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Formed in 2009, the Archive Team (not to be confused with the archive.org Archive-It Team) is a rogue archivist collective dedicated to saving copies of rapidly dying or deleted websites for the sake of history and digital heritage. The group is 100% composed of volunteers and interested parties, and has expanded into a large amount of related projects for saving online and digital history.
History is littered with hundreds of conflicts over the future of a community, group, location or business that were "resolved" when one of the parties stepped ahead and destroyed what was there. With the original point of contention destroyed, the debates would fall to the wayside. Archive Team believes that by duplicated condemned data, the conversation and debate can continue, as well as the richness and insight gained by keeping the materials. Our projects have ranged in size from a single volunteer downloading the data to a small-but-critical site, to over 100 volunteers stepping forward to acquire terabytes of user-created data to save for future generations.
The main site for Archive Team is at archiveteam.org and contains up to the date information on various projects, manifestos, plans and walkthroughs.
This collection contains the output of many Archive Team projects, both ongoing and completed. Thanks to the generous providing of disk space by the Internet Archive, multi-terabyte datasets can be made available, as well as in use by the Wayback Machine, providing a path back to lost websites and work.
Our collection has grown to the point of having sub-collections for the type of data we acquire. If you are seeking to browse the contents of these collections, the Wayback Machine is the best first stop. Otherwise, you are free to dig into the stacks to see what you may find.
The Archive Team Panic Downloads are full pulldowns of currently extant websites, meant to serve as emergency backups for needed sites that are in danger of closing, or which will be missed dearly if suddenly lost due to hard drive crashes or server failures.


Der Maler greift zur Staffelei.
Weil heute schönes Wetter sei,
will er hinaus in die Natur.
„Wo liegen denn die Farben nur.“
Er sucht – und findet sie auch gleich,
packt seine Sachen und geht zum Teich.
Dort blüh’n die Seerosen in ihrer Pracht
und die Frösche quaken Tag und Nacht.
Er stellt nun auf die Staffelei,
macht sich bereit zur Malerei.
Das Bild wird erst mit dem Stift skizziert,
er malt und zeichnet ungeniert.
Doch ach, dieser Strich, der ist zuviel,
der passt nicht rein, ist nicht sein Stil.
Er sucht den Radiergummi wie besessen,
merkt bald, dass er ihn hat vergessen.
„Was mach ich nur, der Strich passt nicht hier her.
Soll ich ihn übermalen, doch das ist schwer. –
Ich will ihn nicht haben, soll ich ihn ignorieren?
Doch dann würde er mich immerzu genieren!“
Der Maler überlegt, was sich wohl machen lässt,
und nach einer Weile stellt er fest:
Im Leben kann man auch nicht radieren!
Vielleicht versucht man, den falschen „Strich“ zu bagatellisieren.
Doch sollte man sich merken, denn das ist wichtig
von jedem „Strich“, sei er nun falsch oder richtig
werden Spuren bleiben auf lange Sicht,
denn einen Ratzefummel gibt es nicht.
© Traudi
Bald wird das neue Jahr begrüßt.
Wir wollen es freudig
und mit positiver Lebenseinstellung empfangen und hoffen,
dass es Gesundheit
und Wohlergehen
mit sich führt.
Möge es ein gutes
und friedvolles Jahr werden.

