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Freitag, 10. November 2023

Blogtour DER MILCHHOF

BERJAYA
Liebe Regine, liebe Lina,

ich freue mich, dass ihr Zeit findet, mir ein paar Fragen zu beantworten. 
 
DER MILCHHOF ist der Beginn einer Reihe, die über einen Zeitraum von vielen Jahren angesiedelt ist. Was fasziniert dich, Regine, an dieser Art des Geschichtenerzählens?

Ich mag es, wenn ich Geschichten, die über einen so langen Zeitraum spielen, genügend Raum geben kann. Deshalb ist es auch wieder eine Saga geworden. Die Entstehung einer Molkerei war eben nur schwer in einem Band zu erzählen, denn es ist in den verschiedenen Epochen ja so unglaublich viel passiert. Erst gab es das Kaiserreich, dann die Weimarer Republik und in Band 3 die Herausforderung nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor diesem Hintergrund gab es in den Betrieben unfassbar viele Neuerungen und Entwicklungen.

Mich packt es immer sehr, wenn ich mich in diese Zeit einarbeiten kann und darf, und dann daraus ein Roman entsteht.

 

Wie gestaltete sich deine Recherche? War es schwierig, an Material und Hintergrundinformationen zu gelangen?

Eine solche Recherche ist natürlich sehr aufwendig. Ich musste genau gucken, wie ich an die Informationen herankam, aber die umliegenden Molkereien waren sehr hilfsbereit und auch die Museen.

Dann habe ich mir sehr viel antiquarische Fachliteratur besorgt, mich im Internet schlau gemacht, und natürlich musste ich auch schauen, was in den unterschiedlichen Epochen los war. Und was davon für meine Romanreihe auch relevant ist.

 

Gab es Überraschungen dabei, und was hat dir besonders Freude gemacht?

Überraschungen gibt es immer. Zum Beispiel war mir nicht bewusst, dass es bis zum 1. April 1883 keine einheitliche Zeit in Deutschland gab und das dann erst per Gesetz verfügt wurde. Jeder Ort hatte zuvor alle 18 Kilometer seine eigene Zeit, je nach Sonnenstand. Darauf waren die Kirchturmuhren geeicht.

Diese Neuerung war für einen Betrieb wie den Milchhof mit Handelsbeziehungen von elementarer Bedeutung, endlich fuhren z. B. die Züge alle zur gleichen Zeit, und das habe ich natürlich eingebaut.

Besondere Freude hat mit mein Recherchetag in einer kleinen Käserei bereitet. Dort habe ich gelernt, wie man Käse herstellt. Wirklich faszinierend.

 

Wie lange hast du dann tatsächlich den ersten, jetzt vorgelegten Band DAS RAUSCHEN DER BRANDUNG geschrieben?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Dass ich die Saga schreiben werde, wusste ich ja schon länger, und dann habe ich mich zunächst häppchenweise informiert. Danach ging es richtig los. Die Recherche und Planung einer dreiteiligen aufeinander aufbauenden Saga ist ja ziemlich aufwendig. Meine reine Schreibzeit beträgt in der Regel vier Monate, aber davor gibt es eben einen Batzen Arbeit und im Nachgang ja auch noch mit der Überarbeitungsphase, dem Lektorat und Korrektorat etc. Ein Jahr brauche ich in der Summe immer.

 

Wie sieht in der Regel dein „Arbeitstag“ aus?

Ganz unspektakulär. Ich beginne meinen Tag mit zwanzig Minuten Sport, dann frühstücke ich und gehe um halb Neun an den Schreibtisch. Da kümmere ich mich zunächst um die neuen Mails und alles, was PR angeht. Darauf folgen administrative Dinge wie Rechnungen schreiben, Lesungen vorbereiten oder Recherchearbeit. Morgens schreibe ich meist auch meine Kurztexte, denn ich bin ja auch da tätig. Und dann geht es ans Schreiben oder Überarbeiten eines fertigen Projektes. Mit einer kurzen Mittagspause meist bis circa 17 Uhr. In intensiven Schreibhasen arbeite ich auch am Wochenende.

