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Wroc�aw Dolny �l�sk BERJAYA

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Basisdaten:
Geographische Lage:
51� 07' N, 17� 02' O
H�he:
111 m n. m.
Staat:
Polen
Woiwodschaft:
Niederschlesien
Landkreis:
Kreisfreie Stadt

Fl�che und Einwohner:
Fl�che:
292,9 km2
Einwohner:
635.200 (2006)

spr�va m�sta:
Stadtpr�sident:
Rafa� Dutkiewicz
Telefonvorwahl:
(+48) 71
Postleitzahl:
50-041 bis 54-612
Kfz-Kennzeichen:
DW

TAG
Wroc�aw
Fot. SXC

SCHLESIEN BRESLAU
Wilkommen in Breslau! Breslau ist mit �ber 635.000 Einwohnern die viertgr��te Stadt Polens in Schlesien, Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien und bildet als Sitz eines r�misch-katholischen Erzbischofs, eines evangelischen Di�zesanbischofs, zahlreicher Hochschulen und Forschungsinstitute sowie Theater und Museen das kulturelle und wissenschaftliche Zentrum des schlesischen Raumes insgesamt. Breslau liegt an der Oder inmitten einer ertragreichen Landwirtschafts- und Bergbauregion, ist aber auch im Bereich des Maschinenbaus und der Metallindustrie ein bedeutender Standort. Von 1919-1945 war Breslau die Hauptstadt der neu gebildeten preu�ischen Provinz Niederschlesien, in der Zeit des Nationalsozialismus au�erdem Hauptstadt des Gaus Nieder- und Mittelschlesien. Bereits um 1840 �berschritt die Einwohnerzahl der Stadt 100.000 Einwohner, wodurch Breslau zur Gro�stadt wurde. Breslau liegt s�dlich des Katzengebirges an der Einm�ndung der Ohle (O�awa) in die Oder (Odra), gebaut zwischen zahlreichen Nebenfl�ssen und Kan�len liegt die Stadt einzigartig auf 12 Inseln und 112 Br�cken. Aufgrund der zahlreichen Br�cken und Stege wird die Stadt auch als Venedig Polens bezeichnet. Breslau ist die Gro�stadt mit den meisten Gr�nfl�chen in Polen.

Deutscher wie polnischer Name der Stadt leiten sich von dem ihres (vermutlichen) Gr�nders her, des b�hmischen Herzogs Vratislav I., in Schlesien Wratislaw geschrieben. Der Anfangsbuchstabe �W� steht von jeher auch im Wappen der Stadt. In lateinischen Urkunden hei�t die Stadt Vratislavia. In �lteren deutschen Dokumenten steht Pre�lau. Die deutschen Schlesier sagten oft Prassel. Bei polnischen Schlesiern gab es aber immer auch den Namen Wroc�aw.

Die Stadt Breslau gliedert sich in f�nf Stadtbezirke: Fabryczna (Fabrikviertel - die Au�enbezirke und Vororte im Westen), Krzyki (die s�dliche Innenstadt und die Vororte im S�den), Psie Pole (die Vororte im Norden und im Osten), Stare Miasto (Altstadt), �r�dmie�cie (Innenstadt - nord�stlicher Teil).

Partnerst�dte: Breda (Niederlande), Charlotte (USA), Dresden (Deutschland), Hrodna (Wei�russland), Guadalajara (Mexiko), Hradec Kr�lov� (Tschechien), Kowno (Litauen), Lviv (Ukraine), Ramat Gan (Israel), Vienne (Frankreich), Wiesbaden (Deutschland), Toronto (Canada). Wirtschaft Breslau etabliert sich zunehmend als �berregionales Wirtschaftszentrum im Dreil�ndereck Polen, Deutschland und Tschechien. Die Stadt wirbt aktiv um in- und ausl�ndische Investoren als Innovationszentrum Polens zum Beispiel mit der Futurallia-Messe, einer Konferenz f�r internationale Wirtschaftsentwicklung. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche ausl�ndische Investoren in Breslau niedergelassen. Nahe der Autostrada 4 haben namhafte Firmen wie Cadbury, IKEA, Auchan, Carrefour, Tesco, Makro Cash & Carry, Castorama und Cargill investiert. Die Firma Bosch besch�ftigt ungef�hr 1.000 Mitarbeiter in Mirkow nahe der Stadt, und Toyota hat eine Motorenfabrik errichtet. Siemens und SAP Polska haben ein Werk in Breslau. Das koreanische Elektronikunternehmen LG Electronics wird bis 2007 429 Mio. � in eine Fabrik zur Produktion von Fernsehern und K�hlschr�nken investieren und damit etwa 12.500 Arbeitspl�tze schaffen. Andere ausl�ndische Investoren wie Volvo, 3M, Whirlpool oder Bombardier sind Partnerschaften mit lokalen Firmen eingegangen. Die vielen ausl�ndischen Investitionen haben zu einer f�r Polen relativ geringen Arbeitslosenrate von 10.8% (M�rz 2006) beigetragen. Die Arbeitslosenquote Breslaus liegt mit dem Stand zum 4. Quartal 2006 bei 8,1%. Die Stadt wird zunehmend auch zu einem Hochtechnologiezentrum. Zahlreiche IT-, Biotechnologie- und Pharmaunternehmen haben sich in dem von der Stadt errichteten Technologiepark angesiedelt. Verkehr Stra�eBreslau ist �ber die Autobahn A4 im Osten mit dem oberschlesischen Industriegebiet, Krakau und �berregional mit der Ukraine verbunden und im Westen mit Dresden. Die Autobahn Richtung Dresden mit Grenz�bergang in Ludwigsdorf (J�drzychowice) wird voraussichtlich bis Ende 2008 fertiggestellt. �ber die Autobahn A18 ist Berlin zu erreichen. Derzeit ist eine Westumgehung von Breslau in Planung, die langfristig Teil der Autobahn A8 werden soll und dann die Stadt mit Prag und Warschau verbinden