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Sonntag, 11. Januar 2026

Reisebericht 2025 – Vogelbegegnungen, deutsche Spuren und ein besonderer Tag bei Kitchener 🇨🇦

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>>HIER<< kommt ihr zum gesammelten Reisebericht "Von Kanada 🍁 bis Asien 🎋".  


Hello from Ontario, liebe Freunde!

 

Ich hoffe, ihr seid angenehm durch die Feiertage gekommen und gut im Jahr 2026 gelandet. Happy New Year euch allen! Herzlichen Dank für eure Gedanken, Weihnachts- und Neujahrsgrüße und eure Besserungswünsche zu meinem vorigen Post. Inzwischen sind wir Rostrosen wieder gesund und munter - und es kann weitergehen mit meinem neuesten Reiseberichtskapitel!

🍁

Nach den stillen Wegen entlang des Oxford Thames River in Beachville führte uns unsere Reise weiter nach Elmira, einer kleinen Ortschaft nördlich von Kitchener in der Waterloo Region
 

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Ankommen mit Geschichte: Das Bristow’s Inn in Elmira 

 
Unser Quartier war ein toller Tipp meines Blogfreunds David, mit dem wir für den nächsten Morgen ein Treffen vereinbart hatten: Das Bristow’s Inn entpuppte sich vor Ort als denkmalgeschütztes Haus mit Geschichte – und als ausgesprochen angenehmer Ort zum Ankommen. (Wir hatten bei der Buchung keine Ahnung, dass wir in einem B&B nächtigen würden, das sogar in einem Wikipedia-Artikel genannt wird!)
 
 
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Die Einrichtung erinnerte uns an ein nostalgisches Puppenhaus...
 
 
Unser Zimmer war die Edward Bristow Suite  - passend zum Stil der Entstehungszeit gestaltet, wie alle Gästezimmer des Hauses. (Ihr könnt euch auf der Homepage durch Fotos der einzelnen Räumlichkeiten klicken und euch auch mit der Geschichte des Hauses vertraut machen.)
 

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Unser Schlafgemach (großes Foto und Frisierkommode unten rechts)

 

Deutsche Wurzeln in der Waterloo Region 

Elmira selbst erzählt - wie viele Orte dieser Gegend - von frühen europäischen Siedlern, von deutschsprachigen Einflüssen und von Glaubensgemeinschaften, die das Bild der Region bis heute prägen. Mennoniten mit Wurzeln in Mitteleuropa gehören ebenso dazu wie lutherische Gemeinden.

Seht ihr die deutschsprachige Inschrift in der Mitte der folgenden Collage? Sie befindet sich auf einem Eckstein der evangelisch-lutherischen St. Jacobus Kirche (im Englischen: St. James Church) - ihr könnt hier mehr über die Geschichte der Kirche lesen. Das Foto der Kirche ist links daneben. 

 
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Auf deutsche Ortsnamen, Familiennamen oder Inschriften stößt man in der Waterloo-Region unentwegt. Der Kaffeebecher weist auf eine Coffee Company in der Ortschaft Baden hin - was uns besonders gefiel, da der Bezirk, in dem wir leben und unsere Bezirkshauptstadt ebenfalls Baden heißen 😀. 
 
Wir entdeckten außerdem ein kanadisches Mannheim, ein New Hamburg und Bamberg - und Kitchener trug bis 1916 den Namen Berlin. (Dann gab es aufgrund des Ersten Weltkriegs deutschfeindliche Strömungen und der Ort wurde nach einem britischen Kriegsminister in Kitchener umbenannt. Es gibt aber immer noch ein alljährliches Oktoberfest und einen Christkindlmarkt in Kitchener.) Doch auch Ortsnamen wie London, New Dundee, Breslau oder Chesterfield begegneten uns.
 
   
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Farbtupfer im Ort ... 

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... für Samis Monday Mural

8. September 2025 - ein besonderer Tag: Zwei Vogel-Touren mit David

Für uns war Elmira vor allem der Ausgangspunkt für ein besonderes Kennenlernen. Denn wenige Kilometer von dort entfernt - in Kitchener - lebt David, den ich bislang nur durch seinen Blog Travels With Birds kannte. Mit ihm (und teilweise auch mit seiner Frau Miriam) verbrachten wir einen reichen Tag voller Gespräche, gemeinsamer Wege und intensiver Tierbeobachtungen.
 
