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Helmut Hoping

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Helmut Hoping (* 1956 in Meppen, Emsland) ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe und Professor für Dogmatik an der Universität Freiburg im Breisgau.

Helmut Hoping studierte von 1976 bis 1982 Philosophie, Theologie und Pädagogik in Münster. Anschließend arbeitete er an der Universität Tübingen, wo er 1989 mit einer Arbeit zur Erbsündenlehre im Ausgang von Immanuel Kant promoviert wurde. 1991–1992 führte ihn ein Forschungsaufenthalt an die Catholic University of America in Washington, D.C. 1995 empfing er die Diakonenweihe und habilitierte sich in Tübingen mit einer Arbeit über das Verhältnis von Philosophie und Theologie bei Thomas von Aquin. In den Jahren 1997–2000 lehrte er als ordentlicher Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern. Vom März bis April 2004 war er Gastprofessor am Theology Department des Boston College. Von 2000 bis 2025 lehrte er als ordentlicher Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg im Breisgau und war von 2004 bis 2008 Dekan dieser Fakultät. Von 2008 bis 2010 war Geschäftsführender Direktor der Internationalen Graduiertenakademie der Universität Freiburg und von 2009 bis 2011 Vorsitzender des Universitätsverbandes zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland (UniWiND). Von 2006 bis 2014 war er theologischer Berater der Liturgiekommission und von 2021 bis 2026 Berater der Kommission für Wissenschaft und Kultur Deutschen Bischofskonferenz. Im April 2025 wurde Helmut Hoping emeritiert. Er ist Mitglied des Kuratoriums des Institut Benedikt XVI. in Regensburg und der North American Academy for Liturgy.

Helmut Hoping ist verheiratet, lebt in Freiburg und hat zwei erwachsene Kinder.

Veröffentlichungen (Auswahl)

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Monographien

  • Sternenstaub und Ebenbild. Der Mensch im Universum, Herder, Freiburg i. Br. 2026.
  • Jesus von Nazareth. Messias und Gottes Sohn, 2. Auflage 2020, Herder, Freiburg i. Br.
  • Mein Leib für euch gegeben. Geschichte und Theologie der Eucharistie. 3. erweiterte Aufl. (1. Aufl. 2011), Herder, Freiburg i. B. 2015.
  • Kreuz und Altar. Die Gegenwart des Opfers Christi in der Eucharistie. Dominus Verlag, Augsburg 2010.
  • Einführung in die Christologie. 3. Auflage. WBG, Darmstadt 2014.
  • Heil erfahren in den Sakramenten. Herder, Freiburg i. B. 2009.
  • Weisheit als Wissen des Ursprungs. Philosophie und Theologie in der ›Summa contra gentiles‹ des Thomas von Aquin. Herder, Freiburg i. B. 1997.
  • Freiheit im Widerspruch: eine Untersuchung zur Erbsündenlehre im Ausgang von Immanuel Kant. Tyrolia, Innsbruck 1990.

Herausgeber

  • mit Peter Hünermann: Heinrich Denzinger: Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen. 45. Aufl., Herder, Freiburg i. B. 2017.
  • mit Michael Schulz: Unheilvolles Erbe? Zur Theologie der Erbsünde. Herder, Freiburg i. B. 2009.
  • Die Bindung Isaaks. Stimme, Schrift, Bild. Schöningh, Paderborn 2009.
  • mit Michael Schulz: Jesus und der Papst. Systematische Reflexionen zum Jesus Buch des Papstes. Herder, Freiburg i. B. 2007.
  • Jan-Heiner Tück (Hrsg.): Jesus Christus – Alpha und Omega. Festschrift für Helmut Hoping zum 65. Geburtstag. Herder, Freiburg 2021.