Die zwölf Nächte,
vom 24. auf den 25. Dezember bis zum
5. auf dem 6. Januar werden Rauhnächte genannt.
Den genauen Ursprung hat man nie herausgefunden.
Es gibt aber zahlreiche alte Legenden und Sagen zu den Rauhnächten:
Es wird erzählt, dass zu Silvester die nordische Gottheit Wotan zu einer wilden Jagd mit seinem Gefolge aufbricht. Diese Geister werden als unberechenbar angesehen, sie können Glück bringen, aber auch Unheil stiften. Wer in diesen Nächten geboren wird, dem ist Glück oder Unheil beschieden.
Eine sehr alte Gestalt, die „Percht“ soll von den Bergen in die Täler hinabsteigen, um nach dem Rechten zu schauen. Sie braust mit ihrem Heer wie ein wilder Sturm durch das Land. So gibt es in Österreich, in der Oberpfalz und in Südtirol sogenannte „Perchtenläufe“, wo bei Umzügen finster aussehende Tiermasken getragen werden und viel Lärm gemacht wird.
Auch heißt es, dass die Träume, die du in den Rauhnächten hast, Hinweise auf die kommenden Monate geben.
Die Ursprünge der Rauhnächte zeigen, wie tief verwurzelt diese Tradition in unserer Geschichte und Kultur ist. Die Mythen und Bräuche, die über die Jahrhunderte weitergegeben wurden, tragen eine besondere Magie in sich, die auch heute noch spürbar ist.
Ich erinnere mich gerne an meinen Urlaub im Jahr 2017 im Bayrischen Wald.
Wir besuchten die „Gläserne Scheune“, wo der Glasermeister Rudolf Schmid sen. zusammen mit seiner Familie eine alte Scheune in ein Kunstwerk umgebaut hat.
Zum Thema Rauhnächte hat Rudolf Schmid auf Glas und auf Holz Szenen festgehalten, die man sich über diese Rauhnächte erzählt.
Hier könnt Ihr mehr darüber erfahren.
Außerdem möchte ich euch die beiden anderen Berichte über die „Gläserne Scheune“ nicht vorenthalten:

Neuffen liegt rund 27 Kilometer südlich von Stuttgart am Nordrand der Schwäbischen Alb, dem so genannten Albtrauf, zu Füßen des Hohenneuffens.

Gar mancher kommt trotz vielem Lesen
mit dem Verständnis in die Brüche;
wohl hat er die Sprüche der Weisheit gelesen,
doch nicht verstanden die Weisheit der Sprüche.
Friedrich Martin von Bodenstedt
(1819 - 1892)
Ich denke mal, die Weisheit dieser Sprüche an der Fassade versteht jeder. :-))

Ich weeß nich, mir isses so gomisch
un ärchendwas macht mich verschtimmt.
Es iss meechlich, das is anadomisch,
wie das ähmd bei Mänschen oft gimmt.
De Älwe, die bläddschert so friedlich,
ä Fischgahn gommt aus dr Tschechei.
Drin sitzt 'ne Familche gemiedlich,
nu sinse schon an dr Bastei.
Un ohm uffn Bärche, nu gugge,
da gämmt ich ä Freilein ihrn Zobb.
Se schtriecheltn glatt hibbsch mit Schbugge,
dann schtäcktsn als Gauz uffm Gobb.
Dr Vader da unten im Gahne
glotzt nuff bei das Weib gans entzickt.
De Mudder meent draurich: "Ich ahne,
di macht unsern Babbah verrickt".
Nu fängt die da ohm uffn Fälsen
zu sing ooch noch an ä Gubbleh.
Dr Vadder im Gahn dud sich wälsen
vor Lachen un jodelt: "Juchheh".
"Bis stille", schreit ängstlich Ottilche.
Schon gibbelt gans forchtbar dr Gahn,
un blätzlich versinkt de Familche...
Nee, Freilein, was hamse gedan!
Ein ganz besonderes Highlight unserer Burgentour in der Eifel war die Burgruine Olbrück.
Der stolze hohe Wohnturm, den man auch besteigen kann, zeigt sich schon von weitem.
Vor allem beeindruckten mich die verbliebenen Ruinen und die herrliche Aussicht.
Hier geht’s zur Geschichte.

