Papers by Hans Rechenmacher
![Research paper thumbnail of sabbat[t] : Nominalform und Etymologie](/makepkg/implementing-https-attachments.academia-assets.com/89859274/thumbnails/1.jpg)
In seinem ThWAT-Artikel sabbäJ plädiert E. Haag 1 für die Ableitung des Nomens vom Verbum SBT. Ei... more In seinem ThWAT-Artikel sabbäJ plädiert E. Haag 1 für die Ableitung des Nomens vom Verbum SBT. Ein Zusammenhang zwischen akkadisch sablpattuund hebräisch sabbat[t] 2 wird ausdrücklich bestritten, und zwar aus etymologischen wie semantischen Gtiinden: Das Nomen sei vom Verbum in der Sonderbedeutung "feiern" abgeleitet und bezeichne im AT stets den von den Mondphasen unabhängigen wöchentlichen Ruhetag, nicht den Vollmondtag. sabbat[t]sei durch Gemination des mittleren Radikals gewonnene Intensivbildung, deren Feminin-Endung auf eine abstrakte Bedeutung verweise. Der vorausgesetzte sprachgeschichtliche Vorgang sei durch viele Beispiele belegt. Somit erkläre sich die auffällige Verdopplung des zweiten und dritten (vor Pronominalsuffixen) Radikals wie auch die meist feminine Konstruktion 3. In Frage zu stellen ist an E. Haags Etymologie sowohl die Derivation vom Verbum im Rahmen einer qattalt-Nominalform als auch die kategorische Ablehnung eines Zusammenhangs zwischen hebräisch sabbat[t}und akkadisch sab/pattu.
Jahwe allein! : namenkundliche Überlegungen zur Monotheismusdebatte
lō(ʾ) and ʾēn both operate as negators in Biblical Hebrew nominal clauses. Their distribution has... more lō(ʾ) and ʾēn both operate as negators in Biblical Hebrew nominal clauses. Their distribution has not been thoroughly investigated yet. In this article the author shows that the question of when l¯(») and when »÷n are used can be answered by differentiating the nominal clause types according to the morphological quality of the predicate and the determination degree of the subject.

The contribution of Wolfgang Richter to current developments in the study of Biblical Hebrew
The aim of the paper is to create a greater understanding of Richter's work without losing si... more The aim of the paper is to create a greater understanding of Richter's work without losing sight of its limitations. It commences with a brief description of the background against which Richter's initiatives must be understood. Secondly, the theoretical frame of reference and the basic features of both the morphological, and the morphosyntactic databases he developed are discussed. Some of the prospects these linguistically highly differentiated tools have in store for a better description of Biblical Hebrew are illustrated by means of examples. Thirdly, the theoretical foundations and the structure of the sentence syntactic database which he is compiling are outlined. In conclusion it is pointed out that one may argue that one of Richter's major weaknesses from a theoretical linguistic point of view is his eclectic use of mainly structuralist-oriented principles. However, it will also be illustrated that the practical application of many of these principles does not ne...
taw" und "sipr" in Ijob 31,35-37
Unvergleichlichkeit und Ausschließlichkeit Jahwes : Formeln und ihre Relevanz für die Monotheismusdebatte am Beispiel Deuterojesajas
Kult und Ethos : Anmerkungen zum Opferhandeln Ijobs (Ijob 1,5)
Wolfgang Richters Satzbaupläne : Anmerkungen zum Stand der Dinge

Israel in der Wüste liefert Goethe seinen umfangreichsten bibelwissenschaftli chen Beitrag. Die A... more Israel in der Wüste liefert Goethe seinen umfangreichsten bibelwissenschaftli chen Beitrag. Die Arbeit offenbart seine rationalistische Hermeneutik: Das entwi ckelte Mosebild blendet die biblisch zentrale religiöse Dimension der Mosegestalt vollkommen aus. Wirkungsgeschichtlich bedeutsam ist seine Absage an die zeitge nössische Spekulation über Mose als Eingeweihten in die ägyptischen Mysterien. Mose wird von Goethe als ein roher und mitteilungsunfahiger Mensch gezeichnet, unfähig auch als Feldherr und Regent, der zuletzt von Josua und Kaleb gewaltsam beseitigt werden muss. Die Persönlichkeit, ein Mensch, der von seiner Natur zum Größten getrieben wird-das ist Goethes Schlüssel zum Verständnis des Mose. Theo Seidl /um 60. Cieburtstau I. Nachbiblische Mosebilder In Petirat Moshe, Ableben des Mose, einem späten haggadischen Werk, tritt der Todes engel Samael Mose gegenüber, um dessen Seele zu fordern. Mose weigert sich. Samael weist daraufhin, dass alle Seelen seit der Erschaffung der Welt ihm übergeben waren. Worin bestünde denn seine Überlegenheit? Mose antwortet: "... ich kam beschnitten aus dem Leib meiner Mutter und an dem Tag da ich geboren wurde, redete ich (sofort) zu meinem Vater und zu meiner Mutter, selbst aus den Brüs ten meiner Mutter habe ich nur gegen Lohn gesogen. Mit drei Jahren weissagte ich, und war bestimmt, die Thora zu empfangen, und ich nahm die Krone Pharaos von seinem Haupt. Als ich (SO Jahre alt war, tat ich Zeichen und Wunder, führte 60 Myriaden aus Ägypten, spaltete ihnen das Meer zu zwölf Wegen, verwandelte das bittere Wasser in süßes, hieb die steinernen Tafeln aus, stieg zum Himmel empor, ich erfasste den Krieg, empfing ihre Pfeile in der Wolke, redete von Angesicht zu Angesicht mit dem Herrn der Welt, besiegle die himmlische Familie, empfing die Tora, schrieb aus dem Munde des Heiligen, gebenedeit sei er! die 613 Gebote nieder, lehrte sie den Kindern Israels, führte Krieg mit zwei Königen, den Nachkommen Anaks, denen in der Stunde der Sintflut die Wasser nicht bis an die Knöchel reichten, hieß Sonne und Mond in der Höhe der Welt still stehen ..