w�rde. Die wichtigste innerst�dtische Verkehrsstra�e ist die sog. Ost-West-Stra�e. EisenbahnBreslau ist mit der Bahn �ber seinen Hauptbahnhof ohne Umsteigen mit Warschau (�ber Posen oder �ber ��d�), Stettin, Berlin, Kiew und Prag verbunden. Die Interregioverbindung nach Dresden hat die Deutsche Bahn AG vor wenigen Jahren eingestellt. Die Strecke wurde bis zum 18.03.2007 durch eine Busverbindung der Firma Taeter-Tours ersetzt. FlugverkehrSeit dem EU-Beitritt Polens fliegen immer mehr internationale Fluggesellschaften den Kopernikus Flughafen an, unter anderem die Billigfluggesellschaften Ryanair, Wizzair und Centralwings. Bildung Universit�t BreslauIn Breslau befinden sich zehn Hochschulen: Die Universit�t Breslau (Uniwersytet Wroc�awski/Universitas Vratislaviensis) ist mit 43.000 Studenten die gr��te Universit�t der Stadt. Sie ist aus der einstigen Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universit�t zu Breslau hervorgegangen. Sie wurde 1702 von den Jesuiten gegr�ndet, 1811 erneuert und erweitert unter der Regierung Friedrich Wilhelm III. von Preu�en, der die Universitas Viadrina in Frankfurt (Oder) mit der Breslauer Lehranstalt vereinigte. Sie steht an der Stelle der alten K�niglichen Burg von Breslau, die von Kaiser Leopold I. dem Orden geschenkt und abgerissen wurde und ist eines der sch�nsten Baudenkm�ler des �sterreichischen Barock. Bei der "Aula Leopoldina" (erbaut 1728-1732), die sich im Hauptgeb�ude der Universit�t, welches aus dem 17. Jahrhundert stammt, befindet, handelt es sich um einen einen der gr��ten Barocks�le Polens. Au�erdem ist der erhaltene Barocksaal einer der gr��ten in Europa. Das sp�tere preu�ische K�nigsschloss im Rokoko- und klassizistischen Stil entstand im 18./19. Jh.und ist nur noch teilweise erhalten. Dort erlie� Friedrich Wilhelm III. am 17. M�rz 1813 den Aufruf an Mein Volk und stiftete das Eiserne Kreuz. Technische Hochschule Breslau (Politechnika Wroc�awska) (35.000 Studenten). Die Universit�t bietet in Kooperation mit der Technischen Hochschule Liberec und der Hochschule Zittau/G�rlitz gemeinsame Studieng�nge im Rahmen der Neisse University an. Wirtschaftshochschule Oskar Lange (Akademia Ekonomiczna im. O. Langego) (18.000 Studenten). Zusammen mit der TU Liberec, der TU Gliwice, der Technischen Universit�t Bergakademie Freiberg und der Hochschule Zittau/G�rlitz wird seit 1993 das Internationale Hochschulinstitut Zittau geleitet. Die Gen. Tadeusz Ko�ciuszko Offizierhochschule des Heeres (OHSdH) Hochschule f�r Landwirtschaft (Akademia Rolnicza we Wroc�awiu) (13.000 Studenten) Medizinische Hochschule (Akademia Medyczna im. Piast�w �l�skich) Musikhochschule K. Lipinski Kunsthochschule Sporthochschule P�pstliche Theologische Fakult�t Au�erdem gibt es etwa 15 andere weiterf�hrenden Schulen. Zum Ende des Jahres 2006 gab es insgesamt 141.388 eingeschriebene Studenten an den Hochschulen. Kultur und Nachtleben Kulturst�tten und FestivalsBreslau hat 9 Museen, 10 Theater, eine Oper, eine Operette sowie eine Philharmonie und ein Puppentheater. Jedes Jahr gibt es eine Reihe von Festivals: Februar: Festival der modernen klassischen polnischen Musik findet seit 1962 statt Fr�hling: Jazz-Festival "Jazz on the Odra" - "Jazz nad Odr�" (seit 1964) Port Wroclaw Literature Festival (seit 10 Jahren) KAN Festival des alternativen und unabh�ngigen Kinos (seit 1999) Sommer: Festival f�r Orgel und Kammermusik Juni/Juli: Era Nowe Horyzonty - Filmfestival WroclawNonStop Festival mit alternativer Musik, Kunst und Theater Buskerbus, ein internationales Stra�entheater-Festival W-Parade: Breslaus Love Parade August: Gitarren-Festival September: Das weltweit bekannte Wratislavia Cantans-Festspiel (seit 1966) Oktober: Dialog Festival, ein internationales Theaterfestival November: Wroc�awskie Spotkania Teatr�w Jednego Aktora - Theaterfestspiel mit Auff�hrungen jeweils nur eines Schauspielers Unterschiedliche Zeitpunkte: OFFensiva - Internationales Film Festival NachtlebenMit 135.000 Studenten ist Breslau nachts eine lebendige Stadt. Es gibt 22 staatliche und private Hochschulen. Die meisten Kneipen und Clubs befinden sich in der Gegend um den alten Marktplatz im Zentrum der Stadt, dessen Mittelpunkt das Rathaus darstellt, auch Ring genannt (Rynek pl. f�r Marktplatz). Gut besucht sind zum Beispiel der Daytona Music Club und die Radio Bar. F�nf Minuten vom Marktplatz in der Pasa� Niepolda (pl. f�r "Niepold Passage") gibt es etwa ein Dutzend Kneipen und Pubs unter anderem die Studentenbar Niebo (pl. f�r "Himmel"), den Celtic Pub, den Techno-Club Metropolis sowie die Clubs Droga do Mekki (pl. f�r "Weg nach Mekka") und Bezsenno�� (pl. f�r "Schlaflosigkeit"). In der Ul. Sw. Mikolaja gibt es das Cafe Maniana und in der Ul. Kazimierza Wielkiego die Chill-Out Bar. Zu den alternativen Bars