 
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Links oben Miriam, die ebenso naturbegeistert ist wie David und einen hervorragenden fotografischen Blick für Details besitzt.
 
David und ich hatten uns schon im Dezember 2024 per Email über unsere Reisepläne unterhalten und im Frühjahr 2025 auf einen passenden Termin im September geeinigt - und David hatte mir versprochen, dass er die chickadees (Meisen) and nuthatches (Kleiber) auf österreichische Hände vorbereiten würde 😊. Wir waren gespannt: Ob die Vögel tatsächlich auf unseren Händen landen würden? Kommt einfach mit und lasst euch die herbstliche Natur in der Waterlo Region zeigen.
 

Der Mill Race Trail – ein Morgen voller Beobachtungen  

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Kanadareiher und Streifen-Backenhörnchen hießen uns beim Mill Race Trail Willkommen

 
Über diesen ersten Ausflug des Tages hat euch David in seinem Post The Mill Race with Visitors from Austria... bereits das Wichtigste erzählt 😎.
 
Ich begnüge mich also damit, euch ohne viele Worte ein paar unserer Fotos davon zu zeigen - wobei ich gestehen muss, dass ich mir auch einige wenige von Miriams Fotos "ausgeliehen" habe. Den Eisvogel zum Beispiel (untere Collage), der uns beim Conestogo River begegnete, konnte nämlich ausschließlich sie fotografisch einfangen - Edi und ich waren dafür zu langsam.
  
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Der kleine Kleiber unten rechts wollte Davids Körner lieber vom Boden als von der Hand picken.
 
 
Unterwegs fand ich das perfekte Herbst-Ahornblatt. Miriam fotografierte mich, als ich es an meinem Herzen platzierte - und ihr könnt das gerne als Statement betrachten: Wir Rostrosen haben ein Herz für Kanada 😊🍁!
 

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Die Libelle ist laut David ein Meadowhawk (Genus Sympetrum) 

 
Zu fast jeder Pflanze, fast jedem kleinen Tier am Wegesrand konnte David uns etwas Wissenswertes erklären. Es würde jetzt zu weit führen, alles wiederzugeben, doch in Davids Blog könnt ihr regelmäßig viel lernen.
 

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Der Vogel links ist ein Dunenspecht - Downy Woodpecker (Dryobates pubescens) , der andere eine Schwarzkopfmeise - Black-capped Chickadee (Poecile atricapillus).

 
Was die pelzige Raupe rechts in der nächsten Collage betrifft, habe ich von David erfahren, dass es sich um eine Hickory Tussock Moth caterpillar (Lophocampa caryae) handelt.
 

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Stockenten 🦆 erkennen (und lieben) wohl die meisten von uns 😊. 

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Und hier war es endlich so weit: Die süßen Meisen kamen tatsächlich auf Edis und meine Hand, um sich ein paar Sonnenblumenkerne zu holen. (Die Kleiber trauten sich leider nur zu David... da hat er wohl doch zu wenig Werbung für uns Österreicher gemacht 😉.) 
 
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Ein wundervolles Erlebnis!
 
Nach einer Weile kamen wir in der Ortschaft St. Jacobs an. Dort entdeckte Miriam am anderen Flussufer einen Fischadler. Wir hatten leider nur die Kamera mit dem "Reiseobjektiv" dabei (die andere lag friedlich im B&B 😕) - deshalb ist unser Foto relativ undeutlich. HIER könnt ihr Miriams viel besseres Foto sehen.
 

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In St. Jacobs gibt es auch das Eco Cafe, wo wir eine kleine Pause mit Getränken und Snacks machten und die Wandmalereien im Inneren bewundern konnten:
 
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Noch ein paar Murals für Sami 😊

 

Einblicke in eine andere Lebensweise 

 
Zu guter Letzt ist St. Jacobs - ebenso wie Elmira und das ländliche Gebiet rundum - eine Gegend, in der man noch sehr vielen Mennoniten der alten Ordnung - oder ihren traditionellen Pferdekutschen - begegnen kann.

