Lodge near Otjiwarongo. There we made a small hike and discovered an antelope skull in the middle
of the path! The next day, we visited the Cheetah Conservation Fund, where wounded or orphaned
cheetahs are kept well-groomed, raised and (if possible) released back into the wilderness. If this is
not possible, the animals are allowed to spend their lives in the CCF. We visited there for example six
older cheetah ladies who have not been released. In addition, herd protection dogs - Kangals - are
bred and trained in the CCF. This program successfully prevents farmers from shooting cheetahs to
protect their herds. After this visit we returned to Windhoek to the airport. From there we flew to
Cape Town - to be continued!


führte uns einmal mehr über Asphaltstraßen und Sandpisten, über Hügel und durch Flachland.
fruchtbaren Gebiet, in dem z.B. Gemüse besser gedeiht als im Rest des Landes. Und wenn das
ganz oben).

einige meiner Kleidungsstücke erfolgreich umgefärbt (werde ich euch demnächst mal zeigen) -
und da bedauerte ich es dann ein bisschen, dass ich die Jacke nicht auch behalten und einfach
gefärbt habe, denn den Schnitt fand ich gut. Andererseits: Ich habe ja wirklich nicht zu wenig
Gewand, ich hoffe also, in Afrika wird mein Kimono gebraucht...
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| Ich weiß, das sieht so aus, als würde ich euch gleich die neuesten Selbstverteidigungskniffe zeigen und dabei wilde japanische Schlachtrufe ausstoßen. "Bonsai!" zum Beispiel! 😁 |
Lodge - der übrigens aus Dresden stammt (wo wir wenige Monate zuvor erst gewesen waren und
daher den "Sound" gleich erkannten 😉) - konnte uns nur für den folgenden Tag einen Termin dort
vereinbaren. Macht nichts, wir sind ja flexibel. Nachdem wir uns ein bisschen im Lodge-Gelände
umgesehen und die dazu gehörigen Tiere (vor allem diverse Antilopen und Warzenschweine)
beobachtet hatten, ...

der ausgewiesenen Wanderwege dort zu unternehmen. Zum Glück hatten wir eine Flasche Wasser
mit - zwei Flaschen wären besser gewesen. In der nächsten und teilweise auch noch in der über-
nächsten Collage zeige ich euch, was es bei diesem Ausflug zu sehen gab: zum Beispiel übermanns-
hohe (oder überfrauhohe 😉) Termitenhügel, einige wenige grüne Bäume und viele blattlose Büsche,
endlos wirkende schattenlose Wege, einen Tausendfüßler, ...

Wir verspürten beide eine Mischung aus Grusel-Schauer und Faszination, als wir den Totenkopf
der kleinen Antilope entdeckten. Und ich muss ehrlich zugeben, irgendwie hatte ich da schon für
mehr, leise zu sein...😉

Wanne aus Wasserspargründen immerhin geteilt! 😌) Und dann ging's mit meinem indischen Schal /
Hüfttuch (Geschenk des netten Tuk-Tuk-Fahrers - KLICK) zum Abendessen.


seht ihr die Sandpiste, die dort hinführt - und der Weg ist auch weiter, als das Navi behauptet. Ich
glaube, wir waren eine Dreiviertelstunde oder Stunde dorthin unterwegs. Aber wir fanden, dass
es sich lohnt.

Die rasanten Fütterungsaktionen aus dem Jeep finden offenbar noch statt, aber nur zu bestimmten
Tageszeiten und nicht an jedem Tag. Und ich denke, es werden auch nicht mehr alle Geparden auf
diese Weise gefüttert, denn manche der Tiere sind schon recht bejahrt. Wenn ihr diese wundervollen
Raubkatzen beim kraftvollen Spurt beobachten wollt, kann ich euch aber das Hochgeschwindigkeitsvideo
von dieser Wikipediaseite empfehlen (rechts im oberen Drittel). Ein wundervoller Anblick!

