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Montag, 4. Dezember 2023

Dream Team im Vogelsberg

 

Dream Team     ***   in der aktuellen Stunde  ****  steht der Schnee ca 50 cm hoch am Auto  - 
 im Garten knietief  - Stiefelschachthoch - und auf dem Weg zum Wohnmobilstellplatz kann man das Laufen im Schnee ganz vergessen  - außer du hast Ski an den Füßen...aber immer - wie dem auch sei, es ist ein herrlicher Anblick zuzugucken wie er unberührt unschuldig fällt wenn man durch ihn hindurch watet - es gibt Pappschnee, Schneeschauer, Schneegestöber von allen Seiten,  Sternchenzauberschnee; Pulverschnee- jedes Sternchen das fällt ist ein anderes ganz individuelles und guckst du genau hin, siehst du es auch..

BERJAYA
 dicker fetter W i n t e r  ** eben... was sonst...
 wie jedes Jahr um diese Zeit im Vogelsberg

BERJAYA
aktuell eben aus dem Dachfenster geknipst ...geht ja auch
 wenn es nicht gerade zufriert...


BERJAYA

HEUTE Morgen… erst 6:56 schwarzdunkel und kalt ist die Nacht _ 
wie Oskar -  er rülpst leise und lächelt.

 Oskar futtert seine Pellets wie ein wilder und dennoch wird's nicht überall warm, denn Wärme kriecht nicht um die Ecke, so wird das Schlafzimmer und angrenzende kleine Gästebad immer kalt bleiben sodass ich mir als Erstes gestern zwei Bettdecken übereinander bezogen habe damit  es untendrunter schön kuschelig ist.BERJAYA


„ da kommt sie wieder und will mich ablichten!“ höre ich eine knarzige Stimme aus meinem Inneren, er ist noch nicht wach, der Gute!

Oskar und wir; sind aufeinander angewiesen und vertragen uns gut.
Einer kann einfach nicht ohne den anderen. Sie brauchen sich.

Aber er mag es nicht wenn er Zuschauer hat wenn er mit seinem aschegefärbten Fenster blind in die Gegend guckt, unanständige Geräusche von sich gibt wie es alte Männer oft so gerne tun und stöhnt wenn der alte Kamin den kalten Wind durch ihn durchfaucht und er zu wenig Luft kriegt..

„Hallo Du“, flüstert er dem schwarzen Kater zu, der sich schon behaglich vor ihm niederlässt und in seine neugeborenen Flammen sieht.

Morgens hat er es immer ein wenig schwer. Der Ruß ist schwer wenn er sich mit ihm als Schlacke verbindet und die Luftlöcher verschließt und ehe er nicht von seiner Last befreit ist hat er oft keine Lust sich mühsam dazu zu bequemen sich zu entflammen.

Doch kaum stochert jemand in ihm herum, putzt das Fenster sauber, entfernt den Ruß und die Asche , - holt er tief Luft und zündelt erleichtert ein winziges Flämmchen an.

Ein Bröckchen, zwei Bröckchen...gleich kommt mehr, der Schacht spuckts aus, - Nahrungsquelle für seine kleine reine Seele. Er ist der einzige Heizer für's gesamte  Haus. Noch warte ich auf den  Dachdecker, der im Frühling versprochen hatte die  letzten zwei Dachfenster auszutauschen damit sie dicht sind.

Wir verstehen uns gut: „ krieg ich was von dir – kriegst du auch was von mir“.

Er brennt vor sich hin. Flamme nach rechts, Flamme nach links bis das dreifach dicke Glas seine Hitze trifft.“ Ich kann über 1000 Grad“.

BERJAYA

BERJAYA


Der schwarze Kater Nero sitzt schon bequem vor ihm und zwinkert ihm zu:“ Auch schon wach“!

Erst hatte er ja ein wenig Angst vor ihm und seinem morgentlichen Fauchen, umrundete ihn mit vorsichtig- misstrauischen Blicken und traute ihm nicht so recht. Doch als er merkte, der alte Mann tut ihm nix wurde er ein wenig zutraulicher und nun, nach einigen Wochen liegt er schon vor ihm und unterhält sich mit ihm.

So wie es gute Freunde tun.

Oskar räkelt sich entspannt, pustet ein wenig und bollert seine Wärme vor sich hin, bläst sie in die Luft und wärmt den Raum und seine Bewohner, er mag sie, weil sie sich um in kümmern und ihn auch ab und zu loben.
Draussen ist es kalt und mordsmässig dunkel.  - 1 °, noch schläft Meise, Fink und Star und auch die Elster kuschelt sich noch gemütlich im Baum, während das Eichhörnchen schon an der ersten Nuss herumknabbert. Das Katzenmädchen sitzt am Fenster und guckt in den Schnee: „ neeneenee...“.
Er zwinkert in die schneebesetzte Nacht und tut was seine Aufgabe ist: Wärme abgeben, bis in den dritten Stock wo Angel im Arbeitszimmer am PC sitzt und über ihn schreibt.
Auch hier oben 19 °...wunderbar – nicht zu warm, nicht zu kalt, genau richtig.