geh�ren das �ykend (Ul. Podwale, pl. f�r "weekend"), das Havana (Ul. Kolejowa) und der Club PRL (am Marktplatz, pl. Rynek). Das Rura (pl. f�r "R�hre") ist ein Jazz-Club auf der Ul. �azienna nahe dem Marktplatz mit Live-Konzerten. Erw�hnenswert ist auch der Club WZ, wo neben dem normalen Diskobetrieb h�ufig Veranstaltungen mit bekannten K�nstlern stattfinden. GeschichteDie Region Schlesien, in der Breslau liegt, fand erstmals bei Tacitus im Jahr 98 Erw�hnung sowie ca. 150 bei Ptolem�us in seinem Werk Magna Germania. Im 4. und fr�hen 5. Jahrhundert siedelte in der Umgebung des sp�teren Breslau der Wandalenstamm der Silinger, welcher Schlesien vielleicht seinen Namen gab. Der Name Wortizlawa oder auch Wratislawa wurde erstmals um 900 erw�hnt und bezeichnete Wortizlawa als slawische Marktstadt. Diese befand sich auf einer Insel nahe den drei Nebenfl�ssen der Oder. 990 wurde Breslau und ganz Schlesien von dem polnischen Piasten-Herzog Mieszko I. erobert. Im Jahre 1000 errichtete sein Sohn Boles�aw der Tapfere das Bistum Breslau. Er lie� auch um das Jahr 1000 die erste herzogliche Burg auf der Dominsel errichten, etwa an der Stelle der heutigen Martinskirche. Kurz darauf wurde innerhalb der Burganlage mit dem Bau des Domes begonnen. Das befestigte Gebiet um die Burg war schon damals eine kleine Stadt, in der etwa 1.000 Menschen wohnten. Deutsche Absichten an Wortizlawa wurden 1109 erkennbar, als Kaiser Heinrich V. ein Heer gegen Boleslaw Schiefmund schickte. Das deutsche Heer unterlag, das Schlachtfeld wurde als Hundsfeld bekannt. Nach Boleslaws Tod im Jahre 1138 wurde Breslau im Rahmen der Senioratsverfassung Hauptstadt des bis 1201 polnischen Teilf�rstentums Schlesien. Wenig sp�ter siedelten die ersten deutschen Siedler am S�dufer des Flusses, an der Stelle der heutigen Universit�tsgeb�ude. Dort erbauten sie eine neue Stadt, die 1259 zur Hauptstadt des unabh�ngigen Herzogtums Schlesien aufstieg. W�hrend der Mongolenangriffe wurde Breslau 1241 zerst�rt. Das wiederhergestellte Breslau erhielt 1261 das Magdeburger Stadtrecht. Das von Kaiser Karl V. der Stadt verliehene Wappen (verwendet 1530 bis 1938, 1945 bis 1948 und wieder seit 1990) ist ein quadrierter Schild mit Mittelschild, in der Mitte Johannes des T�ufers Kopf in einer silbernen Sch�ssel, im ersten Felde der b�hmische L�we, im zweiten der schlesische Adler, im dritten ein �W� (das sich auf den Gr�nder der Stadt Wratislaw bezieht), im vierten das Haupt Johannes des Evangelisten. Die beiden Johannes sind neben der Hl. Hedwig besondere Patrone der schlesischen Kirche. Das Stadtwappen der NS-Zeit (verwendet ab 1938 bis 1945) war ein horizontal halbierter Schild mit zwei Feldern, im oberen Feld der schlesische Adler, im unteren das Eiserne Kreuz von 1813. Das Stadtwappen, unter der kommunistischen Regierung 1948 bis 1990 verwendet, war ein vertikal halbierter Schild mit zwei Feldern, im rechten Felde der halbe wei�e polnische Adler der Volksrepublik (also ungekr�nt), im linken Felde der halbe schlesische Adler, ebenfalls ungekr�nt. Sehensw�rdigkeiten Sand- und DominselBreslauer Dom (kath.) Sandkirche (gotisch, 1334-1440) (kath.) St. Annakirche (barock, 18. Jh.) (jetzt St. Kyrill und Methodius, orthodox) ehem. St. Annakirche (gotisch, 15. Jh.) (jetzt Wohnhaus) St. �gidienkirche (rom. 13. Jh.) (kath.) St. Martinkirche (fr�hgotisch. 13. Jh.) (kath.) St. Petrus-und-Paulus-Kirche (gotisch, 15. Jh.) (kath.) Doppelkirche z. Hl. Kreuz u. St. Bartholom�us (13.-14. Jh.) (kath., untere Kirche ehem. ukrainisch-uniert) Die �stlichen Oderinseln in Breslau: rechts die ehem. Dominsel, in der Mitte die Sandinsel B�rgerwerder in Breslau Altstadt - Stadtmitte um den Ring Der Ring mit Magdalenenkirche (Blick Richtung S�dosten)Rathaus (gotisch, 1471-1504) Der Ring ehem. St�dtische Pfarrkirche St.Elisabeth, heute Basilika, Garnisonskirche (gotisch, um 1330 begonnen) (kath.), nach dem Brand 1976 wiederhergestellt St�dtische Pfarrkirche St.Maria Magdalena (gotisch 14.-15. Jh.) (altkath.) Dorotheenkirche (Die Kirche St. Stanislaus, Wenzel und Dorothea) (gotisch, nach 1450) (kath.) Minoritenkirche St. Vinzenz (gotisch, begonnen 1232) (ukrainisch-unierte Kathedrale) Bernhardinerkirche (gotisch, 1463-1502) (Museum der Architektur) Christophorikirche (gotisch, 15. Jh.) (evang., deutsche Gottesdienste) St. Matthias (gotisch, 14 Jhd.) (kath.) Adalbertkirche (gotisch, 13.-15. Jhd.) (kath.) Jesuitenkirche (barock, 17./18. Jh.) (kath.) Breslauer Rathaus 2004St. Barbara (gotisch, 14.-15. Jh.) (orthodoxe Kathedrale) Universit�t mit der Aula Leopoldina, Oratorium Marianum, (barock, Anfang 18.Jh.) Fechterbrunnen vor der Universit�t von Hugo Lederer Ehemaliges K�nigsschloss (Rokoko, 18. Jh.) Palais Friedrich II. erhalten. Von den sp�teren Anbauten auf der Nord- und S�dseite (nach Pl�nen von Friedrich August St�ler um 1845 und 1865 erbaut) steht nur ein kleiner Teil. (St�dtisches Museum) Ehemalige Hofkirche (klass. 