Erste internationale Erfahrungen sammelte Yanique Thompson bei den CARIFTA-Games 2011 in Montego Bay, bei denen sie in 13,76s die Goldmedaille im Hürdenlauf, wie auch mit der jamaikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel gewann. Auch im Jahr darauf war sie bei den Spielen in Hamilton in beiden Disziplinen siegreich. Bei den CARIFTA-Games 2014 in Nassau wurde sie in 11,77s Fünfte im 100-Meter-Lauf und siegte anschließend bei den Jugendweltmeisterschaften in Donezk in 12,94s über die Hürden. Zudem wurde sie dort mit der Sprintstaffel (1000 Meter) im Vorlauf disqualifiziert. 2015 wurde sie bei den CARIFTA-Games in Fort-de-France in 13,67s Vierte und bei den Zentralamerika- und Karibik-Juniorenmeisterschaften in Morelia in 14,22s Fünfte. Mit der 4-mal-100-Meter-Staffel gewann sie dort in 44,33s die Silbermedaille. Sie qualifizierte sich damit für die Juniorenweltmeisterschaften in Eugene, bei denen sie mit 13,42s im Halbfinale ausschied. 2015 siegte sie in 13,21s ein letztes Mal bei den CARIFTA-Games in Basse-Terre im Hürdenlauf und in 45,20s auch mit der Staffel. Anschließend wurde sie bei den Panamerikanischen Juniorenmeisterschaften in Edmonton in 14,11s Achte. 2017 qualifizierte sie sich für die Weltmeisterschaften in London, bei denen sie mit 12,88s im Halbfinale ausschied. Im Jahr darauf nahm sie erstmals an den Commonwealth Games im australischen Gold Coast teil und gewann dort in 12,97s die Bronzemedaille hinter der Nigerianerin Tobi Amusan und ihrer Landsfrau Danielle Williams. Im Sommer belegte sie bei den NACAC-Meisterschaften in Toronto in 13,02s den sechsten Platz. 2019 startete sie bei den Panamerikanischen Spielen in Lima und gelangte dort mit 13,11s auf den vierten Platz, ehe sie bei den Weltmeisterschaften in Doha mit 12,80s im Semifinale ausschied. 2021 nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Tokio teil und konnte dort ihr Rennen im Halbfinale nicht beenden.