G�ssing seit Jahrhunderten durch seine Lage und durch den Sitz der Adelsverwaltung auf der Burg G�ssing zum kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum des s�dlichen Burgenlandes entwickelt. Heute ist die Bezirkshauptstadt G�ssing Sitz zahlreicher �mter und Beh�rden. Als Schulstadt besuchen t�glich zahlreiche Sch�ler auch von weit �ber den Bezirksgrenzen eine der vielen Schulen in G�ssing. Das Landeskrankenhaus, die Kaserne und nicht zuletzt vor allem auch das Europ�ische Zentrum f�r Erneuerbare Energie unterstreichen die zentrale Bedeutung der Stadt. Ein modern ausgestatteter Bauhof sowie der Kindergarten werden ebenfalls als Gemeindeeinrichtung gef�hrt. Die einzelnen Orteile Glasing, Krottendorf, Langzeil, Ludwigshof, Urbersdorf, Rosenberg, St. Nikolaus, und Steingraben, haben durch die liebevolle Pflege ihrer Bewohner ihre eigene Identit�t bewahrt. W�hlen Sie dazu die Ortsteile inkl. Bilder und geschichtliche Entwicklung im oberen Men� aus.

Grundst�ck mit 1538 m2 in G�ssing, gelegen am Schilfg�rtel des Ramsar Naturschutzgebietes der G�ssinger Teiche, zu verkaufen

Grundst�ck mit ca. 7000 m2 in Rosenberg bei G�ssing zu verkaufen

Ausstellung 100 Jahre Burgenland

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ab JUNGSTEINZEIT

JUNGSTEINZEIT ab 5. Jahrtausend v. Chr.: zahlreiche fr�hgeschichtliche Funde im Raum G�ssing - Steinbeile, Loch�xte, usw. - deuten auf eine fr�he Besiedelung unserer Region.

METALLZEITEN ab 1. Jahrtausend v. Chr.: Funde aus diesen Zeiten: Lanzenspitze auf dem Burgberg G�ssing, keltische Silberm�nzen aus der Eisenzeit, sowie Goldm�nzen; H�gelgr�ber in Urbersdorf, Strem, Krottendorf, G�ssing, u.a.).

ANTIKE R�m. Provinz "Pannonien" ab 15 v. Chr.: G�ssing geh�rt in dieser Zeit zum wenig bedeutenden Hinterland von "Claudia Savaria", dem heutigen Szombathely (Steinamanger) - Ungarn. Obwohl keine Geschichtsquelle von einer r�m. Besiedelung in G�ssing zeugt, wird dies durch den Fund einer r�mischen Grabsteinplatte, aus dem 1. Jhdt. n. Chr., im Klostergarten des Franziskanerklosters untermauert. Die �bersetzung der Inschrift der Grabsteinplatte lautet: "Hier liegt die 55j�hrige Claudia Quarta (zur Claudischen Kolonie Savaria zugeh�rig). Ihr Sohn, der B�rger Claudius, lie� dieses Grabmal errichten. Letzterer liegt, 80j�hrig verstorben, ebenfalls hier." V�lkerwanderung Langobarden und Ostgoten ziehen durch unser Land.

MITTELALTER ab 6. Jhdt: Ansiedelung von slawischen V�lkern unter awarischer Patronanz. Nach Niederwerfung der Awaren ist G�ssing ein Teil des fr�nkischen Universalreiches.

9. Jhdt.: Bayrisch-fr�nkische Kolonisation.

10. Jhdt.: Magyarensturm; nach deren Niederwerfung 955 - Grenzschutzlinie der Ungarn.

11. und 12. Jhdt.: erste gro�e deutsche Siedlungsperiode

12. Jhdt.: an der steirisch-�sterreichischen Grenze werden Grenzburgen errichtet.

1140 - 1150: Graf Wolfer und dessen Bruder Heinrich begr�nden das Geschlecht der "Grafen von G�ssing". Wolfer wurde der Berg "Kiscen" zugewiesen auf dem er eine h�lzerne Burg und ein M�nchskloster errichten lie�. Die wahrscheinliche Bauzeit der Burg und der Jakobikirche liegt um 1150. Die Benediktiner gr�nden eine Abtei und errichten das befestigte Kloster "...de Monte Quizin".