Falls euch - wie mich - interessiert, wodurch sich diese von den Amischen unterscheiden, kann ich euch diesen Artikel empfehlen: in Englisch / in Deutsch

Und hier der Wikipedia-Artikel über St. Jacobs und seine interessante Siedlergeschichte in Englisch / in Deutsch.
 

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Nach unserem Mill-Race-Spaziergang fuhr David mit uns durch eine solche Gegend, wo wir u.a. auch ein mennonitisches Versammlungshaus (anstelle einer Kirche), einen Friedhof sowie eine Schule sahen. Bei letzterer wurde gerade Softball gespielt - und ich finde, der Anblick hatte etwas von einem alten Gemälde:
 
 
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Gastfreundschaft mit Herz und Geschmack 

 
Nach diesem interessanten Zwischenspiel waren wir zum Lunch in das schöne Zuhause der beiden eingeladen - und während uns David seine beachtliche Büchersammlung zeigte, tischte Miriam all diese wunderbaren Speisen auf 😋: 
 
 
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Danach mussten wir uns leider von Miriam verabschieden, die an diesem Nachmittag noch etwas anderes zu erledigen hatte - doch David hatte noch einen weiteren Ort mit schöner Natur für uns in petto:
 

Nachmittags-Ausflug - Riverside Park

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Ein Schwarm Stare hat sich fotogen in einem kahlen Baum versammelt.
 
 
Hier zeigte sich die Tierwelt Ontarios teilweise recht Fotografen-freundlich. Und ich muss zugeben, dass ich ein bisschen neidisch auf die Nordamerikaner bin - immerhin gibt es hier so farbenprächtige Vögel zu sehen wie den Rotkardinal (Cardinalis cardinalis):
 
 
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Die Vogelwelt hat außerdem etwas zu bieten, das es in der katholischen Kirche bislang nicht gibt: Weibliche Kardinäle! Diese sind zwar nicht in solch eitles Rot gehüllt wie ihre männlichen Kollegen, aber umso schöner leuchtet ihr orangeroter Schnabel hervor: 
 

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Ebenfalls sehr farbenprächtig zeigt sich der Blauhäher - Blue Jay (Cyanocitta cristata). Der männliche Rotflügelstärling - Red-winged blackbird (Agelaius phoeniceus) macht durch seine schicken rot-gelben Schulterstreifen auf sich aufmerksam.
 

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Und auch im Riverside Park gab's wieder einige Schwarzkopfmeisen zu sehen. Auf die Hand kamen sie diesmal aber nicht. Sie machten es wie die verschiedenen Hörnchen und holten sich ihre Leckerlis vom Brückengeländer oder vom Boden.

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Rothörnchen (Tamiasciurus hudsonicus)
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Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) - oben in ihrer schwarzen Farbvariante zu sehen.
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Auch eine Wasserschildkröte zeigte sich kurz ...
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... und abermals ein Kanadareiher - Great Blue Heron (Ardea herodias)

Wenn Niedlichkeit trügt

 
Auf dem Weg zurück zum Parkplatz begegneten uns noch mehrere Grauhörnchen. So niedlich sie auch aussehen, sie gehören zu den 100 als besonders problematisch angesehenen invasiven Arten:
 
Überall, wo sie auftauchen, nimmt die Zahl der Eurasischen Eichhörnchen oder der Rothörnchen stark ab. Übrigens haben sie auch den Ruf der schwarzen Eurasischen Eichhörnchen geschädigt - denn manche verwechseln diese mit den schwarzen Farbvarianten der Grauhörnchen. (Der Unterschied ist vor allem daran zu erkennen, dass das etwas kleinere Eurasische Eichhörnchen Pinselohren hat. KLICK zu mehr Infos.) 
 
So begleiteten uns selbst die letzten Begegnungen dieses Tages noch mit kleinen Denkanstößen – bevor es Zeit wurde, Abschied zu nehmen

 
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Ein hochinteressanter Tag mit David (bzw. mit David und Miriam) ging zu Ende, einer, der noch lange nachklingen wird. Und ich hoffe, für euch waren die beiden Ausflüge ebenfalls interessant! 
 
Auch der Abschied von Ontario rückte näher. Am folgenden Tag unternahmen wir jedoch noch einen Ausflug nach Burlington, den David uns empfohlen hatte. Doch darüber werde ich euch erst im nächsten Kapitel erzählen. 

