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Servus, Servus, Servus!
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Das Neue Jahr hat schon wieder ein paar Tage auf dem Buckel. Zeit, dass ich euch ein
paar Dinge erzähle, die noch in der Warteschleife hängen. Und ein paar neue Bilder gibt
es auch zu zeigen. Mit Katzen und Piepmätzen, mit Kulinarischem und Erhellendem,
mit Kleidung ... und mit Schnee... Kommt mit, ihr Lieben, wir spazieren ein bisserl
miteinander durch meine Welt!
Winter
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Er macht seinem Namen heuer Ehre. Zwar hält sich der Schnee hier in Rostrosenhausen meist
nur kurz, schmilzt nach einem oder zwei weißen Tagen wieder dahin oder wird von wilden
Schauern weggeregnet, von heftigen Stürmen weggeweht, doch es dauert nicht lange und Frau
Holle schüttelt abermals ihr Plumeau über uns aus. Fast möchte man meinen, unser Garten ist
völlig in schwarz-weiß getaucht, aber wer genauer hinschaut, erkennt da und dort Farbkleckse:
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| Gartenbilder vom 8. Jänner 2019 |
Licht
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Winter, das bedeutet auch Zeit der langen Dunkelheit. Wie oft bin ich im Winter auf dem Weg zum
Kompostplatz in der hintersten Gartenecke durch die Finsternis gestolpert! Das hat jetzt ein Ende,
denn mir ist ein Licht aufgegangen. Oder genauer gesagt, ich habe Licht gewonnen: Bei
Tante Mali
gab's im November ein Gartenlicht-Giveaway - und HURRA! - ich war die Glückliche, die sich
einem Verbindungskabel mit vier Abgängen und einem Trafo) aussuchen durfte! Da gibt es nämlich
mehrere verschiedene Möglichkeiten - z.B. mit Erdspieß oder zum Fix-Einbauen.
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Unser Weg zum Kompostplatz ist nicht sehr fotogen - ein paar Trittsteine, viel Efeu und Laub - deshalb habe ich
in meiner Collage auch nur drei eigene Fotos eingefügt und mir ansonsten mit Fotos von Paulmann Licht beholfen. |
Mein Hauptbedürfnis war vorläufig die Beleuchtung des hinteren Gartenbereiches -
doch das System ist jederzeit erweiterbar und zudem flexibel - ich kann also damit auch schöne
Gartenecken hervorheben - und es ist tatsächlich kinderleicht zu montieren! Außerdem kann ich es
mit unserem Handy an- und abschalten, das heißt, ich muss nicht bis zum Lichtschalter im Pavillon
im Dunkeln tappen, sondern illuminiere den Weg mittels Fernsteuerung. Tante Mali hat das clevere
System in ihrem Blog toll beschrieben und mit wunderschönen Fotos untermalt -
HIER geht's ums
Starterset und
HIER zeigt sie uns das romantisch schimmernde Teichlicht, das sie als
Erweiterung installiert hat.
Schwarz & weiß
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Für gewöhnlich bekomme ich von euch bei Outfit-Beiträgen das positivste Feedback, wenn ich
Herbstfarben trage...Was nicht weiter verwunderlich ist, da ich von Haarfarbe, Teint und Augenfarbe
ziemlich eindeutig dem "Herbsttyp" zugeteilt werden kann.
Umso erstaunter war ich daher über eure zahlreichen begeisterten Kommentare zu meinem
Wodurch mir wieder bestätigt wird, dass die Unterteilung in "Jahreszeiten-Typen" zwar sinnvoll sein
mag, aber längst nicht alles ist. Ich glaube, wenn der Spaß an einem Kleidungsstück oder an einem
Look aus euch hervorleuchtet, ist die Farbwahl eher nebensächlich!
Oben und unten zeige ich euch zwei weitere Varianten meines s/w-Ensembles mit dem
portugiesischen Rock und dem Ringel-Tupfen-Shirt aus dem vorigen Post: Erstens mit einem anderen
(schwarzen) Mantel und einem schwarz-weißen Schal, zweitens mit meinem Londoner Sgt.-Peppers-
Samt-Gehrock - und anstelle der Pailletten-Baskenmütze trage ich hier den Schal als Haarband.
Weitere Black-&-White-Kombinationen bekommt ihr weiter unten noch zu sehen.
