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Systema

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Systema (russisch Система, wörtlich übersetzt Das System) ist eine russische Kampfkunst.[1] Einer der international bekannten Trainer war Mikhail Ryabko.

Das Training beinhaltet, ist aber nicht beschränkt auf: Hand-zu-Hand-Kampf, Grappling, Messerkampf und Waffenausbildung.[2] In Systema muss der Körper frei von Spannungen, voller Ausdauer, Flexibilität, müheloser Bewegung und explosivem Potential sein; der „Geist“ oder psychische Zustand muss ruhig, frei von Wut, Irritation, Angst, Selbstmitleid, Wahn, Ego und Stolz sein. Systema entstand aus traditionellen Kampfstilen der Kosaken und Slawen.

Systema hat vier Säulen – Atmung, Entspannung, Körperhaltung und Bewegung, sowie die Nutzung des Impulses eines Angreifers gegen ihn und die Steuerung der sechs Körperhebel (Ellbogen, Hals, Knie, Taille, Knöchel und Schultern) durch Druckpunktanwendung, Schlag und Waffenanwendungen.[3]

Von einer möglichen Nähe von Systema-Vereinen und -Schulen in Europa zum russischen Geheimdienst GRU berichteten der Deutschlandfunk[4] und die Österreichische Militärische Zeitschrift[5]. Es sollen Rekrutierungsversuche und Kontaktaufnahmen zu Angehörigen westlicher Sicherheitsbehörden unternommen worden sein.

Einzelnachweise

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  1. Giuseppe Filotto: Systema : The Russian Martial System. Way of Systema, o. O. 2011, ISBN 978-1-4609-2587-4.
  2. Robert Poyton: Systema Solo Training. 2017, ISBN 978-0-995645-43-1.
  3. Vladimir Vasiliev, Scott Meredith: Strikes: Soul Meets Body. Russian Martial Art, 2015, ISBN 978-0-9781-0492-4.
  4. Deutschlandfunk: Wer von Russlanddeutschen politisch profitieren will, veröffentlicht 2016-04-04
  5. Wolfgang Taus: Putins strategische Ziele. In: Österreichische Militärische Zeitschrift Nr.1. 2017, abgerufen am 6. September 2023.