 

Herzliche Rostrosen-Grüße
 und alles Liebe

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: 

 

Freitag, 26. Dezember 2025

Leben, Lesen, Weitergehen – und ein Gedanke fürs Neue Jahr...

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Servus Ihr Lieben!
 🌲🕯️✨❣️🕯️🌲

 

Jene unter euch, die Weihnachten feiern, hatten hoffentlich ein frohes Fest und ihr ALLE eine gute Zeit rund um die Wintersonnenwende (bzw. Sommersonnenwende, wenn ihr euch auf der anderen Seite der Welt befindet)! 

Vielen Dank für all eure lieben Wünsche an mich bzw. uns 😘! Und ebenso herzlichen Dank fürs Mitreisen und nette Kommentieren in meinem vorigen Blogbeitrag Niagara Falls & Ausflüge rund um Tillsonburg 🇨🇦 


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Verschiedene Weihnachts-Schaufenster im Bezirk Baden

✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨

Zwischen Husten, Tee und Büchern 

Leider hatten Edi und ich zuletzt mit einem heftigen grippalen Infekt zu kämpfen 🤧😷😵. Aber ich versuche zumeist, selbst in unangenehmen Dingen das Positive zu sehen - in diesem Fall bot sich mir mehr Gelegenheit zum LESEN als sonst 📖📚. Und damit komme ich zu etwas, das ich gerne mit euch allen teilen möchte:  

 

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Dieses Bild (mit KI erstellt) begleitet einen Gedanken, der mich beschäftigt.

 

Ein Gedanke, den ich ins Neue Jahr mitnehmen möchte

Ich habe gerade den neuesten Roman von Dan Brown The Secret of Secrets zu Ende gelesen – und gegen Schluss blieb ich an ein paar Seiten hängen, die mir regelrecht den Atem genommen haben. Nicht weil sie so actiongeladen gewesen wären, sondern weil sie etwas erklären, das ich in letzter Zeit immer häufiger um mich herum beobachte. (Keine Sorge, das ist kein echter Spoiler, sondern nur eine kurze Sequenz in dem Buch! Und die folgenden Aussagen sind wissenschaftlich belegt.)

Es geht um Angst. Genauer gesagt: um unsere Angst vor dem Tod*) – und darum, wie sehr sie unser Verhalten steuert, oft ohne dass wir es merken. Wenn die Welt unsicher wirkt, wenn Nachrichten täglich von Kriegen, Klimakrise, Gewalt und Zusammenbruch erzählen, läuft diese Angst im Hintergrund ständig mit. Nicht laut, nicht panisch – aber dauerhaft. 

Und genau dann beginnen wir, uns enger an das uns Vertraute zu klammern: an Besitz, an „wir gegen die anderen“; Menschen werden materialistischer, intoleranter, nationaler im Denken, manchmal auch rassistischer – oft ganz leise, schleichend, selbst bei jenen, die früher offen und weit waren. Solidarität wird mühsamer, Umweltbewusstsein verliert an Priorität, Mitgefühl rückt nach hinten. 

Das Tragische daran: Je unsicherer wir uns fühlen, desto schlechter verhalten wir uns – und je schlechter wir uns verhalten, desto unsicherer wird die Welt... Ein Teufelskreis also. ABER!

 

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Dezembernebeltage in unterschiedlichen Ausprägungen

Der hoffnungsvolle Teil dieser Passage ist der folgende: 
 
Studien zeigen, dass Menschen, die weniger Angst vor dem Tod*) haben, großzügiger, kooperativer und verantwortungsvoller handeln. Als würde sich innerlich Raum öffnen – für andere, für die Zukunft, für diesen Planeten. 
 
Und plötzlich wirkt die Idee gar nicht mehr abgehoben, dass eine innere Veränderung vielleicht der entscheidende Schlüssel sein könnte. Nicht mehr Angst bekämpfen mit Mauern, sondern ihr die Macht nehmen
 
Was für ein Gedanke: Einer, den ich gerne ins Neue Jahr mitnehmen will! Und einige von euch wollen das vielleicht auch. 😊 Deshalb habe ich es hier aufgeschrieben...

*) oder im übertragenen Sinn vielleicht auch: Angst vor dem Ende des Lebens, wie wir es gewohnt sind...  