In einem leeren Haselstrauch
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
und mitten drin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht.
So warm wie der Hans hat's niemand nicht.
Sie hör'n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.
Christian Morgenstern (1871-1914)
Wahrscheinlich warten diese beiden Vögelchen auf den Winter und auf den frechen Hans. :-))
Mehr Vogelhäuschen:
auf"mehr lesen klicken"

Wenn sich der blaue Himmel im Wasser spiegelt und der Herbst seinen Farbkasten auspackt und die Bäume bunt anpinselt, ist es ein besonderes Erlebnis, um den Herrenbach-Stausee zu gehen.
Gleich unterhalb des Klosters Adelberg ist er im Herrenbachtal eingebettet und der 5 km lange Rundwanderweg hält einige Überraschungen bereit.
Habe ich Euch neugierig gemacht? - Dann klickt auf "mehr lesen", und wir marschieren los.

Über der Ortsgemeinde Schönecken im Nimstal (Eifelkreis Bitburg/Prün) thront diese Burgruine.
Doch wie kommt man da hoch?
In der Tankstelle im Ort unterhalb der Burg erhielt ich drei Wegbeschreibungen, die steil zur Burg hochführen. Auch mit dem Auto ist die Burg zu erreichen, sagte man mir.
Wir entschlossen uns für Anfahrt und stellten oben fest, dass es da gar keinen Parkplatz gibt. So parkten wir an der Schranke – „es wird schon keiner da reinfahren wollen.“
Nun ging es weiter über eine große Wiese zur Ruine und standen vor abgebrochenen Mauern, der Rückseite der Burg.
Sie wurde im 19. Jahrhundert durch die Ausbeutung als Steinbruch für Bauvorhaben der Umgerbung zerstört.
Die Aussicht ist genial.
Hier geht’s zur Geschichte.
Einige Burgen und Schlösser haben wir in unserem Eifel-Urlaub gesehen und waren beeindruckt von dem mittelalterlichen Flair und deren jeweiligen Vergangenheit.
Das Schloss Hamm blickt auf eine lange und interessante Geschichte zurück, die ihr hier nachlesen könnt.
(Eine Erzählung aus dem Jahr 1987)
Ich bin 1891 geboren. Meine Eltern hatten vierzehn Kinder und einen Bauernhof mit 22 Kühen im Stall, zwei Pferde und außerdem einen Steinbruch. Ich musste von Kindheit an fleißig mithelfen.
Als mein Bruder zum Militärdienst eingezogen wurde, musste ich noch drei Jahre lang den Knecht ersetzen: frühmorgens die Pferde füttern und striegeln, dann einspannen und mit dem Pritschenwagen zum Steinbruch fahren und die schweren kantigen Felsbrocken mit bloßen Händen allein aufladen. Und ab ging es mit dem Pferdefuhrwerk dahin, wo an Straßen und Wegen die Steine abgeladen wurden, wo sie Steinklopfer mit ihren Hämmern zerkleinerten. Jeden Tag waren drei solcher Fuhren zu bewältigen, und das das ganze Jahr über.
„Ja, i han schaffa miaßa wie a Mannsbild und war bloß so a grengr Hering mit ma Zentner. I han nex von meiner Jugend ghet“.
Mit meinen Pferden Max und Liese hatte ich Freundschaft geschlossen. Sie folgten mir aufs Wort und ich war stolz auf sie. Sogar in der Schmiede beim Beschlagen schaffte ich es mühelos, den beiden Ackergäulen die Beine zu heben, bis das Eisen aufgezogen war. An den Sonntagen hatte ich Zeit, die Hufe zu reinigen und einzufetten, ebenso das Geschirr, Halfter und Leitseil.
Ich trug das ganze Jahr dieselben Arbeitsstiefel und brauchte auch keine Handschuhe. Kalte Füße und Hände gab es bei der Schwerarbeit nicht. Bei Regenwetter band ich mir einfach einen Schal oder ein Tuch über den Kopf.
Dass ich heute mit 96 Jahren noch munter bin, verdanke ich meiner vielen Arbeit bei bescheidenem Essen.
In unserem Eifel-Urlaub im September waren wir viel unterwegs. Wir sahen einige Burgen, Schlösser und Klöster.
Und das macht hungrig!
Immer wieder waren wir auf der Suche nach einem Restaurant, oft erfolglos. Viele Restaurants wurden bzw. waren geschlossen oder haben nur am Wochenende geöffnet. So mussten wir uns manchmal mit der „Heißen Theke“ bei Metzgereien begnügen oder in einer Bäckerei satt werden.
Wie freuten wir uns, als wir die Burg Rittersdorf besuchten und dort ein Restaurant mit einem besonderen Flair fanden. Und wir hatten auch noch Glück mit dem Wetter, so dass wir draußen im großen Innenhof speisen konnten.
Jeder hat schon mal von einem Einhorn gehört.
Interessant ist, dass seine Bekanntheit einem über 2000 Jahren alten Übersetzungsfehler verdankt.
Anscheinend hat wohl die Bibel, genauer gesagt, das Alte Testament dieses Tier polulär gemacht.
Im dritten Jahrhundert v. Chr. wurde der hebräische Text ins Griechische übersetzt. Dabei wurde im Text an mehreren Stellen von einem Tier berichtet, dem "Re'em". Es herrschte bei allen Übersetzern Ratlosigkeit, weil keiner wusste, um welches Tier es sich handelt. So nannen sie es "Monokeros", was zu deutschs "Einhoen" heißt.
Es hatte aber mit dem anmutigen Wesen, wie wir es heute kennen, nichts zu tun. Es war wild und hat mit Zauberkräften und Eleganz überhaupt nichts zu tun.
Heute wissen wir, dass es sich bei dem Bibel-Einhorn um einen Auerochsen handelt - und dem sprießen bekanntlich zwei Hörner aus dem Schädel.
Es lässt sich dieser Irrtum nur so erklären: Früher wurden die Tiere in Wandmalereien von der Seite gezeichnet, so dass nur eines der beiden Hörner zu erkennen war.
Im Mittelalter änderte sich die Gestalt de Einhorns immer mehr und wurde zu einem erhabenen Tier, wie wir es heute kennen. Da es auch Zauberkräfte hat und dem Horn magische Kräfte zugeschrieben wurde, verkauften immer mehr Menschen die pulverisierte Form des Hornes, was in einer Gaunerei endete.
So wurde es bis heute Symbol vieler Apotheken.