wurden, hergebracht, verarztet, aufgepäppelt - und nach Möglichkeit wieder in die Wildnis entlassen.
Wenn dies nicht möglich ist, weil die Tiere zu jung waren, um jemals das Jagen von ihren Müttern
erlernt zu haben oder weil die Verletzungen ein Überleben in der Freiheit verhindern würden, dürfen
die Tiere für den Rest ihres Lebens in dem großen Areal der Organisation bleiben. Hier gibt es
außerdem Programme, die das sinnlose Abknallen von Geparden verhindern sollen - und es ist
schon viel Gutes in dieser Sache erreicht worden.
keine Geparden sind 😉
Er fuhr mit uns zunächst in ein (sehr, sehr großes) Gehege, in dem sechs ältere "Damen" leben.
Sie heißen Solo, Polly, Rohinitalalla (wer auch immer sich so einen Namen ausdenkt 😉), Amani,
Sandy und Nina; die Namen stehen, wie ihr ein Stück weiter oben sehen könnt, auch am Tor. Sie
sind zwischen 11 und 16 Jahre alt und konnten, nachdem sie im CCF gesundgepflegt oder
großgezogen wurden, aus verschiedenen Gründen nicht mehr ausgewildert werden.


aber dennoch sanften Augen, den kleinen Öhrchen und der typischen "Gesichtsmaske", die sie z.B.
von Leoparden leicht unterscheidbar macht. Übrigens, im Gegensatz zu Löwen haben Geparden
nicht erst im höheren Alter schwarze Nasen, sondern auch schon als Jungtiere. (Klickt den Link
bitte an, der Anblick der Kleinen ist umwerfend süß. Aus dem CCF kann ich euch nämlich keine
Baby-Fotos bieten - zum Zeitpunkt unseres Besuches waren keine Jungtiere dort. Und das ist ein
gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass es keine neuen Waisenkinder gab...)
In freier Wildbahn hätte sie mit diesem Handycap nicht überleben können, doch im CCF hat sie
ein stolzes Alter erreicht und bewegt sich ebenso geschmeidig und sicher durch ihr Revier wie ihre
Artgenossinnen.

welche die geringste Scheu vor Menschen haben und die sich daher relativ einfach zähmen und
dressieren lassen. Wie alles, hat auch dieses Ding zwei Seiten.
HIER könnt ihr z.B. die schöne Geschichte von Matto Barfuss lesen, der in der Serengeti viele
Wochen lang mit einer wilden Gepardenfamilie zusammengelebt hat. Das wäre nicht gelungen
ohne das an sich sanftmütige Wesen der Geparden, das weit weg von "Bestie" ist (auch wenn sie
natürlich hervorragende und gnadenlose Beutejäger sind. Sie müssen ja überleben und ihre Jungen
durchbringen)... Auf seiner Homepage habe ich übrigens gelesen, dass heuer im November die
Geschichte der Gepardin Maleika und ihrer Kinder ins deutschsprachige Kino kommen "und
dann die Welt erobern" wird. KLICK zur Film-Vorankündigung - und KLICK für alle modisch
Interessierten zum Malaika-Look (eine witzige Zusatz-Idee von M. Barfuss, um den Film und
somit die Geparden-Hilfe zu promoten.) Ich denke, den Film Malaika (Link zum Trailer) werde
ich mir im Herbst im Kino ansehen!
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Oben links: George Stubbs - Gepard mit zwei Indischen Dienern und Hirsch, Detail, via; Oben rechts: Foto einer Dame in
einem Pariser Restaurant 1930er-Jahre via; Unten: Fernand Khnopff - Die Kunst oder Die Liebkosungen, 1896, (übrigens
eines meiner Lieblingsgemälde - schon immer faszinierte mich die Gepardin mit Frauenkopf) |
abgerichtet, eine Zeitlang galt es unter den Reichen und Schönen als schick, anstelle eines Hundes
einen Geparden zu halten und an der Leine herumzuführen, in den Golfstaaten sind die edlen
und seltenen Raubkatzen leider auch heute noch beliebe Luxushaustiere. Doch Geparde sind
reine Savannen- und Steppentiere - Wildnis pur! - keine Haustiere, keine Jagdhunde, keine
schicken Anhängsel ...
führte. Leider waren die Jungs zum Teil besser versteckt als die Geparden-Ladies, wir hatten
hier fotografisch wiedermal mit Sträuchern und sonstigem Geäst vor den Tieren zu kämpfen.