2. H�lfte 12. Jhdt.: K�nig Bela III (*1148, +1196) von Ungarn hebt das Kloster auf und entzieht Wolfers Sohn G�ssing (um 1180). Mit dem, in die k�nigliche Festung einbezogenen Kloster, soll die "Neue Burg" (Novum Castrum) ein Gegengewicht zur Riegersburg und zum befestigten F�rstenfeld bilden.

um 1220 ist die Burg im Besitz des Grafen Demetrius von Csak - bis zu dessen Tod

1241/42 Die Anlage trotzt dem Ansturm der Tartaren (Mongolen)

1247 Bela VI. (*1206, +1270) beruft den Johanniterorden nach G�ssing

um 1250 erfolgt ein verst�rkter Ausbau der Burg

1273: Die Burg h�lt den Angriffen Ottokars von B�hmen stand.

um 1270 - 1300: Gro�e Machtausdehnung der G�ssinger Grafen (mit G�ns als Stammsitz), die abermals die Festung G�ssing erlangen. Unter Iwan (gest. 1308) und dessen Br�dern erfolgte die gr��te Machtentfaltung - Souver�nit�tsbestrebungen und Raubz�ge an den Grenzen.

1289/90: "G�ssinger Fehde", Der "vollkommene Tyrann" Iwan wird in drei Feldz�gen vom Habsburger Herzog Albrecht (*1255, + 1308) von �sterreich bezwungen; die Festung G�ssing nimmt Berthold von Emmerberg ein. Nach kurzem habsburgischen Besitz gelangt die Herrschaft abermals in die H�nde der G�ssinger Grafen.

1327 - 1391: die Burg samt Herrschaft im Besitz der ungar. Krone

1336: K�nig Karl I. Robert (*1291, +1342) von Ungarn, aus dem Haus Anjou, beendet endg�ltig die Macht der G�ssinger

1391: K�nig Sigismund �bergibt "Kyzung" an seinen Feldherrn Ladislaus von Saro ("von Leva") und erh�lt daf�r zwei andere Burgen. In der Urkunde von 1391 werden erstmals s�mtliche G�ter, die zur Burg G�ssing geh�rten, erw�hnt: die Stadt G�ssing, sowie weitere 25 Ortschaften von denen 5 bereits das Marktrecht besa�en - Rauchwart, Heiligenkreuz, Deutsch Kaltenbrunn, Stegersbach und Rudersdorf. Die Herrschaft erf�hrt unter Peter Cseh von Leva (Sohn von Ladislaus) riesigen Reichtum.

1458: Nikolaus Ujlaky (Mitglied der Habsburger-Partei in Ungarn) bem�chtigt sich der Burg

1459: Kaiser Friedrich III (*1415, +1493) wird auf Burg G�ssing von 25 westungar. Magnaten zum K�nig von Ungarn gew�hlt und somit Gegenk�nig zum ungar. K�nig Matthias Corvinus I. (*1443, +1490). Die Verschw�rung bricht zusammen. Ujlaky huldigt dem ungar. K�nig. Nach dem Tod von Ujlakys Sohn Lorenz f�llt G�ssing an die ungar. Krone zur�ck.

NEUZEIT:

1500/10: Gr�ndung des Augustinerklosters in G�ssing

30.6.1524: Ludwig II. K�nig von Ungarn und B�hmen �bertr�gt G�ssing an Franz I. Batthyany und dessen Neffen Christoph. Im folgenden Jahrhundert gelangt das s�dl. Burgenland und einige Landstriche Westungarns in den Besitz des Geschlechts der Batthyany.

16. und 17. Jhdt.: Batthyany sind Tr�ger des Abwehrkampfes gegen die Osmanen (T�rken) an der "Kanisischen Grenze" zwischen dem Plattensee und der Drau.

