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Montag, 22. Januar 2018

Mit Sehnsucht verfeinert - mit Herz erzählt

Auch mit ihrem vierten Band ihrer Reihe „Taste of Love“ vermag es Poppy J. Anderson, uns mit einer lebendigen und mitreißenden Geschichte zu unterhalten. Wir treffen dabei in dezentem Maße alte Bekannte und werden recht schnell mit den neuen Helden vertraut. Der Autorin ist es gelungen, sympathische Charaktere zu entwickeln, mit denen wir auf Tuchfühlung gehen können.

Hailey und Scott.

Einst ein Traumpaar, sehr verliebt, kurz vor der Hochzeit, himmelhochjauchzend glücklich. Doch dann geschieht etwas, Hailey trennt sich, verlässt Boston und jettet durchs Land und um die Welt.

Nun ist sie zurück, selbstbewusste Souschefin im Bonfire, fokussiert auf ihre Arbeit. Stress und Hektik, die in einer Restaurantküche an der Tagesordnung sind, belasten sie in keinster Weise. Schließlich hat sie ein hohes Ziel: eines Tages will sie Küchenchefin sein. Ihr Ehrgeiz, ihre Ambitionen und Durchsetzungskraft sprühen aus jeder Pore ihres Körpers. Sie macht es sich nicht leicht, obwohl sie es könnte. Schließlich ist ihr Vater Bill vermögend. Nein, Hailey ist versessen darauf, ihren Weg ohne – zumindest finanzielle – Unterstützung zu gehen.

Daneben zeigt sich Scott zunächst als schwer einschätzbar. Was vor allem daran liegt, dass wir ihn aus Hailey Sicht erleben. Und die scheint äußerst getrübt zu sein. Als sie auf der Eröffnungsparty des Bonfire nach drei Jahren wieder treffen, empfindet Hailey Scotts Lächeln als aufgesetzt und stellt fest, dass seinen Augen der humorvolle Schimmer von früher fehlt. Er wirkt auf Hailey härter, ernster, geschäftsmäßiger, ja emotionslos und kalt. Doch schnell wird deutlich, dass Hailey sich ein falsches Bild zurechtgelegt hat. Ist das möglicherweise ein Entschuldigungsversuch für das, was drei Jahre zuvor geschehen ist?

Denn tatsächlich ist Scott witzig, cool und hartnäckig – hierbei jedoch rücksichtsvoll. Vielleicht hat er sich früher einiges (besonders von Hailey) gefallen lassen. Das ist vorbei, inzwischen ist er fähig, sich durchzusetzen. Und ihr damit ungemein ähnlich.

Unverkennbar ist, dass beide noch Gefühle füreinander haben und aufeinander „abfahren“. Scott sieht in Hailey immer noch die Frau seines Lebens, hat es nie aufgegeben, daran zu glauben, dass sie eines Tages zu ihm und einer gemeinsamen Zukunft zurückkehrt, ist bereit, um sie zu kämpfen. Aber hier haben wir den Knackpunkt des Ganzen: Hailey ist stur und kein Mensch, der zu Kompromissen neigt, wenn sie meint, verletzt worden zu kein. Ihr fällt es schwer, jemandem zu verzeihen.

Nur gibt es etwas zu verzeihen, und wenn ja, wird es den beiden gelingen?


BERJAYA

Poppy J. Anderson schreibt mit Enthusiasmus und Emotionalität und versprüht einen wunderbaren Humor, der sich allerdings nicht durchgängig durch die Handlung zieht. Denn „Mit Sehnsucht verfeinert“ liest sich teilweise angespannter als seine Vorgänger, was darin begründet ist, dass das thematisierte Geschehen, von dem wir nach und nach in Rückblenden erfahren, mit einem gewissen Grad an Ernsthaftigkeit versehen wurde. Das ist gut, und es verleiht der (Liebes)Geschichte einen besonderen Reiz. Und wenngleich es nur ein Ende für Hailey und Scott geben KANN, kommt dieses überraschend schnell und wirkt leider etwas kurz abgehandelt.

Unabhängig davon hat die Autorin ein Händchen für ihre Protagonisten. Es ist wohltuend erfrischend, auf welche Weise sie deren Gefühlswelt schildert und darstellt, dass diese normal und durchaus fehlerhaft sind und sich ihren Platz im Leben suchen. Nicht allein das im Mittelpunkt stehende Pärchen profitiert davon, auch die Nebenrollen wie beispielsweise Haileys Vater Bill machen die Geschichte rund.

Poppy J. Andersons „Mit Sehnsucht verfeinert“ ist mit Herz erzählt und verzaubert den Alltag.

4,5 Sterne


P. S. Wie jeder Band der Reihe enthält auch dieser Rezepte, von denen ich eins mit kleinen Abwandlungen ausprobiert habe.

BERJAYA

Donnerstag, 4. Januar 2018

Glück aus einem Topf - Zweierlei-Bohnen-Topf mit Hack

Das Buch ist ein Weihnachtsgeschenk.

BERJAYA

Der Große hat es durchgesehen und 22 Rezepte auf einer Karteikarte notiert, die nachgekocht werden können, wenn er zu Hause ist.

BERJAYA

Das erste Gericht gab es noch am letzten Tag des Jahres: sehr tomatenlastig und wegen des Kreuzkümmels etwas ungewohnt

BERJAYA

Aber selbst Herrn Schwanenweiß, der sich sonst mit "fremden" Gewürzen etwas schwer tut, hat es gut geschmeckt.