Die männlichen und weiblichen Tiere dürfen im CCF ab Geschlechtsreife nicht gemeinsam
gehalten werden, da es in Namibia verboten ist, Geparden zu züchten *). Diese gesetzliche Regelung
verstehe ich nicht wirklich, zumal es sich um Tiere handelt, die vom Aussterben bedroht sind.
(In Namibia leben noch etwa 3.000 Geparde. Das ist die größte verbliebene Population
weltweit. Mehr zum Schutz der Geparden unterhalb dieses Beitrags.)
*) In Südafrika scheint es diese Einschränkung nicht zu geben, jedenfalls kann man HIER von Riana van Nieuwenhuizen
lesen, die im Jahr 2006 in Südafrika das Cheetah Experience gründete - mit ähnlichem Hintergrund wie ihn auch der
Namibische CCF hat, also (Zitat): "... mit dem Ziel, verletzte in der Wildnis aufgegriffene Geparde zu pflegen und sie
anschließend wieder in der Wildnis auszusetzen. Zudem züchtet Cheetah Experience auch Geparde."

Um den Mensch-Wildtier- Konflikt auf Dauer zu lösen, setzt der CCF unter anderem auch auf das
Herdenschutzhund-Programm - sprich auf die Zucht von Kangals (Türkische Herdenschutzhunde),
eine ganz besondere Hunderasse. Zitat: "Die Welpen wachsen mit Schaf- oder Ziegenherden auf,
so dass sie sich an die Herde und nicht an Menschen binden. So nehmen die Hunde ihre Rolle als
Beschützer „ihrer“ Herde an." Und weiter: "Ein gut trainierter, gesunder Kangal ist eine wertvolle
Hilfe, um den Verlust von Herdentieren an Raubtiere zu verhindern. Unsere Kollegen kümmern
sich deswegen zeitlebens um die Hunde und besuchen solche, die an Farmer abgegeben wurden.
Mindestens einmal pro Jahr werden Impfungen und Gesundheitschecks durchgeführt. Diese
Impfungen wären für viele Farmer zu teuer und der nächste Tierarzt ist in Namibia oft sehr weit
entfernt." (Quelle: KLICK)
In der Türkei beschützen diese Hunde die Schaf- und Ziegenherden übrigens äußerst erfolgreich
vor Bären und Wölfen. Diese Methode macht also immer und überall Sinn, und ich würde sie auch
für sämtliche Länder Europas empfehlen, in denen Wölfe bzw. Bären wieder Einzug halten.
Hier unten seht ihr u.a., wie solch ein Kangal aussieht, wenn er hundemüde ist 😉 - weiters Frau
Rostrose mit dem Guide Trevis - und dann noch ein paar der Ziegen, mit denen diese Schutzhunde
aufwachsen. Außerdem werden im CCF übrigens Ziegenmilch-Produkte zum Verkauf angeboten.