. . . dass sich auf der
Manderscheider Niederburg Schreckliches ereignet hat.
Es wurden einst bei Ausbesserungsarbeiten in einer Wand neben dem Wachtturm eine zugemauerte Nische entdeckt. An der Decke befand sich eine kleine Öffnung. Nachdem die Vorderwand entfernt wurde, fand man dahinter ein menschliches Skelett und eine irdene Schüssel.
Als Erklärung wurde erzählt, dass vor ein paar hundert Jahren hier auf der Burg ein Graf mit seiner Tochter lebte. Diese liebte einen Dienstmann der Burgbesatzung, der ihre Liebe erwiderte.
Nun kam es, dass das Paar bei einem heimlichen Treffen überrascht wurde. Sogleich ließ der Graf den unglücklichen Liebhaber töten und seine Tochter in jene Nische einmauern. Durch die kleine Öffnung erhielt sie Nahrung bis zu ihrem Tode.
Von nun an spukte es jahrhundertelang am alten Wachtturm um Mitternacht.
Erst als man das Gerippe in ein christliches Grab gebettet hat, hörte der Spuk auf.
Auch ich "geisterte" auf der Unterburg 'rum. Es war eine kleine Herausfoderung, den zum Teil steilen Aufstieg zu meistern. Es gab viele alte Steine zu sehen und natürlich zu fotografieren.
Einen Bericht darüber gibt es hier.

