Chasechemui
| Namen von Chasechemui | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Kalkstein-Sitzstatue des Chasechemui im Ashmolean Museum in Oxford (Detail) | |||||||||||
| Horusname |
Ḫˁj-sḫm Als Macht gekrönt[1] Ḫˁj-sḫm.wj Als die beiden Mächte gekrönt.[1] | ||||||||||
| Horus-Seth-Name (Siehe Horusname) |
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| Nebtiname |
Nb.tj-ḫˁj-sḫm.wj-nbw-ḫt-sn Krönung der Mächte der zwei Herrinnen, ihr Leib ist von Gold | ||||||||||
| Königspapyrus Turin (Nr.III./3) |
Bebeti Bbtj | ||||||||||
| Königsliste von Abydos (Sethos I.) (Nr.14) |
Ḏ3ḏ3y[2] | ||||||||||
| Königsliste von Sakkara (Nr.11) |
Bby[2] | ||||||||||
Chasechemui (eigentlich vollständig: Hor-Chasechemui) war der Horusname eines altägyptischen Königs (Pharaos) der 2. Dynastie (Frühdynastische Zeit), der bis um 2740 v. Chr. regierte.[6] Er wird gemeinhin als der letzte Herrscher dieser Dynastie angesehen.
Chasechemui ist vor allem durch seine vergleichsweise außergewöhnlich umfangreiche, archäologische Fundlage bekannt geworden. Zahlreiche Sitzstatuen von bis dato unerreichter Güte sowie hochwertige Relieffragmente sind erhalten, dazu eine Vielzahl an Kunstobjekten wie goldumrandete Steinvasen, Kupfermesser und- äxte und zahllose Tonsiegel mit wichtigen, eingedrückten Inschriften. Chasechemui ist außerdem durch seine Monumentalbauten bekannt geworden, darunter das Shunet El-Zebib zu Abydos sowie sein beeindruckendes Grab in unmittelbarer Nähe.
Zu guter Letzt erlangte Chasechemui dadurch Bekanntheit, dass er mehrere Versionen von seinem Horusnamen führte, darunter den sogenannten „Friedensname“. Es scheint, dass der Herrscher Krieg gegen eine große Streitmacht führen musste, um sein Reich zu verteidigen. Nach seinem Triumph begann in Ägypten eine Ära des Wohlstands, der politischen Stabilität und des Monumentalbaus in behauenem Stein.
Name und Identität
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Von Chasechemui sind auffällig viele Namensvarianten bekannt, von denen die meisten als Horusnamen in einem Serech geschrieben wurden: Der symbolischen Palastfassade, auf der der Horusfalke thront. Es gibt zwei Hauptversionen des Namens: „Cha-sechem“ und „Cha-sechemui“. Es wird vermutet, dass er vor einem Sieg über eine feindliche Streitmacht in Unterägypten noch den Namen „Cha-sechem“ trug, den er nach der Unterwerfung in „Hor-Chasechemui“ umänderte. Als „Hor-Chasechem“ ist er in der Tat nur in Oberägypten, in Hierakonpolis bezeugt. Die Hintergründe der Ergänzung des Horusnamens sind beispielsweise im Eintrag des 14. Jahres nach der Unterwerfung Unterägyptens[7] dokumentiert, der die alte Vorstellung der Könige widerspiegelte, dass sie im Alten Reich noch für die Landesteile von Ober- und Unterägypten zwei getrennte Königstitulaturen führten[1] und symbolisch durch das Vereinigungsfest bis zum Tod des Königs die Legitimation zur Oberherrschaft über das gesamte Land erhielten.[1]
Am ungewöhnlichsten aber ist der sogenannte „Friedensname“ (Horus-Seth-Name) des Chasechemui: Chasechemui Netjeru-hetepimef („Erscheinen der beiden Mächte, die beiden Herren sind in ihm versöhnt“). Dieser Name wurde als programmatisches Epitheton im Serech dem eigentlichen Horusnamen beigefügt. Allerdings wird der Friedensname nicht, wie gewöhnlich, von einem einzelnen Horusfalken eingeleitet, sondern die Götter Horus und Seth thronen bei der verlängerten Namensversion gemeinsam auf der Palastfassade und scheinen dabei einander zu „küssen“. Diese Art der Namenspräsentation sollte Chasechemui als großen Reichseiniger feiern und ihn mit jenen Ahnenherrschern verbinden, die dereinst über ein geeintes Reich regiert hatten.[3]
Ein weiterer Name, der Gegenstand intensiver Forschungen ist, taucht im Turiner Königspapyrus und in der Königsliste von Sakkara auf. Gemeint ist der Kartuschenname Bebeti. Ägyptologen vermuten, dass dieser Name eine Fehlinterpretation ramessidischer Schreiber war: das in „Chasechemui“ doppelt verwendete Gardiner-Zeichen S42 (Sechem-Zepter) sieht in der Hieratischen Schrift dem Gardiner-Zeichen D58 (menschliches Bein mit Fuß) zum Verwechseln ähnlich. Ähnlich dürfte es sich auch mit dem Kartuschennamen Djadjai aus der Königsliste von Abydos zugetragen haben: hier wurden die Zepter-Zeichen als Gardiner-Zeichen U28 (Feuerbohrer) fehlgedeutet.