Nach diesem hochinteressanten Besuch im Cheetah Conservation Fund mussten wir uns ohne
weiteren Aufenthalt in Richtung Windhoek begeben, um rechtzeitig zu unserem Abflug nach
Kapstadt beim Flughafen anzukommen. Ausgerechnet auf dieser Fahrt schafften wir es zwar (wegen
einer ausgedehnten Großbaustelle und reichlich Berufsverkehr) im Stau zu stecken ... und außerdem
entgingen wir nur knapp einem Unfall, als der Anhänger des Wagens vor uns einen Reifen verlor
(schaut mal auf das rechte Rad des Anhängers in der nächsten Collage *) - doch es ging sich alles
prima aus.
*) Die Reifenteile flogen zwar in alle Richtungen, trafen dabei aber zum Glück kein einziges der danach kommenden
oder entgegenkommenden Fahrzeuge! Der Lenker bemerkte eine halbe Ewigkeit nichts von seinem Problem und somit
wurde die Felge komplett abgefahren - erst als wir eine Gelegenheit zum Überholen fanden, konnten wir den Fahrer
durch Handzeichen zum Stehenbleiben bewegen. Irgendwie erinnerte mich diese Situation an unsere USA-Reise im
Jahr 2012 - an das Erlebnis bei der Fahrt nach Palm Spings.
![]() |
| Hier seht ihr außerdem rechts noch eine einzelne Frau mit Kind und links eine Gruppe von Frauen - allesamt in Herero-Tracht, wie wir sie auch in der Nähe des Himba-Verkaufsstandes gesehen hatten. Würde mich interessieren, ob die Frauen ihre Tracht nur "zur Arbeit" - quasi als Touristengag - anziehen. |
Falls ihr euch für die elf verschiedenen Völker interessiert, die in Namibia leben, könnt
ihr euch HIER elf Fragen und ihre interessanten Antworten durchlesen. Die Frage, ob die
Herero-Damen ihre Tracht auch im Alltag tragen, wird hier aber nicht beantwortet 😉...
Namibia reisen wollen: Solltet ihr euch für eine Reise im hiesigen Sommer - also im dortigen
Winter - entscheiden, rechnet damit, dass es durchaus auch mal kalt werden kann (nämlich kälter,
als die Durchschnittstemperaturtabellen einen glauben machen). Unsere Freunde waren seinerzeit
im Juli dort ... und haben phasenweise gefroren ... (Dieses Problem hatten wir im Oktober /
November ja eher nicht 😉)
Und noch etwas für alle, die sich lieber ohne
Vorausbuchung und somit freier im Land bewegen wollen oder Lodges wie unsere zu luxuriös / zu
teuer / zu dekadent finden: Mein Bruder und meine Schwägerin waren ein Jahr vor uns in Namibia
und entschieden sich für einen Allradwagen mit Dachzelt. Wer gegen jede Menge Komfort hingegen
nichts einzuwenden hat und außerdem nicht gern selber fahren will, findet vielleicht Gefallen an der
Variante, für die sich unsere Freunde entschieden: Sie waren nämlich mit einem
"Luxuszug" durch Namibia unterwegs.
Und nun heißt es Abschied nehmen von Namibia, ihr Lieben! Ich hoffe jedoch, ihr
reist mit uns noch ein Stück weiter - nach Südafrika, denn unser nächstes Ziel dieses
Urlaubs hieß Kapstadt! Fortsetzung folgt also!
und ich freu' mich schon sehr auf eure weiteren achtsamen, nachhaltigen, die Lebensqualität
auf der Erde verbessernden Beiträge! Ich verlinke diesen Beitrag außerdem bei Sunnys
wieder bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!
Außerdem möchte ich mich für eure lieben Kommentare zu meinem vorigen Posting mit
dem Thema Capsule Wardrobe in Weinrot und Grau bedanken!
Traude
- PS: Wie oben versprochen, könnt ihr HIER noch einige Informationen zum Schutz der Geparden erhalten oder euren Beitrag leisten, ♥ damit diese herrlichen Wildkatzen nicht ausgerottet werden, ♥ damit sie medizinische Hilfe erhalten, wenn sie verletzt oder angeschossen wurden, ♥ damit verwaiste Jungtiere gerettet werden, ♥ damit der CCF weiterhin Tieren ein Zuhause bieten kann, die nicht ausgewildert werden konnten ♥ und damit Herdenschutzhunde gezüchtet, trainiert und ebenfalls medizinisch versorgt werden können.
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 8 - Camp Kipwe und die Felsgravuren von Twyfelfontein
Kapstadt Teil 2 - Kap der Guten Hoffnung, Pinguine und Botanischer Garten Kirstenbosch
Kapstadt Teil 3 - Südafrika Museum, Company's Garden und Castle of Good Hope


Formed in 2009, the Archive Team (not to be confused with the archive.org Archive-It Team) is a rogue archivist collective dedicated to saving copies of rapidly dying or deleted websites for the sake of history and digital heritage. The group is 100% composed of volunteers and interested parties, and has expanded into a large amount of related projects for saving online and digital history.












