Diese wunderschön angelegte barocke Gartenanlage gehört zum Schloss Malberg in der Südeiffel.
Ursprünglich erfüllte er zwei Zwecke.
Zum einen diente er als Erholungsgarten, der zum Lustwandeln einlud, zum anderen wurde er auch als Nutzgarten bewirtschaftet. Hier wurden Gemüse, Heilpflanzen gezogen.
Und ich nutze den schönen Garten, um Fotos zu machen und die schöne Aussicht hinunter ins Kylltal zu genießen. Anschließend besuchte ich die Schlossanlage.
Hier gibts den Bericht.
Eine einzigartige Atmosphäre mitten in den Weinbergen bietet das Weingut Kloster Marienthal.
Bei einem Glas Spätburgunder und hausgemachten Flammkuchen mit Blick auf die Ruine und in die Weinberge kann man die Seele baumeln lassen.
Hier geht’s zur Klostergeschichte.
Wir waren auf der Rückfahrt zu unserer schönen Ferienwohnung und freuten uns auf einen gemütlichen Abend.
Heute haben wir einige Burgen besucht und spürten diese "Besteigungen" in den Knochen.
Aber als wir durch Mürlenbach fuhren, verlockte uns eine Burg, die hoch über dem Flüsschen Kyll thront. Sie stand nicht auf unserem Tagesprogramm, trotzdem fuhren wir hoch.
Leider konnten wir nicht ins Innere gelangen, und zum Fotografieren stand auch nur die Rückseite der Anlage zur Verfügung. Die „Schokoladenseite“ mit den Doppeltürmen sieht man am besten unten vom Ufer des Flüsschens Kyll.
Es ist die Bertradaburg, die ich hier vorstelle.

Im 12. Jahrhundert galt das Kloster Himmerod in der Eifel als das eigentliche Zuhause der Nachtigallen. Hier sangen sie in der Abenddämmerung ihr wunderschönes Lied und verzauberten jeden, der sie hörte. Auch die Mönche, die in den Kreuzgängen und im Klostergarten wandelten, lauschten ihren wunderbaren Melodien.
Doch die verführerischen Klänge rührten auch an verborgenen Sehnsüchten. So manches fromme Mönchsherz erinnerte sich schmerzlich an die entsagten weltlichen Dinge und verspürte plötzlich eine neue, ungewohnte Abenteuerlust.
Als der heilige Bernhard von Clairvaux die Abtei besuchte und in die Herzen der Mönche blickte, erfüllte ihn das mit tiefer Betrübnis. Er sah den inneren Zwiespalt und war erschüttert, wie sehr das friedliche Gemüt seiner Brüder unter der Macht des Gesangs litt.
Der Heilige wurde so zornig, dass er sich nicht mehr beherrschen konnte und seinen Unmut laut im Klosterwald herausschrie. Das erschreckte die Nachtigallen sehr, sodass sie aufgeregt zwischen den Bäumen umherflatterten. Dann sangen sie ein letztes, klagendes Lied – und verließen für immer den heiligen Ort.
Viele von ihnen flogen den Rhein entlang bis zu dem stillen Tal bei Honnef. Dort fanden sie im Wäldchen am Fuße des Drachenbergs einen geeigneten Ort, um sich im Schutze des Bergrückens niederzulassen.
Die Wanderer, die durch den Wald kamen, lauschten wohlwollend und verzückt dem Gesang der neuen Bewohner. Eingenommen vom schönen Klang der Nachtigallenlieder, deutete jeder den Gesang auf seine Weise – abhängig von Stimmung und Gemüt.
(Mit freundlicher Genehmigung von https://www.drachenwolke.com/ )
... und hier könnt ihr über das Kloster Himmerod mehr erfahen.
Die Pfarrkirche St. Nikolaus liegt im "Burgfried", einer Anhöhe unterhalb der Burg.
Sie wurde 1492 spätgotischischen Stil unter Cuno II., Graf von Manderscheid-Blankenheim, Herr von Neuerburg erbaut
Der Torturm an der Pfarrkirche ist der mittelalterliche Eingang zum ersten Burgabschnitt und gleichzeitig Glockenturm. Nach dem Großbrand von 1818 wurde er im alten Stil wieder aufgebaut.

