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The Wayback Machine - https://web.archive.org/web/20140209061621/http://www.lichtkreuzung.com:80/

ADLER A.F. »G.O.1984–2014: NSA – kopflos: 29.126 Terabyte?«

 



Die Münchner Galerie Robert Weber eröffnet am 18. Februar 2014 um 19 Uhr die Ausstellung der weltbekannten Trash-Künstlerin ADLER A.F.

Zu diesem Anlass findet um 19:30 Uhr die Performance statt. Hommage an George Orwell: Big Sister NSA – besser überwacht als tot.


ADLER A.F. ist eine weltweit aktive Künstlerin und bezeichnet sich selbst als „Trash Queen“ und „Münchens trashigste Künstlerin“. Trash-Art ist für ADLER ein sozialkritisches
Spiel mit der Realität. Sie stammt aus München, studierte bei Prof. Dr. Markus Lüpertz und als Meisterschülerin bei Helmut Middendorf. Seit rund 40 Jahren bleibt sie unangepasst und behauptet sich mit Erfolg auf ihrer sperrigen und kritischen Position – sie kann auf vielfältige Ausstellungen und Projekte in New York, Berlin und München und dem Rest der Welt zurückblicken. Ihre Trash-Queen-Performances waren Teil der Biennale in Venedig 2011 und der dOCUMENTA (2013) in Kassel. 2008 gründete sie sogar ihr eigenes Trash-Museum, das MocTA in Berlin, im Kunsthaus Tacheles in Berlin
war auch ihr Atelier. Ihre Werke sind weltweit in Museen vertreten, wie in San Francisco, New York und Montreal. Ihre Schwerpunkte liegen auf großformatiger Malerei, Rupfnbildern, Performance und Konzeptkunst.

 

Der NSA-Skandal inspirierte die Künstlerin nachhaltig, las sie doch vor vielen Jahren den Klassiker 1984 von George Orwell, in dem ein totalitärer Präventions- und Überwachungsstaat im Jahre 1984 dargestellt wird. ADLER A.F. meint ironisch dazu: »Der US-amerikanische Geheimdienst NSA überwacht nach eigenen Angaben nur einen kleinen Bruchteil des weltweiten Internetverkehrs, laut Wikipedia entspricht das einem täglichen Datenvolumen von mindestens 29.126 Terabyte; da bin ich ja beruhigt!«
ADLER A.F. setzt in der Galerie Robert Weber die totale Überwachung als Performance bei der Vernissage sowie dauerhaft als installative Raumzeichnung in der Galerie Robert Weber um.

 

Konstanz, Aufrichtigkeit im kreativen Schaffensprozess und der unbedingte Wille, den eigenen künstlerischen Weg zu verfolgen: All diese Voraussetzungen müssen Künstler erfüllen, wenn sie mit Robert Weber zusammenarbeiten wollen. In seiner Galerie Lichtkreuzung in der Maxvorstadt behauptet sich Robert Weber im Münchner Galerien-Umfeld mit dem Konzept: Seine Künstler fangen über unterschiedliche Medien den aktuellen Zeitgeist ein. Robert Webers erster Kontakt zu Münchens trashigster Künstlerin ADLER A.F. gestaltete sich fast wie eine Performance: Sie fuhr mit ihrem Fahrrad unangekündigt direkt in seine Galerie hinein und bewunderte im sonst leeren Ausstellungsraum die alten Campingstühle als Installation.

 

Bis zum 23. März 2013 ist die Ausstellung von Dienstag bis Freitag von 1418 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung in der Gabelsbergerstraße 70, München-Maxvorstadt, zu sehen.





Matinée zur "Wege" am 10.11.2013 von 15 bis 18 Uhr!

Von 15 bis 18 Uhr findet bei geselligem Beisammensein mit Kuchen, Muffins und Sekt eine kleine Matinée zur  Ausstellung "Wege" bei uns in der Gabelsbergerstraße 70, München-Maxvorstadt statt. Der Künstler ist anwesend. 

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 

Stephan Bentzel ist ein Künstler der sich dem Expressionismus zugehörig fühlt und dennoch stets seinen eigenen Weg geht. Er blickt auf einen umfassenden und ungewöhnlichen Ausbildungsweg zurück, besuchte Schulen in Deutschland und England, darauf folgten Studien von Kunst und Grafik in London und München. Seitdem hat er sich in Deutschland einen Namen als ausdrucksstarker Expressionist gemacht, hinter ihm liegen bereits Vielzahl von Ausstellungen und Veranstaltungen.

In der Galerie Robert Weber – Lichtkreuzung eröffnet er am 10. Oktober 2013 seine neueste Ausstellung mit dem Titel Wege. Sie wird bis zum 24. November 2013 in der Gabelsbergerstraße 70, München-Maxvorstadt zu sehen sein.

