close
Zum Inhalt springen

Durlești

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Durlești (rum.)
BERJAYA
Wappen
BERJAYA
Flagge
Staat: Moldau RepublikBERJAYA Moldau
Verwaltungseinheit: Chișinău
Koordinaten: 47° 1′ N, 28° 46′ OKoordinaten: 47° 1′ N, 28° 46′ O
Fläche: 30,83 km²
Einwohner: 26.308 (2024)
Bevölkerungsdichte: 853 Einwohner je km²
Webpräsenz:
Durlești (Republik Moldau)
Durlești (Republik Moldau)
BERJAYA
Durlești

Durlești ist eine Ortschaft in der Republik Moldau mit 26.308 Einwohnern (2024). Sie ist Teil des Munizip Chișinău und grenzt als Vorort an den Stadtteil Buiucani der Kernstadt.

Archäologische Ausgrabungen deuten darauf hin, dass das Gebiet des heutigen Durlești bereits seit den ersten Jahrhunderten des 2. Jahrtausends n. Chr. besiedelt war, wobei es Hinweise auf dauerhafte mittelalterliche Siedlungen gibt. Der Ort, wie er heute bekannt ist, entstand aus zwei früheren Siedlungen – Cartușa und Durlești. Erstmals erwähnt wurde die Ortschaft im 17. Jahrhundert.

Anfang des 20. Jahrhunderts lebten einige Tausend Personen in dem Ort. Während Moldau seit dem Zerfall der Sowjetunion stark ein Einwohner verloren hat, wuchs Durlești aufgrund seiner günstigen Lage im Umland von Chișinău weiter an und war 2024 zur siebtgrößten Siedlung des Landes aufgestiegen. Es ist heute die größte Satellitenstadt der moldauischen Hauptstadt.

Laut der Volkszählung von 2024 betrug die Einwohnerzahl von Durlești 26.308. 2024 war das Moldauische die Muttersprache von 36 % der Bevölkerung, hinter der Rumänischen Sprache mit 40,5 %. Russisch sprachen 19,3 % und Ukrainisch knapp 2 %. Knapp 70,7 % der Bevölkerung bezeichneten sich als ethnische Moldauer, 14,2 % als Rumänen, 6,9 % als Russen, 4,4 % als Ukrainer, 1,5 % als Roma, 0,7 % als Bulgaren, 0,4 % als Gagausen und 1,2 % als Angehörige anderer Ethnien.[1]

Volkszählung Einwohnerzahl
200415.394
201415.954
2024 26.308
Commons: Durlești – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Durlești (Stadt, Moldawien) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte und Lage. Abgerufen am 3. April 2026.