1526: Franz I. Batthyany k�mpft bei Mohacs gegen die T�rken. K�nig Ludwig II. f�llt auf dem Schlachtfeld. Die Treue der Batthyany zu Herzog Ferdinand I. von Habsburg (*1503, +1564) wird mit der �bertragung von Schlaining und Rechnitz an die Batthyany belohnt.

ab 1529: Ansiedlung von Kroaten in den Gebieten um G�ssing

1530: Kroatenansiedlung in Hasendorf

1762: Sultan Soliman II. verw�stet die Herrschaft G�ssing

1538: PROTESTANTISMUS, Lehre Luthers in G�ssing

1539: Kroatenansiedlung in Sulz

1540 - 1580: Ausbau eines Gro�teils der �u�eren Burgbefestigung

1545: Kroatenansiedlung in St. Nikolaus (1631 als selbst�ndige Gemeinde erw�hnt; ebenso wie Krottendorf)

um 1568: Pest, Gr�ndung der Klosterbibliothek; Balthasar Batthyany (*1542, +1590) gr�ndet die Klosterbibliothek in G�ssing (umfasst heute ca. 3484 Exponate). Carolus Clusius (Charles de l�Ecluse, *1526, +1609), arbeitet als Botaniker am Hof Batthyanys.

1570: Balthasar Batthyany wird Protestant. Die neue Lehre breitet sich ungehindert auf alle Besitzungen aus.

ab 1576: Stephan (Istvan) Beythe wird als Hofprediger nach G�ssing berufen. Danach auch calvinische Prediger. Im ehemaligen Augustinerkloster wird eine protestantische Schule errichtet.

1582 - 1585: der protestant. Wanderbuchdrucker Johannes Manlius ist in G�ssing t�tig.

1588, 1595: Pest

1595 - 1597: Johannes Manlius ist erneut in G�ssing t�tig.

1603: Franz II. Batthyany (*1570, +1625), Schutzherr der Protestanten und Held in der Schlacht gegen die T�rken wird in den Grafenstand erhoben.

1604: K�rmend kommt zur G�ssinger Herrschaft.

1605: Bocskay-Aufstand: G�ssing wird ein Raub der Flammen.

1621: Pest

1629/30: GEGENREFORMATION, Adam Batthyany wird Katholik

1632: Die Untertanen sollen durch die Jesuiten zum kath. Glauben zur�ckgef�hrt werden.

1634: Kloster und Kirche werden zerst�rt. Alle protestant. Geistlichen m�ssen die Herrschaft G�ssing verlassen.

1638: Franziskaner kommen nach G�ssing

um 1640: z�hlen zur Herrschaft G�ssing 72 D�rfer

1644: Erwerb der Herrschaft Bernstein mit Pinkafeld

1648: Gr�ndung des Franziskaner-Klosters durch Graf Adam Batthyany

7.4.1652: Feierliche Konsekration der Kirche durch Johann P�sky, Erzbischof von Kalocsa und Bischof von Gy�r. Laut Weiheurkunde wurde der Hochalter zur Ehre Gottes, der Seligsten Jungfrau Maria von der Heimsuchung und aller Heiligen geweiht. Am n�chsten Tag, den 8.4.1652 erfolgte die Konsekration der beiden Seitenalt�re zu Ehren des Hl. Franziskus von Assisi und des Hl. Antonius von Padua.

1662: Adams S�hne Christoph (*1637, +1687), Begr�nder der �lteren (f�rstl.) Linie und Paul (*1639, +1674), Begr�nder der j�ngeren (gr�fl.) Linie teilen Herrschaft G�ssing, Schlaining, Rechnitz und Bernstein.

1664: Schlacht gegen die T�rken bei Mogersdorf unter General Raimund F�rst Montecuccoli (*1609, +1680) bei der auch die Br�der Batthyany siegreich waren.

1683: Christoph Batthyany und dessen Sohn Adam II. huldigen zwar den T�rken, nehmen aber mit den Grafen Draskovich und Nadasdy unter den kaiserl. Truppen deren Verfolgung auf.