Braver Bub, -  denn außen ist es sehr kalt.
Auch kleine schwarze Oskars, die mit dem Alter etwas hinfälliger werden, freuen sich wenn man ihn freundlich lobt. Schließlich hat er schon über zehn Jahre auf dem Buckel.  BERJAYA

Zählt man das Alter eines Pellets- Ofens wie das Alter der Katzen  zusammen,
wäre er heute in etwa genauso alt wie seine Besitzerin...ganz egal, beide sind fit.


BERJAYA
Meißel  zum aufhebeln dabei ? Schneeschuhe her, - denn da muss ich gleich hin. ( ? )
was wollt ich da - ahhh ja,  noch hoch an die Straße - am Auto vorbei, - die Mülleimer runterholen.....

BERJAYA
mach mal Klick..Klick..
 schee isser scho, der Schnee....

BERJAYA
bißchen Farbe gefällig?

BERJAYA
wer knipst da -  aha..wer sonst........Katzen haben ja keine Knipspfoten..
 und wann taut es hier?.




@ angelface

Samstag, 2. Dezember 2023

Frieden auf Erden...

Frieden

 während ich in die weiße märchenhafte Winterlandschaft vor meinem Balkonfenster blicke, laufen meine Gedanken ganz woanders hin...
 still fällt der Schnee und schweigt dazu

 es ist friedlich und still im Haus und meine Phantasie zeigt mir ganz andere Bilder

BERJAYA

 oft Schreckensbilder,  - Gedanken -  Empfindungen - die verstören
und das eigene Bewusstsein
 Krieg ist das schlimmste was Menschen begegnen kann...

 er bringt nur Tod und Verderben...

unsere Pflicht und Aufgabe
 unsere Wünsche - unser Hoffen

schützt Kinder und Alte, Gebrechliche und Kranke

 Alte und Junge
Männer und Frauen

Soldaten und Bürger des Landes - der Dörfer und Stätten

 Soldaten tun ihre Pflicht weil sie sich auf Anordnung des Staates verpflichtet haben, nicht weil sie töten wollen

 - vergessen wir das nie...- 

denn in jedem Land sind wir  alle auf der Welt
Fremde, -  die sich im Zufall begegnen...-

BERJAYA


BERJAYA
meine Kerze brennt für den Frieden
 Tag und Nacht

BERJAYA

BERJAYA
 @ angel

Mittwoch, 29. November 2023

solche Schlingel, verstecken sich einfach...

 „ ja, wo waren sie denn“ ?..auf einen Seidenrock kann ich ja  im Winter verzichten, auf Strickröcke nicht, die halten schön warm !

BERJAYA
obwohl auf den nicht, weil er einfach nur wunderschön ist..
 in einer Boutique in der die Besitzerin alles selbst näht
hatte ich IHN entdeckt und mir
ohne eine Sekunde zu zögern, sofort mitgenommen,
weil er mich an meine alten Zigeunerröcke der 70ziger Jahre erinnerte...
seitdem habe ich wieder einen Lieblingssommerrock.

*

wer seinen Hund jetzt vor die Tür aus- setzt, gehört ebenfalls in den Schnee geworfen damit er einen Adler macht, dann weiß er, wie sich das an Hundebeinen anfühlt.

Es ist stockdunkel, nur - 4 ° C vor der Tür,  aber sie müssen ja kurz raus...

Ich bin schon um 6 Uhr aus dem Bett gekrabbelt weil ich mich im Traum mit dem Gedanken :
„Ach, da hab ich dich endlich wieder „ unterhalten habe.

Wer nun meint , ich wäre ein klein bißchen meschugge, mit meinen „Sachen zu reden - hat wahrscheinlich recht, es gibt sicher nicht viele weibliche Wesen die dies tun. Ich kenne schon mal keine...


es schneit und schneit und schneit, Schneesternchen überall wohin man guckt.
Mal sehen, wie sich die Geschichte darüber entwickelt, noch hab ich keine Ahnung, sie kommt mir ja willkürlich aus dem Gehirn gekrochen.
*

BERJAYA
das weiß jeder der mich näher kennt...

Geträumt hab ich seit Tagen davon, genauer gesagt, seitdem die Mädels da waren, sich Sachen von mir aussuchten und ich den Rest verpackte um ihn in den schicken Second Handladen  in der Stadt zu bringen.