Sonntag, 24. August 2014

Nachlese

Lang ist es her, dass ich mich hier zu Wort gemeldet habe. Weiter unten lest ihr, warum so viel Zeit vergangen ist. Denn Urlaub hatte ich (eigentlich) nur in der ersten Augustwoche...

Doch zunächst einmal einen bunten Bilderreigen der Ferientage mit Lara.

BERJAYA

Annäherung
Ja, ich bin noch etwa schüchtern,
Resada und Hermine kann ich aber sehr gut leiden.

BERJAYA

Reittalent
Schon in der zweiten Stunde darf ich auch mal ohne Longe reiten.

BERJAYA

Streicheleinheiten
Da genießt aber eine(r)!

BERJAYA

Ostseefeeling
Die Sonne kitzelt.

BERJAYA

Wasserplanscher
Vergnügen pur, fernab der "Quallenallee".

BERJAYA

Entdeckung
Gehören die nicht in die Nordsee?

BERJAYA

Flechtkunst
Jeden Morgen, das kann Tante Anke jetzt im Schlaf!

BERJAYA

Verpflegung
Sehen meine Klopse nicht aus wie gemalt?!

BERJAYA

Topfgucker
Wann kocht das Nudelwasser?

BERJAYA

Köstlichkeiten
Johannisbeermuffins, gerade noch da, schon aufgegessen...

BERJAYA

Radtour(en)
Auch auf dem Fahrrad mache ich eine gute Figur.

BERJAYA

Größenvergleich
Ein bisschen fehlt noch.

BERJAYA

Brombeeren
Was für ein leckerer Snack zwischendurch.

BERJAYA

Riese
Darf ich den umarmen?

BERJAYA

Blickwinkel
Da wird einem ja schummerig.

BERJAYA

Pyramide
Fast so groß wie in der Heimat meines Papas...

BERJAYA

Minigolf
Das ist definitiv (noch) nicht mein Sport, doch ich habe mich wacker geschlagen.

BERJAYA

Abschied
Ein letzter Strandbesuch.
Tschüss bis zum nächsten Jahr!

Es war eine tolle Woche mit Lara, die uns allen gefallen hat. Wir haben viel unternommen, waren immer in Bewegung und genossen die gemeinsame Zeit. Am Montag (11. August) fuhren wir zusammen nach Berlin. Von dort wurde Lara von Mutter und Brüdern abgeholt, und ich hatte meinen ersten Arbeitstag am Schreibtisch. Von 100 Prozent Bewegung auf 10 kann man da sagen. Das hat meinem Körper gar nicht gefallen. Und so hat er am Dienstag beim Aufstehen den Dienst verweigert. Zumindest ein Teil davon, und dies äußerst schmerzhaft. Lendenwirbelsyndrom mit linksseitiger Iliosakralgelenkblockierung. Das bedeutet vor allem Schmerzen beim Sitzen. Irgendwie habe ich es trotzdem 250 Kilometer nach Hause geschafft...

Inzwischen bin ich nach zweimaligem "Einrenken", ersten Physiotherapiestunden (mit Fango) und eigenen Bemühungen (immer in Bewegung) so weit, dass ich morgen wieder mit der Arbeit beginnen möchte. Schmerzfrei bin ich zwar insbesondere beim Sitzen noch nicht. Doch ich habe ein wenig trainiert und werde mich zu Pausen zwingen, denn auf eine erneute Rückengeschichte verspüre ich keine Lust. Diesbezüglich scheint 2014 nicht mein Jahr zu sein, ist es doch die dritte Blockierung...

Startet alle gut in die letzte Augustwoche, vielleicht kommen die wärmeren Tage noch einmal zurück. Im Norden können wir uns nicht beklagen. Die Temperaturen waren zwar auch nicht optimal und der Wind ordentlich, doch Regenwolken tröpfelten nur wenig und verzogen sich rasch wieder. Ich lasse es mit dem Lesen eurer Blogs langsam angehen, das versteht ihr sicherlich...

Sonntag, 27. Februar 2011

Mahlzeit!

Am Donnerstag hat Petra einen Steckrübeneintopf präsentiert, der bei ihr in der Familie sehr beliebt ist. Steckrüben kenne ich unter dem Namen Wruken, und damit verbinde ich gruselige Schulspeisenerinnerungen... Allerdings mag mein Mann das Gemüse. Und da uns derzeit der Winter temperaturmäßig immer noch im Griff hält, sind heiße Eintöpfe und Suppen ideal.

Also habe ich mich das ersten Mal an das Kochen eines Wrukeneintopfs "gewagt". Und es war gar nicht schlimm.

Ich habe neben einer Wruke noch rote Zwiebeln, Kartoffeln, ein wenig Möhre und Kassler genommen.

BERJAYAAlles wird in Öl angebraten, mit Brühe abgelöscht und mit Chili abgeschmeckt. Dann auf kleinem Feuer köcheln lassen. Nun bekommen die Wrukenstücke eine leuchtende gelbe Farbe. Noch ein bisschen Petersilie drüber, und das war es schon.

Jetzt hat mein Mann für die nächste Woche mindestens drei Mahlzeiten, und bekanntlich wird ein Eintopf ja mit jedem Aufwärmen besser.

BERJAYAGuten Appetit!