1747-50) (evang.) Stadttheater (1841, abgebrannt 1865 und 1871, zweimal wiedererrichtet, preu�ischer Klassizismus), geschaffen von Carl Ferdinand Langhans, nach dem Renovierung wiederge�ffnet Viele wertvolle B�rgerh�user am Ring und in den Gassen ringsum Markthalle, Stahlbetonkonstruktion mit historisierenden Fassaden (Richard Pl�ddemann, 1908) Die Naschmarktseite des RingsEhemaliges Gesch�ftshaus an der Junkernstra�e (bis 1990 NBP, bis 2005 Westbank- Bank Zachodni WBK, jetzt unbenutzt), von Hans Poelzig (1911) Ehemalige Mohrenapotheke (jetzt Lokalredaktion der Gazeta Wyborcza), umgestaltet und aufgestockt von Adolf Rading in 1928 Ehemaliges Kaufhaus Petersdorff (nach dem Zweiten Weltkrieg Kameleon), erbaut von Erich Mendelssohn 1929 an der Schuhbr�cke (poln. ul. Szewska) Nationalmuseum, ehemaliges �Altes Regierungsgeb�ude�, (poln. Muzeum Narodowe we Wroclawiu), Neurenaissance, nach 1860: Schlesische Kunst des 16.-19. Jh. (poln. Sztuka �l�ska) Neues Regierungsgeb�ude (NS-Stil, nach 1933), heute Woiwodschaftsamt Panorama von Rac�awice (Monumentales Rundgem�lde, 1893/94 entstanden, aus Lemberg �berf�hrt), Geb�ude nach 1960 von Marek Dzieko�ski Ohlauer und Schweidnitzer Vorstadt Breslauer HauptbahnhofEhemaliges Wertheim (nach dem Zweiten Weltkrieg PDT, jetzt Renoma) - Warenhaus, von Prof. Hermann Dernburg 1929 errichtet am Tadeusz-Ko�ciuszko-Platz, ehem. Tauentzienplatz. Ehemalige Strafanstalt am Schweidnitzer Stadtgraben (poln. Podwale), Romantik, Schinkelschule, T�rme von K�nig Friedrich Wilhelm IV. entworfen Pr�chtige Patriziervillen am Ohlauer Stadtgraben (poln. Podwale) Hauptbahnhof an der Gartenstra�e (um 1850, Romantik, Wilhelm Grapow, Schinkelschule) Freiburger Bahnhof am Berliner Platz (poln. Plac Orl�t Lwowskich) S�dliche Au�enviertelKleinburger Kaserne im Stadtteil Borek (Richtung Autobahn), neugot., nach 1850, nur teilweise erhalten. Ehemaliger Sitz des ber�hmten preu�ischen 1. Schlesischen Leibk�rassierregiments �Gro�er Kurf�rst�, wo im Offizierskorps nur schlesischer Adel diente. Dort wurde 1892 der ber�hmte Flieger Manfred Freiherr von Richthofen geboren (gef. 1918) und dort erhielt auch seine Offiziersausbildung bei der Reichswehr der sp�tere (erfolglose) Hitler-Attent�ter von 1943, Rudolf Christoph Freiherr von Gersdorff. Wasserturm Breslau an der Wi�niowa-, ehemals Kirschallee, in den von Jugendstil und Neugotik gepr�gten Formen, 1897 Kino Lw�w (Kino Lemberg), ehemals Freimaurerloge von Adolf Rading (Neues Bauen), um 1926 Alter J�discher Friedhof (Richtung Autobahn), 19.-20. Jh., einer der beiden erhaltenen j�dischen Friedh�fe in Breslau. Der Friedhof bietet einen Einblick in die Geschichte der Juden in Breslau. Begraben liegt dort u. a. Ferdinand Lassalle (1826-1864), ber�hmter Sozialist und Gegenspieler von Karl Marx in der Ersten Sozialistischen Internationale. Richtung Osten (Hundsfeld und �stl. Innenstadt) Most Grunwaldzki - Kaiserbr�ckeKaiserbr�cke (poln. Most Grunwaldzki, H�ngebr�cke, 1910 erbaut) Kaiserstra�e (poln. Plac Grunwaldzki), zwischen der Kaiserbr�cke und der F�rstenbr�cke. Ein ganzes Stadtviertel (Scheitnig) wurde Anfang 1945 auf Befehl des NS-Gauleiters Karl Hanke dem Erdboden gleichgemacht, um ein Flugfeld zu schaffenm, �ber das die eingeschlossene Stadt aus der Luft versorgt werden sollte. Auf dem Flugfeld landete jedoch, aufgrund des v�lligem Zusammenbruchs der deutschen Luftwaffe, nur kurz vor Kriegsende ein einziges Flugzeug, das eine neue Uniform f�r Hanke mitbrachte. Siedlung Kaiserstra�e (poln.Osiedle Grunwaldzkie , Hochh�user um 1968 von Jadwiga Grabowska-Hawrylak Geb�ude der Technischen Universit�t Breslau Jahrhunderthalle (poln. Hala Ludowa (Volkshalle)), errichtet 1913 von Max Berg und G�nther Trauer zum 100-j�hrigen Jubil�um der Befreiungskriege, erster Stahlbetonbau Deutschlands in diesen Ausma�en. Seit 2006 UNESCO-Welterbe. Ausstellungsgeb�ude der Jahrhundertausstellung (sog. Vier-Kuppel-Bau), errichtet 1913 von Prof. Hans Poelzig Scheitniger Park (poln. Park Szczytnicki) (19. Jh., romantisch) WUWA-Siedlung, H�user der Werkbundausstellung in 1929, u. a. Turmhaus von Adolf Rading und Ledigen-Wohnheim von Hans Scharoun Gedenktafel in Breslau Pers�nlichkeitenBreslau war Geburtsort zahlreicher bekannter Pers�nlichkeiten wie Dietrich Bonhoeffer, Norbert Elias (s. Abb.), Peter Hacks, K�the Kruse, Ferdinand Lassalle, Peter Lustig, Adolph Menzel, Edith Stein, Siegbert Tarrasch oder August Weberbauer. Zehn Nobelpreistr�ger wurden in Breslau geboren, oder haben hier gewirkt. Unter Liste der Pers�nlichkeiten der Stadt Breslau findet sich eine Liste wichtiger Pers�nlichkeiten, die mit Breslau in Verbindung stehen.

