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Angela Buxton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Angela Buxton (* 16. August 1934 in Liverpool, Vereinigtes Königreich; † 14. August 2020 in Fort Lauderdale, Florida) war eine britische Tennisspielerin aus England.[1][2]

Angela Buxtons erfolgreichstes Jahr war 1956, in welchem sie bei den französischen Meisterschaften in Paris und in Wimbledon, gemeinsam mit der US-Amerikanerin Althea Gibson, jeweils das Tennis-Damendoppel gewinnen konnte. Bei der Makkabiade in Israel gewann sie in den Jahren 1953 und 1957 die Goldmedaille im Dameneinzel. 1956 erreichte sie im Tenniseinzel das Finale in Wimbledon, musste sich aber der US-Amerikanerin Shirley Fry glatt mit 3:6 und 1:6 geschlagen geben.

Buxton kritisierte bis 2004 den Antisemitismus und Rassismus im All England Lawn Tennis and Croquet Club (AELTC). Der Club hatte selbst fast 50 Jahre nach ihrem Wimbledon-Triumph 1956 mit der dunkelhäutigen Althea Gibson (1927– 2003) immer noch nicht eingeladen, Mitglieder zu werden. Alle Sieger von Wimbledon erhalten sonst automatisch eine Ehrenmitgliedschaft im Club.[3]

Einzelnachweise

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  1. Nachruf auf Angela Buxton
  2. Wimbledon champion, trailblazer Angela Buxton dies in her Fort Lauderdale home at 85. In: miamiherald.com. 18. August 2020, abgerufen am 13. Mai 2021 (englisch).
  3. The tennis champion impacted by antisemitism, Jewish Report, 6. Oktober 2020. Abgerufen am 10. Juni 2026.