Hola, mis amigas y amigos!
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Vor einiger Zeit habe ich euch in diesem Posting schonend darauf vorbereitet, dass ich mich für ein
Weilchen mal ein bisserl seltener in der Bloggerwelt zeigen werde, weil ein paar andere Projekte auf
mich warten: unter anderem ein paar Fotobücher, ein Spanischkurs und eine Reise.
Inzwischen habe ich zwar erst zweieinhalb der geplanten Fotobücher geschafft - aber dafür gleich
zweimal den atlantischen Ozean überquert, denn die rostigen Reise-Rosen unternahmen vor kurzem
jene Reise, die den ursächlichen Grund für den Besuch des Spanischkurses darstellte und waren
gleichzeit mal wieder in Sachen Lebenstraum-Erfüllung unterwegs.
Damit sich keiner von euch das Hirn zermartern muss, wohin es uns heuer verschlagen hat,
will ich euch das gleich mal vorab verraten: Diesmal führte uns unsere Reiselust nach
Diese schöne und spannende Karibikinsel steht schon seit mehreren Jahren auf unserer (langen)
Reise-Wunsch-Liste, denn sie vereint verschiedenste Eigenschaften, die wir uns von unseren
Traumurlaubsorten erhoffen: eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft, freundliche
Menschen, sehenswerte Ausflugsziele - hinzu kommen noch weiße Sandstrände, Palmen und
türkisblaues Meer, sommerliche Temperaturen, karibische Buntheit, eine bewegte Geschichte,
jede Menge Musik - und (mehr oder weniger) prächtige Oldtimer :o)
Meine Eltern reisten in den 1990er-Jahren nach Kuba und schwärmten seither davon; auch manche
andere unserer Freunde und Verwandten finden diese Insel unwiderstehlich; mein Bruder sowie Edis
Schwester waren bereits je zweimal dort. Kein Wunder also, dass es auch uns dort hinzog. Im Jahr
2011 hatten wir Kuba schon sehr konkret auf unserem Reiseradar. Der Hauptgrund, weshalb wir
damals Jamaika*) den Vorzug gaben, war eine gesetzliche Regelung, die es für Kuba-Reisende etwas
problematisch gestaltet, mit einem Leihwagen unterwegs zu sein: Wer auf Kuba in einen Verkehrs-
unfall verwickelt wird - ob nun schuldig oder unschuldig - muss bis zur endgültigen Klärung des
Falles im Lande bleiben. Und um ehrlich zu sein, trauten wir den kubanischen Behörden zu, dass
solch eine Klärung im Zweifelsfall weitaus länger als zwei Urlaubswochen dauern kann. Vielleicht
sind wir diesbezüglich etwas übervorsichtig - mein Bruder war beide Male problemlos mit dem Wagen
unterwegs - aber uns war bei dieser Sache etwas mulmig (und da verlassen wir uns einfach gern auf
unser Gefühl.) Wir wollten jedoch auch nicht mit einer Reisegruppe durch Kuba fahren - die Kuba-
Reisearrangements mit ein oder zwei Wochen im Bus plus einer Woche Badeaufenthalt sagten uns
allesamt nicht wirklich zu. Lieber wollten wir Ausflüge zwischen die Ruhe- und Strandtage einstreuen...
Heuer fanden wir ein Reise-Angebot, das unseren Vorstellungen recht gut entgegenkam:
Eine Kombination aus drei Aufenthalten an interessanten Urlaubsorten mit zwei Inlandsflügen:
Zunächst natürlich Havanna, die faszinierende Hauptstadt, dann ein Flug in den noch relativ ursprüng-
lichen Osten der Insel - nach Holguin bzw. an den Strand von Guardalavaca - und danach noch für
ein paar Tage nach Varadero, die bekannteste kubanische Ferienregion:
Einen so ausführlichen Reisebericht, wie ihr ihn von unseren Indien- oder USA-Touren kennt, werde
ich diesmal nicht schaffen. Doch ich habe vor, euch von jeder unserer Reisestationen wenigstens einen
Kurzbericht zu bieten, der euch einen gewissen Überblick über die Möglichkeiten verschafft. Von
hier aus werdet ihr euch dann zu den einzelnen Kapiteln klicken können:
Kapitel 1 - Havanna
Kapitel 2 - Guardalavaca mit Ausflug zum Delfinschwimmen
Kapitel 3 - Guardalavaca mit Ausflug zur Insel Cayo Saetia und zum Fischerort Gibara
Kapitel 4 - Varadero mit Ausflug nach Trinidad, Cienfuegos und Santa Clara
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Ich hoffe, mit dieser kleinen Vorschau konnte ich einige von euch schon mal auf meine kommenden
Schilderungen neugierig machen! Den modisch Interessierten unter euch ist vielleicht aufgefallen,
dass ich auf so ziemlich allen Fotos Kleidung und Zubehör mit schwarzen Details trage und in meine
Collagen auch einige andere Menschen mit schwarzen oder schwarz-gemusterten Kleidungsstücken
eingestreut habe.