Laut dem Ägyptologen Wolfgang Helck könnte Chasechemuis Eigenname Besch gelautet haben, da dieser Name auf mehreren Gefäßen aus Brekzie erscheint, wo er in einem Schen-Ring, dem Vorläufer zur späteren Königskartusche, erscheint. „Besh“ könnte in der Ramessidenzeit zu „Beb(t)j“ verzerrt worden sein. Andere Ägyptologen wie z. B. Walter Bryan Emery, stehen dieser Darlegung skeptisch gegenüber, da das Wort „Besch“ eigentlich „Rebell“ oder „Aufrührer“ bedeutet und sich alternativ auf von Chasechemui besiegte Fürstentümer oder libysche Fremdvölker bezieht.[8][9]
Es ist unsicher, unter welcher gräzisierten Namensform der antike Chronist Manetho Chasechemui in seiner Königsliste führt. Manetho nennt für die zweite Hälfte der 2. Dynastie mehrere gräzisierte Namen, die Ägyptologen und Linguisten Mühe bei der Gleichsetzung mit zeitgenössischen Königsnamen bereiten. Problematisch daran ist, dass Manetho mit ziemlicher Sicherheit die Geburts-, Eigen- und/oder Goldnamen der Herrscher gräzisierte – Horusnamen kommen deshalb kaum in Frage, weil diese nicht für verstorbene Herrscher archiviert wurden. Dabei sind aber gerade die Horusnamen bei der Erfassung und Sortierung der 2. Dynastie von extremer Wichtigkeit. Allgemein wird der Name Cheneres (Χενερής) mit Chasechemui gleichgesetzt, dem Manetho eine Regierungsdauer von 30 Jahren bescheinigt. Doch nicht alle Ägyptologen folgen dieser Gleichsetzung. Patrick F. O'Mara beispielsweise mahnt zur Vorsicht und schlägt die Namen Sesôchrís (Σέσωχρις) und Chaíres (Χαίρης) vor.[10]
Herkunft und Familie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Über die Vaterschaft des Chasechemui kann nur spekuliert werden. Eine Verwandtschaft zu seinen Vorgängern Peribsen und Sechemib ist nach Wolfgang Helck sehr wahrscheinlich, da Peribsen und Chasechemui sich bei der Wahl ihres Bestattungsortes wieder dem Königsfriedhof von Abydos zuwendeten und augenscheinlich auch kein Zweitgrab in Sakkara besaßen. Daher wird eine gemeinsame Herkunft der beiden Herrscher Peribsen und Chasechemui aus dem abydenischen Fürstentum von Kom Ombo angenommen.[11] Eine veraltete These besagt, Chasechemui sei mit Peribsen identisch gewesen. Dagegen spricht jedoch, dass beide Herrscher ihre eigenen Gräber in Abydos anlegten. Auch bauten beide jeweils eigene Talbezirke und Tempelanlagen.
Chasechemui war verheiratet mit der Königin Nimaat-Hapi, die eventuell aus Unterägypten stammte.[12] Ihr Name ist dem in Memphis verehrten Stiergott Apis (ägypt. Hepi) geweiht. Sie war mit einiger Sicherheit die Mutter der Könige Djoser und Sanacht, alternativ Djoser und Sechemchet. Es ist anzunehmen, dass Chasechemui noch weitere Söhne und auch Töchter hatte, doch sind sich die Ägyptologen über deren Identitäten uneinig.