Breslau
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Informacie: Wikipedia

Wroc�aw
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Vratislav na inostrannych jazykach:
latin - Wratislavia
polen - Wroc�aw
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Nobel laureates:
(listed by year of award)
Theodor Mommsen (1902)
Philipp Lenard (1905)
Eduard Buchner (1907)
Paul Ehrlich (1908)
Gerhart Hauptmann (1912)
Fritz Haber (1918)
Friedrich Bergius (1931)
Otto Stern (1943)
Max Born (1954)
Reinhard Selten (1994)

CHRONIK:
Unter den Piasten :
990 - Breslau kommt nach der Eroberung durch Herzog Mieszko I., dem Begr�nder der Piastendynastie in Polen, zum polnischen Staat
1000 - K�nig Boleslaw der Tapfere gr�ndet das Bistum Breslau
1138 - Im Rahmen der Senioratsverfassung wird Breslau Hauptstadt des polnischen Teilf�rstentums Schlesien
1163 - Das Herzogtum Breslau entsteht unter den Nachkommen W�adys�aws des Vertriebenen, Boles�aws des Langen und Mieszko Kreuzbeins. Die inneren Konflikte der polnischen Teilf�rsten schw�chen das "Seniorat Polen" betr�chtlich.
Die einzelnen polnischen Teilf�rstent�mer werden immer selbst�ndiger, darunter auch Schlesien, das "Seniorat Polen" zerf�llt mit dem Tod des Seniorherzogs Leszeks des Wei�en 1227 endg�ltig in mehrere de facto unabh�ngige Teilf�rstent�mer; die dynastischen Verbindungen der schlesischen Piasten zu ihren piastischen Vettern in den anderen Regionen Polens bleiben weiterhin erhalten, auch Schlesien, und somit auch Breslau, bleiben im Rahmen der Corona Regni Poloniae weiterhin ein Teil Polens. Der in das Reich geschasste Wladyslaw der Vertriebene leistet zwar dem r�misch-deutschen Kaiser f�r Polen den Lehnseid, um sich dessen milit�rischer Unterst�tzung gegen seine Br�der zu vergewissern, die ihm eine sp�tere R�ckkehr nach Krakau h�tte erm�glichen k�nnen, doch ist sein Lehnseid kaum von Wert, da der geflohene Seniorherzog in Polen �ber keine reale Macht und Einfluss mehr verf�gt. Er stirbt 1159 in Altenburg ohne jemals seine polnische Heimat wieder zu sehen. Erst Mitte des 14. Jahrhunderts wird Breslau territorialer Bestandteil B�hmens und damit auch des Heiligen R�mischen Reiches
1163-1200 - Die neue herzogliche Burg an der Oder (wo heute die Universit�t steht) wird erbaut. Die Stadt hat seitdem drei Zentren: die herzogliche Residenz mit der unter ihrem Schutz stehenden Judenstadt, die geistliche Stadt auf der Sand- und Dominsel und die neu angelegte deutsche Kaufmannstadt um den Ring
1198 - F�rst Jaros�aw von Oppeln-Nei�e, Halbbruder Heinrichs des B�rtigen, empf�ngt die geistliche Weihe und wird im Jahre 1199 zum Bischof von Breslau gew�hlt. Bei seinem Tode 1201 vermacht er das F�rstentum dem Breslauer Stift. Breslauer Bisch�fe werden F�rstbisch�fe (mit Territorialgewalt bis 1811, danach nur Titular-F�rstbisch�fe)
1241 - Nach dem Mongoleneinfall wird die Stadt neu in strenger Gitterform angelegt (Planstadt)
1261 - Am 16. Dezember erh�lt Breslau das Magdeburger Stadtrecht von Herzog Heinrich III
1266 - Die Bezeichnung Bresslau wird erstmals verwendet
1327 - Heinrich VI. gen. der Gute, letzter Piastenherzog von Breslau, setzt unter Mitwirkung des Rates den K�nig von B�hmen Johann (den Blinden) von Luxemburg als Erben ein.