 

Wege ist nun eine pointiert getroffene Auswahl des Oeuvres von Stephan Bentzel, welches mehrere Zyklen umfasst. Die Ausstellung zeigt nicht nur seinen künstlerischen Werdegang, sondern auch seinen ureigenen Weg mit Menschen zu kommunizieren: die Malerei. Von größter Ausdruckskraft sind seine Bilder, emotionsgeladene und in der Wechselwirkung erstarkende Farben lösen beim Betrachter eine vielschichtige, auf den ersten Blick nicht vollkommen zu eruierende Reaktion aus – Farben und Formen vereinen sich auf seinen Bildern zu einem Maximum künstlerischer Kraft und Kommunikation. Das Auge des Rezipienten wird zu immer neuen Erkenntnissen und Interpretationen herausgefordert, eine ausführliche Betrachtung und intensive Beschäftigung mit seiner Kunst ist determiniert.

 

Seine Technik ist wie seine Person: eigen, intensiv und ausdrucksstark. Er schafft es, in einem technisch versierten Akt expressionistischen Bildausdruck mit Farbkraft und bildlicher Darstellung zu vereinen, in einer Kombination aus auslasierender und pastöser Maltechnik. Aufgetragen mit einer freien Auswahl von Medien, gehen seine Farben Symbiosen miteinander und dem Malgrund ein. Mal lässt er die Farben laufen, mal stoppt er sie, dann löst er entstandenes durch Chemikalien auf um seine unübertreffliche Vielschichtigkeit zu erzeugen. Seine Werke vereinen Konzeption mit künstlerischer Freiheit und technische Perfektion mit einer eigenen, stets wieder zu erkennenden Formensprache, geladen mit intensiver Emotion: die Gefühle des Betrachters werden herausfordert.
Stephan Bentzels innere Zerissenheit ist in der Lage, auf vielfältigem Wege eine neue Verbundenheit der Bildmedien, Bildthemen und der Bildformen zu schaffen, er zeigt Abstraktes, Gegenständliches und die Gefühlslage dazwischen – immer auf seine eigene Art, immer in Entwicklung und in jedem seiner Zyklen in höchster Qualität.

Wer sind deine künstlerischen Vorbilder?

Ganz eindeutig: die Expressionisten in Bildern und Farbwelten – ich kann ihre Gefühle nachempfinden. Aber auch der revolutionäre Gedanke der Expressionisten, die Art und Weise sich durchzusetzen gegen Althergebrachtes – das inspiriert mich.

Was beflügelt deine Kreativität?

Meine Kreativität entsteht aus Emotionen, positiven wie negativen. Meine Emotionen sind Inspiration, Kunst ist meine Therapie. Aber meine Emotionen passen nie auf ein Bild. Es dauerte, bis ich es erkannte, aber meine Emotionen sind so vielfältig und schichtenreich, dass sie mehrere Bilder benötigen und füllen.

Wo fühlst du dich zugehörig?

Nirgendwo. Ich springe zwischen Locations und Menschen, zwischen Spannung und Langeweile: Innerliche Zerrissenheit – das ist mein Schicksal.

Welcher Gegenstand ist aus deinem Atelier nicht wegzudenken?

Aschenbecher und Farbeimer.

 

geboren am 26.12.1973 in Bamberg

seit 2002 freischaffender Künstler

lebt und arbeitet seit 2010 in Schloss Thurn,

Heroldsbach

Kunstausbildung

1993 Art A Level Malvern Boys College, England

1994-1998 Grafik Design Studium München, Deutschland

2001-2003 Bachelor of Fine Arts London Institute, England

2003- 2005 verschiedene Kunstprojekte in München

2006- 2007 klassische Kunstausbildung, Alexander Schwatz

Ausstellungen und Projekte

1994 Schloss Thurn, 91336 Heroldsbach

1995 Kunstprojekte Weingut Sturmfeder

1998 Gruppenausstellung, Blocherer Akademie, München

1999 Übersiedelung nach London

1999 Exhibiton Mark Hiley London

2001 Paint Explosion; Artist Group, London

verschiedene Gruppenausstellungen in London

2003 Übersiedlung nach München

2006 Ausstellung, Nina Böttinger, München

2007 Ausstellung, Gerhard Mair, München

2008 Ausstellung, Galerie Reygers, Lourdes Kinderzug

2009 Gründung der Sturmfederprojects

2010 Ausstellung Artothek Oberfranken

2012 Ausstellung Schloss Jägersburg „ Bleiben ist nirgends“

2013 Ausstellung München Neumarkterstraße






Nach unserer gelungenen Kunstaktion in Stuttgart

geht es nun weiter in der Galerie in München.

Nächste Vernissage am Donnerstag den 19. September mit den 

Siegern

des diesjährigen Fotomarathons München

Wir freuen uns drauf !!

Ausstellung bis 30. September.











Oliver Weber - Social Life at Beach 

4. Mai bis 30. Juni

Oliver Weber ist ein international bekannter Fotograf und hat neben seinen eigenen Büchern in hochangesehenen Magazinen wie der DIE ZEIT, DER SPIEGEL, EL PAIS und MERIAN seine Fotografien veröffentlicht. Er wird vielfach interviewed, zum Beispiel als erster Deutscher vom Projekt „TWO WAY LENS“ und hat Features in verschiedenen bedeutenden Foto-Blogs.