Winterschlaf
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Auch Katze Nina präsentiert sich uns im schwarz-weißen Look: Zunächst einmal beschränkte
sie sich darauf, ihren schwarzen Pelz auf einem weißen Schafsfell zu aalen. Doch um uns ihren
weißen Brustfleck genauer zu zeigen, begab sie sich zwischendurch in eine aufrechte Haltung.
Danach meinte sie allerdings, dies wäre genug Anstrengung für eine 15jährige Katze gewesen
und all das kalte Weiß draußen fände sie auch nicht sehr verlockend, und so legte sie sich wieder
gemütlich aufs schwarze Ohr.
Piep-Show
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Den Vögeln in unserem Garten ist so viel Katzen-Schlafbedüfnis nur recht. So können sie sich
unbehelligt über ihr Futter hermachen. Bei den Fotos von den beiden Feldsperlingen, die an den
Nuss-Säckchen in unserem Fliederbusch zugange waren, und vom kleinen Vogelschwarm im Geäst
handelt es sich übrigens um Schnellschüsse - eilig durchs Insektengitter vor der Terrassentür
hindurch geknipst und deshalb auch nicht gerade brilliant. Aber besser so als gar nicht, denn wie
ich weiß, freue in der Bloggerwelt nicht nur ich mich über Bilder von gefiedertem Besuch.
Unsere (Palmöl-freien) Meisenringe sind leider allerdings bisher noch unbenützt...
Bevor wir von der Vogelkulinarik zum Thema "menschliche Ernährung" kommen, möchte ich
schnell noch ein paar schwarz-weiße winterliche Outfitbilder einstreuen. Selbstverständlich
inklusive Rostrosen-Standardpose!

Wollig verpackt
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Den Pullover trug ich bisher (fast) nur zum Skifahren - er ist sehr warm und kann an manchen
Tagen den Anorak ersetzen (oder ihn an sehr eisigen Tagen gut ergänzen). Durch die Kombination
mit den gestrickten Wadenwärmern über Thermoleggings war mir an diesem Tag auch ohne Mantel
nicht kalt.
Ich trage die Stulpen nur selten, weil sie an meinen Waden sehr knapp sitzen und ich bisher der
Meinung war, dass sie auch schrecklich auftragen, aber wenn ich mir diese Fotos so ansehe, gefällt
mir der Look (und ich glaube, man sieht auch, dass mir das "Shooting im Schnee" Spaß gemacht hat).
Allerdings musste ich mit dem Rock etwas tricksen, um ihn zu verkürzen: Ich habe den Gummibund
dreimal eingeschlagen - der Stufenrock ist normalerweise wadenlang, doch so hätte man die
Wadenwärmer nicht oder nicht gut genug gesehen. (Es war übrigens das erste Mal, dass ich diesen
Pullover mit diesen Stulpen mixte - ohne die Modischen Matronen wäre ich vielleicht nie darauf
gekommen...)

Jow
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Jetzt geht's gleich heiß her. Denn nach solch einem winterlichen Shooting tut etwas Warmes
im Bauch gut! Da bot es sich an, mal den Jow auszuprobieren. Der Begriff "Jow" wird in dem
Kochbuch
The Joy of Waterboiling als knackiges Synonym für "Wasserkocher" verwendet - ganz
kurz habe ich euch das Buch bereits
im PS dieses Postings vorgestellt. Bei der Geburtstagsfeier
unseres Freundes Günther (siehe
Vorweihnachts-Post) befand sich das Buch unter den Geschenken,
die er an diesem Abend bekam. Weil es ein sehr attraktiv gestaltetes Buch mit einer witzigen Idee
ist (ein Kochbuch übers Wasserkochen!?!?! 😋), wanderte es durch viele Hände - unter anderem
auch durch die der Rostrosen.
Um es kurz zu machen, es gefiel uns! Bildschöne Gestaltung, kunstvolle Fotos, originelle Texte
(unter anderem sehr liebevolle Beschreibungen von Jows Geschichte und seinen inneren Werten),
ein breites Spektrum spannender Rezepte von Eiern Benedict und Tomatenmarmelade bis zu
Chinakohlrouladen, Szegediner Gulasch und Kokos-Limetten-Trüffeln. Als ich auch noch erfuhr,
dass der Schenkende zugleich einer der Herausgeber dieses Buches ist, sagte ich "Wenn du willst,
mach ich in meinem Blog ein bisserl Werbung dafür." Hermann antwortete: "Gut, dann schicke ich
dir ein Rezensionsexemplar!" Und so kam es!