Unter den Luxemburgern, Matthias Corvinus und den Jagiellonen:
1335 - Heinrich VI. stirbt, die Wenzelskrone �bernimmt das Herzogtum Breslau als erstes �Erbland� in Schlesien. Der K�nig von B�hmen setzt einen Landeshauptmann zur Verwaltung des Landes ein. 1359-1635 �bte der Rat von Breslau diese Funktion aus und hatte also Sitz und Stimme im schlesischen F�rstentag
1342, 1344 - Zwei gro�e Br�nde verheeren die Stadt, die noch sch�ner aufgebaut wird
1348 - Im Vertrag von Namslau verzichtet der polnische K�nig und Souver�n Polens, Kasimir der Gro�e, auf seine dynastischen Rechte an Schlesien (Breslau) zu Gunsten B�hmens. Er wird den Vertrag sp�ter beim Papsttum versuchen zu widerrufen
1418 - Aufstand der Handwerker gegen die Patrizier, 7 Ratsherren werden im Rathaus ermordet. Kaiser-K�nig Sigismund schl�gt den Aufstand nieder und l�sst 27 Anf�hrer hinrichten
1387-1474 - Die Stadt ist als Mitglied der Hanse verzeichnet, Zeit der h�chsten Bl�te des Handels
1451-1455 - Der von Papst Nikolaus V. entsandte Wanderprediger Johannes Capistranus verweilt in Breslau und h�lt auf dem Salzring flammende Reden gegen Hussiten, Muslime und Juden, gegen Prunksucht und Leben im �berfluss. Gro�e Scharen von Pilgern aus ganz Schlesien und dem �brigen Heiligen R�mischen Reich, aus Polen, aus Livland und dem Kurland str�men nach Breslau, um ihn zu h�ren. Nachdem er die Juden der Hostiensch�ndung beschuldigt hat, werden 1453 41 Juden auf dem Scheiterhaufen verbrannt; 1455 werden sie aus der Stadt ausgewiesen
1463 - Breslau will den hussitischen K�nig Georg von Podiebrad von B�hmen als Landesherrn in Schlesien nicht anerkennen und tritt unter den Schutz des Papstes Pius II
1466 - Breslau beteiligt sich am Krieg gegen B�hmen und verb�ndet sich mit dem ungarischen K�nig Matthias Corvinus
1474 - K�nig Matthias �bernimmt die Herrschaft in Schlesien und Breslau, die damit der Stephanskrone unterstellt werden und eine neue, viel strengere Verfassung bekommen
1490 - Corvinus stirbt, Breslau kommt wieder unter b�hmische Hoheit, die von den aus Polen-Litauen stammenden Jagiellonen, Wladyslaw der Pole und Ludwig II. von B�hmen und Ungarn, ausge�bt wird
1505 - K�nig Wladislaw II. der Jagiellone von B�hmen genehmigt die Gr�ndung einer Universit�t in Breslau, das Projekt wird indessen nicht verwirklicht
1523 - die Reformation h�lt ihren Einzug nach Breslau. Der evangelische Theologe Johann He� wird gegen Einspr�che des Domkapitels als Pfarrer an die Magdalenenkirche berufen
1525 - in diesem Jahre wird der evangelische Theologe Ambrosius Moibanus als Pfarrer an die Elisabethenkirche berufen. Gemeinsam mit Johann He� leitet er die Organisierung der evangelischen Kirche in Schlesien
Unter den Habsburgern 1526 - K�nig Ludwig II. von B�hmen und Ungarn f�llt in der Schlacht bei Moh�cs. Die Habsburger �bernehmen laut Erbverbr�derungsvertrag mit den Jagiellonen Breslau und andere Erblande in Schlesien und behalten sie bis 1741. 1533 - Erster Stadtmedicus wird angestellt 1632 - W�hrend des 30-j�hrigen Krieges werden Teile der Stadt von s�chsischen und schwedischen Truppen besetzt gehalten. 1633 - Breslau will sich von Habsburg trennen und als freie Reichsstadt anerkannt werden, hat aber keinen Erfolg. 1633 - Die gro�e Pest w�tet in Breslau, von 40.000 Einwohnern sterben 18.000. Hauptstadt der deutschen Literatur: 1630-1670 Breslau um 1640 (Merian)1630 - Martin Opitz kommt von seinen Reisen nach Schlesien zur�ck. Um ihn gruppieren sich in seiner Heimat als erste Generation (oft 1. Schlesische Dichterschule genannt, Fr�hbarock) die Dichter Christoph K�hler, Wenzel Scherffer von Scherffenstein, Daniel Czepko und Dorothea Eleonore von Rosenthal. Unter der F�hrung der Schlesier entwickelt sich die deutsche Literatur der Epoche zum Stil des Fr�hbarock mit vielen Metaphern. Besondere Achtung wird auf die grammatische und syntaktische Korrektheit des schriftsprachlichen Ausdrucks gelegt. Breslau, zweite H�lfte 17. Jahrhundert (Merian)1640 - Die so genannte 2. Schlesische Dichterschule Sp�tbarock besteht aus Angeh�rigen einer Generation zwei Jahrzehnte nach Opitz und zeigt weit ausgepr�gtere und mannigfaltigere Dichterpers�nlichkeiten wie Andreas Gryphius, Christian Hofmann von Hofmannswaldau, Daniel Casper von Lohenstein und Angelus Silesius. Die klare sprachliche Korrektheit eines Opitz weicht gek�nstelter Lieblichkeit. Die Metaphorik wird um Heranziehung von Geruch, Geschmack und Tastsinn erweitert. Der Roman der Epoche erh�lt einen belehrenden Zweck, enzyklop�dische Gelehrsamkeit wird zur Schau getragen. 1740 - Das Heer Friedrichs des Gro�en belagert Breslau. 1741 - Am 10. August kapituliert die Stadt Breslau. 