Belege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Chasechemui ist archäologisch recht gut bezeugt. Viele bekannte Objekte stammen aus Hierakonpolis. Darunter befindet sich ein Türflügel aus Granit, der sich im Tempelbezirk der Stadt fand.[13] Es fanden sich drei Steingefäße mit einer identischen Siegesinschrift[14] und zwei Statuen mit weiteren Siegesinschriften auf dem Sockel.[15] Weiterhin gibt es das Fragment einer Stele.[16]
Der Herrscher besaß ein monumentales Grab in Abydos, wo sich auch eine Umfriedung des Herrschers fand. Eine zweite Umfriedung des Herrschers steht heute noch in Hierakonpolis und kann dem Herrscher aufgrund von beschrifteten, steinernen Türfragmenten zugeordnet werden. Daneben erscheint sein Name auf einem Gefäßfragment aus Byblos, ein Block mit seinem Namen stammt aus Elkab. Weitere Namensinschriften des Herrschers fanden sich in einem Privatgrab in Sakkara und in den unterirdischen Grabgalerien unter der Djoser-Pyramide. Mehrere Regierungsjahre des Herrschers sind auf dem Palermostein erhalten.
Regierungszeit
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Der „Friedensname“ des Chasechemui ließ früher viele Ägyptologen annehmen, dass Chasechemui gegen seinen Vorgänger Peribsen aufgrund von dessen Hinwendung zu Seth kämpfte und ihn bezwang. Diese These wurde scheinbar durch Inschriften auf den Sockeln seiner Sitzstatuen sowie auf Steinvasen untermauert, die von großen Unruhen und Kriegen berichten. Die Sockel-Inschriften beschreiben „47.209 erschlagene Rebellen“, die Chasechemui während seiner Feldzüge getötet hatte, und bilden die Gefallenen auch figürlich ab.[1] Heute wird diese These nicht mehr vertreten: Gegen einen Kampf zwischen Peribsen und Chasechemui spricht zum einen, dass beider Herrscher Grabanlagen in Abydos unmittelbar nebeneinander angelegt wurden und zum anderen Peribsen von Chasechemuis Vorgänger, König Sechemib, bestattet worden war, bevor Chasechemui selbst an die Macht kommen konnte.[1]
Die bereits erwähnten Inschriften auf Statuen und Gefäßen liefern dennoch Grund zur Annahme, dass es zum Zeitpunkt der Machtergreifung Chasechemuis zu heftigen Bürgerkriegen im unterägyptischen Nildelta kam, wenn auch nur dort. Die Ägyptologen Edward Brovarski, Nicolas Grimal und Wolfgang Helck vermuten, dass die unterägyptischen Fürsten sich weigerten, Chasechemuis Pläne zur Wiedervereinigung zu akzeptieren und zu unterstützen, da sie ihre mit der vermuteten Reichsteilung unter Ninetjer gewonnene Unabhängigkeit nicht ohne Weiteres wieder aufgeben wollten. Chasechemui aber muss auf seinen politischen Plänen bestanden haben. Um seine Ziele durchzusetzen, ging Chasechemui offenbar militärisch gegen die unterägyptischen Fürsten vor und triumphierte.[17]
Als Beweis für diese These werden besonders die Steinvasen und deren Fragmente herangezogen, die aus Hierakonpolis und Sakkara stammen und auf denen ein interessantes und wichtiges Bildprogramm festgehalten ist: zunächst ist links der Horusname Hor-Chasechem zu sehen, über welchem der Horusfalke thront und dabei die Weiße Krone Oberägyptens trägt. Es folgt nun rechts die Darstellung der Göttin Nechbet in Gestalt eines großen Gänsegeiers, der das Gardiner-Zeichen f36A („Semataui“ gelesen), das Symbol für „Wiedervereinigung der Beiden Reiche“, in einer der Klauen hält. Die Göttin scheint dem König das Wiedervereinigungssymbol zu überreichen, da sich beide Figuren (Horusfalke und Nechbet-Geier) auf Augenhöhe anblicken. Nechbet sitzt dabei auf einem großen Shen-Ring, in dem das Wort Besch eingetragen ist, das für gewöhnlich mit „Rebell“ übersetzt wird. Über der Göttin ist einer ihrer Beinamen, „Vorderste von Nechen“ (Chentet-necheb), zu sehen. Rechts dieser komplexen Darstellung folgt der Eintrag über ein militärisches Ereignis, das als „Niederschlagen des Nildelta-Volkes“ beschrieben und abschließend rechts davon mit dem Gardiner-Zeichen M4 (eine kahlgerupfte Palmrispe) für Renpet (dt. „Jahr“) abgeschlossen wird. Die gesamte Inschrift verkündet und ehrt demnach Chasechemuis erfolgreiche Zerschlagung aufrührerischer Fürstentümer.[17]