Als Künstler ist er europaweit in verschiedenen Ausstellungen präsent. So zeigte Weber sein Werk 2012 auch auf Messen wie der PHOTOKINA oder der dOCUMENTA (13). Seine Leidenschaft gilt der "Straßenfotografie" und Porträtfotografie. In München geboren, lebt und arbeitet Oliver Weber derzeit hauptberuflich als Fotograf und Arzt auf der kanarischen Insel La Gomera.

Seine Serie "Social Life at Beachentsteht 2012 und 2013 auf den kanarischen Inseln und dokumentiert das Leben der Touristen, die jedes Jahr aus der ganzen Welt dorthin strömen. An den Stränden und Promenaden bilden sie ihre eigene Gesellschaft, interagieren untereinander und mit der kanarischen Lebenswelt – und doch bleiben sie ihrer Welt verhaftet und begreifen nicht das eigentliche und eigentümliche Naturnahe der Vulkaninseln. Das Ergebnis sind ergreifende Fotografien, die das bizarre, zeitweise auch das melancholische Treiben des Tourismus aufzeigen mit all seinen Klischees.



 

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Vergangene Ausstellungen

Marc Aurel
Malerei

Natalia Kopp
Skulpturen

Guido Sieber
Fotografie

 21. Februar bis 12. April 

Marc Aurel zeigt seine Serie „Paint“, der eine schlichte und klassische Bildsprache zugrunde
liegt. Der Titel basiert auf dem 1985 erschienenem digitalem Mal Programm Microsoft Paint. Die
grobe, im etymologischen Sinne infantil anmutende Computer Optik spiegelt die Menschheit in
Ihren Anfängen des Informationszeitalters wieder, in welchen sie sich trotz der gigantischen
Ausmaße bis heute befindet. Thematische Quintessenz dieser Arbeiten ist demzufolge die
Tatsache, dass sich die Menschheit trotz des explosionsartigen Anwuchs bezüglich der
Informationsverbreitung und Informationsbeschaffung, noch in ihren „Digitalen-Kinderschuhen“
befindet, welche dennoch für ihre evolutionäre Progression unabdingbar sind.

Natalia Kopp ist gelernte Holzbildhauerin und als Restauratorin und Bildhauerin tätig.
Sie arbeitet im klassischen Holzbildhauerhandwerk und will dieses aus dem maroden
Herrgottsschnitzerklischee befreien.Den Besucher bringt sie mit ihren drei Arbeiten, natürlich
aus Holz, zum Schmunzeln und regt ihn zum weiterdenken auf eigene Gefahr an.

Guido Sieber ist durch fotografierende Eltern seit frühester Kindheit mit der Fotografie
verbunden. Dies zieht sich durch viele Lebensbereiche, privat wie beruflich: Konzertfotografie,
Arbeit als Redakteur und Autor für verschiedene Foto-Magazine, aktuell verstärktes
Engagement im FineArt-Print.
Anfang 2000 bei der Suche nach Filmen in den Schränken des Fotomagazin, stieß er auf
alte Polaroid 35mm-Autoprozeß-Filme. Einige der damals am italienischen Gardasee
entstandenen Aufnahmen sind im Rahmen der Ausstellung zu sehen.


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Robert Jan Poorter

10. Januar bis 14. Februar 2013

„„Die Suche nach der verlorenen Zeit“…    (Video Künstlergespräch)

oder auch: „Ende einer Kindheit“. So lautet das Motto des Künstlers Robert Jan Poorter, dessen Bilder vom 10. Januar bis zum 14. Februar 2013 in der Galerie Robert Weber gezeigt werden. Der in Rotterdam geborene Autodidakt verarbeitet in seinen Werken nicht nur persönliche Eindrücke seiner bewegten Vergangenheit – von einer Kindheit als Tennisprofi in Holland über einen Gefängnisaufenthalt bis zum aufstrebenden Jazzmusiker. Vielmehr beschäftigt er sich mit ganz existenziellen Aspekten. Er spielt mit der Kluft zwischen der kindlichen Illusion, im Leben alles werden zu können und der – oft ernüchternden – Realität. Die bildende Kunst ist in Poorters Augen das Medium, für all das, was sich nicht in Worte fassen lässt. Intention hinter seinen Gemälden ist es stets, offen mit Ambivalenzen umzugehen, ihm geht es darum, „die richtigen Fragen zu stellen“. Nichts liegt ihm jedoch ferner, als der Anspruch, Wahrheit vermitteln zu wollen oder offenkundige Antworten oder Aussagen zu liefern. Im Gegenteil: er möchte subjektive Wahrheiten anbieten. Dies gelingt ihm auf einzigartige Weise in seinen großformatigen Bildern; in einem Potpourri aus Öl, Acryl und Filzstift bannt er in einer Mischung aus Pastell- und dunklen Farben figurative Szenarien auf Leinwand, die beim Betrachter definitiv – subjektive – Emotionen wecken