 

Gerade bei einer Trilogie gehe ich davon aus, dass du ein klares Konzept für die Handlungsstränge hattest. Konntest du dieses einhalten? Wie gestaltete sich deine Recherche? War es schwierig, an Material und Hintergrundinformationen zu gelangen, oder gab es während des Schreibens Abweichungen?

Es gibt immer Abweichungen, wobei das Grundkonstrukt schon eingehalten wird. Aber es passieren im Schreibprozess mit den Figuren häufig Dinge, die man nicht planen kann und das ist auch gut so. Es gibt nichts Schöneres, wenn Figuren ein Eigenleben entwickeln.

 

Die Gestaltung und Entwicklung der Figuren ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Romans. Ist es für dich wichtig, dass deine Leser mit den Protagonisten mitfühlen können und/oder Entscheidungen von ihnen mittragen?

Das ist das Wichtigste überhaupt. Ich selbst leide mit meinen Figuren, freue mich und weine mit ihnen. Wenn es mir gelingt, das auch bei den Leserinnen und Lesern auszulösen, ist es für mich das Schönste.

 

Gibt es Personen, die du sehr gemocht oder bei deren Ausarbeitung du dir die "Haare gerauft" hast, weil sie schwierig waren oder gar in eine andere Richtung als die geplante bewegten?

Meine Hauptfiguren mag ich alle, ich glaube, sonst hätten sie keine so große Gewichtung.

Und auf meine Antagonisten bin ich oft stinksauer. Aber ich brauche sie, versuche aber meist deutlich zu machen, warum sie so sind wie sie sind. Da ist mir die Motivation sehr wichtig.

 

Und nun, liebe Regine, beschreibe doch deine Heldin Lina bitte in einem Satz.

Sie ist eine starke Frau, muss aber an den Anforderungen erst wachsen und hat einige Schicksalsschläge zu verkraften.


Lina, stimmst du dem zu, oder wie siehst du dich selbst? Was sagst du ist deine größte Stärke und was deine Schwäche?

Regine hat vollkommen recht. Meine größte Schwäche ist meine größte Stärke: Der Milchhof, dafür würde ich alles tun.


Warum sollten wir unbedingt deine Heimat kennenlernen?

Es gibt wohl keine Landschaft, in der man so schnell entschleunigen kann wie an der Nordseeküste mit ihrer unglaublichen Weite. Kurzum: Es ist schön hier. Und still.

 

Würdest du im Rückblick des Geschehens etwas anders machen?

Ja, ich würde mich gleich für Derk Voigt entscheiden, er hätte mir wichtiger sein müssen als der Milchhof und das Gerede der Leute.

 
Zu guter Letzt, liebe Lina, stell deiner Autorin bitte eine Frage, die unbedingt beantwortet werden muss.
 
Liebe Regine: Hättest du dich an meiner Stelle auch so entschieden, oder hätte Derk damals für dich an erster Stelle gestanden?
 

Ich bin ein Gefühlsmensch und mir wäre Derk wichtiger gewesen. Aber ich lebe auch in einer anderen Zeit, wo als Frau vieles einfacher ist.

 

 

Euch beiden danke ich herzlich für die ehrlichen Einblicke ...



BERJAYA

 
Friesische Wehde 1890: Die Bauerntochter Lina hat ihren Mann Thees nicht aus Liebe geheiratet, aber er ist der Richtige, um den Milchhof der Familie zu übernehmen und zusammen mit Linas Vater eine Privatmolkerei zu gründen. Als Obermeier stellen sie Derk Voigt ein, der zuvor in Dresden in der berühmten Pfunds-Molkerei tätig war. Er verliebt sich auf Anhieb in Lina – und sie sich in ihn. Als verheiratete Frau ist Lina für ihn jedoch unerreichbar, und Lina würde es nie wagen, die Ehe zu brechen. Dafür kommen sich die beiden auf andere Weise näher, denn Lina entwickelt ein großes Interesse an der Molkerei und am technischen Fortschritt, worüber sie sich oft mit Derk austauscht. Sie arbeiten hart, und die Molkerei floriert. Doch dann erkrankt Thees schwer, und Lina steht als Frau allein vor der Aufgabe, den Betrieb zu führen. Mit Derk an ihrer Seite schafft sie es dennoch, sich gegen alle Widerstände durchzusetzen. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, müssen die Männer an die Front. Lina und ihre Tochter Alea bleiben allein zurück. Beide wissen, dass ihnen schwere Zeiten bevorstehen. Doch ob sie es gemeinsam schaffen können, die Molkerei zu erhalten, ist ungewiss. (Quelle: Verlag)