Besonders erwähnenswert finde ich in diesem Zusammenhang übrigens die schwarz gekleidete ältere
Dame auf der Collage hier oben rechts: Es handelt sich um die kubanische Sängerin
Omara Portuondo,
ein BVSC-Konzert, und bei unseren Tickets war auch ein Begrüßungs-Cocktail samt "Meet & Greet"
mit den Künstlern dabei, wo wir einige der Legenden hautnah treffen konnten. Omara Portuondo feierte
an diesem Tag ihren 84. Geburtstag - was sie jedoch keineswegs daran hinderte, ein Temperament auf
die Bühne zu bringen, von dem sich manche junge Hüpfdohle noch eine Scheibe abschneiden könnte.
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Als Draufgabe bekommt ihn nun ein paar Rostrosenbilder aus meiner "schwarzen Phase" zu
sehen: Kleidung in Schwarz war eine Zeitlang quasi mein "Markenzeichen" - und sie hat ja auch
wirklich enorm viele Vorteile: schwarz macht schlank, wirkt je nach Material und Schnitt der
Kleidung edel, lässig, verrucht, cool oder klassisch, ist mit allen anderen Farben prima kombinierbar;
wenn man jedoch auf pures Schwarz setzt, braucht man sich keinen Kopf über braune oder rote
Schuhe und Taschen zu machen - und wenn man sich mit Kaffee ankleckert, sieht man das auf
Schwarz auch nicht so gut wie auf Weiß... Einer meiner damaligen Kollegen meinte, dass rothaarige
Frauen ohnehin am besten in Schwarz oder Rot aussehen - aber auf Rot und andere "gewagte" Farben
griff ich erst später zu. Hier also "The Lady in Black":
Diese Aufnahmen stammen allesamt aus den Jahren 1986 bis 1989. Die coole Lederjacke oben war
vom Amsterdamer Flohmarkt; die beiden Bilder rechts entstanden bei einem "Fest im Kloster", bei
dem "(un)keusche Kleidung erwünscht" war. Dazu trug ich natürlich meine damalige Lieblings-
kombination aus meinem ersten schwarzen Stufenrock und einer zum Top "umgemodelten" Spitzen-
strumpfhose, der ich den Zwickel rausgeschnitten und über den Kopf gezogen hatte - und das um den
Hals ist ein Strumpfband ;o) Vor diesem Stil schreckte ich nichtmal bei Familienfeiern und noblen
Örtlichkeiten zurück - unten rechts mittig seht ihr mich beim "Foto-Flirt" mit meinem Bruder bei der
40er-Geburtstagsfeier meiner Schwägerin, darunter und linke Seite oben mit falschem Zopf mit
meinem damaligen Freundeskreis bei der Vernissage eines befreundeten Malers im SAS-Hotel in
Wien. Und ganz unten seht ihr mich noch bei einer Pyjamaparty im schwarzen Negligée...
Ich mag Schwarz und seine unbestreitbaren Vorteile noch immer, doch inzwischen mixe ich es, wie
ihr wisst, am liebsten mit lebensfrohen bunten Tönen. Und "lebensfrohe Buntheit" ist ein Stichwort,
das auch wieder gut zum Thema Kuba zurückführt. Ich hoffe, ihr habt Lust während der nächsten
Wochen ein bisserl mit mir diese Insel zu erforschen! In diesem Sinne:
Hasta la próxima vez und herzliche Nach-Urlaubsgrüße von den rostigen Reise-Rosen ;o)
Für eure zahlreichen und lieben Kommentare zu meinen beiden letzten Postings (die während
unserer Reise erschienen, da ich sie "vorprogrammiert" hatte) möchte ich euch auch noch sehr
danken - und heiße auch meine neuen LeserInnen ganz herzlich Willkommen!
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Adiós und alles Liebe, Eure Traude
Linkparty:
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