Obgleich die Statuen- und Vaseninschriften besagte These glaubwürdig und schlüssig erscheinen lassen, wird sie nicht von allen Ägyptologen geteilt. Gelehrte wie Iorwerth Eiddon Stephen Edwards und Cyril John Gadd vermuten vielmehr einen Einfall libyscher Armeen ins Nildelta, gegen die Chasechemui vorging. Als Indiz für diese Interpretation ziehen die Gelehrten die Haartracht der auf den Statuensockeln abgebildeten Getöteten heran: sie zeigen lange Rastas, bei manchen ist ein Spitzbart auszumachen. Diese Tracht war nicht in Ägypten in Mode, sondern in Libyen. Der vieldiskutierte Name „Besch“ ist außerdem als Eigenname einer libyschen Volksgruppe belegt, welche aus einer Region fernab westlich von El-Kab stammte und im Lauf der ägyptischen Geschichte im Nildelta regelmäßig plündernd einfiel. Des Weiteren stammt aus Hierakonpolis ein stark zerstörtes Relieffragment aus schwarzem Basalt, das ein Register aus fremdländischen Fürstentümern zeigt. Die fragmentarisch erhaltene Beischrift lässt gerade noch ein „Tribut aus der Fremde“ erkennen. Ein weiteres Fragment desselben Reliefs überliefert zusätzliche Informationen: zu sehen ist der Horusname Hor-Chasechem, darüber sind die Knie und der Schurz der figürlichen Darstellung des Herrschers zu sehen. Der König kniet auf einer stilisierten Hieroglyphe mit dem Kopf eines Lybiers, zu erkennen an dem Jagdbogen-Symbol auf dem Haupt des Bezwungenen. Unter der Unterwerfungszene ist die Beischrift Tjeb-ach irj-chaset (dt. „Demütigen des Fremdlandes“) eingraviert, rechts davon der Horusname. Interessanterweise ist direkt über dem Horusfalken das Gardiner-Zeichen N1 für „Himmel“ zu sehen. Auch ein Triumph über eine gewaltige Streitmacht aus der Fremde könnte als Motiv für Chasechemuis Namensänderungen gedient haben: der König, die lebende Repräsentation der Staatshauptgötter Horus, Nechbet und Seth, als Garant für ewigen Frieden in Ägypten.[8][18]
Nach seiner Krönung stiftete Chasechemui in der damaligen Hauptstadt Hierakonpolis für die Göttin Nechbet mehrere Siegesdenkmäler. Er bezog sich bei diesen Stiftungen auf die Tradition der früheren Könige Skorpion II. und Narmer. Die „Reichseinigung“ soll nach den Inschriften des Chasechemui die Göttin Nechbet vollzogen haben, weshalb Chasechemui an die alten Traditionen anknüpfte und damit verbunden das Vereinigungsfest feierte.[19] Memphis musste daher mindestens bis in das 18. Jahr seit der Unterwerfung Unterägyptens Tribut zahlen.[7] Die – vermutlich erzwungene – Heirat mit der unterägyptischen Prinzessin Nimaathapi hätte Chasechemuis Triumph besiegelt.[20] Aus Hierakonpolis, wo auch die Sitzstatuen gefunden wurden, stammen mehrere Relieffragmente, die Chasechemui bei der Begehung des Sedfestes zeigen.
Eine wichtige Quelle zu Chasechemuis Regierungszeit stellen möglicherweise die Bruchstücke des Annalensteins der 5. Dynastie dar. Dieser war dereinst eine große, schwarze Basalttafel, auf der in Tabellenform die Kalendereinträge zu den Herrschern der ersten fünf Dynastien, von Narmer bis hin zu Neferirkare, eingraviert sind. Die Tafel ist jedoch zerbrochen und nur noch in Fragmenten erhalten. Bezüglich Chasechemui könnten zwei der Bruchstücke von Bedeutung sein. Eines davon ist das sogenannte London-Fragment LF, das für den Herrscher möglicherweise folgende Einträge überliefert:
| Jahr | Ereignisse |
|---|---|
| 3. Jahr | Erstes Mal des Schnurstreckens von ...?... aus Gold in ...?... |
| 4. Jahr | Horusgeleit + 2. Mal des „Zählens von Gold und den Feldern“ |
| 5. Jahr | ...?... der Rechit (vermutlich eine Volkszählung) |
| 6. Jahr | Horusgeleit + 3. Mal des „Zählens von Gold und den Feldern“ |
Weiters besteht die Möglichkeit, dass auch der Palermostein, ein weiteres Bruchstück des Annalenstein der 5. Dynastie, das Herrschaftsende von Chasechemui schildert. Kalenderzeile 5 ist vollständig erhalten und lesbar und sie ist auf der Steintafel ziemlich genau in der Mitte durch einen Trennstrich geteilt. Dadurch wird ein Amtswechsel zwischen zwei Herrschern signalisiert. Die Gelehrten Toby A. H. Wilkinson und Rolf Krauss verweisen auf die rechte Hälfte der Kalenderzeile, in der unter anderem von der „Geburt“ (Herstellung) einer Kupferstatue namens „Hoch ist Chasechemui“ berichtet wird. Da es gemäß Wilkinson und Krauss plausibel erscheint, dass ein noch lebender Herrscher Statuen für sich selbst in Auftrag gab, ist besagte rechte Zeilenhälfte sehr wahrscheinlich König Chasechemui zuzuordnen.[21] In diesem Falle schildert der Palermostein die letzten sechs Jahre für Chasechemui wie folgt:
| Jahr | Ereignisse |
|---|---|
| 12. Jahr | Horusgeleit + 6. Mal des „Zählens von Gold und den Feldern“ |
| 13. Jahr | Erscheinen des Königs von Oberägypten, Erscheinen des Königs von Unterägypten; Errichten in Stein von Men-netjeret („Die Göttin überdauert“) |
| 14. Jahr | Horusgeleit + 7. Mal des „Zählens von Gold und den Feldern“ |
| 15. Jahr | „Geburt“ der Statue Hoch ist Chasechemui aus Kupfer |
| 16. Jahr | Horusgeleit + 8. Mal des „Zählens von Gold und den Feldern“ |
| 17. Jahr | 4. Mal des Erreichens der Mauern, Bau des Schiffes Dua-Djefa |
| Todestag: | Gestorben am 23.[22] oder 25. Achet II[23] |
Trotz der Angaben auf dem Stein ist unsicher, wie lange Chasechemui tatsächlich regiert hat. Seine Regierungszeit als oberägyptischer König Hor-Chasechem ist nur für das Jahr vor der Unterwerfung Unterägyptens belegt. Unter Hinzurechnung der Viehzählungen ergibt sich eine Gesamtregentschaft von mindestens 20 Jahren; der Turiner Königspapyrus bescheinigt ihm 27 Jahre, 2 Monate und 1 Tag. Außerdem soll er etwas über 40 Jahre alt geworden sein.[24]
Grabanlage
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Bei Abydos findet sich das Grab des Herrschers (Tomb V) in Umm el-Qaab. Sein Talbezirk befindet sich näher am Fruchtrand und wird heute von den Einheimischen Shunet El-Zebib (dt. „Rosinenscheune“) genannt. Die 5,35 m dicke Hauptmauer des Talbezirkes misst außen 123 m × 64 m und ist umgeben von einer zweiten, dünnen Außenmauer. An drei Seiten ist die Hauptmauer durch einfache Nischen gegliedert, nur zum Nil hin wird je eine mehrstufige Nische von je einer Dreiergruppe einfacher Nischen begleitet. Die Mauerfronten sind durch Türöffnungen durchbrochen. Nahe der östlichen Ecke stand ein kleines, 18,3 m × 15,5 m großes Gebäude. Möglicherweise ist diese Anlage der Vorläufer eines Grabtempelkomplexes, wie ihn (sein Sohn?) Djoser in der 3. Dynastie mit dem Djoser-Pyramidenkomplex errichtet hat. Im Inneren besteht der Bau aus kleinen Kammern mit verwinkelten Zugängen.
Das Grab selbst befindet sich in einer Grube von 69 m × 12,2 m mit 54 Vorratskammern. Die Grabkammer im Zentrum ist 1,98 m tief; Wände und Boden sind mit Kalksteinquadern verkleidet. Ergänzend verweist Günter Dreyer auf Siegelabdrücke des Sechemib aus dem Grab von Chasechemui, die nördlich der Grabkammer in Umm el-Qaab in den Räumen 31 bis 33 gefunden wurden. Auf den Siegeln ist der Name Sechem[…]-Peren-[....] in Bruchstücken erhalten, der sich problemlos zu Sechemib-perien-maat ergänzen lässt.[25]
Rainer Stadelmann vermutet in den Westmassiven des Djoser-Komplexes in Sakkara ein unterägyptisches Zweitgrab des Chasechemui, das von seinem Nachfolger usurpiert wurde.[26] Diese Ansicht ist nicht allgemein akzeptiert, da Grabusurpationen im Alten Reich so bislang nicht sicher nachgewiesen sind. Die steinerne Einfriedung Gisr el-Mudir in Sakkara wird von einigen Forschern ebenfalls Chasechemui zugeschrieben, da zum einen die Datierung auf Ende der 2. Dynastie stimmig ist und zum anderen ein Steinbauwerk Chasechemuis namens Men-Netjeret auf dem Palermo-Stein belegt ist. Eine archäologische Bestätigung dieser Zuordnung steht allerdings noch aus.[27][28]
Die südöstlichen Mauern der Kammern V 56/58 wurden während des Mittleren Reiches nach Freilegung vollständig abgebaut. Der Eingangsbereich erfuhr jedoch während des Mittleren Reiches eine erneute Bebauung mit Ziegeln, da sich der noch bestehende Kultbetrieb offenbar auf die nördlichsten Kammern des Grabes beschränkte. Grabungsberichte ergaben außerdem, dass der Korridor zwischen den Kammern V 55/57 und V 56/58 überdacht gewesen sein musste. Zwischenzeitlich war die Anlage das Ziel von Grabräubern, die vermutlich durch die Ostwand von Kammer V 56 einstiegen.