 
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Erschienen ist der Roman im Piper Verlag. Die Blogtour wurde organisiert von prointernet bookmark.
 
 
 

Donnerstag, 27. Juli 2023

Blogtour TOXIN: Milzbrand - heute Biowaffe

BERJAYA

Obwohl 1925 zahlreiche Staaten in Genf ein Abkommen über den Verbot von chemischen und biologischen Kampfstoffen unterzeichneten – eine Reaktion auf den Einsatz von chemischen Waffen im Ersten Weltkrieg –, behielten sich die USA und die damalige Sowjetunion das Recht vor, in Ausnahmefällen diese Waffen herstellen, lagern und im Falle eines militärischen Angriffs auch nutzen zu dürfen.

Trotz dieses Abkommen wurden biologische Waffen auch in anderen Staaten gefertigt und getestet. Beispielsweise produzierten im Zweiten Weltkrieg amerikanische, britische und kanadische Labore sogenannte "Milzbrand-Bomben".

Die Verlockung der Verwendung biologischer Kampfstoffe ist groß, deren Produktion ist im Vergleich zu herkömmlichen Waffen nämlich äußerst günstig.

Faktisch könnte man Bacillus anthracis als das Urbild eines bakteriologischen Kampfstoffes bezeichnen. Der Einsatz zeigt sich hierbei nämlich dahingehend von Vorteil, dass die breite Bevölkerung keine Immunität gegen die Krankheit aufweist. Bei einer kurzen Inkubationszeit und niedrigen Infektionsschwelle verursacht der hoch virulente Erreger eine sehr schwere und im schlimmsten Fall tödliche Erkrankung und setzt folglich die Menschen schnell außer Gefecht.

Hinzu kommt, dass das die krankheitserregende Wirkungsfähigkeit des Erregers bei der Produktion, Lagerung sowie beim Transport asserviert werden kann. Die Sporen sind für Luftpartikel geeignet und bleiben lange gefährlich, weil sie – wie bereits erwähnt – Austrocknung, Temperaturwechsel und UV-Licht überstehen und dennoch ihre Keimfähigkeit und Virulenz erhalten wird. Außerdem lassen sich Stämme entwickeln, die gegen gebräuchliche Antibiotika resistent sind.

Letztlich erweisen sich die niedrigen Kosten bei der Herstellung und eine einfache Produktionsweise von massenhaft Bakterien und Sporen als aussichtsreich. Mit einem Gramm Sporen können zehn Millionen Menschen getötet werden. Die Weltgesundheitsorganisation hat geschätzt, dass durch den Einsatz von 50 Kilogramm von Bacillus anthracis bei günstigem Wind in einer Stadt mit 500.000 Einwohnern 95.000 Menschen getötet und 125.000 weitere außer Gefecht gesetzt werden könnten.

Für Angreifer selbst besteht dabei kaum ein Risiko einer Ansteckung. Aus diesem Grund sind Milzbrand-Bomben auch zur ihrer Bezeichnung: "Atombombe der Armen" gekommen.

Das im Jahr 1972 von 130 Staaten unterzeichnete B-Waffen-Abkommen, die Entwicklung, Herstellung, Lagerung und Transport biologischer und toxischer Waffen untersagt, erfährt auch nicht die gewünschte Umsetzung, denn viele Länder halten sich nicht daran, und viele Staaten stellen zudem heimlich Biowaffen her: Bulgarien, China, Nordkorea, Kuba, Ägypten, Indien, Iran, Israel, Laos, Libyen, Syrien, Taiwan und Vietnam.