Neuerburg in der Eifel hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Am eindrucksvollsten ist zweifellos die Burg, die ich in meiner Schlösser/Burgen/Klöster-Rubrik vorstelle und die auch das Stadtbild prägt.
Hier auf dem Foto gehe ich gerade über den Marktplatz zum Marktbrunnen, den man ganz klein links im Hintergrund sehen kann.
Seine Figuren haben bewegliche Gelenke, die man nach Lust und Laune verstellen kann.
In Eschfeld, einer kleinen Gemeinde im Dreiländereck Deutschland, Belgien Luxemburg befindet sich eine besondere Kirche, die Pfarrkirche St. Luzia.
Pastor Christoph März hat von 1906 bis 1921 die Kirche mit Motiven des Alten Testaments und Neuen Testaments sowie aus der Kirchengeschichte, bestehend aus über 1.000 Figuren und 150 Tieren, eigenhändig ausgemalt. Für einige Figuren standen ihm Einwohner Modell. Die Gemälde bedecken jeweils die maximale Grundfläche der betreffenden Bauteile. Auffallend ist die wiederkehrende Verwendung von intensivem Blau und strahlendem Gold als Symbolfarben. Auch die Abbilder sämtlicher Päpste und vieler Kirchenmänner wurden an den Wänden verewigt.
Eines zeigt die Ausmalung jedoch nicht: ein Kreuzigungsmotiv. Stattdessen hängt über dem Eingang zur Sakristei ein Ölgemälde aus der flämischen Van-Dyck-Malerschule. Pfarrer März kaufte das Bild aus eigenen Mitteln. Er wollte es offenbar nicht selber malerisch kommentieren.
Leider stürzte der Pastor im Jahr 1931 vom Gerüst. Man brachte den Schwerverletzten noch ins Krankenhaus nach Prüm, doch es war zu spät. Auf dem Sterbebett soll sein letzter Wille gewesen sein, ihm einen Pinsel ins Grab mitzugeben, da er glaube, dass es sicher auch im Himmel noch einiges zu verschönern gebe. So die Legende.
Clerf ist eine Stadt und Gemeinde in Luxemburg in der Nähe der deutschen Grenze.
Die Stadt kann viele Sehenswürdigkeiten aufweisen. Ich entschied mich für die drei größten, die man schon von Weitem sehen kann: Die Basilika, das Schloss und die Abtei Saint Maurice.
Heute stelle ich die Basilika vor.
Die beiden Patrone der Kirche sind die Brüder Kosmas und Damian, Ärzte und Märtyrer.
Die Kirche wurde 1910-1912 im spätromanischen Stil erbaut und steht westlich des Schlosses.
. . . kamen wir durch Irrhausen, einem kleinen Ort im Eifelkreis Bittburg-Prüm.
Am Ortsausgang befindet sich kurz hinter der Brücke über die Irsen die Candels-Kapelle, einer Privakapelle, die im Jahr 1912 von Johann und Maria Candels gebaut wurde.
An dieser Stelle hatte ein eisernes Pestkreuz aus dem Jahr 1700 gestanden; es ist noch erhalten und steht nun links vor der Kapelle. Nach Angaben der Nachfahren der Erbauer wurde die Kapelle aus Dank über die Heilung nach einer Erkrankung erbaut. Sie ist dem heiligen Herz Jesu geweiht.
In unserem Urlaub haben wir einige Ziele herausgesucht, die wir besuchen wollten. Natürlich handelt es sich vorwiegend um Burgen, Schlösser und Klöster.
In dieser Gegend hat man ja die Auswahl und wir hätten unseren Urlaub verlängern müssen, um noch mehrere anzusehen.
Natürlich sind im Ahrtal immer noch die Auswirkungen der Flutkatastrophe zu sehen. Es muss immer noch viel gebaut und aufgeräumt werden.
Sicher habt ihr euch gewundert, warum es hier in letzter Zeit ruhig war.
Der Grund: Ich habe in der Südeifel einen erholsamen Urlaub verbracht.
Natürlich habe ich viele Fotos mitgebracht, die ich euch nicht vorenthalten will.
Also: Es wird hier bald weitergehen.