A multi-step process was developed for microbial D-lactic acid purification, followed by poly-D-l... more A multi-step process was developed for microbial D-lactic acid purification, followed by poly-D-lactic acid (PDLA) synthesis via azeotropic polycondensation process. Several anion exchange resins were screened for their binding capacity using model lactic acid solutions. Amberlite ® IRA67 (weak base anion exchange resin) showed the highest lactic acid adsorption, with maximum adsorption capacity, qmax, of 136.11 mg lactic acid / g of resin, and was further selected to purify D-lactic acid from DDGS hydrolysates through a three-step process; (1) treatment with 7% w/v activated carbon, (2) acidification of fermentation broth (Amberlite ® IRA120) and (3) adsorption of lactic acid by anion exchange (Amberlite ® IRA67). At the end of the purification process, 80.4% (w/w) D-lactic acid was recovered with 91.8% (w/w) purity, indicating the effectiveness of the developed downstream process. Furthermore, a clear yellowish solid polymer with a molecular weight of 3010 Da was obtained, suitable for applications in biomedical and agricultural sectors.

Biblisch-hebräische Personennamen : Methodische Überlegungen zu ihrer Analyse und Deutung
Die voranstehenden Überlegungen haben deutlich gezeigt, dass für die Analyse der biblisch-hebräis... more Die voranstehenden Überlegungen haben deutlich gezeigt, dass für die Analyse der biblisch-hebräischen Personennamen ein möglichst breiter und umfassender methodischer Ansatz unerlässlich ist. Ausgangspunkt ist das System der syntagmatischen und paradigmatischen Strukturen des gesamten Korpus. Vor dessen Hintergrund muss der einzelne Name zunächst auf der Basis seiner masoretischen Gestalt analysiert weden. Wegen des eigenartigen Ineinanders von Archaismen und Innovationen reicht es aber nicht aus, nur die masoretische Tradition oder nur Grammatik und Lexikon des Biblisch- Hebräischen heranzuziehen. Vielmehr spielt der sprachhistorische Aspekt eine besonders bedeutende Rolle: Die epigraphisch-hebräischen Namen, die Darstellung der Namen in den griechischen wie in den keilschriftlichen Texten, die verwandten Onomastika sowie die vergleichende Semitistik insgesamt liefern hierzu das Material. Für die Namendeutung ist die Situation der Namengebung zentral. Sie kompensiert wenigstens teilweise den fehlenden Kontext, auf den sich die Lexikographie bei den Nomina appellativa stützen kann. Zu wünschen wäre, etwa ausgehend von den Daten, die Wolfgang Richter erarbeitet hat, eine umfassende Datenbank zum biblisch-hebräischen Onomastikon, die für jeden einzelnen Namen alle Informationen bereitstellt, die in den gängigen Lexika und den Werken von Zadok und Fowler nur sehr eklektisch zu finden sind, ferner eine Diskussion auf den verschiedenen Ebenen (Schrift- und Lautlehre, Morphologie, Syntax, Semantik) mit Abwägungen der Wahrscheinlichkeit unterschiedlicher Analysemöglichkeiten. Die informatischen Möglichkeiten sowie die großen Fortschritte im Bereich der Altorientalistik lassen die Zeit für ein solches Projekt reif erscheinen.

Introduction. Pregnancy is a well-known risk factor for asymptomatic hemangiomas discovered incid... more Introduction. Pregnancy is a well-known risk factor for asymptomatic hemangiomas discovered incidentally, becoming aggressive or symptomatic, most often in the third trimester of pregnancy, related to hemodynamic and endocrine changes that occur during pregnancy. Many patients experience incomplete spontaneous remission after birth. Material and method. We report the case of a 24-year-old woman, who presented for incomplete paraplegia, pain in the spine, instability of walking of the left lower limb, bilateral plantar paresthesia, possible walking with metal support. Results and discussions. The MRI performed identifies T9 vertebral fracture-compression on pathological bone, T10-T12 vertebral hemangiomas. Conclusions. In order to obtain favorable results, the patient benefited from the support and treatment of a multidisciplinary team: neurosurgeons, imagers, physical and rehabilitation medicine doctors and physiotherapists, and represented a real challenge regarding the complexity of the factors involved.
Gott und das Chaos. Ein Beitrag zum Verst�ndnis von Gen 1,13
Zeitschrift Fur Die Alttestamentliche Wissenschaft, 2002