Erschreckend ist auch die Tatsache, dass inzwischen Terrororganisationen biologische Kampfstoffe für ihre Ziele einsetzen. Ein Beispiel hierfür ist die japanische Aum-Sekte, die 1990 in Tokio vor einem Gebäude Milzbrand-Bazillen freigesetzt hatte.

Schlussendlich bleibt also Bacillus anthracis eine besonders heimtückische Bedrohung, nach der Entdeckung ist oft schon zu spät. Zwar werden Impfstoffe, Antibiotika und äußerlich anzuwendende Hilfsmittel entwickelt, doch all das muss andauernd dem Stand der Biowaffen, deren Hersteller von den Fortschritten in der Genetik und Molekularbiologie ebenfalls profitieren, angepasst und folglich parallel verbessert werden.

Ein Wettlauf, in dem es vielleicht nur einen Sieger geben könnte: Bacillus anthracis …

P. S. Oder gibt es eventuell noch Hoffnung für eine positive Entwicklung?

BERJAYA

Was, wenn eine jahrhundertealte Seuche aus der Arktis zurückkehrt?

Als in Berlin Obdachlose an Milzbrand sterben, ist Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg alarmiert. Die Fälle erinnern an ein Ereignis in Alaska vor 10 Jahren, als das Auftauen des Permafrostbodens einen tödlichen Erreger freisetzte. Ebenfalls in Alaska verschwindet Ninas Freund, der Milzbrand-Forscher Gereon Kirchner. Nina bittet ihren Bekannten Tom Morell, dorthin zu reisen und herauszufinden, was passiert ist. Schon kurz nach Toms Ankunft taucht in einem Eistunnel eine Frauenleiche auf. Ist Gereon schuld an ihrem Tod? Hat er gar mit dem qualvollen Tod der Obdachlosen in Berlin zu tun? Während Tom und Nina versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, müssen sie begreifen, dass sie gegen einen sehr viel mächtigeren Gegner kämpfen, als sie dachten ... (Quelle: Verlag)

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Erschienen ist der Roman bei Lübbe Belletristik. Die Blogtour wurde organisiert von den Autorinnen.

Blogtour TOXIN: Milzbrand - früher Geißel ...

BERJAYA


Heute erscheint endlich "TOXIN" von Kathrin Lange und Susanne Thiele und die Blogtour, deren Verlauf ihr gerne an Hand obiger Auflistung rekapitulieren könnt, findet auf meinem Blog ihr Finale.
 
Wir gehen in medias res und begegnen einem in vielerlei Hinsicht gefährlichen Erreger öffentlichen Ärgernisses: Bacillus anthracis. 

Noch vor einem halben Jahrhundert war Milzbrand, auch Anthrax genannte, eine häufige Erkrankung. In der Gegenwart kennen die großen Industrieländer die Krankheit nicht mehr, wenngleich sie insbesondere in vielen Ländern um das Mittelmeer und in den ehemaligen Ostblockstaaten immer noch auftritt. 

Milzbrand ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien, und zwar die Stäbchenbakterien Bacillus anthracis verursacht wird. Der Begriff Milzbrand geht dabei auf die vergrößerte und verbrannt aussehende Milz zurück. Die Bezeichnung „Anthrax“ leitet sich aus dem griechischen Wort für Kohle her, die im Deutschen als Anthrazit bekannt ist.

BERJAYA
© Wikipedia

In der Regel sind Weidetiere wie Rinder, Pferde, Schafe und Ziegen betroffen. Allerdings kann die Krankheit bei engem Kontakt durchaus auch auf den Menschen übertragen werden.

