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Montag, 28. Mai 2012

Eine kleine Bank...

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... zum Innehalten steht auf dem Ahrenshooper Friedhof.

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Auch hier wird es die nächste Woche ruhig sein,
weil ich eine kleine Blogpause einlege.

Sonntag, 27. Mai 2012

Angebadet?

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Gestern hatten wir einen wunderbaren Nachmittag in Ahrenshoop an der Ostsee. Der Himmel zeigte sich zwar nicht reinblau. Und auch die Temperaturen waren noch nicht sommerlich heiß. Das war aber keineswegs unangenehm.

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Wie ihr seht, habe ich zunächst einmal vorgetestet, ob das Ostseewasser schon Badetemperatur hat. Das Ergebnis war vielversprechend. Die 14 Grad waren äußerst erfrischend.

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So habe ich flugs eine Kehrtwende eingelegt, mir mein Badehandtuch geschnappt, bin zu meiner Lieblingsbadestelle spaziert und habe mich in die Fluten gewagt, bin reingelaufen, untergetaucht, ein paar Meter geschwommen und wieder hinaus. Abgerubbelt und eine halbe Stunde in der Sonne aufgewärmt.

Voilà, angebadet!

Samstag, 26. Mai 2012

Mahlzeit!

Heute war im schwanenweißen Haus eine schnelle Mahlzeit angesagt.

Man nehme für drei Personen eine Packung Sonntagsbrötchen (wer allerdings einen pubertierenden Großen im Haus hat, benötigt zwei).

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Dann werden 500 Gramm gemischtes Hackfleisch ordentlich gewürzt...

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 ... und die praktischen Scheiben zweier Sorten Käse bereitgelegt.

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Die einzelnen Sonntagsbrötchen kann man locker mit den Händen "auskneten", so dass sie eine flache Form erhalten.

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Darauf kommen die Hackfleischmasse...

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... und Käsescheiben.

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Ab in den Ofen für ca. 20 bis 25 Minuten bei 180 Grad (Umluft), je nach Bräunungsgeschmack.

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Am Ende habt ihr köstlich leckere Mini-Hackfleisch-Pizzen, die ordentlich satt machen. Natürlich funktioniert das Ganze auch mit einem frischen und ausgerollten Hefeteig in Kuchenblechformat. Dieses hier ist die schnelle Variante, die ich Ewigkeiten nicht auf den Tisch gebracht habe. Nicht nur für den Großen "kann es das wieder öfter geben."

Guten Appetit!

P. S. Wir fahren jetzt nach Ahrenshoop. Und wenn ich mutig bin, bade ich in der 14 Grad "warmen" Ostsee an.

Freitag, 25. Mai 2012

Ein Tag auf Rügen - Teil FÜNF: Momente und Ansichten

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Zum Abschluss unseres Rügenausflugs zeige ich euch heute ein paar wunderbare Aufnahmen aus dem Südosten der Insel.

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Das Gutshaus in Zicker ist ansprechend und gepflegt. Dort und auch in der ausgebauten Scheune gleich nebenan kann Urlaub gemacht werden.

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Zicker ist ein winziges Dörfchen auf der Halbinsel Zudar, wo man noch Ruhe und Entspannung fernab der touristischen Zentren findet.

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An der Puddeminer Wiek...

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... liegt der kleine Hafen Puddemin.

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Als der Hafen noch nicht ausgebaut war, habe ich hier mit Vater und Schwester das erste Mal geangelt. Und wenn ich mich recht erinnere, ist mir damals der Fang eines Barsches gelungen...

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Da gibt einer mit Blick auf das Wasser ein Konzert - seht ihr ihn?

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Das Gutshaus in Renz hat schon eines "erlebt" seit seiner "Geburt" im 16. Jahrhundert. Es hatte mal ein Türmchen über der Eingangstür, und sicher sah es insgesamt schicker aus. Vielleicht wird es bald wieder auf Vordermann gebracht, denn wer so lange die Zeiten überdauerte, hat sich das verdient.

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Wäre doch traurig, wenn es so als Mauerrest zwischen den Bäumen endet. Obwohl das auch schon wieder ETWAS hat.

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Noch ein Blick auf ein blühendes Rapsfeld und gen Himmel.


Damit sind wir am Ende unserer Reise angelangt.

Ich hoffe, es hat euch Freude bereitet, dabei gewesen zu sein.

Frohe Pfingsten, ihr Lieben!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Ein Tag auf Rügen - Teil VIER: Die Kirche am Swetagora

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Lasst uns heute noch einmal in Swantow verweilen.

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Hier steht auf dem "Heiligen Berg" (denn das bedeutet Swetagora) eine der ältesten Kirchen der Insel Rügen, die St.-Stephanus-Kirche.

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Bereits 1294 wird eine Kirche das erste Mal erwähnt, Reste sind jedoch nicht vorhanden. 

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Die heutige Kirche wurde beginnend im Jahre 1469 aus Backsteinen mit großen Findlingen im Fundament errichtet. Man vermutet, dass diese Teile einer Kultstätte der Slawen gewesen sind, deren heiliger Hain "Swetagora" wie gesagt hier beheimatet war.

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Besonders interessant finde ich den Turm in Fachwerkbauweise mit Holzfensterläden.

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Der alte Friedhof, von dem einige Grabsteine erhalten sind, wird nicht mehr genutzt.

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Bei diesen Verstorbenen aus den Jahren 1898 und 1899 und kann man zwar noch die Inschriften lesen.

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Viele Grabsteine sind jedoch verwittert, weil sie weitaus älter sind.

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Dieser hier hat beispielsweise fast 300 Jahre auf dem Buckel.

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Die Inschrift ist eingemeißelt, und sie kann man sogar entziffern:

CARL BULT
ANNO 1722
SEINES ALTERS
2 JAHR
3 MONAT
ETZLICHE TAGE

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Mittwoch, 23. Mai 2012

Ein Tag auf Rügen - Teil DREI: Ein Häuschen auf dem Lande

Ab dem 7. Jahrhundert wurde die Insel Rügen von dem westslawischen Volk der Ranen beiedelt. Noch heute tragen viele Ortschaften beispielsweise die Endungen -in, -ow, -itz, die auf den slawischen Ursprung zurückgehen.

Eines dieser kleinen Dörfer ist Swantow, das ihr schwer auf einer Karte finden werdet.

Beim Anblick dieses Häuschen fühlte ich mich ehrlich gesagt ein wenig in der Zeit zurückversetzt.

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Ist das nicht urig?

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Ein bewachsenes Schuppendach.

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Eine alte Holztür.

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Verwitterte Fenster und bemalte Fensterläden.

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Ich musste einfach mal durch die Scheibe luschern.

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Man ist darinnen gemütlich.

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Ups, wer steht denn dort im Fenster?

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Der Eingangsbereich ist mit einer Mini-Veranda richtig schnuckelig.

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Und noch ein kleiner Anbau, ebenfalls mit natürlicher Dachbegrünung.

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Hier stört kein Straßenlärm, und man ist mit dem Ohr ganz nah an der Natur.