1741 - Am 7. November huldigen die schlesischen St�nde unter F�hrung des Konsistorialpr�sidenten und Oelsner Landeshauptmanns Kaspar Leonhard Moritz von Prittwitz im Breslauer Rathaus Friedrich dem Gro�en. Unter den Hohenzollern Breslau und Umgebung um 1900 Namen auf Deutsch (in Klammern sind die nach 1945 eingef�hrten polnischen Ortsnamen angef�hrt) Breslau um 1895 Jahrhunderthalle Hala Stulecia1742 - �sterreich �bergibt Schlesien an Preu�en 1742 - Die �Schlesische Zeitung� und der Korn-Verlag entstehen, die bis 1945 existieren. Der Korn-Verlag verlegte auch polnischsprachige Literatur im benachbarten Polen. 1750 - Friedrich der Gro�e kauft das Palais des Freiherrn von Sp�tgen und baut es zu einer K�nigsresidenz aus. 1757 - Im Siebenj�hrigen Krieg findet am 22. November die f�r die �sterreicher siegreiche Schlacht von Breslau statt. Die darauf folgende Belagerung f�hrt in der Nacht zum 25. November zur �bergabe der Stadt durch den preu�ischen General Lestwitz. Nach ihrem Sieg in der Schlacht bei Leuthen beginnen die Preu�en mit der Belagerung Breslaus. Die �sterreichische Besatzung unter ihrem Kommandanten von Bernegg kapituliert am 21. Dezember und �berl�sst Friedrich II. die Stadt. 1760-1765 - Der Dichter Gotthold Ephraim Lessing verbringt 5 Jahre in Breslau als Sekret�r des Generals Friedrich Bogislav Graf von Tauentzien. 1807 - Die Stadt wird von den Rheinbundtruppen erobert und bis 1808 besetzt gehalten. Die Kontinentalsperre bringt den Leinwandhandel zum Erliegen. 1807-1810 - Die Befestigungen werden geschleift. Fast alle Stifte und Kl�ster werden 1810 s�kularisiert, so wurde zum Beispiel das Sandstift zur Universit�tsbibliothek. 1811 - Die Universit�t Viadrina wird aus Frankfurt (Oder) nach Breslau verlegt und vereinigt sich mit der dortigen Jesuitenhochschule zur Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universit�t. 1813 - Breslau wird zum Ausgangspunkt der Befreiungsbewegung gegen Napol�on Bonaparte. K�nig Friedrich Wilhelm III. erl�sst seinen Aufruf �An Mein Volk�. 1821 - Der evangelisch-lutherische Bischof Breslaus bekommt einen katholischen Kollegen: Die Di�zese Breslau wird vom Erzbistum Gnesen, dem sie seit dem Jahre 1000 untertan war, unabh�ngig. 1829 - Breslau hat 84.904 Einwohner. 1830 - Entstehung der evangelisch-lutherischen (altlutherischen) Kirche unter Johann Gottfried Scheibel. 1829-1840 - Die Bedeutung Breslaus als Handelsstadt beginnt zu sinken. 1840 - Breslau hat 100.000 Einwohner. 1849 - Breslauer Industrie beginnt zu entstehen: M�hlen und Braubetriebe, �lm�hlen und Spritfabriken, chemische- und Metallindustrie (zum Beispiel Wagenbauanstalt Gottfried Linke, Eisenbahnwaggonbau), daneben auch Bekleidungs-, M�bel- und Papierfabriken 1854 - Gr�ndung des J�disch-Theologischen Seminars (Rabbinerseminar) Fr�nckel'scher Stiftung 1850-1890 - Das Stadtgebiet w�chst durch zahlreiche Eingemeindungen. Breslau erreicht gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Zahl von beinahe 500.000 Einwohnern. Zeitweise ist es neben Leipzig f�nftgr��te Stadt Deutschlands. 1905 - 57,5 % der Bewohner Breslaus sind evangelisch, 36,6 % r�misch-katholisch. 1907 - Beim Brand des Ursulinerinnenklosters wurde der Dachstuhl der Kirche vernichtet und der 65 m hohe Turm brannte aus. 1910 - Die Technische Hochschule wird eingerichtet. 1910 - Bei einer Volksz�hlung geben 95,71 % der Bewohner Deutsch, 2,95 % Polnisch, 0,67 % Deutsch und Polnisch und 0,68 % Tschechisch als Muttersprache an. 1910-1913 - Hervorragende moderne Bauwerke entstehen, die Kaiserbr�cke (1910), die TH und die Jahrhunderthalle (1913). Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg1919 - Breslau wird Hauptstadt der neu gegr�ndeten Provinz Niederschlesien. Erster Oberpr�sident Niederschlesiens wird Felix Philipp (SPD). 1921 - Bei den Wahlen zum niederschlesischen Provinziallandtag erreicht die SPD mit 51,19 % der Stimmen die absolute Mehrheit. Es folgen das katholische Zentrum mit 20,2 %, die DVP mit 11.9%, die DDP mit 9,5% und die KPD mit 3,6%. 1925-1930 - Nach der Eingemeindung von 54 Dorfgemeinden und Gutsbezirken erreicht Breslau auf einer Fl�che von 175 km2 eine Einwohnerzahl von 600.000. 1933 - Bei den Wahlen zum niederschlesischen Provinziallandtag erreicht die NSDAP mit 51,7 % der Stimmen die absolute Mehrheit. Am 12. M�rz 1933 wird in Breslau-D�rrgoy durch die Nationalsozialisten ein Konzentrationslager f�r m�nnliche politische Gefangene er�ffnet. In ihm waren circa 800 bis 1000 politische Gefangene inhaftiert zumeist Sozialdemokraten, Kommunisten und Deutsche j�dischen Glaubens. Bereits im Herbst 1933 wurde das Lager wieder aufgel�st. Breslauer Rathaus um 1900In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, der sogenannten Reichspogromnacht, wurde die 1872 erbaute Neue Synagoge in Breslau von SA-M�nnern zerst�rt. Sie z�hlte neben der Hauptsynagoge in Berlin zu den pr�chtigsten Synagogen Deutschlands. Ab Mitte 1944 wurden in Breslau zwei Au�enlager des KZ Gro�-Rosen errichtet. Die Zwangsarbeiter von Lager 1 arbeiteten in den FAMO-Werken (Fahrzeug und Motorenbau) bei der Herstellung von Flugzeugmotoren. Die genaue Anzahl der Zwangsarbeiter in Lager 1 ist nicht bekannt. Lager 2 hatte 520, nach anderen Angaben zwischen 700 und 1000 H�ftlinge. Die Zwangsarbeiter in Lager 2 arbeiteten bei den Firmen Borsig und Linke-Hofmann-Busch Werke. Etwa sieben Monate nach ihrer Gr�ndung wurden beide Arbeitslager aufgel�st. Die ausschlie�lich m�nnlichen Insassen beider Lager wurden am 23. Januar 1945 �ber das KZ Gro�-Rosen in das KZ Buchenwald verbracht. 