Der Korridor war zunächst nach Süden hin leicht, dann zwischen den Eingangswangen von V 57/58 stärker ansteigend und ging schließlich allem Anschein nach in eine etwa 28 m lange Rampe über, die bis zum Grabgrubenrand führte. Daneben wurde eine Scheintür als Ausgang zur Unterwelt entdeckt, der auch schon in Grabanlagen der 1. Dynastie vorhanden war. Im Ausgangsbereich der Rampe standen auf dem Wüstenboden zahlreiche Opferschalen. Aufgrund dieses Befundes muss auch in der Spätzeit der Grabausgang sichtbar gewesen sein. Die auffällige Ausdehnung der Grabanlage nach Süden lässt vermuten, dass das Grab zunächst weiter nach Süden verlängert werden sollte. Beim Tod des Königs konnte die Anlage aus Zeitmangel wohl nicht mehr wie beabsichtigt erweitert werden, weshalb nur die südlichen vier schmalen Kammern V 52-56 angebaut wurden.
Chasechemuis Grab wurde möglicherweise aus Sicherheitsgründen in einer Grube errichtet: Der weiche Untergrund der Umgebung von Abydos bot nicht denselben Schutz vor heimlichen Grabungen durch Räuber, wie zum Beispiel der Felsuntergrund in Saqqara, wo Chasechemuis Vorgänger Hetepsechemui, Nebre und Ninetjer ruhten. Sehr wahrscheinlich war die Begräbnisgrube von Tomb V nach Fertigstellung komplett mit Sand und Schutt gefüllt worden, um es vor neugierigen Blicken zu schützen und den Eingang optisch zu verbergen. Die Haupt-Grabkammer war ursprünglich komplett zugemauert – eine weitere Sicherheitsmaßnahme. Eine ähnliche Vorgehensweise lässt sich am Grubengrab seines Vorgängers Peribsen beobachten, das sich in unmittelbarer Nähe befindet.[29]
Besondere Funde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Statuen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus Hierakonpolis stammen zwei Sitzstatuen aus Diorit und poliertem Sandstein. Auf ihren Sockeln wird die Rebellion im Nildelta geschildert. Der Fund zweier Stelen aus poliertem Sandstein stammt ebenfalls aus Hierakonpolis. Auf ihnen ist der Serech des Pharao zu sehen, der hier jedoch Seth- und Horusname gemeinsam präsentiert. Auf dem Serech sind Horus und Seth in küssender Pose dargestellt. Damit wollte Chasechemui die Gleichberechtigung der Götter Horus und Seth aufzeigen und eine endgültige Einigung von Ober- und Unterägypten erreichen.[30]
Gefäße
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Grab des Chasechemui fanden sich noch relativ viele Grabbeigaben, darunter Gefäße aus Brekzie und Sandstein, deren Ränder mit Gold überzogen waren. Die Verwendung von Gold als Verzierung für Grabbeigaben ist unter Chasechemui zum ersten Mal archäologisch nachweisbar. Besonders bemerkenswert aber sind einige Bronzegefäße aus Chasechemuis Grabbezirk, die trotz ihres Alters erstaunlich gut erhalten geblieben sind. Sie stellen den Beleg für den frühen Beginn der ägyptischen Bronze-Ära dar, die bis um 1360 v. Chr. andauerte.[31]
Ungewöhnlich ist die hohe Anzahl an Biertöpfen gegen nur ein Dutzend Weintöpfe, die bei den Vorgängern in die tausende Liter gingen und hier eine vergleichbar geringe Menge darstellten. Daneben gab es Brotformen sowie Streifenschalen, rote Opferschalen, Knickrandschalen, Opferständer, Miniaturgefäße sowie so genannte Nemset-Gefäße, die im Kult dem Ausgießen von Wasser dienten.