1703 - 1709: Franz II. (gr�fl. Linie) h�lt w�hrend des Kuruzzenaufstandes dem Kaiser die Treue. Kuruzzen: Ungarische Aufst�ndische nannten sich ab dem 15. Jhdt. Kuruzzen ("Kreuztr�ger"). Bei ihrem Aufstand unter Franz II. Rakaoczi gegen die Habsburger wurden ab 1703 Teile von Nieder�sterreich, sowie dem Burgenland und der �stl. Steiermark (im Raum Lafnitz, Raab und Pinka) bis 1709 mehrmals �berfallen und verw�stet. Zentrum der Verteidigung war G�ssing. Bis 1711 Besetzung des Gebietes.

1709: Pest

1713: Pest

1741: Graf Ludwig Ernst Batthyany (*1696, +1765) bewegt ungarische Magnaten in Pressburg zur Kriegshilfe f�r Maria Theresia.

1761: Graf Ludwig Ernst Batthyany l�sst ein Kastell am �stl. Stadttor erbauen. Weiters Baubeginn des heutigen Schlosses Draskovich.

1763: Graf Karl Joseph Batthyany (*1698, +1772), seit 1748 Erzieher des sp�teren Kaisers Jospehs II., dann bis 1763 dessen Obersthofmeister, wird von Maria Theresia in den F�rstenstand erhoben.

1766: Die Theresianische Bauernschutzpolitik schafft zwar Roboterleichterungen f�r die Bauern, dennoch gibt es weiterhin Beschwerden �ber zu hohe Abgaben und Robotleistungen.

1776: Joseph Batthyany wird Erzbischof von Gran, bald darauf auch Kardinal.

ab 1778: Weil die Funktion als Wehranlage nicht mehr vorhanden ist, beginnt die Abtragung der Burg. Die Waffen sowie die Munition werden ver�u�ert und wegen der sehr hohen Steuerleistungen ("Dachsteuer") werden die Ziegel u.a. zum Bau von Maierh�fen, des Judengeb�udes und der M�hlbachbr�cke verwendet.

seit 18. Jhdt.: Aufbl�hen der j�dischen Gemeinde in G�ssing.

1804: Fertigstellung des heutigen Schlosses Draskovich. Die gr�fliche Familie Draskovich von Trakostyan ist kroatischer Uradel (seit 1631 im Grafenstand), der sich zuerst nach der Burg Cetin nannte und um 1230 den Namen "Draskovics" vom Stammvater Dragos Mogorovics, Comes de Cetin, annahm.

1822: "Schul- und Rat-Haus" wird von der B�rgerschaft errichtet.

1828: Vorl�ufer der Gendarmerie - die Panduren - werden erstmals erw�hnt.

1837: Graf Philipp Batthyany (*1781, +1870) erlaubt der Bev�lkerung die Herstellung gebrannter Ziegel (bis dahin herrschaftl. Recht). Dadurch nimmt die Anzahl der gemauerten H�user zu.

1840: J�dische Gemeinde in G�ssing z�hlt 526 Mitglieder. Die neue Synagoge entsteht ("Judentempel" an der Stelle des heutigen Rathauses).

1841: Graf Karl Draskovich von Trakostyan heiratet Elisabeth, die Nichte des kinderlosen F�rsten Philipp Batthyany. Dadurch fallen die batthyanyschen G�ter in Punitz, Heiligenkreuz und G�ssing in den Besitz der Familie Draskovich.

1848/49: LIBERALISMUS, Revolutionsjahre f�hren zur Bauernbefreiung. Der Gro�grundbesitz in der heutigen Form entsteht.

1853: Er�ffnung des Bezirksgerichtes. Das neue Steueramt erspart den Weg nach Steinamanger.

ab 1867: Magyarisierungsma�nahmen tr�ben das Verh�ltnis des Volkes zum ungar. Staat.

1872: Gr�ndung der "G�ssinger Sparkasse".

1873: Gr�fin Elisabeth von Draskovich hinterl�sst 400 Gulden zur Errichtung eines Krankenhauses und 1244 Gulden zur F�rderung der kath. Schule.

1882: Bau der 1. G�ssinger Wasserleitung unter Graf Paul Draskovich (+ 1889).