Wir kochten also ein Süppchen
nach dem Jow-Prinzip, aber weil wir Rostrosen ja immer alles kreativ verändern "müssen",
wandelten wir das Rezept der Topinambursuppe entsprechend unseren Kühlschrankvorräten ab
- es wurde eine Pastinaken-Karottensuppe daraus. Das Rezept wird
demnächst ein Extra-Posting
bekommen. Falls ihr aber unbedingt jetzt schon live erleben wollt, wie man z.B. Kartoffeln im
Jow kocht, seht euch
dieses YouTube-Video an. Falls ihr besonders artig gewesen seid, könnt ihr
zu eurer Belohnung
einen köstlichen Pudding im Wasserkocher zubereiten. Und dass das
Reinigen des Jow nach der Kochaktion kein Problem darstellt, könnt ihr
HIER sehen.
Hier nur so viel: Die Suppe gelang uns wunderbar, das Kochen mit dem Jow
ist eine tolle, flotte sowie energiesparende Angelegenheit. Was uns während unseres Kochmanövers
einfiel ist, dass dieses Buch und die darin beschriebene platzsparende Koch-Technik unter anderem
bestimmt eine großartige Bereicherung für Urlaube (z.B. im Wohnwagen oder Wohnmobil, aber auch
im Zelt mit Strom-Anschluss oder in Appartments mit kleiner Küche) ist! Ein unbedingter
(Geschenk-)Tipp also für alle Camper! (Und nicht nur für die...)
Mehr über das Buch könnt ihr hier erfahren:
Nochmal schwarz & weiß
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Als ich das Jänner-Thema der Modischen Matronen erfuhr, fielen mir auf Anhieb zwei ganz
bestimmte Kleidungsstücke ein - und zugleich dachte ich: "Schade, dass Winter ist!" Denn es
handelte sich um zwei eher sommer-taugliche Stücke: mein geringeltes "C'est la vie"-Shirt
(auch bekannt als
Sellerie-Leiberl) und mein getüpfelt-bestickter Minirock, den ihr u.a. aus
diesem Post von 2014 kennt. Ich behalf mir mit einem druntergezogenen schwarzen Lang-
armshirt, weißen Jeans, schwarzen Stiefletten und meiner Zeitungsjungenmütze - so lässt
sich das alles auch im Winter tragen. Überhaupt wenn noch ein Mantel drübergezogen wird.
Es handelt sich dabei abermals um den italienischen Woll-Viskose-Mantel
vom vorigen Blogbeitrag, aber der Mantel ist keineswegs neu - ich habe ihn euch erstmals im Jahr
schon gewonnen - allerdings nicht den Mantel 😜 - der stammt aus einem Second-Hand-Laden in
Brunn am Gebirge. Das ist freilich nur der Ort, an dem ich ihn kennenlernte und zu adoptieren
beschloss; geboren wurde der Mantel in bella Italia - siehe Beweisfotos unten. Und somit verlinke
ich mein Mantel-Outfit abermals bei Maren (die mir hoffentlich verzeiht, dass die Aufschrift auf
dem Shirt französich ist. Aber auch ItalienerInnen tragen bestimmt zuweilen Shirts mit
fremdsprachigen Texten 😊...)
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Mit einem abschließenden Blick auf Kater Maxwell, den ich beim Hinausstarren in den
winterlichen Garten fotografiert und dann dem Motto entsprechend farblich angepasst habe,
und auf die müde Nina verabschiede ich mich für heute von euch. Ist doch ein gemütlicher
Anblick, nicht wahr?
Kann sein, dass es bis zu meinem
nächsten Blogbeitrag ein Weilchen länger als gewohnt dauert. Doch ich bin weder auf Reisen,
noch braucht ihr euch Sorgen zu machen - ich möchte im Jänner einfach noch das eine oder
andere Fotobuch basteln, weil es da gerade eine tolle Ermäßigungsaktion gibt. Mal sehen,
wie weit ich damit komme...
Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
Traude