1944 - Am 7. Oktober erlebt die Stadt die ersten alliierten Bombenangriffe, doch blieb ihr im Ganzen ein mit anderen deutschen St�dten vergleichbares Schicksal erspart, weshalb Breslau auch sp�ttisch als "Reichsluftschutzkeller" bezeichnet wurde. 1944 - Breslau wird zur Festung erkl�rt, obwohl es zur Verteidigung g�nzlich ungeeignet ist. 1945 - 19. Januar: 7 Tage nach dem Durchbruch der Roten Armee an der Weichsel ergeht Evakuierungsbefehl. In Breslau bricht Panik aus. 1945 - Januar: Sowjetische Truppen n�hern sich Breslau, alle Schulkinder werden evakuiert (vornehmlich nach B�hmen), etwa 75 % der Einwohner fliehen in Richtung B�hmen oder Sachsen. Tausende kommen dabei im strengen Winter auf elende Weise um. 1945 - Am 15. Februar ist Breslau von der Roten Armee eingekreist. Zu dem Zeitpunkt befinden sich noch etwa 150.000 Einwohner und 40.000 Soldaten in der Stadt. 1945 - Februar-Mai: Schwere K�mpfe, Br�nde und Zerst�rungen (Schlacht um Breslau) 1945 - 7. Mai: Die Stadt kapituliert, 65 %-80 % der Geb�ude liegen in Ruinen, davon 400 bekannte Baudenkm�ler. Erstaunlicherweise blieben das Rathaus und viele H�user am Ring unzerst�rt. Unmittelbar nach der Einnahme kommt es zu erheblichen �bergriffen der Roten Armee auf die deutsche Zivilbev�lkerung (Vergewaltigungen etc.). 1945 - 9. Mai: Sowjetische Milit�rbeh�rden �bergeben die Verwaltung der Stadt an Polen. Volksrepublik Polen1945 - Mai/Juni: Viele geflohene Breslauer kehren in Unkenntnis der Beschl�sse von Jalta in die Stadt zur�ck. Die Nei�e-�berg�nge (insbesondere in G�rlitz) sind zun�chst ge�ffnet. 1945 - 30. Juni: Die neuerrichteten �berg�nge an Oder und Nei�e werden geschlossen. Heimkehrwillige k�nnen nicht mehr nach Breslau zur�ckkehren. In G�rlitz bilden sich R�ckstaus am Nei�e�bergang. 1945 - Juli: In der Stadt befinden sich noch etwa 300.000 deutsche Einwohner, die schrittweise zun�chst ausgehungert und vertrieben, sp�ter zwangsausgesiedelt werden (bis 1948). Polnische Neu-Breslauer besiedeln die Stadt, vornehmlich aus Zentralpolen, st�rker ins �ffentliche Bewusstsein treten polnische Vertriebene aus Lw�w/Lemberg und anderen polnischen Gebieten �stlich des Bug, die die UdSSR annektiert hatte. 1945 - 2. August: Potsdamer Abkommen. Polen erh�lt von den Alliierten die Verwaltungshoheit in Schlesien. Trotz der Unstimmigkeiten zwischen den Siegerm�chten �ber den k�nftigen Verlauf der deutschen Ostgrenze schufen die im sowjetischen Einflussbereich befindlichen Staaten Fakten, gegen die die Westm�chte keine Einw�nde mehr erheben konnten und wollten. Ihnen blieb lediglich, dazu aufzufordern, die Zwangsaussiedlung der deutschen Bev�lkerung in � humaner Weise� durchzuf�hren. 1945 - November: Viele Breslauer sterben aufgrund von Nahrungsknappheit. Wohnungen und Gesch�fte werden gepl�ndert (Bericht in der Z�rcher Weltwoche). Es kommt zu Massenvergewaltigungen der weiblichen deutschen Zivilbev�lkerung durch sowjetische und polnische Soldaten und polnische Zivilisten. 1946 - 8. M�rz: Enteignung der deutschen Bewohner. Enteignet wird �jegliches Verm�gen� einschlie�lich Wohnungen und Einrichtungsgegenst�nde. 1946 - Sommer: Die Zahl der polnischen Einwohner steigt auf etwa 30.000, die Zahl der Deutschen liegt mit fallender Tendenz noch dar�ber. 1946 - 31. Oktober: Aufl�sung der Evangelischen Kirche von Schlesien �stlich von Oder und Nei�e. Offizielle Schlie�ung des evangelischen Bischofssitzes von Breslau durch polnische Beh�rden. 1946 - 4. Dezember: Ausweisung des Bischofs der Evangelischen Kirche von Schlesien, Ernst Hornig. 1948 - Die Stadt z�hlt 300.000 polnische bzw. ukrainische und 7.000 deutsche Einwohner. 1955 - Der Wiederaufbau der Altstadt beginnt. 1965 - Die Stadt z�hlt 475.000 Einwohner. 1970 - 1980 - Errichtung vieler neuer Wohnsiedlungen in den Vorst�dten (Plattenbauten). Dritte Polnische Republik Oderflut 1997, D�browski- und Podwalestra�e in der N�he des Deutschen Konsulats; links: Stadtgraben1990 - heute: Der Wiederaufbau nimmt sich nun auch dezidiert deutschen Kulturerbes an und integriert dieses in die nunmehr polnische Breslauer Lokalidentit�t. 1997 - Juli: Die Oderflut trifft Breslau mit voller Wucht. Die historischen Geb�ude werden verschont, w�hrend viele Wohnh�user aus der Gr�nderzeit schwer besch�digt werden und nach dem Ende der �berschwemmung abgerissen werden m�ssen. 2006 - Am 13. Juli wird die Jahrhunderthalle in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

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