1886: Gr�ndung der Freiwilligen Feuerwehr G�ssing.

1898/99: Baubeginn des Krankenhauses.

1899: Er�ffnung der Eisenbahnlinie G�ssing - K�rmend unter Graf Dionys Draskovich (+ 1909).

1900: Er�ffnung des Krankenhauses.

1901: Bau eines R�sthauses f�r die FF G�ssing

1906: Beginn der Anlegung des Fischteiches, Fertigstellung w�hrend des 1. WK.

1907: Zerst�rung des �stlichen Stadttores, 1. WELTKRIEG.

1914 - 1918: Anlass war die Ermordung des �sterreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand (*1863, +1914) und seiner Gemahlin Sophie Herzogin von Hohenberg (*1868, +1914) in Sarajevo am 28.6.1914. Kriegserkl�rung an Serbien 28.7.1914 - Waffenstillstand am 11.11.1918. Metallwaren wie Glocken, Orgelpfeifen, Kessel, usw. m�ssen abgeliefert werden, um damit Waffen und Munition herzustellen. Schmuggelwesen im Grenzgebiet. Die Kriegsgefangenen der serbischen und russischen Armee werden in G�ssing als Arbeiter eingesetzt. G�ssing verzeichnet 50 gefallene Soldaten.

12.11.1918: Ausrufung der "Republik Deutsch-�sterreich" vor dem Parlament in Wien (1. Republik).

10.9.1919: Im Schlo� Saint-Germain in Paris unterzeichnet Staatskanzler Karl Renner als Leiter der �sterreichischen Delegation zur Friedenskonferenz nach dem 1. Weltkrieg den Vertrag zwischen �sterreich und den 27 "alliierten und assoziierten M�chten", der 381 Artikel in 14 Teilen umfasst. Die deutschsprachigen Gebiete West-Ungarns (Burgenland) wurden �sterreich zugesprochen. Der Anschluss an Deutschland wurde verboten, der Staatsname von Deutsch-�sterreich auf �sterreich abge�ndert.

1919/1920: Elektrisches Licht in G�ssing.

4.6.1920: Endg�ltige Entscheidung f�r den Anschluss an �sterreich.

1921: Ungarn will die Beschl�sse von Saint-Germain nicht anerkennen. Ungarische Freisch�rler besetzen Teile des heutigen Burgenlandes und schlagen vor�bergehend im Kastell Batthyany ihre Befehlsstelle auf. Entente - Kommission gegen die bewaffnete ungarische �bermacht in G�ssing, August bis September - K�mpfe zwischen �sterreichischen Gendarmen und "westungar. Aufst�ndischen". Am 28.11.1921 zieht das �sterreichische Bundesheer in G�ssing ein.

1922/23: 1. Massenauswanderung nach Amerika.

25.3.1923: 1. Demokratische Gemeinderatswahlen in G�ssing.

6.3.1924: 1. Klasse der B�rgerschule G�ssing wird er�ffnet.

1925: Hochwasserkatastrophe

1.3.1928: B�rgerschule �bersiedelt in den Neubau in der Grabenstra�e.

1931: Dr. Ladislaus Batthyany-Strattmann (*1870, +1931) - "Arzt der Armen" - wird in der Familiengruft der Klosterkirche in G�ssing beigesetzt. 1900 promovierte er an der Universit�t Wien zum Doktor der Medizin, errichtete in Kittsee und K�rmend Privatspit�ler, war anerkannter Augenfacharzt und Tr�ger der h�chsten Ordensauszeichnung der Monarchie - dem "Orden des Ritters vom Goldenen Vlies". Er stand zahllosen Kranken und Hilfsbed�rftigen selbstlos zur Seite.

30er Jahre: bedingt durch die Weltwirtschaftskrise steigt die Auswanderungswelle weiter an.

5.5.1934: Dr. Otto Habsburg und Engelbert Dollfu� werden Ehrenb�rger der Gemeinde.

1934: Das "Turnerbad" wird errichtet.

1938: Bundeskanzler Kurt Schuschnigg besucht G�ssing, Renovierung der Klosterkirche.

M�rz 1938: Anschluss an das Deutsche Reich.

