Diesmal waren wir in der wildromantischen Karlstalschlucht bei Trippstadt. Der mit Moos bewachsene Pavillon ist das Wahrzeichen der Schlucht.
Liebe Grüße von der Pfälzerin 🌄

Ich lade Euch ein, mit mir Ausflüge zu machen und zu wandern, um die wundervolle Natur zu erkunden. "Natur ist all das, was nicht vom Menschen erschaffen wurde, sondern von selbst entstanden ist."
Liebe Grüße von der Pfälzerin 🌄
Gestern richtete ich beim Spaziergang mein Hauptaugenmerk auf Moospolster, die auf einer Betonmauer wachsen.
Der eisgraue Schimmer vom Polster-Kissenmoos wird durch Glashaare hervorgerufen, die wie ein Schleier wirken. Sie mildern die Sonnenlicht-Einstrahlung und und sorgen dafür, dass Feuchtigkeit aufgenommen werden kann. Wenn man genau hinschaut, erkennt man kleine Wassertröpfchen.
Ursprünglich wuchs dieses Kissenmoos (Grimmia pulvinata) nur auf besonnten, kalkreichen Felsen. Durch die Bautätigkeit der Menschen konnte es sich im Laufe der Zeit einen weiteren Lebensraum auf Mauern und Dächern erschließen.
Ich finde, dass mit Moos bewachsene Burgen, Stadtmauern oder Steinstatuen einen gewissen Charme haben und für mich ist es kein ungepflegter Anblick, wenn eine Mauer grün vom Moos geworden ist.
An einem Sandsteinfelsen neben dem Gehweg sah ich auch leuchtend grünes Mauer-Drehzahnmoos (Tortula muralis), das mit seiner kräftigen Farbe in der tristen Jahreszeit ein Hingucker ist. Auch es bildet kleine Polster, oft in Gesellschaft des Kissenmooses.
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| Moospolster auf einer Betonmauer. |
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| Polster-Kissenmoos. |
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| Mauer-Drehzahnmoos auf einem Sandsteinfelsen. |
Auch bei tristem Wetter kann man beim Spaziergang in der Natur noch was Schönes entdecken. So wie diesen Baumstamm voller gerüschter Pilze.
Die Schmetterlingstramete hat das Altholz wunderschön verziert.
Der Himmel war am Wochenende grau, aber die Luft ist mild geworden. Durch den vielen Regen sind die Waldwege aufgeweicht und es ist dort schwer zu gehen. Deshalb wählten wir für den Sonntagsspaziergang diesmal eine Straße.
Vom Parkplatz 'Steinbruch', gleich neben der B 270, aus liefen wir ein Stück weit auf dem Pfälzer Skulpturenweg in Richtung des Steinbruches der Familie Picard im Schweinstal. Dort wird der Pfälzer Buntsandstein abgebaut.
Sonntags ruht der Betrieb im Steinbruch und wir konnten nur durch das geschlossene Tor schauen und die Sandsteinskulpturen am Wegesrand bewundern. Dann wurde es auch schon wieder Zeit für den Rückweg zum Parkplatz. Weil das Wetter unwirtlich ist, gehen wir nur kurze Wege.
| Eine erste Sandsteinskulptur steht am Parkplatz. |