Daneben wurden Gefäßinschriften entdeckt, welche die Namen der hohen Beamten Maapermin und Inichnum aufweisen und aufgrund der schwarzen Tintenaufschrift in die Zeit des Vorgängerkönigs Sechemib bis König Djoser (3. Dynastie) datiert werden.[32]
- Brekzie-Gefäß
- Sandstein-Gefäß
- Bronzegefäße aus Chasechemuis Grabbezirk
- Kalkstein-Sitzstatue des Chasechemui im Ashmolean Museum in Oxford
- Statue des Chasechemui; Ägyptisches Museum, Kairo
- Granitblock mit Namen des Chasechemui, Hierakonpolis
Spätere Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf Chasechemui folgt auf dem Palermostein wahrscheinlich Pharao Djoser, obwohl der Name des Letzteren nicht erhalten ist. In späteren Königslisten wird Nebka als Nachfolger genannt, so dass dieser lange Zeit als Nachfolger des Chasechemui angesehen wurde. Im Grab des Chasechemui in Abydos fanden sich jedoch Siegelabrollungen des Djoser, die belegen, dass Djoser das Begräbnis herrichtete und damit der Nachfolger war. Die späteren Königslisten irren offensichtlich im Falle des Nebka. Ein weiteres Fragment des Palermosteins befindet sich im Petrie-Museum zu London und konnte zwischenzeitlich dem Register von Chasechemui zugeordnet werden.
Im Mittleren oder Neuen Reich könnte möglicherweise im Tempel von Karnak eine Kult-Statue des Chasechemui aufgestellt worden sein. Gemäß Georges Legrain wurde dort im Jahr 1899 eine Statue gefunden, die vielleicht dem Andenken an diesen König gewidmet war. Eine Publikation des Fundstücks fehlt allerdings bis heute.[33][34]
Es ist unsicher, ob der antike Chronist Manetho Chasechemui auch wirklich in seinen Auflistungen bedacht hat. Zwar werden die bei Manetho auftretenden Prätendenten Sesochris und Cheneres im Allgemeinen mit Chasechemui gleichgesetzt, doch ist unklar, woher Manetho seine Namensentstehung bezogen hat. Phonemische Abgleichungen ergaben bislang keinerlei Übereinstimmungen.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jürgen von Beckerath: Chronologie des pharaonischen Ägypten. Die Zeitbestimmung der ägyptischen Geschichte von der Vorzeit bis 332 v. Chr. (= Münchner ägyptologische Studien. Band 46). von Zabern, Mainz 1997, ISBN 3-8053-2310-7.
- Jürgen von Beckerath: Handbuch der ägyptischen Königsnamen (= Münchner ägyptologische Studien. Band 20). Deutscher Kunstverlag, München u. a. 1984, ISBN 3-422-00832-2.
- Reg J. Clark: Tomb Security in Ancient Egypt from the Predynastic to the Pyramid Age. Archaeopress, Oxford (UK) 2016, ISBN 978-1-78491-300-7.
- Peter A. Clayton: Die Pharaonen. Bechtermünz, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0661-3.
- Walter B. Emery: Ägypten, Geschichte und Kultur der Frühzeit, 3200–2800 v. Chr. Fourier, Wiesbaden 1980, ISBN 3-921695-39-2.
- Martin von Falck, Susanne Martinssen-von Falck: Die großen Pharaonen. Von der Frühzeit bis zum Mittleren Reich. Marix, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-7374-0976-6, S. 62–67.
- R. A. El-Farag: A Stela of Khasekhemui from Abydos. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo (MDAIK). Band 36, 1986, ISSN 0342-1279, S. 77–80.
- Alan Gardiner: Geschichte des Alten Ägypten. Weltbild, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-723-X.
- Nicolas Grimal: A History of Ancient Egypt. Blackwell-Publishing, Oxford u. a. 1992, ISBN 0-631-19396-0.
- Wolfgang Helck: Untersuchungen zur Thinitenzeit (= Ägyptologische Abhandlungen. Band 45). Harrassowitz, Wiesbaden 1987, ISBN 3-447-02677-4.
- Jochem Kahl: Inscriptional Evidence for the Relative Chronology of Dyns. 0–2. In: Erik Hornung, Rolf Krauss, David A. Warburton (Hrsg.): Ancient Egyptian Chronology (= Handbook of Oriental Studies. Section 1: The Near and Middle East. Band 83). Brill, Leiden u. a. 2006, ISBN 90-04-11385-1, S. 94–115 (Online).
- Peter Kaplony: Inschriften der ägyptischen Frühzeit (= Ägyptologische Abhandlungen. Band 8). Band 3. Harrassowitz, Wiesbaden 1963, ISBN 3-447-00052-X.