5.4.1938: Gr�ndung der Molkereigenossenschaft G�ssing.

10.4.1938: Volksabstimmung �ber den Anschluss an das Deutsche Reich - 1234 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen.

15.10.1938: Eingliederung des Bezirkes G�ssing in den Kreis F�rstenfeld - Gau Steiermark.

1939 - 1945: Opferbilanz 2.WELTKRIEG: 112 Gefallene, 32 Vermisste.

13.9.1940: Suspendierung der Franziskanerpatres vom Religionsunterricht.

1.10.1940: St. Nikolaus und Krottendorf werden an die Gemeinde G�ssing angeschlossen.

1.11.1944: Bombenangriff der Alliierten auf G�ssing - 2 Todesopfer.

12.4.1945: Einmarsch der Roten Armee - die Besatzungssoldaten bleiben bis 1955.

ab 1945: WIEDERAUFBAU

1945/47: Sowjetische Kommandantur in G�ssing

1949/50: Bau der neuen Volksschule und der Bauernschule

ab 1950: BURGSPIELE G�SSING: Burgspiele fanden sieben Jahre lang zur Sommersonnenwende im weitl�ufigen Burghof statt. Die historischen Dramen "Iwein der M�chtige", " Im Zeichen des Halbmondes", "Im Zeichen des Kreuzes", "Husaren und Janitscharen" und "Grenzlandschicksal" wurden 1950 bis 1956 von einem engagierten Laienensemble aufgef�hrt. Infolge organisatorischer Probleme und Verlagerung der Interessen der Verantwortlichen gerieten die beliebten Burgspiele wieder in Vergessenheit.

15.12.1950: Dr. Karl Renner wird Ehrenb�rger der Gemeinde G�ssing.

1953/55: Bau des Rathauses (an der Stelle des ehemaligen "Judentempels").

1956/57: Renovierung der Klosterkirche, in G�ssing werden ca. 25.000 ungarische Fl�chtlinge betreut.

1962: Er�ffnung der Kaserne.

1963: Er�ffnung des Schwimmbades (Baubeginn war 1959).

5.9.1963: Er�ffnung des musisch.-p�dag. Bundesrealgymnasiums.

1965: Hochwasserkatastrophe, Er�ffnung des neuerbauten Kindergartens.

1969 - 1971: Geb�ude der Bezirkshauptmannschaft G�ssing und des Postamtes werden neu errichtet. Das "Post- und Telegrafenamt G�ssing" war zuvor in einem 1911/12 errichteten Geb�ude untergebracht.

1.1.1971: Urbersdorf, Glasing und Steingraben werden mit der Gro�gemeinde G�ssing zusammengelegt.

1970 - 1973: Bau des neuen musisch.-p�dag. Bundesrealgymnasiums.

1971 - 1974: Bau der neuen Hauptschule.

11.4.1973: Stadterhebung und Wappenverleihung.

1974: Einbau einer Kirchenheizung in der Klosterkirche.

1975 - 1979: Au�enrenovierung der Klosterkirche.

1977: Er�ffnung des Kulturzentrums G�ssing.

1986/87: Innenrenovierung der Klosterkirche.

1987: Weihe der restaurierten Klosterkirche und des neuen Hauptaltars durch Bischof DDr. Stefan Laszlo.

1990: 1. Landesausstellung auf der Burg G�ssing "Die Ritter".

1991: Ausstellung "Folterinstrumente im Mittelalter".

1992: Landesausstellung "... nach Amerika".

1993: Ausstellung "Nostalgie", Einweihung des Altenwohn- und Pflegeheimes der Jungarbeiterbewegung in G�ssing mit dem Namen "Haus Sankt Franziskus".

Winter 1993/94: Das Fernheizwerk G�ssing versorgt zahlreiche �ffentliche Bauten und Privath�user mit Fernw�rme mittels Biomasse. G�ssing ist "Europ�isches Zentrum f�r erneuerbare Energie".