Zeitschrift für die Alttestamentliche Wissenschaft, 2002
Eine der zahlreichen Antworten der jüdischen Gelehrten zur Frage, warum sich der Anfang der Tora ... more Eine der zahlreichen Antworten der jüdischen Gelehrten zur Frage, warum sich der Anfang der Tora sprachlich nicht mit Aleph, sondern mit Beth realisiert, stammt von Rabbi Yona: »Es (i. e. der Buchstabe Beth) ist geschlossen von allen Seiten und offen nur nach vorne. So, daß du kein Recht hast zu fragen: Was ist droben, was drunten, was dahinter? Vielmehr: nur vom Tag der Weltschöpfung an nach vorne [darfst du fragen].« Bar Qapra ergänzt diesen Gedanken, indem er Dtn 4,32 zitiert: Denn frage doch nach den früheren Tagen, die vor dir gewesen sind, von dem Tag an, als Gott den Menschen auf der Erde geschaffen hat. Daraus folgt: »Von dem Tag der Weltschöpfung an sollst du fragen, und nicht sollst du fragen nach dem, was vorher war« 1. Trotz dieses rabbinischen Verdikts drängen die ersten Verse von Gen 1 den Leser genau zu diesen Fragen, und die Rabbinen selbst verzichten keineswegs auf Spekulationen über das, was schon vor der Schöpfung von Himmel und Erde war. Allerdings orientiert sich ihre Antwort nicht an den in Gen 1,2 genannten Realitäten, wenn sie z.B. die Tora, den Thron der Herrlichkeit, die Väter, Israel, den Tempel, den Namen des Messias als präexistent (freilich nicht im Sinne von unerschaffen) vorstellen 2 .
Althebraische Namen lassen sich nicht ad-hoc durch die Anwendung von Lexikon und Grammatik erklar... more Althebraische Namen lassen sich nicht ad-hoc durch die Anwendung von Lexikon und Grammatik erklaren. Vielmehr mussen die Strukturen des gesamten althebraischen Onomastikons und auch seiner Nachbarsprachen beachtet und jeder Name von dort aus hinsichtlich seiner Morphologie, Syntax und Semantik eingeordnet werden. Um diesem Ziel Rechnung zu tragen, wurde im Rahmen eines DFG-Projekts eine umfassende Datenbank uber alle biblischen und epigraphischen Belege althebraischer Personennamen erstellt, zu der diese Ausfuhrung die ubergreifende onomastische Darstellung bietet. Dieser Band zu den Grundlagen der althebraischen Onomastik richtet sich nicht nur an Wissenschaftler aus den Bereichen Altes Testament, Semitistik und Altorientalistik, sondern an alle, die in Lehre und Forschung mit althebraischen Personennamen zu tun haben.

The aim of the paper is to create a greater understanding of Richter’s work without losing sight ... more The aim of the paper is to create a greater understanding of Richter’s work without losing sight of its limitations. It commences with a brief description of the background against which Richter’s initiatives must be understood. Secondly, the theoretical frame of reference and the basic features of both the morphological, and the morpho-syntactic databases he developed are discussed. Some of the prospects these linguistically highly differentiated tools have in store for a better description of Biblical Hebrew are illustrated by means of examples. Thirdly, the theoretical foundations and the structure of the sentence syntactic database which he is compiling are outlined. In conclusion it is pointed out that one may argue that one of Richter’s major weak-nesses from a theoretical linguistic point of view is his eclectic use of mainly structuralist-oriented principles. However, it will also be illus-trated that the practical application of many of these principles does not necessarily...
Wortfügungen in einer Althebräischen Datenbank : Zu Wolfgang Richters Morphosyntaktischem Materialband ATSAT 53
Revue Biblique, 2003
Dans le cadre du projet « BH t » de l'universite de Munich (cf. RB 101, 1994, pp. 416-421), o... more Dans le cadre du projet « BH t » de l'universite de Munich (cf. RB 101, 1994, pp. 416-421), on dispose maintenant d'un jeu de donnees relatives a la morphosyntaxe de l'hebreu ancien. L'ouvrage analyse et divise en categories tous les types de constructions attestes dans l'ensemble de l'AT et dans Ben Sira. Sous forme de listes classees, ATSAT 53 presente le materiau, sans en donner les references et en laissant de cote les combinaisons complexes.
Materialien einer althebräischen Datenbank: Nominalformen
לא and איך in Nominal Clauses
lō(') and 'ėn both operate as negators in Biblical Hebrew nominal clauses. Their distribu... more lō(') and 'ėn both operate as negators in Biblical Hebrew nominal clauses. Their distribution has not been thoroughly investigated yet. In this article the author shows that the question of when lō(') and when 'ėn are used can be answered by differentiating the nominal clause types according to the morphological quality of the predicate and the determination degree of the subject.
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