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Föderales Informationsmanagement

Der Standard für Verwaltungs­leistungen

FIM – als Produkt des IT-Planungsrats – bietet Behörden und IT-Dienstleistern standardisierte Daten und Werkzeuge, um Verwaltungsleistungen schneller, rechtssicher und kostengünstig zu digitalisieren.

Wie funktioniert FIM?

Vom Gesetz zur praktischen Anwendung

Ausgehend von Gesetzen werden Verwaltungsleistungen durch Bund, Länder und Kommunen erstellt, zentral gebündelt und für Behörden sowie IT-Dienstleister bereitgestellt.

1. Leistungserstellung

  1. Gesetzgebung
  2. Bund erstellt Vorlage
  3. Bundesländer ergänzen Details
  4. Kommunen definieren Zuständigkeiten

2. Bereitstellung

FIM Portal

Kataloge für Leistungen,
Datenfelder & Prozesse

3. Verwendung

  • Behörden
  • Onlinedienste
  • Fachverfahren
  • Portale & OZG
  • Register
Warum FIM?

Gemeinsam effizienter digitalisieren

Bund, Länder und Kommunen pflegen Verwaltungsinformationen gemeinsam: einmal beschrieben, in allen Systemen nutzbar.

Zentrale Daten

Verwaltungsdaten werden zentral gepflegt und in alle angeschlossenen Systeme übernommen.

Keine Doppelaufwände

Leistungen werden einmal beschrieben und können von allen Ländern wiederverwendet werden.

Interoperabilität

Daten passen zusammen: Systeme tauschen Informationen aus, ohne manuelles Nachpflegen.

Rechtssicherheit

Inhalte werden fachlich geprüft und mit der jeweiligen Rechtsgrundlage verknüpft.

Praktische Dienste

Konverter, Qualitätsprüfungen und Web-Anwendungen unterstützen die Arbeit mit FIM-Daten im Alltag.

Nutzerfreundlich

Standardisierte Strukturen schaffen für alle Beteiligten Klarheit und einfache Nutzung.

Einstieg ins FIM Portal

Das Baukasten-Prinzip

Die drei FIM-Bausteine

FIM liefert standardisierte Bausteine – Leistungen, Datenfelder und Prozesse – für die digitale Verwaltung.
Beispiel einer Leistungsbeschreibung im FIM Portal

Leistungen

Beschreiben, was eine Verwaltung leistet – z. B. „Anmeldung Wohnsitz“. Enthält Rechtsgrundlagen, Voraussetzungen, Gebühren, Zuständigkeiten und mehr.

Standardisiert durch den XZuFi-Standard.

Beispiel eines Formulars mit FIM-Datenfeldern

Datenfelder

Definieren, welche Daten benötigt werden – z. B. „Name“, „Anschrift“, „Dokumentennummer“. Einheitlich strukturiert und wiederverwendbar in Formularen und Fachverfahren.

Standardisiert durch den XDatenfelder-Standard.

Beispiel eines Prozessmodells im FIM Portal

Prozesse

Modellieren, wie eine Leistung abläuft – von Antrag bis Bescheid. Standardisierte Prozessmodelle erleichtern Abstimmung zwischen Fachseite und IT.

Standardisiert durch den XProzess-Standard.

Verlässlich geregelt.
Bundesweit gültig.

Föderale Redaktion

Abgestimmte Inhalte zwischen Bund, Ländern und Kommunen durch etablierte Gremien.

Rechtssicherheit

Fachliche Prüfung aller Inhalte und Verknüpfung mit der jeweiligen Rechtsgrundlage.

IT-Planungsrat

Offizieller Standard des IT-Planungsrats für die deutsche Verwaltung.