 
 
✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨

 

Und nun möchte ich euch – ganz ohne viele Worte – noch ein Stück mitnehmen durch unsere vergangenen Wochen. Mehr Bilder, weniger Text. Und ein kleines bisschen im Rückwärtsgang. 

 

13. Dezember - Einladung zu Anita und Norbert

 

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Schön war es mit euch wieder, liebe Freunde! 

 

Danach mussten wir leider aus gesundheitlichen Gründen alle geplanten Treffen absagen (oder eigentlich: verschieben!) 🤒😓, weil wir uns wohl irgendwo angesteckt haben. (Aber nicht bei unseren Freunden!) 

 

✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨ 

"Neues" Kleid:

Das Kleid, das ich zu dem Treffen trug, habe ich kurz davor bei Momox fashion*) bestellt. Es ist ein Second-Hand-Stück aus einer Seide-Baumwoll-Mischung, in Farben, die ich an mir liebe, und war sehr günstig (24,90 €). 

*) Ich habe noch ein paar weitere Stücke dort gekauft, die ich euch ein andermal zeigen werde.  

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✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨ 

 

Dezemberspaziergang am 2. Advent...

 

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... einem der seltenen sonnigen Tage dieses Dezembers!
 
✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨
 

Frühstück im skandinavischen Stil

 
Wegen einer gesundheitlichen Untersuchung Edis hatten wir vorher nicht gefrühstückt und gönnten uns stattdessen etwas Feines im Frühstückslokal Lille Hus in Teesdorf
 
 
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Des*gual-Kleid und grüner Jerseyblazer sind schon lange bei mir.
 

Fortschritte bei der Gewichtsreduktion 

 
Fast hätte ich mich dort für das "Weihnachtsfrühstück" entschieden - es klang recht verlockend (und mein erster Gedanke war: "Ich esse das - auch wenn es bestimmt 1000 Kalorien hat! Basta!"). 
 
Zum Glück trackte ich die Speisekarte mit der Lifesum App und sah noch rechtzeitig, dass dieses Frühstück sich fast mit dem Doppelten, also mit rund 2000 Kalorien, aufs Essenskonto schlägt! Wir wollen doch noch weiter abnehmen! Ich bestellte also das wunderbare norwegische Frühstück (mit ca. 800 Kalorien - und lauter feinen Zutaten) und fühlte mich dann sehr wohl in meiner Haut.
 
 
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"Solange mir der Schal passt, mache ich keine Diät!" 😂 - nein, aber Sport und Essen tracken...
 
 
Natürlich hilft auch unser regelmäßiges Training im Fitnesszentrum und das Nordic Walking dabei mit. (Durch den zusätzlichen Kalorienverbrauch "dürfen" wir mehr essen.) Inzwischen habe ich um ca. 4 kg weniger als vor dem Antritt unserer Reise bzw. um ca. 2 kg weniger als nach dem Ende unserer Reise - ganz ohne Diät, nur mit etwas mehr Aufmerksamkeit. (Leider fiel das Training zuletzt aus gesundheitlichen Gründen aus - aber da müssen wir durch...)
 
✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨ 

Nordic Walking ... 

 

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... bei den unterschiedlichsten Wetterlagen ...
 
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... und manchmal mit einem Vogelstimmenkonzert - wie Frühling im Herbst!
 
BERJAYA
  
 ✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨ 
 

Fotografier-Fäustlinge, gehäkelt von Jasmine 

 

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Ich fragte unsere Nachbarin, ob sie für ihre genialen Fäustlinge, die nur zwei Finger zum Knipsen mit dem Handy freilassen, auch Aufträge annehmen würde. Nur wenige Tage später schenkte  Jasmine mir dieses selbstgehäkelte Paar Fäustlinge - und dazu auch gleich ein kleines Umhänge-Täschchen fürs Smartphone! So lieb - und so praktisch fürs Walken! 🧡💛💚 
 
 
✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨
 

Adventmarkt mit Lamas und Perchten ...

 

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... im Schlosspark von Ebreichsdorf - es gab ein Wiedersehen mit den Lamas James und Luis, die wir dort 2024 kennengelernt hatten.