- Peter Kaplony: Chasechemui. In: Wolfgang Helck, Eberhard Otto (Hrsg.): Lexikon der Ägyptologie. Band 1: A – Ernte. Harrassowitz, Wiesbaden 1975, ISBN 3-447-01670-1, Spalte 910–912.
- Flinders Petrie: Tombs of the Courtiers and Oxyrhynkos (= British School of Archaeology in Egypt and Egyptian Research Account. Band 28, 1922, ZDB-ID 423806-0 = Publications of the British School of Archaeology in Egypt. Band 37). British School of Archaeology in Egypt u. a., London 1925, S. 18.
- J. E. Quibell: Hierakonpolis. Band 1: Plates of discoveries in 1898 Band 1 (= Egyptian Research Account. Band 4, ZDB-ID 423805-9). Quaritch, London 1900, Tafel 38, (online (PDF; 4,7 MB)).
- Silke Roth: Die Königsmütter des Alten Ägypten. Von der Frühzeit bis zum Ende der 12. Dynastie (= Ägypten und Altes Testament. Band 46). Harrassowitz, Wiesbaden 2001, ISBN 3-447-04368-7 (Zugleich: Universität Mainz, Dissertation, 1997).
- Hermann A. Schlögl: Das Alte Ägypten. Geschichte und Kultur von der Frühzeit bis zu Kleopatra. Beck, München 2006, ISBN 3-406-54988-8.
- Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Albatros, Düsseldorf 2002, ISBN 3-491-96053-3.
- Rainer Stadelmann: Die ägyptischen Pyramiden. Vom Ziegelbau zum Weltwunder (= Kulturgeschichte der Antiken Welt. Band 30). 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. von Zabern, Mainz 1997, ISBN 3-8053-1142-7.
- Dietrich Wildung: Die Rolle ägyptischer Könige im Bewußtsein ihrer Nachwelt. Band 1: Posthume Quellen über die Könige der ersten vier Dynastien (= Münchener Ägyptologische Studien. Band 17, ZDB-ID 500317-9). Hessling, Berlin 1969 (Zugleich: gekürzte Dissertation, Universität München, !967).
- Toby A. H. Wilkinson: Early Dynastic Egypt. Routledge, London u. a. 1999, ISBN 0-415-18633-1.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Chasechemui auf Digital Egypt (englisch)
- The Ancient Egypt Site (englisch)
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 6 Siegfried Schott: Altägyptische Festdaten. Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz / Wiesbaden 1950, S. 51.
- 1 2 3 Transkription nach Jürgen von Beckerath: Handbuch der ägyptischen Königsnamen (= Münchner Ägyptologische Studien. Band 49). von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2591-6.
- 1 2 Wolfgang Helck: Untersuchungen zur Thinitenzeit. Wiesbaden 1987, S. 118.
- ↑ Alan H. Gardiner: The royal canon of Turin. Aris & Phillips, Wiltshire 1997, ISBN 0-900416-48-3, Bildtafel 2.
- 1 2 Transliteration nach Jürgen von Beckerath: Handbuch der ägyptischen Königsnamen (= Münchner Ägyptologische Studien. Band 49). von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2591-6.
- ↑ Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 314.
- 1 2 Siegfried Schott: Altägyptische Festdaten. Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz / Wiesbaden 1950, S. 59.
- 1 2 Iorwerth Eiddon Stephen Edwards, Cyril John Gadd, Nicholas Geoffrey Lempriere Hammond: The Cambridge Ancient History. Band 1. Cambridge 1970, S. 34–36.
- ↑ Walter B. Emery: Ägypten, Geschichte und Kultur der Frühzeit, 3200–2800 v. Chr. Wiesbaden 1980, S. 110.
- ↑ Patrick F. O'Mara: The Chronology of the Palermo and Turin Canons (= Palermo stone. Band 2). Paulette Publishing Company, La Canada (CA) 1980, ISBN 0-686-30247-8, S. 111.
- ↑ Francesco Raffaele: The second dynasty ( vom 18. Dezember 2008 im Internet Archive)
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| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Hudjefa I.? Sechemib? | König von Ägypten 2. Dynastie (Ende) | Nebka? Djoser? |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Chasechemui |
| ALTERNATIVNAMEN | Cha-sechem; Cha-sechem Nebui-hetep-imef; Djadjay; Bebey (Königsliste von Abydos (Sethos I.)); Bebeti (Grab des Tjuloi in Saqqara); Cheneres (nach Manetho letzter König der 2. Dynastie) |
| KURZBESCHREIBUNG | altägyptischer König der 2. Dynastie (um 2734 – um 2707 v. Chr.) |
| GEBURTSDATUM | 28. Jahrhundert v. Chr. |
| STERBEDATUM | 28. Jahrhundert v. Chr. |