BERJAYA

Ich hatte den Laden bei einem Stadtspaziergang durch eine gute Bekannte und den Zufall entdeckt und war sofort drin um mir anzusehen, was sie alles anbieten.

Es ist ein hübscher großer Laden, einer von den gefällig dekorierten. Mit Taschen, Abendkleidung, Schals und Schmuck, , Hosenanzügen, Kleidern, Röcken, Jacken und Mänteln dazu auf einem extra Ständer 70ziger/80ziger Mode, schöne Blusen, Pullover, Stricksachen und tollen Lederstiefeln. Alles zu einem Preis der mehr als nur erschwinglich ist. was überaus sympathisch an dem Laden ist, was nicht verkauft wird, wird weitergegeben, kommt in den Umlauf in ein anderes Shop, landet also nicht auf dem Müll oder in der Kleiderkammer oder in Africa... der ist mir, dachte ich mir.

Eine große Auswahl verkündete mir: „ hier liegst du richtig, da sind deine Sachen gut aufgehoben“.

Zwei Tage vor dem großen Schneeeinfall brauchte ich, um meine durchsichtigen Kleidersäcke zu schultern, zwei Pakete auszusortieren – zusammenzupacken um sie in die Stadt zu bringen.

Seitdem aber suchte ich ziemlich genervt weil es mir nicht weder einfiel wo ich sie hin gepackt haben könnte, den Bügel mit meinen geliebten langen Strickröcken, die ich übereinander gehängt hatte.

Ausgerechnet die fand ich nicht mehr. Ich hatte schon alles abgesucht, obere Garderobe, untere Garderobe, ich wusste genau: zusammengelegt oder gerollt hatte ich sie nicht um sie in einen Karton zu packen, sie mussten irgendwo auf einem Bügel hängen.

Auch die beiden beigefarbenen ¾ wadenlangen Strickkleider , die ich im letzten Jahr so liebte, waren wie vom Erdboden verschwunden was mir schlaflose Nächte bescherte. Es fiel mir partout nicht ein, wo sie sein könnten. Shit Ferienhaus, nirgendwo ist genug Platz, das verfluche ich oft bei meiner Sucherei.

Ich geb'  ja gerne weg, aber was ich behalten will, will ich auch wieder finden. Die schönsten Sachen die keine Knitterfalten bekommen sollten hatte ich immer schon außen im Schlafzimmer am Garderobenschrank als „Kombi „dekoriert, so, wie ich sie tragen wollte.

Röcke und auch Hosen mit Pullover und Schal möglichst schon mit Brosche oder passender Jacke oder Mantel bestückt - falls es „ mal schnell“ gehen sollte.
Je nach Termin will Frau ja „ gut angezogen , und nicht aufgebrezelt“ - sein.

Dann kam der große Schnee mit Schneeschauer, eiskalten Winden, Frost und Kälte und machte mir einen Strich durch die Rechnung.

 Also eines ist schon mal klar, bei dem Wetter komm ich nicht in die Stadt, es ist alles zugefroren, kann also meine leeren Kisten nicht abholen.

BERJAYA
bei dem Wetter geht nichts mehr!!!

BERJAYA


Das Gartenhaus war  völlig zugefroren, die Tür bekam ich nur mit einem Eispickel auf um mir Pellets daraus zu holen und einmal segelte ich schon auf dem vereisten Schnee hin.

Prima...Bravo...das braucht Frau, blaue Beulen am Hintern, blutrot verfärbte Hände durch den Frost und wenig Kraft im Knie.
Das Auto ganz klar zugefroren ,  dick schneebedeckt und völlig vereist.

Auch schön...kein Wunder wenn meine Nächte gestört sind, schließlich musste ich binnen einer Woche in die Stadt mir meine Kästen wieder abholen sonst werden sie an die Tafel abgegeben weil der Lagerplatz für die leeren Kisten der „gebrachten Sachen“ eingeschränkt war.

Aber Stadtbesuche bei dem Wetter? - Kann Frau wohl vergessen, welches Auto springt hier schon an, das pfeifft dir eine schöne Wintermelodie...

Unfälle, vereiste Straßen, Schneeverwehungen ohne Ende, wer hat da schon Lust drauf.

Von anderen höre ich am Telefon: „ Ich bleib auch zuhaus!“

Vier Tage davon waren schon vergangen und das Wetter vor der Tür sah nicht so aus, als würde es sich ändern wollen.

Unser Winter, toller Winter, schöner Winter wenn man nicht fahren oder einkaufen und sich selber durch den dicken Schnee schaufeln muss. Spaziergangwinter alles fein.

Aber wo war mein Bügel mit den langen Strickröcken?

Immer noch weg und mein Hirn das sich fragt: wo“ - ist leer wie ein Teller Suppe die man schon aufgegessen hat.

Vier davon möchte ich nicht missen, an denen hänge ich wie ein Ei am Dotter, wie die Kuh am Kind, wie das Kind am Nuckel. Mit Strick bist du immer und überall zu jeder Gelegenheit gut angezogen mit dem Vorteil : es knittert nix, passt immer, es zwickt dich nichts, ist zeitlos schön und du kannst es mit allem kombinieren. Außerdem haben sie alle einen dehnbaren Bund der sich jedem Kilo weniger oder mehr anpasst als würdest du dich nie verändern.

Einer meiner besten Freunde sagte schon vor Jahren zu mir: „ wenn du“Schick in Strick“ aus der Ecke kommst meint man sofort: na aus welcher teuren Boutique kommt die denn“?

Sau bequem ist es außerdem wenn du gestricktes trägst, .du machst damit nie was falsch.

BERJAYA

BERJAYA
vielleicht waren ja meine Röcke aber auch nur schlau und haben sich gedacht,
" # damit sie uns nicht auch weggibt, verstecken wir uns einfach"°

Mitten im Winter wenn dir der Wind um die Ecke pfeift ist es schnurzpiepegal wenn du lange warme Skiunterwäsche und oder Leggings und Wadenstulpen darunter trägst, man sieht ja beides nicht und hat es dennoch schön warm am Bein.

Ich erinnere mich noch gut an mein letztes Vorstellungssgespräch zur Arbeitsaufnahme in einer Lungenarztpraxis. Damals war ich Zweiundfünfzig und trug meinen beigen Strickrock aus der Claudia Schiffer Kollektion mit braunen langen Stiefeln bis zum Knie..
Der Praxisinhaber guckte mich ziemlich verzückt an: mich zu kriegen, war anscheinend toll, daran war – davon bin ich noch heute überzeugt - der Strickrock und mein Auftritt in ihm schuld.

Im Grunde bin ich sicher, nur meine Strickröcke, ein paar gute dicke Strickpullover, oder eine der Seidenblusen und lange Stiefel oder kurze Stiefeletten dazu und du bist den gesamten Winter über zu jeder Gelegenheit abgedeckt und alles andere kann –bis auf die Winterjacken und Mäntel“ so gut wie weg!

Außerdem bin ich mir ebenso sicher, hängen die Strickröcke übereinander auf einem Bügel,  unterhalten sie sich Nachts im Dunklen wenn ich selig schlafe darüber -  wo sie überall schon waren und was sie alles mit mir gesehen haben. Schließlich haben sie alle imaginäre Namen, einer heisst Gartengrillrock, der andere Stadtanzug oder Geburtstagsrock, der Dritte: " Sylvester - wir feiern heute - Rock und ein kleiner feiner sogar:
 “ komm mit zum paddeln auf den See“ Rock. Da unterhält man sich natürlich auch als Rock darüber.
Alle sind sie mit Schlitz oder Seitentasche ausgestattet, sind wenigstens wadenlang oder gehen bis zum Boden und leisten mir seit Jahren auch mit dem dehnbaren Bund der sich dem Körper wie eine zweite Haut  anpasst - gute Dienste.
Sie dürfen einfach nicht weg sein.

Da fiel mir im Traum ein.. .daaaa....?

ist der Gedanke mit dem wiedersehen nun wieder weg ?

Ich schoss wie eine  scharfe Harpune aus dem Bett, schnappte mir die Taschenlampe weil ich den Lichtschalter nicht gleich fand und leuchtete an den Schrank zwischen den Teddybärjogginganzug in braun, den ich mir schon aus dem >Laden mitgenommen hatte, weil er so schön warm aussah .

Da hing doch tatsächlich ein hellbeige-braunes längeres Seidenshirt, dass mir wohl den Blick getrübt hatte über etwas unscheinbaren grauem und verdeckte den Bund und die Länge , die hatte sich  geschickt unter der Stuhllehne verkrochen.

BERJAYA

Da waren sie  wieder – alle meine Röcke.: 

 Name I/II/III/und IV

..._  nicht zu fassen...

 lang - warm - weich
unglaublich bequem und auch noch schick elegant & bleiben dennoch 
 - : sportlich -:

 Turnschuhe - oder  mit Stiefeln , Pullover, Jacke und schon bist du fix und fertig angezogen,  sieht auch mit Blüschen oder Twinset toll aus..

ich liebe sie und wenn ich  mal Eindruck schinden will kommt einer davon an den  Alabasterkörper xxx.

BERJAYA
schick  abgesetzt in Häkelstrick
BERJAYA


BERJAYA

BERJAYA
heute bekommst du sie nicht mehr ohne
einen großen Schein auf den Tisch zu legen
 wetten!

Und ich Depp such mich halbtot. Ich hätte n u r etwas genauer hinschauen sollen...

ich schloß den Bügel samt Röcken überglücklich in die Arme und flüsterte ihnen zu: „ endlich seid Ihr wieder da...jetzt geb*👄'  ich euch nie wieder her...“!

BERJAYA
BERJAYA

@ angelface

👀 lacht, ich finde es schon echt interessant auf welche "Beiträge  sich  "der Leser" einklickt,
sie liest und oder -* kommentiert und stelle fest, _
 wie groß doch die Unterschiede zwischen beiden sind.

Heute286
Gestern688

( -  heut sind die Leserzahlen wieder erstaunlich viel unterwegs . )

 Vielleicht sollte ich mal eine Umfrage halten

was wollt Ihr lesen? zwinker...☺

  als nächstes gibts WAS " Grünes auf die Ohren...



BERJAYA

Donnerstag, 23. November 2023

nur eine kleine Kette...

 

Eine kleine Kette und ihre Geschichte..

BERJAYA


es gibt für alles auf der Welt einen Zeitpunkt – eine Gelegenheit – einen Gedanken indem man einen Schatz aus seinem Versteck holt um ihn sich anzusehen, selbst dann, wenn er noch nie das Licht der Welt erblickt hat.

So ist das auch mit Geschichten, die Indianer am Lagerfeuer ihren Enkeln erzählen,

die wahrscheinlich schon der Pharao mit in sein ewiges Grab genommen hat,
die nie erzählt, vielleicht irgendwann bei einer Haushaltsauflösung auf einer Kladde aufgeschrieben
 lieblos und unerkannt auf einem Flohmarkt landen weil dessen Wert nie bewusst wurde.

Wenn sie weder gefunden, noch je aufgeschrieben wurden sind sie verloren wie die Vergangenheit die irgendwann keine Bedeutung mehr hat.

Wer gräbt sie aus ? Oder bleiben sie in Ewigkeit verschwunden?

Meist beginnen sie mit den Worten wie im Märchen :„ es war einmal“.

BERJAYA

Heute Nacht habe ich von meiner Tochter geträumt und beschlossen die Geschichte  aufzuschreiben, denn ich habe es ihr in die Hand versprochen, als ich ihr ihren Stern zeigte.

„ Mami“, sagte sie:“ wenn ich mal nicht mehr bin, dann schreib sie bitte auf und schicke sie in die weite Welt, bis in den Himmel hinauf,
damit ich sie dort den Engeln in den Wolken in einer Ballade vorsingen kann.“

BERJAYA
 er zeigte mir die Welt um mich herum und sagte mir schon mit 3 Jahren
 dass die Ellbogen beim Essen nichts auf dem Tisch zu suchen haben
 
so träumte ich heute Nacht auch von ihm...

BERJAYA
er liebte Tee in zarten Tassen, seine Pfeife
und besonders mich...
 ein Charmeur der alten Schule mit unglaublichem Humor

.
Ich war ungefähr vier Jahre alt, als ich von meinen Opa, der mich liebevoll an der Hand durch den Frankfurter Tierpark führte eine Geschichte erzählt bekam und mit mir bei den Löwen stehen blieb.“ Dort“ zeigte er mit dem Finger auf ein mächtiges Tier das mit einem Kranz von Fell auf dem Kopf wie ein König aussah, aber gelangweilt gähnend am Gitter saß, und sagte zu mir:
“Schau, so wie der Löwe im Käfig sind viele Menschen, eingesperrt von anderen, um unser freies Leben betrogen damit wir als Rasse überleben, und müssen unser Leben lang um unsere Freiheit kämpfen oder dahinvegetieren und ohne Bedeutung für andere sterben ohne je richtig gelebt zu haben.
 Wie alles was eingesperrt wird.

Drum kämpfe um alles was dir wichtig ist bis zum letzten Atemzug und gibt niemals auf, egal was alles auf dich zukommt“.

Ob das damals einer Drei oder vierjährigen verständlich war, ich es mir gemerkt hatte, weiß ich heute natürlich längst nicht mehr, wie ich auch meinen Opa danach niemals mehr deutlich in Erinnerung hatte. Er verstarb 1956 und bat seine Frau, meine Oma , dass sie mir an meinem Hochzeitstag das aushändigen sollte was er nach dem Besuch im Tierpark für mich angefertigt hatte.

Er war Dentist und bastelte in seiner Freizeit gerne ein wenig Schmuck für seine Frau und Freunde und kreierte für mich als sein kleines blondes zartes Engelchen ein zierliches, goldenes Amulet aus Horn oder – vielleicht war's auch ein winziger Milchzahn von mir in der Mitte , besetzt und umkränzt mit winzigen Perlen und hängte es an eine filigrane kleine Goldkette, das sollte mein Leben lang meine Erinnerung an ihn sein.

BERJAYA

Jahre später, ich war mittlerweile 21 , meine kleine Tochter war schon eingeplant, überreichte mir meine Oma bei unserer Hochzeitsfeier mit einem Tränchen im Auge eine Schatulle in der dieser kleine Schatz von meinem Opa auf rotem Samt ruhte.

Es kamen unruhige Jahre auf mich zu. Umzüge, Arbeitsstellen, das Leben an der Seite meines Mannes war ziemlich bewegt , wir hatten wenig Geld um groß auszugehen, feierten aber in der großen alten ehrwürdigen Stadthalle gerne traditionelle Faschingsbälle , und ab und zu einen richtig großen Ball im ersten langen Kleid das mir meine Schwiegermutter auf ihrer alten Singernähmaschine in langen Nachtstunden genäht hatte.

Pflaumweichschwarzer  Samt als Oberteil, daran angesetzt einen eleganten wunderschönen roten Brokatrock mit einer tiefen Kellerfalte bis zum Boden schmückte mich und passend dazu trug ich zum ersten Mal das Goldkettchen meines Opas um den schlanken Hals.

Bei der Polonaise , die uns durch den riesigen Saal führte , ging noch alles gut, doch als wir uns daraus lösten, mein Mann mich in den Arm nahm und zum langsamen Walzer ein und wieder ausdrehte rutschte mir die kleine Kette, ich spürte es ganz deutlich, - langsam aber sicher in den Ausschnitt und verschwand in meinem Büstenhalter um sich darin auszuruhen, der zarte Verschluß hatte sich wohl gelöst.

Ich glaube heute , ich heulte laut vor Entsetzen auf, denn danach gab es ein Gruppenbild mit Dame auf dem ich mit verheulten Augen inmitten der vielen Freunde ziemlich belämmert aussah, hatte es aber wohl geschafft, die Kette irgendwie aus ihrem Gefängnis herauszupulen, doch ich schätze, der Abend war damals für mich gelaufen. An den Rest des Abends und an vieles danach , erinnere ich mich nicht mehr.

BERJAYA
andere Schmuckstücke  kamen an den Hals, über den Pulli,  an die nackte Haut..
 letztendlich hängen sie an den ziselisierten Gläsern im Glasschrank
doch sie sind ohne weitere  Bedeutung für mich.
 Nur das " doppelte  Perlenkettchen" von Oma dass sie ihrem Enkelchen  schenkte, hab ich mir neu aufziehen lassen - 
 der Verschluss wurde repariert , ob sie es je getragen hat? - (  geht mir der Gedanke durch meinen träumerisch-schlafenden  Kopf ?


BERJAYA
ihr doppeltes  Perlenkettchen von Oma und Oma
 schätze es ist ca 150 Jahre alt

ist uralt und ich finde es  gerade in seiner Zartheit zauberhaft schön...
Ich verstaute mein "  Kettchen" wieder in seiner  Schatulle und sah "es"  jahrelang nicht mehr an.

Der Verschluss war wohl in Ordnung, doch es war für mich ein Zeichen, sie als besonders kostbar und filigran als kein Schmuckstück für alltags sondern nur für ganz besondere Gelegenheiten und Zeiten und nicht mehr in dieser Stadt zu tragen. Es ergab sich einfach nicht mehr, dass ich sie trug und später-  als es wieder möglich gewesen wäre,  fehlte mir die richtige Begleitung, das Umfeld, ehrlich drüber nachgedacht -  sorry - auch der dazu passende Mann  im Anzug dazu - und die Gelegenheit mich oft festlich zu kleiden.

Meine Tochter war längst mittlerweile geboren, Schulzeit, Ausbildung - fast schon erwachsen,
Ich erinnerte mich später oft noch an die Worte meines Opas, - immer dann,  wenn ich einen Kampf um meine Existenz führte, eine neue Arbeitsstelle antrat, eine neue Wohnung suchte , während meiner Trennung und anschließenden Scheidung, als meine Tochter sich mit 18 Jahren selbstständig machte und nach Berlin 650 km weit weg von mir umzog und hatte längst innerlich beschlossen , ihr das Kettchen bei ihrer Hochzeit zu schenken, denn sie hatte mir kein Glück gebracht, mich aber vor einigen Fehlentscheidungen bewahrt.

Im Grunde hatte ich immer Bedenken, das Kettchen würde reissen, wenn ich es trug., weil es so filigran und zart war. Diese zarte Kette, die so wunderschön ist weil sie eine Handarbeit ist , von meinem Opa stammt der mich heiß und innig liebte – von dem ich so wenig hatte, , hat mich ein Leben lang begleitet und daran erinnert, dass auch eine Familie irgendwann Vergangenheit ist, die es wert ist weitergetragen und nicht vergessen zu werden. Die Kette blieb hier und dämmerte jahrelang in der Schatulle vor sich hin, andere Schmuckstücke leisteten ihr Gesellschaft. Wahrscheinlich erzählten sie sich gegenseitig Geschichten damit es ihnen nicht zu langweilig wurde.

Wer will schon jahrelang unnütz auf rotem Samt ruhen. Sie machte keinen Urlaub mit, ging nie auf Auslandsreise, lernte nie ferne Länder kennen, schmückte nie einen zarten Hals, sie hatte eine andere Aufgabe, sie sollte mich zeitlebens an meinen Opa erinnern.

Die Hochzeit meiner Tochter fand nie statt, sie ist mit 57 Jahren verstorben., ihr Lebenskampf ist beendet.

Nun habe ich die kleine Goldkette zum Juwelier gebracht, mit dem ich mich lange unterhielt, der mich nach der Geschichte des Kettchens anlächelte, versonnen in die Luft sah und zu mir meinte: „ Schreiben sie die Geschichte dieses wunderbaren Kettchens auf, ich werde den Teufel tun und sie einschmelzen, sie ist einfach zu schön , zu alt und und kostbar weil so viele Erinnerungen daran ruhen.

Vielleicht sollte sie an einen Menschen weiter gegeben werden, der Ihnen viel bedeutet, der aber länger lebt als Sie es tun. Geben Sie es jemandem der sie als Kette trägt und auf den Goldwert an sich wenig Wert legt sondern nur deren alte vergangene Schönheit sieht. Sie ist ein Unikat, ein Einzelstück wie es ein zweites nicht mehr gibt“.

Ich sehe sie an , wie sie auf ihrem rotem Samtbett vor sich hin schläft, ein wenig leuchtet und blinkt als wolle sie mir etwas sagen. Die Geschichte begegnete mir wieder im Traum, wie die Vergangenheit, deren Bilder in meinem Inneren und der Botschaft: -  schreibe sie auf, dann wird sie nie ganz weg sein.- 

P.S: Da die kleine Geschichte dieser bezaubernden alten Kette bisher so  ungewöhnlich viel angeklickt und anscheinend gerne gelesen wurde, werde ich sie noch ein Weilchen länger stehenlassen und nicht gleich " was anderes -vielleicht banaleres darüber setzen", damit auch andere LESER sie finden können, 

 euch die  IHR  HIER bei mir lest 

vielen Dank

 @ angelface



Montag, 20. November 2023

Frau macht sich so Gedanken...wie schnell und verführbar der Mensch doch ist...

 

BERJAYA
müssen wir uns bald um unsere geistige Gesundheit selbst sorgen?
warum  springen wir auf jeden Zug auf
                                         egal wohin er uns führt?
 ich bewahre mir ein wenig Skepsis..
 je nach Angebot greift der Mensch  zu...
er erschafft eine Maschine _ & ordnet sich ihr unter statt sie nur zu nutzen
- wie dumm ist das denn._? Sind wir wirklich schon so weit?
als Vergleich: 
 in der Wissenschaft braucht ein Medikament mindestens 10 Jahre 
 ehe es die Zulassung für den Menschen  in den Handel erhält.
 Nennt sich dies Klugheit, wenn wir zulassen dass uns eine Maschine  manipuliert indem wir ihr unsere Daten anvertrauen? Oder ist dies nicht nur 
grenzenlose Selbst/unter/oder Überschätzung unserer menschlichen Möglichkeiten, - , kindhaftes Wollen nach mehr und mehr als  all das was der Mensch bis jetzt im Heute schon hat?
Was hat uns unsere Geschichte nicht schon alles gelehrt?
 Schön wenn wir Maschinen nutzen um uns damit unsere Arbeit und den Alltag  zu erleichtern
aber was geschieht, 
 wenn diese sich so weit selbst weiterentwickeln, indem sie eigenständig denken
 und  damit lernen uns nicht mehr zur weiteren Entwicklung zu brauchen?
Praktisch ein eigenes logisches Hirn haben?
was haben wir dann noch in der eigenen Hand?

 sich dem Diktat anderer zu beugen ist so eine Sache ..
vielleicht eine schöne  Spielerei wenn es Spass macht - 
 je nachdem
wieviel Kontrolle man selbst noch behält.

doch mit der selbstverständlichen Übernahme anderer / Mensch oder Maschinen
über unser Denken und Fühlen, unserer
 inneren Haltung  und  den eigenen Ansichten
  unseres Handelns und Wirkens hätte ich ebenso viele Probleme; -  als würde jemand anderer  ungefragt meine Texte und damit meine  Ideen und Gedanken aufschreiben um sie als seine "  auszugeben.. und zu  eigenem Zweck zu nutzen".
 auf den PUNKT gebracht - wir machen uns wieder und wieder abhängig von anderem als unserem eigenen Verstand!

 Vielleicht kommt ja China  als Diktator = /Beschwätzer= Beschützer= Führer unseres Handelns eines Tages  doch ganz zu uns. Mich würde es nicht  allzu sehr verwundern.
Die Leitung ist ja schon längst gelegt. Ich kenne viele die mit China liebend gerne Geschäfte machen was von der Politik gewünscht und gefördert wird. Eine Wirtschaft  in  Deutschland ja in ganz Europa ohne China - >  wird es  in unserer Zukunft  irgendwann  in nicht allzu ferner Zeit nicht mehr geben.
         Und doch wäre die  Frage -  wollen wir das, nur weil es so schön bunt ist wenn ein anderer für uns malt - zeichnet und bastelt, - gar logisch  zusammenhängend denkt? Welch ein absurder Gedanke dass eine programmierbare Maschine Architektenpläne und Häuser erstellt, neue Möglichkeiten austaxiert und neue Berufe kreiert.

     " so schmeiße ich den Gedanken in den Raum..."

 Vielleicht, nein fast sicher kommt  KI  irgendwann  zum  " Millionärsleben" unter einer Glocke  auf den Mond und auf andere Planeten, weil es wohl - einmal erschaffen und zur Verfügung gestellt - unzerstörbar ist. Lassen wir es sich austoben. Es hat ja weder Herz -  noch Sinn oder Verstand und kann den wahrhaftigen echten  Mensch nie ersetzen.

 ich habe mir  so manch Möglichkeiten ( wie Dokumentationen  im Netz und Handy darüber  angeschaut, man soll ja nicht über etwas reden was man nicht versteht, oder worüber man sich nicht informiert - 

 a b e r - es ist nicht mein Ding. Solange ich  eigene  beide Arme, Beine, die  Füß'e und ein  Hirn zum eigenen denken und experimentieren habe  bleib ich lieber Autodidakt und kreativ und probiere mit meinen Möglichkeiten ein wenig spaßeshalber herum.  Wortspiele  in der Sprache zu erfinden macht den Menschen nicht dumm, auch KI ist noch nicht soweit- alles was wir können und tun  zu verstehen und umzusetzen -  der Mensch ist nicht perfekt.
KI wird es vielleicht eines Tages sein.
Dennoch befürchte und glaube ich , wir werden alle früh genug von ihr unterwandert und werden es nicht gänzlich  verhindern können,  dass sie sich in bestimmten Bereichen  in unser Leben einmischt, weil wir ihr den Platz zugewiesen haben.
 -
  doch Gott bewahre, dass sie die Führung über den Mensch  übernimmt. Maschine bleibt Maschine. Der Mensch kann aber auch zu einer  wie ein Automat werden wenn er seine Gefühle ausschaltet.

 wir wissen heute noch nicht ob uns die Technik eines Tages völlig überrollt.

 @ angelface

 bisher bekanntes über die KI - über Google - TV-Berichte, Dokumentationen

BERJAYA
in der Medizin  - der Forschung angewandt, bisheriges :  in Planung und  Entwicklung neuer Möglichkeiten was die Weltraumforschung angeht,  den Zukunftsprognosen
 was den Zustand der Erde angeht, der Entwicklung des Wetters, in der Klimaforschung, der Wirtschaftlichkeit der Banken  und vieler Geschäfte hat es längst Fuß gefasst
und wird mit Erfolg eingesetzt,
all das ist bisher bekannt und es wird weiter geforscht und entwickelt
 wir dürfen gespannt sein wohin...

 was haltet Ihr denn so ganz allgemein von  " der KI und deren Möglichkeiten?"
wollt ich  - nur - mal  - so - als Frage in den Raum stellen....

 - mich macht diese Frage zutiefst nachdenklich - 
 - denn noch -  betrachten wir  " als  private Anwender" der  KI diese als
 ( harmlose ) Spielerei zum herumtändeln - und ausprobieren 
 - nur die Zeit  und Weiterentwicklung wird beweisen, was sie alles kann. _