Dieser schattenspendende „Hausberg“ in Wunsiedel (Fichtelgebirge) ist eine wahre Oase der Ruhe.
Der Berg hat den Namen vom ältesten Bauwerk der Stadt, der Ruine der Wallfahrtskirche Sankt Katharina.
Sie wurde 1350 erbaut und erstmals 1364 in einem Ablassbrief erwähnt. Im Jahre 1462 wurde die Kirche durch ein böhmisches Heer zerstört. Sie wurde dann bis 1470 wieder erneuert.
Die Kirche ist der Heiligen Katharina aus Alexandrien geweiht war damals eine bedeutende Pilgerstätte.

Auf einer Anhöhe über der Fichtelnaab steht in Grötschenreuth das noch heute imposante Schloss. Es wurde um 1611 errichtet.
Der Portalturm kam dann allerdings erst um 1870 dazu und die beiden Ecktürme mit den Kuppeln wurden 1927 angefügt.
Das Schloss ist heute in Privatbesitz.


Jede Menge solcher "phantastischen Karpfen"
liefen schwammen mir beim Rundgang in Tischenreuth über den Weg. Einige davon habe ich vor die
Linse bekommen. Ihr könnt sie in der nachfolgenden Bildergalerie sehen.
Die Oberpfalz zählt etwa 3.000 Betriebe, die auf ca. 10.000 ha Teichfläche Karpfenteichwirtschaft betreiben.
Schon im Mittelalter fand das größte Fischessen am 6. Juni 1179 statt. Damals wurde die Klosterkirche der Zisterzienser in Waldsassen eingeweiht.
Sogar Kaiser Friedrich Barbarossa mit 6.000 Mann Gefolge kamen zur Weihe der Kirche angereist. Die hohen weltlichen und kirchlichen Würdenträger wollten bei dieser Gelegenheit natürlich auch fürstlich tafeln. Da aber die Zisterzienser auf Grund ihrer Ordensregel kein Fleisch warmblütiger Tiere essen durften, wurde dieses Festgelage zum größten Fischessen des Mittelalters.
Damals war Fisch kein Armeleuteessen. Der Karpfen kostete das achtfache vom Rind- und das zwölffache von Schweinefleisch. Somit war der Verkauf von Fischen ein einträgliches Geschäft.

Die Rose sprach zum Mägdelein:
Ich muss dir ewig dankbar sein,
dass du mich an den Busen drückst
und mich mit deiner Huld beglückst.
Das Mägdlein sprach: O, Röslein mein,
bild dir nur nicht zuviel drauf ein,
dass du mir Aug und Herz entzückst.
Ich liebe dich, weil du mich schmückst.
Wilhelm Busch (1832 - 1908)

... als Klein-Traudi mit diesen Kätzchen spielte.
Warum Sonntag?
Wochentags trug ich eine rote und sonntags kam eine frisch gebügelte weiße Haarschleife ins Haar.
Auf jeden Fall hatte ich großen Spaß mit den Kätzchen und ich kann mich sogar noch gut daran erinnern, als mein Vater mich auf den Schemel stellte und fotografierte.