Der Erreger ist weltweit, aber vor allem in warmen Regionen wie Lateinamerika, Asien und Afrika zu finden. Er kommt im Boden und vor, bildet giftige Sporen und reduziert auf diese Art und Weise seine Lebensfunktionen auf ein Minimum, wodurch es ihm möglich ist, über Jahre hinweg zu überleben. Übertragen wird er über das Futter. Eine spezielle Eiweißkapsel versetzt ihn in die Lage, den tierischen und menschlichen Abwehrmechanismen zu entgehen. Selbst im Fall seiner Vernichtung bildet das Bakterium noch Giftstoffe, welche an den Organismus weitergegeben werden und den Blutgefäßen Schaden zufügen, wodurch eine „Passage“ erfolgt. Die führt zu Entzündungen und Blutungen und mithin Schwellung des betroffenen Gewebes wie Haut, Lunge oder Darm. 

Die Infizierung des Menschen ist auf vier verschiedenen Wegen möglich, wobei eine Übertragung von Mensch zu Mensch bislang nicht dokumentiert wurde. 

Bei der häufigsten Form, dem Hautmilzbrand, dringen Sporen in kleinere Verletzungen der Haut in den Körper ein. Beim Lungenmilzbrand infiziert sich der Organismus über die Atemwege. Ein Darmmilzbrand entsteht über die Nahrungsaufnahme, beispielsweise durch rohes Fleisch und unbehandelte frische Milch. Schließlich kann der sogenannte Injektionsmilzbrand bei Heroinkonsumenten vorkommen, wenn die Drogen durch Milzbrandsporen verseucht sind. 

Im Krankheitsverlauf zeigt Milzbrand zunächst meist grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Dann folgen oft weitere schwerere Symptome, und die Krankheit kann trotz Behandlung zum Tod führen. 

Beim Hautmilzbrand entstehen kleine Hautknoten, Schwellungen und Blasen, die in schorfbedeckte Geschwüre übergehen. Während Lungenmilzbrand nach anfänglichen Atembeschwerden und trockenem Husten mit Lungen- und Herz-Kreislauf-Versagen einhergehen kann, leiden Betroffene beim Darmmilzbrand in der Regel unter Bauchschmerzen, Übelkeit und Fieber, wobei hier bei Verschlimmerung unter anderem Durchfall, blutiges Erbrechen und ebenfalls Herz-Kreislauf-Versagen folgen können. 

Injektionsmilzbrand ist dadurch gekennzeichnet, dass die Betroffenen starke Schwellungen an der Injektionsstelle bekommen. Weitergehende Entzündungen und andere schwere Verläufe führen hin zum Tod. 

Milzbrand ist eine schwerwiegende Infektionskrankheit, so dass in jedem Falle ein Arzt aufgesucht werden sollte. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung mit Antibiotika wirken sich sehr positiv auf den Verlauf der Erkrankung aus. 

Als einzige wirksame Vorbeugung kann allein Impfen in Betracht gezogen werden. Trotzdem ist Milzbrand – auch in Europa – nicht völlig besiegt. 

Außerdem droht eine andere Gefahr. Bacillus anthracis eignet sich hervorragend als biologische Waffe, die mit wenig Aufwand durch die Keime verheerende Wirkung erzielen kann …

--- Fortsetzung folgt ---


BERJAYA


Was, wenn eine jahrhundertealte Seuche aus der Arktis zurückkehrt?
Als in Berlin Obdachlose an Milzbrand sterben, ist Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg alarmiert. Die Fälle erinnern an ein Ereignis in Alaska vor 10 Jahren, als das Auftauen des Permafrostbodens einen tödlichen Erreger freisetzte. Ebenfalls in Alaska verschwindet Ninas Freund, der Milzbrand-Forscher Gereon Kirchner. Nina bittet ihren Bekannten Tom Morell, dorthin zu reisen und herauszufinden, was passiert ist. Schon kurz nach Toms Ankunft taucht in einem Eistunnel eine Frauenleiche auf. Ist Gereon schuld an ihrem Tod? Hat er gar mit dem qualvollen Tod der Obdachlosen in Berlin zu tun? Während Tom und Nina versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, müssen sie begreifen, dass sie gegen einen sehr viel mächtigeren Gegner kämpfen, als sie dachten ... (Quelle: Verlag)
 
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Erschienen ist der Roman bei Lübbe Belletristik. Die Blogtour wurde organisiert von den Autorinnen.