1994: Ausstellung "M�rchen", Wiederbelebung der BURGSPIELE G�SSING "Iwein, der M�chtige"

1995: BURGSPIELE G�SSING - "S�leyman, der Pr�chtige"

1996: Ausstellung "Gemeinsame Grenzen", BURGSPIELE G�SSING - "Teufel, Tod und Hex", Gr�ndung des UTC-G�ssing als eigener Verein.

1997: Ausstellung "Sagenhafte Welt - Welt der Sagen", BURGSPIELE G�SSING - "Die wei�e Frau"

1998: BURGSPIELE G�SSING - "Der Tribun"

1999: BURGSPIELE G�SSING - "Landflucht", Regie: Frank Hoffmann

2000: Bau eines Aufzuges auf die Burg G�ssing, BURGSPIELE G�SSING - "Landflucht", Regie: Frank Hoffmann

2001: BURGSPIELE G�SSING - "Der Kampf ums Recht", Regie: Frank Hoffmann, Er�ffnung des WIM-Centers (Einkaufszentrum) in der Schulstra�e.

2002: Ausstellung "400 Jahre Kunstschaffen", Er�ffnung des Technologiezentrums in G�ssing, BURGSPIELE G�SSING - "Am Grenzweg" (vom Leben und Tod des Bety�ren Savany� J�sko), Regie: Frank Hoffmann, 350 Jahre Weihe der Klosterkirche G�ssing.

2003: BURGSPIELE G�SSING - "Der G�ssinger Jedermann", Regie: Frank Hoffmann, 1. �ko-Energie-Marathon in G�ssing, Er�ffnung des Com.Inn-Hotels.

2004: BURGSPIELE G�SSING - "Die Kreuzelschreiber", Regie: Frank Hoffmann, Ausstellung "Batthy�ny Herrschaftsgeschichte", "Kirchliches Tafelsilber", 2. �ko-Energie-Marathon in G�ssing.

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Wissenswertes

Gemeindekennziffer: 10405
Einwohnerzahl inkl. Ortsteile (Stand 01/2018): 3.655
Fl�che: 49,31km�
Bev�lkerungsdichte: 88 Einwohner je km�
Seeh�he: 229m �.A.
Postleitzahlen: 7540 und 7542
Vorwahl: 03322 (+433322)

In G�ssing gibt es 1.385 Geb�ude (Stand 2011) und 1.950 Wohnungen (Stand 2011)

In G�ssing gibt es rund 1.200 Sch�lerinnen und Sch�ler, davon rund 800 Sch�lerinnen und Sch�ler, die nach G�ssing einpendeln.
G�ssing hat einen j�hrlichen W�rmebedarf von ca. 73 Gigawattstunden, ca. 50 Gigawattstunden davon werden mit der G�ssinger Fernw�rme abgedeckt.
G�ssing hat einen j�hrlichen Strombedarf von ca. 40 Gigawattstunden, ca. 28 Gigawattstunden davon werden in den 3 Biomasse-Stromerzeugungsanlagen in G�ssing produziert. Bei den Energieverbrauchszahlen sind Industrie- und Gewerbebetriebe inkludiert.

Wappen

Wappen G�ssing

"In goldenem Schild erhebt sich aus einer blauen, golden gefugten Mauer ein blauer, golden gefugter, mit einer goldenen spitzbogigen Tor�ffnung versehener, mit vier Rundzinnen gekr�nter Turm, der von je zwei schwarzen Sternen begleitet wird." Das Recht zur F�hrung des Wappens wurde der Gro�gemeinde und k�nftigen Stadtgemeinde G�ssing mit Beschluss der burgenl�ndischen Landesregierung von 11. April 1973 verliehen.

Einige historische Ansichten rund um G�ssing.

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Zahlreiche Sehensw�rdigkeiten wie die Burgruine, die Jakobikirche, das Franziskanerkloster etc. zeugen heute von der kulturhistorischen Bedeutung der Stadt G�ssing. Aber auch heute ist G�ssing ein kulturell lebendiger Ort: der G�ssinger Kultur Sommer, das Kulturzentrum, die Burgspiele, das Musical G�ssing sind nur einige Beispiele f�r sein vielf�ltiges kulturelles Angebot.

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