Ich war schon ewig nicht mehr auf einem Flohmarkt. Im Nachbarort wurde bei bestem Wetter einer abgehalten – ich überlegte nicht lange und ging hin. Mir liegt eigentlich nicht das Gedränge bei solchen Veranstaltungen, aber man kann mit Glück schöne Schnäppchen machen und Sachen ergattern, worüber mach sich letztendlich freut.
So gelangte ich an einen liebenswerten Glücksbringer.
Er strahlte mich lächelnd an und sagte zu mir: „Nimm mich mit“.
Bald danach war er sicher eingepackt in meiner Tasche.
Die Figuren von Hummel (heute Goebel) begleiten mich schon mein ganzes Leben.
Ein paar Erbstücke sind mein Eigentum.
Vor einigen Jahren besuchte ich das Berta-Hummel-Museum in Massing. Es ist das Geburtshaus von Berta Hummel.
Man erfährt viel Interessantes über das Leben der Künstlerin.
Als ich mit diesem Bild von meiner Fotopirsch zuhause ankam, habe ich das Foto erstmal bearbeitet.
Wäre die Tasche auch rot gewesen, hätte ich sie da stehen lassen.
Aber mit der KI bei Lightroom lässt sich sowas leicht wegzaubern.
Also startete ich das Programm und ich staunte nicht schlecht über das Ergebnis:
Schon 2018 besuchte ich in Erkenbrechtsweiler die keltische Ausgrabungsstätte und das Zangentor.
Seit dem Sommer 2024 kann man das keltische Erbe neu entdecken. Denn das Heidengrabenzentrum macht die beeindrduckende Geschichte des größten Oppidums auf dem europäischen Festland lebendig.
Ich erlebte interaktive Ausstellungen, die das Leben der Kelten, die vor über 2000 Jahren hier auf dem Gebiet, das heute als Region am Heidengraben bekannt ist, auschaulich darstellen. Man steht regelrecht symbolisch vor den Toren der Siedlung, geht an Märkten, wo Felle dargeboten werden, oder Handwerkern vorbei.
Auf der Fahrt zum Kloster Lioba kamen wir durch Waldkirch im Breisgau.
Nach einem köstlichen Mittagessen und einem exzellenten Espresso gingen wir zur Elz, die nur ein paar Schritte vom Restaurant entfernt ist.
Im Freiburger Stadtteil Günterstal liegt das Kloster Lioba.
In den Jahren 1907 bis 1913 ließ der Oberamtsrichter August Wohlgemuth von dem Architekten Fritz Seitz eine Villa im toskanischen Stil erbauen. Von seinem Bruder Wilhelm Wohlgemuth wurden im Inneren des Atriums Wandbilder in Freskotechnik ausgeführt, die u. a. einen Zyklus der vier Jahreszeiten darstellen.
Im Jahr 1927 zwingen Inflation und Weltwirtschaftskrise August Wohlgemuth, die Villa zu verkaufen.
Als Käufer findet sich der „Verein der Schwestern von der hl. Lioba e.V.“
Im gleichen Jahr wird die Schwesterngemeinschaft als „Kongregation des Ordens der Benediktinerinnen“ päpstlich anerkannt, die „Villa Wohlgemuth“ wird zum Mutterhaus.
Die Schwestern übernehmen pädagogische, soziale und kirchliche Aufgaben und pflegen den liturgischen Gesang.
In den Jahren 1925 bis 1933 war Edith Stein häufig Gast im Kloster.
Die Andreaskirche
Ab 1294 entstand anstelle eines romanischen Vorgängerbaus eine gotische Staffelhalle. Vollendet wurde sie im Jahr 1327.
Hundert Jahre später wurde ein neuer Hallenchor errichtet.
Der insgesamt 65 Meter hohe Andreasturm ist der Ostturm der Kirche und wurde nachträglich in mehreren Etappen zwischen 1459 und 1520 am Chor hinzugefügt.
Eine umfangreiche Restaurierung der Kirche fand 1891/92 statt, wobei das Langhaus zu einer Basilika umgestaltet wurde. Eine weitere Restaurierung fand ende des 20. Jahrhundert statt.

Das im Norden der Weißenburger Altstadt gelegene Stadttor war ursprünglich ein Teil der um 1200 entstandenen Stadtmauer. Der Torturm wurde im 14. Jahrhundert gebaut, sein Obergeschoss kam im 17. Jahrhundert dazu.
Am Ellinger Tor lässt sich ein Stück Stadtgeschichte ablesen: auf der rechten Hälfte kann man das erste Stadtwappen sehen (1241), links gegenüber das zweite Wappen Weißenburgs aus dem Jahr 1481.