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Die Perchten waren um einiges weniger süß als die Lamas 😅 - aber ich denke, Nicole wird sie mögen 😈
 
 
Perchten gehören zum alpenländischen Brauchtum – laut, wild und absichtlich furchteinflößend. Sie sollen das Böse aus der dunklen Jahreszeit vertreiben. Oder zumindest dafür sorgen, dass niemand vergisst, wie freundlich Lamas im Vergleich sind 🦙🧡😉. Von Hexe und Engeln gab's zum Ausgleich Süßigkeiten für die Kinder. Seht hier mein Video:
 

 

✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨  
 

Oma-Opa-Zeit mit Jamie 

 
Ich zeigte unserem Enkelsohn eins meiner Videos von den Perchten (natürlich mit Vorwarnung!). Interessanterweise fand Jamie sie nicht erschreckend, sondern cool. 
 
 
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Cool findet er aber auch Lego-Spielen, Feuerwehrleute, Spielplätze, Schnee... Also gab es bei unseren Enkeltagen im November und Dezember eine bunte, coole Mischung - inklusive Feuerwehrspielplatz. Ein kleine Menge Schnee ❄️ gab's dabei aber nur an einem einzigen Tag. 
 
 
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Die Katze ist nicht unsere. Sie begleitete uns nur ein Stück bei einem Spaziergang mit Jamie und Jana. Die Stockenten 🦆 ließen sich von uns nicht stören. 
 
 
An einem nebelgrauen Dezembertag besuchten wir mit Jamie das Technische Museum in Wien, wo es auch interessante Spiel- und Experimentierbereiche für Kinder gibt. Sogar mit Feuerwehr-Auto!
 
 
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Das Technische Museum im Nebel (Seitenansicht) und Murals in einem der Spielbereiche für Sami

✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨

 

3. Dezember - Adventtreffen mit Edis Schwester

 

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Mein Outfit: natürlich schrankgeshoppt!
 
Meine Schwägerin heißt - genau wie die weiter oben erwähnte Freundin - Anita. Mit ihr trafen wir uns in Vösendorf in einem Braugasthof namens Fabrik (ehemalige Schnapsfabrik in einem schmucken Backsteinbau), weil man da sehr gut essen kann. 
 
Zu unserer Freude gab es im Hof der Fabrik nicht nur einen kleinen Weihnachtsmarkt, sondern auch entzückende Schafe und Esel 🤩.
 
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Zu essen gab's für mich köstlichen Zander mit Kartoffeln und Gemüse und dazu zwei Bier 🍻. Das ist beim Essen-Tracken mit der Lifesum-App durchaus drin, wenn man es sonst nicht übertreibt! (Wie gesagt: keine Diät, nur mehr Überblick ... und ein paar gute Tipps...)

✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨

 

30. November - Ausflug zur Burgruine Merkenstein

 

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Ein paar hundert Meter von der Burgruine entfernt gibt es auch ein Schloss Merkenstein (unten Mitte).

✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨ 

 

21. November - Friseur 

Endlich ergab sich die Gelegenheit, meine Locken nach der Reise wieder in Form bringen zu lassen. Leider arbeitet die Friseurin, die sich die letzten beiden Male zu meiner vollen Zufriedenheit um meine Haare gekümmert hat, nicht mehr dort. (Das ist mein Friseur-Schicksal, schon immer.) Aber der Schnitt ist auch so halbwegs gut gelungen.

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Links und rechts: So ging ich zum Friseur, Mitte: so kam ich zurück.

✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨

 

14. November - Herbstspaziergang...

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... im malerischen Schlosspark von Pottendorf

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✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨


11. November - Martinigansl-Essen mit Haori

Dies war unser erstes Freundestreffen nach der Kanada-Asien-Reise: Wie so oft, hatte unsere Freundin Annemarie ein tolles Treffen ehemaliger Arbeitskollegen bei einem Heurigen in Guntramsdorf organisiert. 

Zu dieser Gelegenheit führte ich mein Mitbringsel aus Japan - einen Seiden-Haori (Kimono-Überjacke) - zum bereits zweiten Mal aus:

 
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Im Lokal war mir dann aber natürlich zu heiß damit.
 

✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨

 

7. November - Frühstück mit Haori

 
Die erste Gelegenheit, meine Kimono-Jacke auszuführen, bot sich direkt am Tag nach unserer Rückkehr von der Reise. Denn da unser Kühlschrank leer war, beschlossen wir, uns wieder ein feines Frühstück im Restaurant der Gläsernen Burg in Weigelsdorf - dem Café-Restaurant Murini - zu gönnen.
 
Und weil wir - nach rund einem Monat kanadischer und einem Monat asiatischer Küche - ziemlich ausgehungert nach "heimischem Futter" waren, gab es etwas später am Tag auch noch ein Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat 😋. (Zu dem Zeitpunkt haben wir unser Essen noch nicht getrackt, aber auch solche "kleinen Sünden" sind ab und zu drin 😉. Muss sogar drin sein, fällt unter Seelennahrung 😁.)
 

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✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨

 

Katzenglück 😻

 
Wie ihr an dem Outfitfoto oben rechts sehen könnt, war auch mein kleiner "Fotobomber" wieder aktiv. Chiller zeigte sich übrigens nicht im geringsten darüber beleidigt, dass wir verreist waren - wirkt aber superglücklich, dass wir nun wieder zurück sind. Und holt sich mehrmals täglich seine Bäuchlein-Kraul-Einheiten.
 
Auch unsere Gastkatze Samia besucht uns wieder, kommt aber nur an sehr kalten oder feuchten Tagen zu uns ins Haus. Sie ist nur wenig begeistert davon, dass Chiller bei uns eingezogen ist, und das zeigt sie ihm deutlich... Uns gegenüber ist sie aber weiterhin verschmust
 

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Chillers Bäuchlein ist aber auch unwiderstehlich 😻😺

Jetzt möchte ich mich noch bei euch entschuldigen, dass ich mich nicht früher mit Weihnachtsgrüßen und Neujahrswünschen bei euch gemeldet habe. Ich fühlte mich dafür einfach zu schlapp. Doch nun muss es einfach wieder aufwärts gehen! 

 

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 "Man sagt nicht mehr Weihnachtsbaum. Es heißt jetzt: Extrem beleuchtetes Nadelgehölz mit Religionshintergrund." 😉
Amanda lässt es sich dennoch nicht nehmen, ihre Weihnachtsfrau-Mütze zu tragen. 

White Chistmas 🎄❄️☃️✨

Zu guter Letzt noch ein paar Draußen-Fotos von den Weihnachtstagen - fotografiert aus unserem Wohnzimmer-Fenster oder auf dem Weg zu unserem Komposthaufen 😉. Es ist schon ziemlich lange her, dass wir mal weiße Weihnachten hier hatten - ich freue mich über den Anblick 🤩 (auch wenn er sich wohl nicht lange hält...)!

 

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Obwohl wir nach wie vor nicht "fit und frisch" sind, haben wir uns angenehme Weihnachten gemacht: Völlig stressfrei, zu zweit, mit Entenbrustfilet, Esskastanien und Kroketten aus dem Backrohr und dazu Rotkraut mit Apfel, und eine feine Flasche Rotwein haben wir auch aufgemacht 🥘😋🍴🍷. (Und natürlich alles brav getrackt... und tatsächlich auch noch im Limit geblieben! 👍)
 
Es muss nicht immer das ganz große Fest sein, um es schön zu haben. Jana und Jamie (die auch etwas gekränkelt haben) werden wir sehen, wenn alle wieder ganz gesund sind. Und unsere Freunde und Verwandten, die wir ursprünglich noch vor Weihnachten treffen wollten, ebenfalls. (Die meisten von ihnen vermutlich erst im Neuen Jahr.)
 

BERJAYA

Euch allen wünsche ich ein regenbogenbuntes, von Freundschaft, Liebe und guten Erlebnissen & Erfahrungen erfülltes Jahr 2026 ❤️🧡💛💚💙💜 - begleitet von dem schönen Gedanken, mit dem ich meinen heutigen Post eingeleitet habe... 

Und für jene unter euch, denen das kommende Jahr vielleicht mehr abverlangen wird: Mögen euch kleine Lichtblicke begleiten – und Menschen, die da sind, wenn Worte fehlen 

 

✨❣️🌟❣️✨❣️🌟❣️✨

Herzliche Rostrosen-Grüße
🌟 und alles Liebe 🌟  

T  r  a  u  d  e

 

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei folgenden Linkparties: