
Giovanni Battista Piranesi (1720-1778), Veduti di Roma, Chiesa di San Pietro (aus einer sieben Blätter umfassenden Privatsammlung in Rom)
Kirche - Église - Church / Geistliches Amt - Sacerdoce - Ministry
Katholischer Priester, Subsidiar der Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Köln
Prêtre catholique, Subsidiaire d'aumônerie catholique à l'Université de Cologne
Catholic Priest, Subsidiar of the Catholic University Parish Cologne

Professor Dr. Dr. Harm Klueting am 08.10.2010
Lebensregel: Fiat volutas tua (Mt 6,10b).
Profil und besondere Interessen: Predigt (biblisch-exegetisch fundierte Auslegung und Verkündigung für Menschen in entchristlichter Zeit - Studentenseelsorge (ein großes Anliegen) - Integration der Aufgaben von Professor und Seelsorger (prêtre et professeur) - Treue zur kirchlichen Tradition und Absage an liturgischen und klerikalistischen Traditionalismus - In Lebensführung und Kleidung (ohne Übertreibungen) als Kleriker erkennbar sein - Hochschätzung der Hl. Messe nach der Ordnung von 1970 - Liebe zu der Kirche, die im Zweiten Vatikanischen Konzil die Erklärung über die Religionsfreiheit (Dignitatis humanae) angenommen und in der dogmatischen Konstitution über die Kirche (Lumen Gentium) ihre Ekklesiologie mit dem Gedanken der Communio und dem Volk Gottes-Begriff neu verlebendigt hat - Dabei einig mit Papst Benedikt XVI. und mit seiner 2009 in seinem Brief an den Episkopat geäußerten Überzeugung, dass "das II. Vaticanum die ganze Lehrgeschichte der Kirche in sich trägt" (u.a. H. Klueting, SZRKG 10, 2009, S. 13) - Förderung der Ökumene mit den Kirchen der Reformation und den aus dem Täufertum des 16. oder aus dem Pietismus des 17. und 18. Jahrhunderts kommenden evangelischen Freikirchen durch gegenseitiges Kennen und Verstehen der Theologien ohne Relativismus (man findet unter Theologiestudenten und Geistlichen auf beiden Seiten oft erschreckende Unkenntnis, ja es macht den Eindruck, als ginge es katholischen und evangelischen Amtsträgern und Theologiestudenten heute mehr als vor 20 oder 30 Jahren um konfessionelle Abgrenzung als um ökumenische Offenheit, während das Bewusstsein zu schwinden scheint, dass - wie Klaus Berger formuliert hat - "die Glaubensspaltung Gottesverrat" ist) - Betonung der sozialen Verantwortung der Kirche als der Kirche der Armen und Benachteiligten - Interesse am Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften (dazu eigene Veröffentlichungen seit 2001) - Kein Ausweichen vor der Auseinandersetzung mit dem neuen Atheismus - Kein Rückzug in eine kirchliche Wagenburgmentalität oder in klerikale Reservate - Aller Resignation widerstehen, weil Resignation der Botschaft, die zu verkünden aufgetragen ist, fundamental widerspricht - Spiritualität karmelitisch beeinflusst und durch Edith Stein und durch moderne französische Elemente (Yves Congar) geprägt und vom griechischen Neuen Testament genährt (wobei die aus der eigenen Lebensgeschichte mitgebrachte Hochschätzung der deutschen Bibelübersetzung Martin Luthers - in der unrevidierten Fassung von 1912 - und der Theologie des mittleren Dietrich Bonhoeffer nicht in Vergessenheit geraten) - Kirchenhistorische Forschung und Lehre als Historische Theologie (d.h. Kirchengeschichte als Theologie und in Bindung an die kirchliche Dogmatik, so H. Klueting zuletzt in seiner "Thomasvorlesung" 2010 am 27.01.2010 in der Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Stift Heiligenkreuz in Österreich) mit dem Blick auf die ganze Kirche Jesu Christi, die nach der Lehre des Konzils in der römisch-katholischen Kirche subsistiert wird, und somit Kirchengeschichte als allgemeine Christentumsgeschichte, nicht als katholische - oder evangelische - "konfessionelle Kirchengeschichte".
Orientierung: An der sehr verehrten hl. Edith Stein (Sr. Teresia Benedicta a Cruce OCD), die Intellektualität und Spiritualität, Wissenschaft und Glauben zu verbinden wusste. - Edith Stein verdankte die Einsicht in die Vereinbarkeit von Glauben und Wissenschaft Thomas von Aquin - von ihm stammt der Satz "Omnia scientia bona est" (In Aristoteles librum de anima commentarium I, lect. 1, Nr. 3) - ("Daß es möglich sei, Wissenschaft als Gottesdienst zu betreiben, ist mir zuerst so recht am hl. Thomas aufgegangen. Und nur daraufhin habe ich mich entschließen können, wieder ernstlich an wissenschaftliche Arbeit heranzugehen", Edith Stein am 12.02.1928 an Callista Kopf OP, ESGA 2, Nr. 60). - In anderer Diktion und in anderem Zusammenhang findet sich ähnliches bei Joseph Ratzinger (seit 2005 Papst Benedikt XVI.), der 1967 in der Verbindung von "Treue zur kirchlichen Überlieferung mit dem Ja zur kritischen Wissenschaft" für den Glauben "den Weg ins Heute" sah (Joseph Ratzinger, Kommentar zum Prooemium der dogmatischen Konstitution über die göttliche Offenbarung, Dei Verbum, des Zweiten Vatikanischen Konzils, 2. Aufl. LThK, Erg.-Bd. 2, Zitat S. 503). - Zu denken ist hier auch an Papst Johannes Paul II. mit seiner Rede im Hohen Dom zu Köln von 1980 oder mit seiner Enzyklika Fides et ratio von 1998 und an Papst Benedikt XVI. mit seiner Regensburger Vorlesung von 2006 mit ihrer Apostrophierung der Theologie als "Frage nach der Vernunft des Glaubens".
Edith Stein (1891-1942) - Siehe auch Seite "Begegnungen", dort anderes Porträtphoto, das die hl. Edith Stein (Sr. Teresia Benedicta a Cruce OCD) im Habilt der Karmelitin zeigt
Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

Yves Cardinal Congar OP (1904-1995)
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Taufe am 05.06.1949 in der Evangelischen Johannes-Kirche in Hennen (jetzt Iserlohn-Hennen) durch Pfarrer Herman Wex (1877-1955). Pfarrer Hermann Wex - ein Lutheraner, der sich 1934 der Bekenntnissynode von Barmen und der Bekennenden Kirche angeschlossen hatte, war schon seit dem 31.05.1948 im Ruhestand, versah die pfarramtlichen Aufgaben aber weiter, weil sein Nachfolger Hans Willms erst am 04.09.1949 ins Amt eingeführt wurde.
Evangelische Johannes-Kirche in (Iserlohn-) Hennen. Romanischer Kirchenbau der Zeit um 1200, Saalbau, seit der Reformationszeit evangelisch. Der Name Johannes-Kirche geht darauf zurück, dass die Kirche in katholischer Zeit ein Johannes Baptista-Patrozinium war.
Konfirmation (24.03.1963) in Hohenlimburg (jetzt Hagen-Hohenlimburg) - Der Konfirmationsspruch war in der Jugend schwere Belastung und später Auftrag: Röm 1,16: "Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht ...".
Seit dem Alter von 12 bis 14 Jahren wachsendes Interesse an Kirchengeschichte und zunehmend der Wunsch, Theologie zu studieren (siehe die Seite "Begegnungen", dort bei "Dr. theol. Karl Burkardt") - der eher ungewöhnliche Fall, dass ein Schüler Theologie studieren möchte, weil ihn die Geschichte der Kirche und des christlichen Glaubens fasziniert.
Als Gymnasiast in der kirchlichen Jugendarbeit - u.a. als Leiter einer Jungschargruppe - und als Bläser in einem Posaunenchor tätig.
Studium der evangelischen Theologie (auch Studien in katholischer Theologie, Philosophie, Geschichte, Slavistik, Germanistik, Rechtswissenschaft und Kirchenrecht) - Examinierter, promovierter und habilitierter Theologie - Nach Konversion zur römisch-katholischen Kirche und päpstlicher Nostrifikation des theologischen Doktorgrades sowie Zustimmung des Hl. Stuhls zur Lehrtätigkeit als Hochschullehrer der katholischen Theologie im Fach Kirchengeschichte katholischer Theologe.
Homiletisch-pastorale Ausbildung im Predigerseminar / Pastoralkolleg der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in Schwerte-Villigst 1998-2000.
Ordination am 05.03.2000 in der Evangelischen Apostelkirche in Münster (Westf.) durch Superintendent Klaus-Dieter Marxmeier unter Assistenz von Oberkirchenrat i. R. Dr. theol. Martin Stiewe (Ordinationspredigt über Am 5,21-24).
Evangelische Apostelkirche (ehem. Minoriten-Klosterkirche) in Münster, gotische Hallenkirche, seit etwa 1280 errichtet. Als Predigtstätte von Prof. D. (Dr. theol. h. c.) Dr. phil. Wilhelm Stählin (1883-1975) - o. Professor der Praktischen Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster von 1926 bis 1945, Vorsteher der Michaelsbruderschaft von 1942 bis 1946 und Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Oldenburg von 1945 bis 1952 und als Wirkungsstätte von Walter Drobnitzky (1900-1986) - Inhaber der dritten Pfarrstelle der Apostelkirchengemeinde von 1948 bis 1967 - war die Apostelkirche in Münster ein Ort der evangelischen Liturgischen Bewegung und auch der evangelischen Hochkirchlichen Bewegung ("Evangelische Katholizität"), was um 2000 trotz einer neuen und anders orientierten Pfarrergeneration - den Nachfolgern so eindrucksvoller Pfarrergestalten wie Pfr. Christoph-Wilken Dahlkötter (1927-2005) und Pfr. Johann-Friedrich Moes (*1927) - noch in Nachwirkungen wahrnehmbar war.
Pastorale Dienste: 2000-2004 pastorale Dienste in der evangelischen Kirche, vor allem Vertretungen in verschiedensten Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Westfalen - Regelmäßig ökumenische Gottesdienste in der ehem. Dominikanerkirche in Münster, aber auch einzelne Gottesdienste in Gemeinden anderer deutscher evangelischer Landeskirchen - eine Predigt im Dom von Ratzeburg am 06.10.2001 über Lk 11,5-10 liegt gedruckt vor - und in Rumänien, dort am 14.04.2002 in der Burgkirche von Cisnadie (Heltau) über Hebr 13,20f. (siehe auch Seite "Begegnungen" bei "Rumänien - Siebenbürgen").

Das einzige (leider sehr schlechte) Photo im evangelischen Talar, aufgenommen am 09.04.2000 bei einem Ordinationsgottesdienst in der evangelischen Kirche in Sprockhövel (H. Klueting dritter von links, mit geschlossenem Buch - Agende - in der Hand).
Ökumenische Gottesdienste in Köln: 2000-2004 regelmäßig einmal im Monat gemeinsam mit dem Dominikanerpater P. Dipl.-Theol. Antoninus Walter OP ein ökumenischer Gottesdienst für Studenten und Professoren der Universität zu Köln in der evangelischen Klinikkirche der Kölner Universitätsklinik - ein Teil der Kölner Predigten liegt als Predigtsammlung in Buchform unter dem Titel "Auf dem Wege nach Emmaus" seit 2005 gedruckt vor (siehe auch Seite "Begegnungen" bei "P. Antoninus Walter OP").
Abschied vom evangelischen Predigtamt: Am 03.09.2004 letzte Predigt im schwarzen Talar eines evangelischen Pfarrers in der ehem. Dominikanerkirche in Münster (Westf.).
Konversion und Verzicht auf Ordinationsrechte: Am 29.09.2004 Verzicht auf die Ordinationsrechte in der evangelischen Kirche und am 15.10.2004 (Tag der hl. Teresa von Ávila) in der Dominikanerkirche St. Andreas in Düsseldorf Übertritt in die römisch-katholische Kirche, Firmung am 15.10.2004 in St. Andreas in Düsseldorf durch P. Dipl.-Theol. Antoninus Walter OP.
Katholische St. Andreas-Kirche in der Altstadt von Düsseldorf, zwischen 1622 und 1629 im Stil des römisch-süddeutschen Frühbarock auf Betreiben des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm von Neuburg, Herzog von Jülich und Berg, als Jesuitenkirche errichtet und bis zum Umzug des Hofes von Düsseldorf nach Heidelberg bzw. Mannheim als Hofkirche genutzt, nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 katholische Pfarrkirche, deren Pfarrer seit Ende der 1960er Jahre der Dominikanerorden mit dem seit dieser Zeit direkt gegenüber angesiedelten Dominikanerkloster stellte, seit 2005 nur noch Klosterkirche der Dominikaner.
Päpstliche Nostrifikation des Dr. theol. und Wechsel an Katholisch-Theologische Fakultät: Siehe die Seite "Biographisches", dort die Abschnitte "Studium" und "Hochschullehrer der Philosophischen und der Theologischen Fakultät").
Als Hochschullehrer der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg von Herbst 2008 bis Herbst 2010 Mitglied der Hausgemeinschaft des Priesterseminars des Walliser Bistums Sitten (Séminaire de Sion) in Givisiez bei Fribourg.
Kapelle des Priesterseminars des Bistums Sitten in Givisiez bei Fribourg (Schweiz) / La chapelle du Séminaire de Sion à Givisiez chez Fribourg (Suisse), Ort der Stundengebete und der täglichen Feier der Hl. Messe, abwechselnd in französischer und in deutscher Sprache.
Seit Herbst 2010 Genuss der Gastfreundschaft des Couvent des Cordeliers de Fribourg (Franziskanerkloster Fribourg) an der rue de Morat in der historischen Altstadt von Fribourg nahe der Kathedale Saint-Nicolas.

Inneres der Kirche des Couvent des Cordeliers de Fribourg mit dem Blick auf den Zelebrationsaltar und den Chor, im Chorraum Le grand retable des Maîtres à l'Oeillet ("Nelkenmeisteraltar") aus der Zeit um 1480. Die Kirche des 1256 gegründeten Franziskanerklosters mit dem gotischen Chor wurde 1300 vollendet, das barock ausgestattete Hauptschiff 1745 neu aufgebaut. Aus dieser Zeit stammt auch die weithin berühmte Orgel, ein Werk von Johann Konrad Speissegger aus Schaffhausen (Photo Irmgard Blomenkemper am 20. Mai 2011).

Altarraum der Kirche St. Caecilia in Düsseldorf-Benrath (Erzdiözese Köln). Die katholische Pfarrkirche St. Caecilia in dem 1929 von Düsseldorf eingemeindeten Benrath wurde in den Jahren 1901 bis 1903 als dreischiffige neogotische Backsteinkirche an der Stelle zweier Vorgängerbauten - vor 1250 ist in Benrath bereits ein Kirchengebäude belegt - errichtet. Der Baumeister war der Düsseldorfer Architekt Wilhelm Sültenfuß (1844-1924). Das Photo zeigt in der Mitte den Zelebrationsaltar, vorne rechts diie Sedilen (Priestersitze), ganz vorn die Sitze der Ministranten, im Hintergrund links den Ambo (Lesepult) und im Hintergrund den 1963 von Karl Burgeff (1928-2005) gestalteten goldenen Tabernakel unter dem von einer Kreuzigungsgruppe gekrönten steinernen Baldachin, der seit der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil seinen Platz in der Absis des Chorraumes hat. Die Kirche mit dem Patrozinium der hl. Caecilia - der Patronin der Kirchenmusik - ist Stätte einer Marienwallfahrt mit der Benrather Schwarzen Muttergottes, einer im 17. Jahrhundert gefertigten Kopie des Gnadenbildes "Unserer Lieben Frau" in der Benediktinerabtei von Einsiedeln in der Schweiz.
Katholischer Priester: Nach Erteilung von Lektorat und Akolythat (25.01.2009) und der Admissio (03.02.2009) und nach Pastoralpraktikum an St. Caecilia in Düsseldorf-Benrath (27.01.-01.11.2009) Empfang der Weihe zum Diakon durch Weihbischof em. Dr. theol. Klaus Dick im Auftrag des Erzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner, in der Kapelle des St. Hildegardis-Krankenhauses in Köln-Lindenthal (28.09.2009). Nach Diakonatszeit an St. Pantaleon in Köln (07.11.2009-16.02.2011) und partieller Teilnahme am Ausbildungskurs des Erzbischöflichen Priesterseminars in Köln als Externer Empfang der Priesterweihe durch den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, in der Kapelle des Erzbischöflichen Priesterseminars in Köln (ursprünglich vorgesehen: Kapelle des St. Hildegardis-Krankenhauses) (22.02.2011). Ernennung zum Subsidiar der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Köln (22.02.2011, Kathedra Petri).

Kapelle des St. Hildegardis-Krankenhauses in Köln-Lindenthal, eines Bauwerks des Architekten Gotfried Böhm (*1920). Bei all seiner Liebe zu den Kirchenbauten der Romanik und der Gotik, wofür Köln mit seinen großartigen romanischen Kirchen und mit seinem gotischen Hohen Dom - nach dem Dombaumeister der Jahre 1972 bis 1998, Armin Wolff, die "vollkommene Kathedrale", wie keine andere Stadt des Orbis christianus einmalige Sakralbauten bietet, hatte H. Klueting für seine Weihe die in ihrer wundervollen Schlichtheit und mit ihrer Konzentration auf Altar und Tabernakel und damit auf das eucharistische Sakrament überaus eindrucksvollen Krankenhauskapelle erbeten.
Vom 07.11.2009 bis zum 16.02.2011 als Diakon aufgrund einer Delegation seitens des Erzbischofs von Köln Mitglied des Seelsorgeteams von St. Pantaleon in Köln - ohne mit dem Opus Dei in Verbindung zu stehen, das ansonsten den Klerus der Pfarrei St. Pantaleon (während dieser Zeit ein Pfarrer und zwei Subsidiare) stellt.
Die ehem. Benediktiner-Abtei-Kirche St. Pantaleon im Süden der Innenstadt von Köln wurde im 10. Jahrhundert an der Stelle einer älteren Kirche auf dem hügeligen Gelände eines römischen Gutshofes als Kirche des von Erzbischof Bruno I. von Köln (953-965) - das Grab dieses Bruders Kaiser Ottos I. liegt in der Krypta der Kirche - gegründeten ersten und nach 963 mit Mönchen aus St. Maximin in Trier besetzten Kölner Benediktinerklosters errichtet. Die Chorweihe erfolgte am 24.10.980 durch Erzbischof Warin (976-985). St. Pantaleon ist die älteste der zahlreichen romanischen Kirchen Kölns. In dieser bedeutenden Kirche befindet sich auch das Grab der Kaiserin Theophanu, die als byzantinische Prinzessin und Gemahlin Kaiser Ottos II. (+983) 991 in Nijmegen. Das Westwerk von St. Pantaleon gilt als Höhepunkt ottonischer Architektur. Dem Innenraum der dreischiffigen Basilika verschafft der spätgotische Lettner mit dem darüber befindlichen barocken Orgelprospekt ein besonderes Gepräge. Neben den Gräbern des hl. Erzbischofs Bruno I. und der Kaiserin Theophanu befinden sich in der Kirche Reliquien bzw. Reliquienschreine des hl. Albinus und des hl. Maurinus sowie Reliquien des hl. Panteleimon (Pantaleon), des griechischen Leibarztes des römischen Kaisers Maximian, der als Christ um 305 das Martyrium erlitt.

Bei der Primizmesse am 23. Februar 2011, dem Tag des hl. Polykarp, in der ehemaligen Benediktiner-Abteikirche und heutigen katholischen Pfarrkirche St. Pantaleon in Köln (Photo: stud. theol. et phil. Irmgard Blomenkemper). Der hl. Polykarp starb um 156 als Märtyrer. Deshalb war die liturgische Farbe rot.
Drei Altäre in Köln
Neben den Aufgaben als Subsidiar in der Hochschulseelsorge an der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Köln (Kirche Johannes XXIII., Berrenrather Straße 127) regelmäßige Zelebration der Hl. Messe im Kloster zur hl. Elisabeth - Mutterhaus der Zellitinnen - in Köln-Lindenthal (Gleueler Straße 301) - dort in der Regel sonntags um 09.00 Uhr - und im Klarissenkloster in Köln-Kalk (Kapellenstraße 53) - dort regelmäßig dienstags um 16.30 Uhr, ferner bisweilen an anderen Wochentagen morgens um 07.30 Uhr sowie weitere Zelebrations- und Predigttermine. Regelmäßige Vertretungen (Zelebration der Eucharistiefeier, Predigt, Beichte usw.) u.a. in St. Pantaleon in Köln.

Das 1918 gegründete Kloster der Armen Schwestern der hl. Klara von Assisi in Köln-Kalk mit der am 1. Mai 1925 geweihten Kirche - ein besonders liebenswerter Ort zur Zelebration der Hl. Messe
Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Köln im Sommersemester 2011 (Subsidiar Prof. Dr. Dr. Harm Klueting):
Am 11.06.2011 fand eine Exkursion der KHG Köln (Leitung: Prof. Klueting) - gleichzeitig Exkursion des Kirchengeschichtlichtlichen Hauptseminars des Instituts für katholische Theologie der Universität zu Köln (Seminarleiter: Prof. Klueting) zum Thema "Die Eifel als Klosterlandschaft" statt. Nach Anfahrt mit der Eisenbahn führte eine gemeinsame Wanderung zum Trappistenkloster Mariawald (Heimbach), wo drei Referate gehalten wurden (Prof. Klueting: "Die Eifel als Klosterlandschaft"; Irmgard Blomenkemper: "Die historischen Kölner Diözesangrenzen in der Eifel"; Christian Fusten: "Der hl. Hermann Josef von Steinfeld"). Nach einem Gespräch mit dem H. H. Abt Dom Josef Vollberg OCR (u.a. kritische Fragen der Studenten wegen der erfolgten Wiedereinführung der Tridentinischen Messe - Forma extraordinaria - in der Klosterkirche) folgte die Feier der hl. Messe in der Forma ordinaria (Zelebrant: Prof. Klueting) in der Klosterkirche des Trappistenklosters.
Eifelwanderung am 11.06.2011 - auf dem Weg vom Trappistenkloster Mariawald nach Heimbach (Eifel). Eine von zahlreichen Aufnahmen, die von Fabian Emde und Irmgard Blomenkemper angefertigt wurden. Von links nach rechts: Matthias Bürgel, Alina Rosenbaum, Prof. Klueting, Christian Fusten, Thomas Barton. - Siehe auch die Seite "Hauptseite", dort ein Gruppenphoto vor der Klosterkirche in Mariawald.
Am 02.07.2011 gab es eine weitere Exkursion der KHG Köln (Leitung: Prof. Klueting) - gleichzeitig Exkursion des Kirchengeschichtlichen Hauptseminars des Instituts für katholische Theologie der Universität zu Köln (Seminarleiter: Prof. Klueting) - zum Thema "Auf den Spuren der Mönche und Ordensleute im Paderborner Land". Hauptziele waren das Museum für Klosterkultur in Dalheim mit der Ausstellung "Macht des Wortes: Benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas" und das ehem. Jesuitenkolleg Büren. Außerdem wurden der Dom von Paderborn und das Erzbischöfliche Diözesanmuseum Paderborn besucht. In der Barockkirche "Maria Immaculata" des ehem. Jesuitenkollegs Büren, dessen barockes Gebäude unter Leitung von Oberstudiendirektor Friedhelm Henke besichtigt wurde, fand eine Hl. Messe (Zelebrant: Prof. Klueting) mit Dipl.-Theol. Reinhold Jackels - Doktorand im Fach Kirchengeschichte in Fribourg - als Diakon, Irmgard Blomenkemper als Organistin und Fabian Emde als Klarinettist statt.

Prof. Klueting (rechts) als Zelebrant bei der Eucharistiefeier mit Studenten aus Köln und aus Fribourg am 02.07.2011 in der ehem. Jesuitenkirche "Maria Immaculata" in Büren (Erzdiözese Paderborn), assistiert von dem Ständigen Diakon Dipl.-Theol. Reinhold Jackels aus der Diözese Osnabrück (links). Der 2. Juli ist das Fest "Mariä Heimsuchung". Deshalb war die liturgische Farbe weiß.
Bei der Konzebration in der Heiligen Messe aus Anlass einer internationalen Edith Stein-Tagug am 18. Oktober 2011 in der Kathedrale von Breslau / Wroslaw an der Seite des Erzbischofs von Breslau, Marian Golebiewski, während des Eucharistischen Hochgebetes
Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Köln im Wintersemester 2011-2012 (Subsidiar Prof. Dr. Dr. Harm Klueting):
10.12.2011: "Auf den Spuren der hl. Edith Stein (Teresia Benedicta a Cruce OCD) Edith Stein lesen" - 2011 wäre die 1891 in Breslau geborene Edith Stein, die 1933 in Köln in den Karmel eintrat und 1942 in Auschwitz vergast wurde, 120 Jahre alt geworden. Das sollte Anlass zur Beschäftigung mit ihrem Leben und Werk sein. - " Auf den Spuren der hl. Edith Stein" bewegte sich eine für alle Teilnehmer eindrucksvolle Exkursion der KHG Köln unter Leitung von Prof. Klueting, bei der am 10.12.2011 das Karmelitinnenkloster in Echt (Provinz Limburg, Niederlande) besucht wurde, in dem Edith Stein vom 31. Dezember 1938 bis zu ihrer Verhaftung am 2. August 1942 lebte und wo sie ihr großes Werk "Kreuzeswissenschaft. Studie über Johannes vom Kreuz" schrieb. In Echt waren die Exkursionsteilnehmer Gäste der "Stichting Dr. Edith Stein Echt", in deren Bibliotheksraum gemeinsam Edith Steins "Das Weihnachtsgeheimnis" von 1931 gelesen wurde (Edith Stein Gesamtausgabe Bd. 19 / 2009, S. 2-14). Hier hielt Prof. Klueting auch einen einleitenden Vortrag mit dem Titel "Fiat voluntas tua: Die hl. Teresia Benedicta a Cruce. Eine Philosophin als Theologin". Der Tag klang aus mit einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Landricus in Echt (Zelebrant: Prof. Klueting), die von den Exkursionsteilnehmern mitgestaltet wurde (Lektor: Benedikt Hampel M. A., Ministrant: Thomas Barton, Musik / Orgel und Klarinette: Fabian Emde). Kinga Koscinska M. A. und Irmgard Blomenkemper bedauerten sehr, wegen schwerer Erkrankung bzw. wegen eines familiären Anlasses nicht dabei sein zu können. Es herrschte Einigkeit darüber, die Fahrt nach Echt im Wintersemester 2012/13 zu wiederholen.

Der Karmel in Echt (Provinz Limburg, Königreich der Niederlande), in dem die hl. Edith Stein vom 31. Dezember 1938 bis zu ihrer Verhaftung am 2. August 1942 als Karmeliitennonne lebte und wo die Philosophin, die zur Theologin wurde, ihr großes Werk "Kreuzeswissenschaft. Studie über Johannes vom Kreuz" schrieb
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